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am 22. Juli 2013
Handlung hat mit insgesamt nicht gefallen.
Buch hat keine Spannung und wurde von mir oft beiseite gelegt.
Hoffe der nächste ist besser.
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Nur allzu oft hört man den Ausspruch: Die Blinden sind die wahren Sehenden in Medizin und Psychologie.
Autor Friedrich Ani leistet diesem Spruch in seinem neuen Krimi: Die Tat erneut Folge. Der blinde Kommissar ermittelt zum dritten Mal und zeigt einmal mehr, dass man nicht nur mit den Augen sehen kann. Psychologisch sinnvoll aufgebaut, zieht der neue Roman den Leser in den Bann, zeigt Abgründe menschlichen Handelns und knüpft ungeahnte Bände zischen Empfinden und Folgetat.

Die einzelnen Charaktere des Romans sind auf nicht zu erahnende Weise miteinander verbunden, teilen Erfahrungen und Erlebnisse und sind dabei doch so spezielle Individuen, dass immer wieder neue Verdachtsmomente auftauchen können, der Handlung eine andere Richtung geben, sich dabei aber immer mehr als treu bleiben.

Friedrich Ani spielt mit psychologischem Grundwissen und Lebenserfahrung. Dabei zeigt er den Lesern ein Spiegelbild der eigenen Handlungsweisen und skizziert Folgen, die keiner wahr haben möchte. Ursachen und Folgen werden präsentiert und schleichen sich dadurch ganz unbewusst in die Denkweise des Lesers.

Die Tat ist ein Krimi ohne viel Blutvergießen, ohne grausame Tatbeschreibungen und gänzlich ohne verbale Showeffekte. Er setzt auf deutliche, hintergründige Sprache und auf die Beeinflussung des Handelns durch Emotionen. Ein Meisterwerk des Krimi-Genres, das nicht nur spannend, sondern auch sozialkritisch ist. "Die Tat" ist mehr als ein Buch, es ist beinahe ein Spiegel der Folgen menschlichen Unvermögens.
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am 5. April 2010
Bisher kannte ich noch keinen der ca. 20 Kriminalromane von Friedrich Ani. Da ich aber bereits gehört hatte, dass Friedrich Ani als Garant für niveauvolle Krimispannung gilt, griff ich zu seinem Krimi "Die Tat", ohne zu wissen, dass es sich um den dritten Band der Krimireihe Der Seher" handelt. Dass ich die vorhergehenden Bände nicht kannte, schadete dem Lesevergnügen in keiner Weise.

Als die 38-jährige Sonja Piers, alleinerziehende Mutter zweier Kinder, tot aufgefunden wird, stellt sich aufgrund der Kordel aus Strohseide, mit der sie stranguliert wurde, schnell die Frage, ob sie das dritte Opfer eines Serientäters geworden ist. Allerdings verhalten sich die Familienmitglieder nicht unverdächtig. Im Verhör verstricken sich der 17-jährige Sohn und dessen Vater in Widersprüche, die der ermittelnde Hauptkommissar Max Vogel zunächst nicht auflösen kann. Als sich der erblindete Vater des Hauptkommissars, vom Team des Kommissariats gerne als Der Seher" bezeichnet, in die Ermittlungen einschaltet, kommt es zu interessanten Wendungen. Gleichzeitig gehen in der Familie des Sehers die Dinge ihren ungewöhnlichen, aber dennoch gewohnten Gang...

Friedrich Ani erzählt in seinem Kriminalroman "Die Tat" von Opfern, Tätern, Hinterbliebenen und Polizisten, von Menschen, die täglich ein unscheinbares Leben führen und mit sich und ihren Problemen im Wesentlichen alleine sind. Gemeinsam ist ihnen, dass sie scheinbar alle mehr oder weniger hilflos auf der Suche nach einem Ausweg aus diesem Allein sein, zum Teil sogar aus der Einsamkeit sind. Friedrich Ani erzählt "Die Tat" zum Teil aus der Perspektive des Täters, im Wesentlichen aber aus der Perspektive eines Beobachters. Die Handlung kommt ohne die häufig bei der Schilderung von Serienverbrechen üblichen Detaildarstellungen von Brutalität und Grausamkeiten aus, das eigentliche Verbrechen schildert Friedrich Ani eher unspektakulär. Sein Schwerpunkt liegt darauf, auf knapp 200 Seiten konzentriert psychologische Motive, Handlungsweisen und zwangsläufig entstehende Folgen seiner wesentlichen Charaktere in ihren Dimensionen aufzuzeigen. Dies gelingt ihm mithilfe einer klaren, eindringlichen Sprache, authentischer Dialoge, einer schlüssigen Handlung und eines stringenten Spannungsaufbaus.

"Die Tat" von Friedrich Ani ist ein spannender und gleichzeitig melancholisch nachdenklicher, sozialkritischer Kriminalroman, der den Leser zu packen versteht, ohne nervenaufreibende Szenen zu benötigen. Ein rundum gelungener Krimi, der mir bestätigt hat, dass der Name Friedrich Ani vollkommen zurecht für niveauvolle Krimispannung steht.
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am 12. Juni 2010
In seinem neuen Roman, dem dritten der Serie um den blinden Kommissar Max Vogel geht ein Serientäter in München um. Er erdrosselte bereits zwei blonde Frauen. Sein jüngstes Opfer ist die 38-jährige Sonja Piers. Kommissar Max Vogel und sein Vater, der blinde Ex-Kommissar Jonas Vogel, beginnen mit ihren Ermittlungen. Schnell stellen sie fest, dass sie von allen Familienmitgliedern belogen werden. Sie wollen die Wahrheit über diese Familie herausfinden.

Wie so oft in den Kriminalromanen von Friedrich Ani stehen nicht die zielgerichteten Ermittlungen der Kommissare und ihrer Teams im Mittelpunkt. Es geht Ani, niemals nur um herkömmliche Krimispannung, sondern um das Erkunden und Darstellen des Milieus der kleinen Leute.

In einer kurzen Vorbemerkung zu "Die Tat" stellt er befriedigt fest, dass ihm das immer mehr gelingt, und er seinem Anspruch näher kommt:"In dieser Geschichte, so scheint mir, bin ich der Welt, von der ich glaube erzählen zu müssen, so nah wie selten. Die durch das Verbrechen aus ihrer Unscheinbarkeit gerissenen Figuren - Opfer, Hinterbliebene, Täter, Polizisten - sind ganz bei sich und bei mir."
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"Die Tat" ist Friedrich Anis dritter "Seher" - Krimi mit dem ungleichen Vater- und-Sohn-Gespann Jonas und Max Vogel. Und in diesem Fall machen ihnen nicht nur widerborstige Zeugen, sondern auch private Probleme zu schaffen: Der erblindete Vater, der nicht loslassen kann und der Sohn, der sich gegen seinen Übervater behaupten muss. Bei all dem entwickelt Ani sein ganz eigenes Erzähltempo, das "Die Tat" zum einem spannenden, aber etwas anderen Krimi aus der bayerischen Landeshauptstadt München macht.
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am 11. Mai 2010
Mir persönlich legt der Autor zuviel Wert darauf, gesellschaftskritisch zu sein. Dies wirkt sehr gezwungen. Er schafft es leider sogar, das bisschen Spannung, das gegen Mitte des Buches aufkommt, zu zerstören, indem er sehr schnell verrät, wer der Mörder ist.

Aber trotz allem war der Krimi unterhaltsam und ich habe ihn relativ schnell gelesen. Das Thema "Gewalt an Kindern" ist auch ein sehr wichtiges Thema und mit guten Beispielen vom Autor dargestellt. Regt letztendlich zum Denken an, aber die "Krimispannung" leidet schon sehr.
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