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am 26. September 2008
Moin Moin,

wie ich es im Titel meiner Rezension bereits sage und wie es meine Vorredner bereits angedeutet haben, EINE WARNUNG VORWEG:

Dieses erzählerische Meisterwerk hat nicht viel mit dem eigenen Titel gemeinsam (unter Anubis REICH würde ich mir eine Parallelwelt o.ä. vorstellen), stattdessen spielt es größtenteils im London des Jahres 1810.
Und mit der ägyptischen Mythologie hat es so wenig zu tun wie ein Eimer Sand mit der Sahara.

Um es kurz zu machen: Dieses Buch ist scheinbar ungeeignet und langweilig für alle die Leser, die einzig und allein an der (alt-)ägyptischen Mythologie interessiert sind (so wie ich es am Anfang war).

Allen anderen Fantasy-Liebhabern sei dieser Roman als ein Meisterwerk angepriesen, dass in dieser erzählerischen Qualität seinesgleichen sucht:

Noch nie habe ich einen so perfekt konstruierten Plot gesehen.
Der Spannungsbogen führt die Charaktere zwar ausführlich ein, trotzdem wird es gleich zu Anfang richtig spannend und bleibt es bis zum Schluss, alles passt zueinander, und was ich wichtig finde: Keine Frage bleibt ungeklährt.
Trotzdem wirkt der Roman an keiner Stelle konstruiert, dies liegt an dem Inhalt, den ich an dieser Stelle nicht vorweg nehmen möchte, glauben Sie mir einfach. ;-)

Ich kann dieses Werk also allen wärmstens ans Herz legen, die an einer Mischung aus historischen Fakten, Indiana Jones - Aktion, einer Menge Magie und einem Plot, ähnlich dem des "Jesus-Videos" interessiert sind.

Nur vom Titel darf man sich wie gesagt nicht verwirren lassen.....

... FAZIT: 5 STERNE FÜR EINE KOMPLETTE WELT IN KNAPP 600 SEITEN SPANNENDEN TEXT ...
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am 31. Mai 2013
Es gibt nur wenige wirklich gute Bücher über Zeitreisen, aber bis ich "Der Anschlag" von St. King gelesen habe, war dies meine Nr. 1. Die Geschichte ist auf eine wunderbare Weise in sich selbst verdreht - das merkt man so richtig erst am Schluss - und mit phantastischen Charakteren geradezu gepflastert, dass man sich wundert, in welchem Bewusstseinszustand dem Autor das alles eingefallen ist. Ich hab's bisher 3 bis 4 mal gelesen - Warnung: beim ersten Lesen kann man aus der Kurve getragen werden, sollte aber nicht aufgeben - und werde es wohl noch 3 bis 4 mal wiederholen. Ein Geniestreich, den TP allerdings nicht mehr wiederholen konnte (einige andere Sachen fand' ich eher mau)
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am 23. Januar 2009
Brendan Doyle bekommt ein Angebot, das zu verlockend ist, um es auszuschlagen: der schwerreiche (und schwer kranke) Magnat Darrow möchte ihn, den Coleridge-Experten, auf eine Zeitreise ins frühe 19. Jahrhundert mitnehmen. Eine Gruppe reicher Leute hat viel Geld gezahlt, um den Dichter Coleridge live in einem Londoner Pub sprechen zu hören, und Brendan soll zuvor einen kurzen Einführungsvortrag halten.

Schon bei der Ankunft in der Vergangenheit kommt es zu einigen Verwicklungen, und schließlich bleibt Brendan zum vereinbarten Rückkehrtermin aufgrund unglücklicher Zufälle alleine im 19. Jahrhundert zurück, ohne Geld und ohne Dach überm Kopf. Er versucht sich zunächst als Marktverkäufer, mit wenig Erfolg. Dann gerät er an Horrabin, einen unheimlichen Stelzenclown, der Herr über ein wahres Imperium an bettelnden Krüppeln ist, und von da aus zwischen die Fronten der rivalisierenden Bettlerbanden und eines seltsamen Zigeunerdoktors.

Zu dieser Zeit verbreitet Hundsgesicht-Joe Angst und Schrecken in London, ein Gestaltwandler, der fremde Körper besiedelt und ihre ursprünglichen Besitzer eines grässlichen Todes sterben lässt ...

Bei Anubis, dem ägyptischen Totengott, im Titel dachte ich zunächst ans alte Ägypten als Handlungsort. Ägypten kommt zwar vor, aber nur am Rande, hauptsächlich spielt sich alles in London ab, in verschiedenen Jahrhunderten allerdings.

Nach dem ziemlich verwirrenden Prolog, in dem eine Art Kopie von einem Menschen hergestellt wird und der zunächst gar keinen großen Bezug zum Rest zu haben scheint, geht zunächst mal Brendan Doyle auf Zeitreise, erlebt und erleidet einige Abenteuer, teils zum Lachen, teils richtig unheimlich. Es wimmelt nur so von skurrilsten Gestalten, und allmählich wird auch die Rolle der Figuren aus dem Prolog und ihre Verbindung zum Geschehen um Doyle klarer. Sehr witzig fand ich unter anderem die Erläuterung, warum der Clown auf Stelzen und der Zigeunerdoktor auf Schuhen mit Sprungfedern an den Sohlen läuft.

Später allerdings fand ich das Ganze nur noch verworren. Mehrere Protagonisten wechseln ihre Gestalt wie andere Leute ihre Hemden, was zum gleichen Effekt führt wie die täuschend echten Latexmasken im Film "Mission: Impossible", nämlich ziemlich großer Verwirrung, wer jetzt tatsächlich in welchem Körper steckt und was das überhaupt mit dem Gesamtbild zu tun hat. Auch die vielen Ortssprünge nervten mich irgendwann nur noch. Durch diesen Teil musste ich mich eher durchkämpfen, zusätzlich haben mir sich häufende Gewaltszenen den Spaß am Buch vergällt. Andauernd klafften irgendwo blutige Löcher, fehlten Augen, wurden Knochen wie Zweige geknickt - in dem geballten Ausmaß deutlich überzogen.

Der Schluss ließ noch mal Fragezeichen über meinem Kopf erscheinen, auf seine Weise fand ich ihn aber doch ganz gut gelungen. Insgesamt konnte das Buch für mich jedoch leider sein Versprechen nicht wirklich halten.
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am 28. März 2008
2.Auflage vom Jänner 2008. Die erste Auflage hat schon durchwegs gute
Bewertungen bei Amazon erhalten. (es ist NICHT die echte Auflage gemeint,
ich sage nur der Einfachheit wegen so)

Doch zum Buch selbst:
Klasse Buch, das sein Geld sicher wert ist! Habe es mit Freude gelesen und
kann es ohne Einschränkungen nicht nur Fantasy-Liebhabern ans Herz legen.
Zwar ist der Bezug zur ägyptischen Mythologie, wie ihn der Titel
verspricht, nicht im erwarteten Ausmaß gegeben (eigentlich mehr das London
Anfang des 19.Jht.), doch beim Lesen vergisst man das schnell wieder.
Alles ist schön ablaufend und man wird von keinen geistigen Sprüngen des
Autors überrascht, die einem dann im Nirgendwo des Geistes alleinlassen.
Trotzdem mit vielen unerwarteten Wendungen, die zu jedem Punkt des Buches
zum Weiterlesen motivieren!
Also: Lesen!
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am 5. Juni 2008
Ich habe das Buch vor drei Jahren in einer anderen Ausgabe lesen können und
konnte am Ende nur feststellen das mich kein Buch zuvor derart gefesselt
hatte.
Ich muss zugeben, dass das Buch alle meine Vorlieben, Viktorianisches England
und Ägyptische Einflüße, abdeckte und ich so gar nicht anders konnte als
es zu lieben. Aber es sei auch denjenigen ans Herz gelegt, die nicht diese Vorlieben mit mir teilen.
Tim Powers ist ein, zu Unrecht wie ich meine, kaum bekannter Autor
in Deutschland aber er hat mit diesem Buch wirklich ein Meisterwerk
der Phantastik geschrieben.Deswegen will ich für ihn hier auch ein Lanze brechen.

Der Plot, die Figuren, und vor allem der immense Spannungsbogen, der sich im Verlauf dieser Geschichte aufbaut und wirklich niemals einzubrechen drohte, fesselte mich wie nie zuvor. Tim Powers baute obendrein
zahlreiche Wendungen und Überraschungen ein, sodass ich kaum von diesem Buch loskommen konnte.
Wer jetzt aber erwartet das Ende des Buches sei enttäuschend gewesen, dem
kann ich versichern, dass das Ende wie der Rest des Buches nichts zu wünschen übrig lässt.

Alles in allem habe ich niemals zuvor und leider auch nicht danach
ein so rundes und vom Gesamteindruck her stimmiges Buch gelesen wie dies
hier.
Folglich : Wer etwas für phantastische Geschichten übrig hat, sollte sich
schnellstmöglich dieses Buch hier besorgen. Ich kann jedem versichern, dasser es nicht bereuen wird.
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am 20. Februar 2009
Im Prinzip hat alles Amenophis Fikee angefangen; er ist es der die Zeittore hergestellt/geöffnet hat und er ist es auch der später in der Vergangenheit auftritt - er ist auch dieser Körpertauscher in der Vergangenheit in der die Haupthandlung stattfindet, also sagen wir mal in der Gegenwart.
Jetzt stellt sich mir die Frage ob er letztendlich immer überlebt hat und es irgendwann gelernt hat selbst durch die Zeit zu reisen oder ob er es von Anfang an konnte, was eigentlich wahrscheinlicher ist (?), oder am Anfang in die Vergangenheit geschickt wurde, wo er die Sachen vollbracht hat von denen wir erst später erfahren und danach wieder zu diesem Zeitpunkt (Anfang des Buches) auch wieder zurückkehrt, oder es ist in der Vergangenheit nur ein "ka"-Duplikat . . . irgendwie verwirrt mich das alles - aber vielleicht habe ich mich ja auch verlesen oder habe etwas mißverstanden, wie auch immer im ganzen ist das nur nebensächlich.
Aber davon mal abgesehen ist es recht toll, es wird nicht langweilig und läßt sich schnell lesen; weswegen es meine Punktzahl bekommt. Aber es hat auch nichts "total abgefahrenes" was bislang noch nie da war; ist natürlich auch davon abhängig was man schon kennt. Und man weiß auch, ab einem gewissen Zeitpunkt, wie es endet - zumindest ging mir das so.
. . . ja, ganz nett
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