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Die Stunde der Dilettanten: Wie wir uns verschaukeln lassen Gebundene Ausgabe – 6. Februar 2012

3.5 von 5 Sternen 11 Kundenrezensionen

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Pressestimmen

"Rietzschel hat fleißig Banalitäten und Peinlichkeiten gesammelt, die als Einzelne weder tragisch noch neu sind. Begleitet von melancholisch-satirischen Kommentaren fügt er aber seine Puzzelsteinchen zu einem Deutschland-Bild, das einigermaßen erschüttert. Wer aber Rietzschels an- und streckenweise aufregenden Essay zur Hand nimmt, demonstriert schon damit fröhlichen Trotz gegen seinen Pessimismus - und natürlich gegen den grassierenden Dilettantismus." Peter Carstens, Deutschlandfunk, 27.02.2012
"Brillant geschrieben." Franziska Augstein, Augsteins Auslese, 07.03.2012
"Eine scharfzüngige Zeit- und Gesellschaftsdiagnose - ein Weckruf für ein saturiertes Bürgertum." Rudolf Mitlöhner, Die Furche, 22.03.2012
"Die rabiate Intervention eines Citoyen - ein Buch, das darauf gewartet hat, geschrieben zu werden. Man sieht die Hochstapler nicht nur mit anderen Augen, man hört sie auch mit anderen Ohren ( ). Man sieht bestätigt, was man eher geahnt als gewusst hat." Henryk M. Broder, Die Welt, 24.02.2012

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Thomas Rietzschel, geboren 1951 bei Dresden, Dr. phil., war eineinhalb Jahrzehnte Kulturkorrespondent der F.A.Z. und lebt heute als freier Autor in der Nähe von Frankfurt. Zahlreiche Arbeiten zur Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts, u.a. Theodor Däubler. Eine Biographie (1988). 2012 erschien "Die Stunde der Dilettanten" im Paul Zsolnay Verlag.

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Format: Gebundene Ausgabe
"Der größte Vorzug schöner Geschichten, nämlich vergangen zu sein, ist der Geschichte des Dilettantismus noch nicht zugewachsen" - So steht es bereits ziemlich am Anfang des Buches geschrieben. Es ist dies der Auftakt einer Rede, wenn man so will, bei der das Auditorium immer geknickter in den Reihen sitzen wird, weil es erkennt, wie sehr es bereits vom Dilettantismus eingenommen sind - auch im eigenen Tun! Der in seinen Formulierungen äußert talentierte Autor spannt einen Bogen von den ersten Dilettanten über die Ausbreitung, die Machtentfaltung, den Schulen bis hin zu den Medien. Und er nimmt sich bei Gott kein Blatt vor den Mund! Einiges, was da zu lesen steht, birgt Sprengstoff in sich, nicht, weil es eine polemische Behauptung ist, sondern weil einen die Erkenntnis der Richtigkeit wie ein Keulenschlag trifft. Und anders als bei Sarazins "Deutschland schafft sich ab" werden hier keine ethnischen Minderheiten als Sündeböcke herangezogen,nein, wir selbst sind es, die zulassen, dass die Mittelmäßigkeit zum erstrebenswerten Ziel ernannt wird.

"Der Dilettant reduziert alles, womit er sich befasst, auf das Maß seiner eigenen Vorstellungskraft", steht geschrieben. Damit kritisiert Thomas Rietzschel jenen Umstand, dass wir unsere alte Kultur (von der Sprache angefangen) einfach ignorieren, nicht mehr bereit sind darüber zu lesen oder nachzudenken oder gar zu lernen, mit dem Ergebnis, dass als Ideenpool nur noch die eigenen untrainierten Synapsen bleiben. Und so fragt der Autor weiter: "Mit welcher Geniedichte dürfen wir gegenwärtig überhaupt noch rechnen?" um weiters resigniert festzustellen: "Wir verlieren die Fähigkeit eine Entwicklung überhaupt noch als solche wahrzunehmen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Ein großartiges Buch, das den geistigen Notstand einer Gesellschaft und insbesondere deren 'Elite' den Spiegel vorhält, einer Gesellschaft, die in Politik, Wirtschaft, Bildung und Kultur von Dilettanten beherrscht wird, denen es überhaupt nicht darauf ankommt, Probleme zu lösen, wofür sie eigentlich von uns allen viel zu hoch bezahlt werden, sondern die getrieben werden von Eitelkeit, Macht- und Habgier. Zu aktuellen Figuren wie Guttenberg und Wulff spannt Thomas Rietzschel einen kenntnisreichen Bogen von der Geschichte des Dilettantismus. Daß es dabei keineswegs um harmlose 'menschliche Schwächen' geht, sondern um Existenzfragen, zeigen uns Deutschen exemplarische Figuren des Dilettantismus wie Wilhelm II. und Hitler, die Europa in die größten Katastrophen des 20. Jahrhunderts geführt haben. Brillant geschrieben, bildet das Buch eine sinnvolle Ergänzung zu Michael Schmidt-Salomons »Keine Macht den Doofen!« Empfehlenswert dazu auch die Diskussion im »Nachtstudio« des ZDF vom 19.2.2012 und die Besprechung im Büchermarkt des Deutschlandfunks.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Thomas Rietzschel ist eine sehr amüsante und unterhaltsame Beschreibung des herrschenden Zeitgeistes, des Dilettantismus gelungen! Obwohl jeder Leser die Auswirkungen des Dilettantismus' hinreichend im täglichen Leben erfährt, ist es doch ein Vergnügen, seinen Beschreibungen zu folgen. Jeder kennt das Dilemma um den Berliner Großflughafens, das Desaster um Stuttgart21, der Elbphilharmonie, der dilettantischen Eurorettung, usw., und fragt sich, wie so etwas in unserer modernen Gesellschaft passieren kann?!

"Der Dilettant reduziert alles auf das Maß seines Vorstellungsvermögens", schreibt Rietzschel. Wissen um Zusammenhänge sind überflüssig, oder sogar hinderlich. Am Beispiel von Joschka Fischer beschreibt er sehr aufschlußreich, wie sich in dessen bildungsentleertem Hohlraum das unerschütterliche Selbstbewußsein des Dilettanten entwickeln konnte.

Ein sich epidemisch ausbreitender Dilettantismus sei der Grund für alle "erfolgreich gescheiterten Projekte!, wie Rietzschel schreibt. Er verschweigt nicht die positiven Aspekte des Dilettantismus. Der ausgelebte Spieltrieb des Menschen hätte uns schließlich in die Moderne geführt, Computer erfunden, auf den Mond geschossen. Männer, deren Mut und Aktivismus durch kein Fachwissen getrübt worden wäre, hätten den Schatz des Priamos ausgegraben oder es, wie Fraunhofer, zum überragenden Physiker gebracht. Wo Fachleute lieber die Finger von Dingen ließen, weil sie wußten, was alles schiefgehen könne, hätten die Dilettanten mutig und ahnungslos zugegriffen! Letztlich habe dies den technischen Fortschritt enorm vorangetrieben!
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ich mache es diesmal kurz:
Ja, der Witz ist billig, aber er muss einfach sein - das Buch ist eine dilettantische Abhandlung. Der Informationsgehalt reicht bestenfalls für eine (schwache) Spiegel- oder Focus-Titelstory; zwei Buchdeckel hat dieses zwanghaft gestreckte Essay-chen nun wirklich nicht verdient.
Man hat hier förmlich den Spiesser vor Augen, der im Stau auf der Autobahn steht und darüber jammert, warum eigentlich jeder Idiot ausgerechnet heute fahren musste. So wurschtelt der "Philosoph und Kulturredakteur" schnell einmal ein paar Plattitüden zusammen, noch dazu in einem recht nervigen "hach, ich habe es als einziger erkannt, und kläre euch jetzt alle auf"-Stil, und wird damit ganz schnell zum Experten in Dilettantismus-Kritik. Die genauso dilettierende Kollegenschaft wirds schon freundlich in den Medien plazieren (was ja auch fleissig geschehen ist).
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