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Die Tore der Welt [4 DVDs]

3.7 von 5 Sternen 227 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Darsteller: Charlotte Riley, Cynthia Nixon, Miranda Richardson, Ben Chaplin, Peter Firth
  • Regisseur(e): Michael Caton-Jones
  • Künstler: John Rodda, Priscilla John, Denis Crossan, John Pielmeier, Marek Dobrowolski, János Köporosy, Cornelia Braun, Zsolt Csutak
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 4
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 12. Dezember 2012
  • Produktionsjahr: 2012
  • Spieldauer: 370 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen 227 Kundenrezensionen
  • ASIN: B009J8X41Q
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Es ist erneut eine Zeit dramatischer Unruhen. Die englische Krone stürzt sich Mitte des 14. Jahrhunderts in den verhängnisvollen Hundertjährigen Krieg mit Frankreich - und damit nicht nur Kingsbridge in große Not. Der immer kostspieliger werdende Feldzug und die zum ersten Mal in verheerendem Maße auftretende Pest sind nur die äußeren Faktoren, die die Stadt an den Rand des Ruins treiben. Auch die mörderischen Ränkespiele von Klerus und Adel um Macht und Pfründe fordern ihre Opfer. In diesem Chaos kämpft mit der schönen Kaufmannstochter Caris eine starke Frau um ihre Selbstverwirklichung, ihre Liebe und die Freiheit der Stadt...

TorederWelt
TorederWelt
TorederWelt

Pressestimmen:
  • „Die Fans von Die Säulen der Erde, die sich eine Fortsetzung gewünscht haben, werden nicht enttäuscht sein. Die Tore der Welt bietet all die Intrigen und die Romantik, auf welche die Leser 18 Jahre lang gewartet haben." New York Daily News (USA)
  • „Follett entführt die Leser mit Verve und messerscharfer Erzählkunst in eine längst vergangene Zeit. Ein Epos, in dem Sie sich verlieren werden." The Denver Post (USA)
  • „Was den Protagonisten der Geschichte geschieht, geht zu Herzen: Man lebt und atmet mit den Charakteren von Kindheit an, und in einigen Fällen teilt man ihre Geheimnisse, die sie so verzweifelt zu verbergen suchen." Daily Express (UK)

Movieman.de

REVIEW: Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Ken Follett entführt Regisseur Michael Caton-Jones die Zuschauer mit seiner Miniserie ins 14. Jahrhundert. Drehbuchautor John Pielmeier umreißt mit seiner Adaption des rund 1300 Seiten umfassenden Romans das Mittelalter in seiner wildesten Ausführung. Der farbig erscheinende Alltag wird durch Schlachten, Vergewaltigungen, Plünderungen und Krankheit dominiert, die sich in allen Einzelheiten offenbaren.Im Mittelpunkt steht die Stadt Kingsbridge, in der eine Vielzahl von Figuren und Ereignissen anhand von mehrere Handlungsstränge zusammengeführt werden. Unter Hinzufügung des Lebens von König Edwards III. (Blake Ritson) und dessen Mutter Isabella (Aure Atika) von Frankreich, wird der Roman durch die Erzählebenen im Palast von Westminster ergänzt. Zudem erfährt die Serie durch die feministische Umdeutung des Mittelalters eine ungewohnte Betrachtung der Zeit, in der ansonsten die Männer das Sagen hatten.Trotz einiger Längen bietet die 36 Millionen teure Produktion, die nach Die Säulen der Erde erneut auf dem Sender Sat.1 ausgestrahlt wurde, gute Unterhaltung. Zumal die Serie, im Vergleich zum Roman, erhebliche Veränderungen bei den Charakteren und Handlungssträngen enthält. So kommen auch die Leser der Romanvorlage in den Genuss neuer und bisher unbekannter Sequenzen. Fazit: Opulente Kostüme, detailgenaue Kulissen und namhafte Darsteller sorgen für eine gelungene Wiederauferstehung des Mittelalters.

Moviemans Kommentar zur DVD: Die Serie weist eine makellose HD-Qualität auf. Die Farben sind insgesamt sehr leuchtend und satt. Die Grenzen zwischen den einzelnen Farbflächen sind sauber. Markante Grüntöne und leuchtende rote sowie blaue Kleider dominieren das Bild. In wenigen dunklen Sequenzen, sind minimale Sandkörner in den Hintergründen erkennbar. Die hohen Kontraste lassen Graustufen erkennen. Die Aufnahmen in den Innenräumen erscheinen insgesamt etwas dunkler, als in der freien Natur und bieten dadurch etwas geringere Farbnuancen. Die Kleider und Kettenhemden werden nuanciert dargestellt und lassen die Strukturen bis ins Detail erkennen. Die mittelalterliche Ära mit ihrem markanten Mauerwerk und den Wäldern wird mit klaren Umrissen dargestellt, so dass diese zum Anfassen real erscheinen. Die Stärke bleibt während des ganzen Films konstant. Der Raumeindruck ist präzise. Der OrtKingsbridge wird durch einen vielseitigen Sound zum Leben erweckt. Pferdehufen und klappernde Wagen werden authentisch abgebildet. Selbst in ruhigen Sequenzen kann man natürliche Geräusche von Regen und aufkommenden Wind vernehmen. Die Stimmen der Figuren klingen authentisch. Die Effekte werden bei den Kampfszenen eingesetzt und untermalen den guten Raumeindruck mit klingenden Schwertern. Das Bonusmaterial fällt mit der vorhandenen Trailershow sehr gering aus. Hier wäre durchaus mehr möglich gewesen. www.movieman.de

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
Drei Fernsehabende lang habe ich mich gefragt: Was ist das? Was bitteschön ist das? OK, einige Leute heißen so wie die Figuren in Ken Folletts Roman "Die Tore der Welt". Hin und wieder sagt auch mal jemand einen Satz, der so im Buch gesagt worden sein könnte (wenn auch nicht unbedingt von derselben Person). Hier enden die Gemeinsamkeiten zwischen Buch und Verfilmung aber auch schon. Am vierten Abend, als sich auf dem Bildschirm der "packendste Teil" (meine Fernsehzeitschrift) in Humbug und Nonsens auflöste, hatte ich endlich eine Erleuchtung. Das hier ist gar keine Romanverfilmung. Das hier ist eine Art kreatives Paralleluniversum, eine alternative Fiktion, ein 360minütiges Was-wäre-wenn-Spiel. Was wäre, wenn Petranilla eine pathologische Giftmörderin wäre? Was wäre, wenn Bruder Godwyn in Cousine Caris verknallt wäre? Was wäre, wenn Bruder Thomas...

Aber nein, Spaß beiseite: Natürlich kann eine Verfilmung einer Romanvorlage nie hundertprozentig gerecht werden - einerseits, weil jeder Leser seine eigene Vorstellung von "seinen" Figuren hat, andererseits, weil Film und Buch eben unterschiedliche Medien sind und unterschiedliche Möglichkeiten haben. Es ist allerdings eine Sache, Handlung und Figuren für das Drehbuch zu straffen und zu verdichten, und eine ganz andere, eine Geschichte derartig zu verhunzen, dass sie schlicht und einfach keinen Sinn mehr ergibt - und zwar unabhängig davon, ob man das Buch kennt oder nicht.

Ein harmloses Beispiel, stellvertretend für Dutzende von fragwürdigen und deutlich gravierendere Änderungen: Im Buch sind Merthin und Ralph Söhne von Sir Gerald, einem verarmten Ritter und entfernten Verwandten des Grafen von Shiring.
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Von Hemeraner TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 26. Januar 2016
Format: DVD Verifizierter Kauf
England im 14. Jahrhundert: Mitten in der Anbahnung und den Wirren des 100jährigen Krieges erleben die Zuschauer um einige Einzelschicksale Krieg und Pest in und um Kingsbridge herum. Da hätten wir Caris Wooler (Charlotte Riley), die gerne ein Hospital bauen möchte, was der Klerus jedoch nicht gerne sieht. Ihr Cousin Godwyn (Rupert Evans) verspürt aufgrund seines minimalistischen Könnens auf dem Gebiet der Heilung oder anderen Dingen das Bedürfnis hochhinaus zu kommen. Seine Mutter Petronilla (Cynthia Nixon) unterstützt ihn dabei recht mörderisch.

Wir lernen die ungleichen Brüder Merthin (Tom Weston-Jones) und Ralph (Oliver Jackson-Cohen) kennen. Auch spielt die hübsche Tagelöhnerin Gwenda (Nora von Waldstätten) eine nicht zu vernachlässigende Rolle bei der Auflehnung gegen das Feudalwesen.

Darüberhinaus wird das Königshaus in England und deren Intrigen vorgestellt. So erfährt der Zuschauer von Königin Isabelle de France, Edward II. und III. sowie Roger Mortimer, die tatsächlich existiert (aber sich wohl das ein oder andere Mal anders verhalten) haben.

"Die Tore der Welt" als Verfilmung ist von Ken Follett auch offiziell abgesegnet. In einem Making Of auf der fünften Scheibe hält er in einer Hand seinen Wälzer, dem er drei Jahre seines Lebens gewidmet hat. In der anderen eine gebundene Sammlung von Drehbüchern, die "ein anderer geschrieben" hat. Er ist dennoch begeistert. Ich habe den Roman nicht gelesen, weiß aber durch die Specials, dass dieser ein komplett anderer sein muss als die Verfilmung darstellt. So sind diverse Personen komplett anders konzipiert als sie im Roman auftreten.
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Nur wenn man das Buch nicht gelesen und keine entsprechende Erwartungshaltung aufgebaut hat, kann man diesen Film erst wirklich geniessen. Überaus ehrgeizig und einfallsreich inszeniert, sehr auf die der Zeitepoche entsprechendem Lokalkolorit und der Requisiten bedacht, mit wortgewandten Dialogen, ergreifenden Szenen und vielen Höhen und Tiefen ausgestattet . Der Spannungsbogen ist hervorragend aufgebaut und lässt die Handlung in keiner Minute langweilig werden. Die Charaktere werden so meisterlich geschildert, dass sie einen Zugang zum Geschehen aus deren Perspektive vermitteln können. Die ausdrucksstarken und sehr überzeugenden Darbietungen aller Darsteller, bis in die kleinsten Nebenrollen, verstärken die Filmqualität in jeder Hinsicht. Die sehr interessante Handlung verfolgt mit Biss die Auswirkungen bigottischer Anschauungsweisen und Standesdünkel im Mittelalter - und bietet so auch einige Denkanstösse. Insgesamt ist der Film mit sehr vielseitigen unterhaltsamen und dramaturgischen Stilelementen ausgestattet : von Romantik bis Schlachtengetümmel, Intrigen und Verrat....
Letztendlich ist der Film als entspannte und dennoch mitreissende Unterhaltung konzipiert - aber das in genialer Weise. Sehr sehenswert.
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Format: DVD
OK, ein so umfassendes Werk lässt sich nicht in allen Einzelheiten verfilmen. Da muss man zwangsweise kürzen. Das ist ja auch ok, aber deshalb muss man nicht gleich eine komplett neue Story erfinden, in der

(ACHTUNG SPOILER)

Bruder Thomas schwul ist und sich dann auch noch als totgeglaubter König entpuppt. Und Ralph ist hier plötzlich der uneheliche Sohn von Petronilla und Graf Roland, der aber von Merthins Eltern großgezogen wurde. Autsch! Ich hab gedacht, ich bin im falschen Film. Das ist dann selbst für jene Leute zu viel, die das Buch noch nicht kennen. Philemon, der am Ende den Titel des Priors an sich reißt, hat man weggelassen, und dafür ist Godwyn dann zu allem Übel als halber Geisteskranker dargestellt, der am Ende von Caris mit einem Kreuz erschlagen wird. Die Mini-Serie endet plötzlich ganz abrupt nach der neu erfundenen Belagerung und Schlacht von Kingsbridge,

und man fragt sich "Wie bitte, das war's jetzt?" Hier hätte man sich ein schöneres und längeres Happy End gewünscht. Das ist in der Hörspiel-Fassung wesentlich besser gelungen, denn da stehen Merthin und Caris auf dem Turm der Kathedrale und schauen über Kingsbridge.

Außerdem nerven in der deutschen Synchro die falsche Aussprache der Namen von Merthin und Caris, aber das ist nur das kleinere Übel.

Fazit: Die Anschaffung lohnt sich definitiv nicht. Die Handlung ist total überdreht, und das Orginal lässt sich nur in den Ansätzen erkennen. Ein Peter Jackson hätte das wesentlich besser gemacht. Von daher empfehle ich, lieber zum Buch oder zum 10-teiligen Hörspiel zu greifen.
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