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Die Unbeholfenen: Bewußtseinsnovelle Taschenbuch – 1. Januar 2010

3.6 von 5 Sternen 5 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Botho Strauß wurde am 2. Dezember 1944 in Naumburg/Saale als Sohn eines Lebensmittelberaters geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Remscheid und Bad Ems studerte er 5 Semester Germanistik, Theatergeschichte und Soziologie in Köln und München. 1967-1970 Redakteur und Kritiker der Zeitschrift „Theater heute“. 1970-1975 dramaturgischer Mitarbeiter an der Schaubühne am Halleschen Ufer in Berlin. Botho Strauß ist Mitglied des PEN-Zentrums und lebt als freier Schrifsteller in Berlin. Sein schriftstellerisches Werk wurde mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet; 1987 wurde ihm der Jean-Paul-Preis und 1989 der Georg-Büchner-Preis verliehen. Seine Theaterstücke gehören zu den meistgespielten an deutschen Bühnen.


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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Mit "Die Unbeholfenen" hat B. Strauss ein Buch vorgelegt, dass den Interpretierenden viel Leine lässt. Der Erzähler gerät über seine Freundin in deren Familie (in der, sehr wichtig, die Mutter ("M/other") fehlt) und stellt fest, dass er in den Diskursen, die dort auf sehr hohem Niveau geführt werden, nicht mithalten kann. Und tatsächlich stellen diese Diskurse über eine mögliche Signatur der Moderne sehr hohe Anforderungen an den Leser; um die Anspielungen zu bgreifen muss man sich in Dichtung und Philosophie (und - Skandal ! - Psychoanalyse) gut auskennen: Heidegger, Hofmannsthal, Hölderlin, Kleist u.a. (Hitler, typisch für Strauss und wie er aufklärerisch tätig ist) gut auskennen. Das ist aber alles nur Symptom: Bedient man sich einer gewissen analytischen Leseart, so wird der Sinn des gesamten erst nach den letzten Seiten klar: was das Leben ist (wird) ohne Liebe; ohne "das Objekt", das stets "das Andere, Unantastbare" (Mutter = M/other) zu sein hat. Und es helfen keine Surrogate: will man "heil aus dem Leben raus kommen" muss man da durch, bis man das Wahre gefunden hat: um dann festzustellen, dass man es nicht besitzen kann.
Ein großartiger Wurf. Unterhaltung auf höchsten Niveau; wenn man will erledigt in einem Nachmittag.
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Format: Gebundene Ausgabe
Botho Strauß könnte wohl Anspruch darauf erheben, zu der Gesellschaft, an der er leidet und die ihn mit jeder Entwicklungsfacette (oder Regression) wieder in ihren Bann schlägt, seit langem persönlich die größtmögliche Distanz zu halten. Das schützt ihn weitgehend vor falscher Vereinnahmung, verleiht ihm die Aura des Unbestechlichen. Von dieser Warte aus gestaltet er seine schriftstellerische Existenz, mit der er doch - wie sein "Bocksgesang" wohl am deutlichsten gezeigt hat - auch in die Gesellschaft hineinwirken möchte.

Mit den "Unbeholfenen" hat er diesen Bocksgesang variiert und aktualisiert, ihn gleichsam zur literarischen Summa Bothonis fortentwickelt. Den Rahmen für diese vorläufige Gesamtabrechnung mit dem Zeitgeist und seinen Begleitentwicklungen bildet eine geschlossene Gesellschaft à la Sartre, eine nahezu hermetisch abgeriegelte Geschwistergruppe, die einander wechselseitig Thesen und Einschätzungen zur Bestimmung der desolaten gegenwärtigen Kultur- und Geistesverfassung vorlegt.

Dieser nun also dichterisch ins Werk gesetzte hortus conclusus fungiert als hohe Bewusstseinsfeste, als Epochenseismograph und -tribunal in einem. In seiner Analyse des geisttötend-fatalen Mahlstroms der Zeit, der eine unausweichliche "Infodemenz" erzeuge (S. 65), zeigt sich Strauß wieder und wieder glänzend disponiert. Dabei hält er sich keineswegs mit Pappkameraden auf, sondern steuert frontal zu auf offenbar auch ihm unheimliche Herausforderungen wie den Klimawandel (S. 59f.) und die im World Wide Web 2.0 ff. entstehenden Parallelwelten. Sein Verarbeitungsmuster gleicht in beiden Fällen der Abwehrhaltung des Gelähmten, der sich gleichwohl in sein Schicksal bereits ergeben hat.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Prosa im Sinne des Gattungsbegriffs einer Literatur, die Welt ausbreitet, ist es nicht, was Botho Strauss in diesem schmalen Bändchen anbietet. Diese Feststellung möchte weniger kritisieren als eben anmerken, dass man unter einer Novelle ' auch unter einer 'Bewusstseinsnovelle' ' gemeinhin etwas anderes erwartet als einen Essay, den der Autor auf belletristischen Stelzen daherkommen lässt.

Wenn es überhaupt eine Story gibt, dann ist die synthetisiert bzw. montiert: Ein recht unbedarfter junger Mann, gleichsam eine moderne Variante Hans Castorps, gerät in eine Geschwisterfamilie, die sich dem Kulturverfall in hermetischer Abgeschiedenheit verweigert und in einem alten Haus, mitten in einem Gewerbegebiet, eine Bewusstseinexistenz intellektuell autonom zu behaupten sucht. In feuilletonistisch brillierender Sprache diagnostizieren die Akteure den Untergang des Abendlandes, aphoristisch verdichtet, alle Kronzeugen aus Erbe und Moderne aufrufend, offenbar in dem hohen Anspruch, etwas so Grundsätzliches hinzustellen wie den Hofmannsthalschen Chandos-Brief, der selbstredend auch satt zitiert wird.

Der Held kommentiert, nein er moderiert die geschliffenen Wortwechsel wie ein simpler Conferencier. Man könnte die ganze Zeit Sätze und Sentenzen anstrichen, weil man es so plastisch, so treffend, so eindrucksvoll noch nie gesagt fand, nicht mal bei Spengler selbst, obwohl der pessimistische Grundton sich allerorten in der Qualitätspresse findet. In der Philosophie ist die Dialogform zwar klassisch tradiert, allerdings ohne dabei so etwas wie Prosa gestalten zu wollen. Denn konventionelle Prosa ist 'Die Unbeholfen' nicht.
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Format: Gebundene Ausgabe
Botho Strauss' literarische Größe liegt in der Präzision seiner Sprache und Bilder, die doch so vage bleiben, dass nicht alles gesagt wird, was zu sagen wäre. Botho Strauss hat mir gerade darin immer sehr gut gefallen. Denn, nicht nur in diesem Buch, in dieser Bewusstseinsnovelle wird deutlich:

Die Unbeholfenheit des Menschen und mithin der Leser besteht darin, dass sie Wahrheit Suchende sind und doch in dem, in dem sie Sinn erblicken, nur einen momentanen Aspekt einerGewissheit in Händen halten. Die Unbeholfenen sind wir alle, die im Fortgang einer Geschichte oder eines Lebens oder einer Lebensgeschichte auf der Suche nach sich selbst nur die momentanen Aspekte einer tieferen Gewissheit in Händen halten, an der sie nicht länger festhalten können, als es sie nicht fort und weiter treibt. Botho Strauss' sprachliche Präzision hat genug symbolische Vagheit, die seine Texte zur Novelle werden lassen, zu einer des modernen Bewusstseins, das auf der Scholle seines Daseins dahintreibt, ohne zu wissen, wohin es wirklich geht, aber im Bewusstsein, alles müsse irgendwohin führen.

In dieser Weise konstruiert er den Protagonisten dieser Novelle. Er steht zwischen Menschen, an die er eine Annäherung, die er nicht finden kann. Er treibt bewusstseinsmässig auf sie zu und immer wieder nur von diesen weg. Daher ist auch dieses Buch eines der großen dieses Autors, einfach ein schönes Buch, das man nicht sehr schnell lesen kann, besonders, wenn man zwischen den Zeilen mitzulesen weiß.

Meine Bewertung generell lautet: 5 Sterne = absolut herausragend (Weltliteratur oder Tendenz zu Weltliteratur); 4 Sterne = sehr gut, sehr zu empfehlen; 3 Sterne = wirklich gut, zu empfehlen; 2 Sterne = lesenswert, aber nicht ganz überzeugend; 1 Stern = abzuraten.
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