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Die Taube (detebe) Taschenbuch – 24. April 1990

4.2 von 5 Sternen 48 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Patrick Süskind, geboren 1949 in Ambach am Starnberger See, studierte in München und in Aix-en-Provence mittlere und neuere Geschichte und verdiente seinen Lebensunterhalt zunächst mit dem Schreiben von Drehbüchern. 1984 erschien sein Ein-Personen-Stück ›Der Kontrabaß‹, 1985 sein Roman ›Das Parfum‹, der 2005 von Tom Tykwer verfilmt wurde. 1987 folgte die Erzählung ›Die Taube‹ und 1991 ›Die Geschichte von Herrn Sommer‹, mit Illustrationen von Jean-Jacques Sempé. Patrick Süskinds Werk ist in über fünfzig Sprachen übersetzt.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Als ihm die Sache mit der Taube widerfuhr, die seine Existenz von einem Tag zum andern aus den Angeln hob, war Jonathan Noel schon über fünfzig Jahre alt, blickte auf eine wohl zwanzigjährige Zeitspanne von vollkommener Ereignislosigkeit zurück und hätte niemals mehr damit gerechnet, daß ihm Oberhaupt noch irgend etwas anderes Wesentliches würde widerfahren können als dereinst der Tod. Und das war ihm durchaus recht. Denn er mochte Ereignisse nicht, und er haßte geradezu jene, die das innere Gleichgewicht erschütterten und die äußere Lebensordnung durcheinanderbrachten.

Die meisten derartigen Ereignisse lagen Gott sei Dank weit zurück in der grauen Vorzeit seiner Kindheits- und jugendjahre, und er erinnerte sich ihrer am liebsten Oberhaupt nicht mehr, und wenn, dann nur mit größtem Unbehagen: An einen Sommernachmittag in Charenton etwa, im Juli I942, als er vom Angeln nach Hause kam - es hatte ein Gewitter gegeben an jenem Tag und dann geregnet, nach langer Hitze, auf dem Heimweg hatte er die Schuhe ausgezogen, war mit nackten Füßen auf dem


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Nach dem ersten Durchlesen fällt die Detailtreue auf. Meisterhaft die Beschreibung des Zusammentreffens von Jonathan Noel mit der Taube. Ihr kaltes ausdruckloses Auge, das ihm das Blut in den Adern gefrieren lässt (vielleicht dem „Geierauge" des Alten aus der Kurzgeschichte „Das verräterische Herz" von Edgar Allan Poe entlehnt?).
Meiner Meinung nach lebt das Büchlein von den Begebenheiten, die allesamt banaler nicht sein könnten, im pedantischen Räderwerk des Wachmannes aber zur existentiellen Bedrohung werden: die regungslos verharrende Taube vor seinem Zimmer, der Wechsel ins Hotelzimmer, das Mittagessen im Park unweit eines Clochards, der rücklings auf der Bank sein Mittagsschläfchen hält, der Riss in der Hose...
Gegen den Schluss der Geschichte verfliegt die Verzweiflung und die Wut des Hauptdarstellers, er scheint gar Lust am neuen Lebensgefühl zu bekommen, indem er mit kindlicher Freude und Ausgelassenheit auf dem Nachhauseweg keine Pfütze auf den Gehsteigen Paris auslässt und sich über die Spritzer amüsiert. Ein geradezu anarchistisches Gebaren für Jonathan Noel ...
Unklar bleibt mir der Schluss, wo der ordentliche Wachmann alles wieder so vorfindet, wie ers Jahrzehnte hindurch gewohnt war. Kein Taubenkot mehr verspritzt auf der Diele, weit und breit auch keine Taube mehr. Kehrt Jonathan Noel in sein gewohntes Leben zurück als wär alles nur ein böser Traum gewesen? Oder werden die so einschneidenden Erlebnisse ihn aus seiner Bahn werfen? Der Schluss lässts offen.
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Format: Taschenbuch
Jonathan Noel hat ein sehr bewegtes Leben hinter sich: Seine Eltern wurden in ein Lager gebracht, woraufhin er zu seinem Onkel ziehen musste und versteckt wurde. Nach dem Ende des Krieges drängte sein Onkel ihn erst dazu in die Armee zu gehen und dann eine Frau, die er noch nie zuvor gesehen hat, zu heiraten. Allerdings wird er von ihr wieder ziemlich schnell verlassen. Nun möchte Jonathan nichts weiter als ein ruhiges und ereignisloses Leben. Sein ganzes Leben ist vorrausgeplant, doch als eines Tages eine Taube vor seiner kleinen Wohnung steht, gerät dieses vollkommen aus den Fugen.........
Bis vor kurzem kannte ich Patrick Süßkind nur als den Autoren von das Parfüm - was ich sehr schade finde, da die Taube für mich fast noch besser als das Parfüm ist. Süßkind verarbeitet hier einiges an Kritik an die Gesellschaft und an das Alleinsein. Besonders gut waren die Beschreibungen über Noels Ängste, z. B. der Ekel vor der Taube oder auch seine Gefühle gegenüber der Welt, als er seinen Wachdienst verrichtet. Genau wie in das Parfüm war seine Art zu schreiben wieder einmal klasse. Ich liebe es wie er kurze Sätze aneinander reiht. Fazit: Tolles gesellschaftkritisches Buch, das zum Nachdenken anregt.
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Format: Taschenbuch
Patrick Süskind kommt es nicht auf die Menge an. Gemessen am Grad seines Ruhms, hat er wenig geschrieben. Und das hat es in sich: "Das Parfüm" und "Die Taube" haben beste Chancen, auch in hundert Jahren noch veröffentlicht zu werden. "Die Taube" ist ein kurzer Roman, von einem Mann berichtend, der bescheiden lebt und seinen tristen Alltag durchsteht. Er legt keinerlei Wert auf soziale Kontakte. Er lebt nur für seine Arbeit, zu der er morgens geht und von der er abends heimkommt - und eines Abends sitzt eine gurrende Taube vor der Tür des kargen Dachzimmers, das er bewohnt. Und diese eine Taube verändert sein Leben auf entscheidende Weise... Kurzweilig geschrieben, voller unterhaltender Wendungen, und dennoch von puristischer Eleganz, denn es gibt in diesem Roman nur zwei Protagonisten: Den Mann und die Taube...
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Format: Taschenbuch
Die sprachliche Dichte und die Präzision der Sätze, der Worte Süskinds beeindrucken erneut. Auf solch kurzer Strecke - das Buch hat weniger als 100 S. - eine derartige Intensität zu zaubern, dürfte nur wenigen Schriftstellern gelingen. Ähnlich wie in "Die Geschichte von Herrn Sommer" wird vor dem Leser das Universum des Protagonisten ausgebreitet, das unvorhergesehen eine Veränderung erfährt - und am Ende findet ein Mensch zu sich selbst. Das ruhige und in jedem Punkt vorhersehbare und geplante Leben des Wachmanns Jonathan Noel nimmt einen unerwarteten und in seinem Empfinden dramatischen Lauf, als eines Tages eine Taube vor seiner Tür sitzt und ihn fast am verlassen seines Zuhauses hindert... Der weitere Verlauf wird für Jonathan Noel zur Apokalypse und der Leser will das Buch nicht aus der Hand legen (übrigens ein Effekt, der sich auch bei "Das Parfum" und "Die Geschichte von Herrn Sommer" einstellt). Fazit: Süskind ist ein schriftstellerisches Genie, bei dem sich die Frage stellt: Wäre er auch so gut, wenn er - wie viele seiner Kollegen - Jahr um Jahr ein neues Werk verfassen würde?, oder hat er in den wenigen Werken, die uns vorliegen, seine gesamte Energie verbraucht und schenkt uns deshalb keine weiteren? Die Antwort auf diese Frage wird wohl ewig Süskinds Geheimnis bleiben...
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
An sich eine komische Geschichte. Jonathan Noel, alleinlebend, welcher seinem normalen unauffälligen Tagesgeschehen nachgeht, wo alles präzise geplant ist (Dach über dem Kopf, Beruf, Rentenabsicherung), gerät durch ein unvorhergesehenes Ereignis (eine Taube) aus den Fugen. Eine Kettenreaktion von weiteren « Fauxpas » reiht sich gliedermässig an ersteres Ereignis an. Ob das Ganze letzendlich in einem Supergau endet oder nicht sei hier aus Respekt vor künftigen Lesern nicht verraten.

Die Erzählung ist komisch, traurig, sinnlich, verletzend und stimmt nachdenklich. Praktisch die meisten Mitmenschen können so ein wenig “Jonathan Noel” in sich selbst entdecken. Ausserdem wird die Einsamkeit eines Menschen dargestellt, welcher trotz seines Daseins in der Weltstadt Paris alleine ist, und den Glauben an das Gute im Menschen verloren hat (was wiederum teilweise aus bisherigen negativen Lebenserfahrungen bedingt ist).Neben Noel werden andere Charaktere dargestellt, welche ebenfalls eine Aussenseiterrolle nach definiertem Klischee fristen (die Pförtnerin und der Clochard).

Das Buch kann man als speziell im positiven Sinne betrachten. Patrick Süskinds Schreibstil macht das Ganze zu einem echten Leseerlebnis.
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