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am 24. Juli 2002
Der Leser taucht ein in Babus Welt, eine Welt voll Elegie jedoch ohne jegliche Larmoyanz.
Das Buch ist ein innerer Dialog, zwischen Protagonist und Leser, in dem der Protagonist in einem leeren Raum zwischen gestern und morgen lebt und ums unschuldige Überleben kämpft. Eine „Abgeschiedenheit, die die Existenz des Guten ermöglicht", sein Tibet, welches die Welt bedeutet: „eine Welt in der Leben weder Antwort noch Rechtfertigung des göttlichen Gerichts ist". Babu versucht ein Leben zu leben ohne sich in das Leben anderer Menschen zu verwickeln, die Menschen in seiner Bar zwischen Tel Aviv und Jaffo sind Randexistenzen im heutigen Israel und für ihn der „Bretterzaun, die entmilitarisierte Zone, zwischen Lärm, Übel und Unrat auf der einen und der Stille und Reinheit auf der anderen Seite."
Wer Lapid nur von Lisi Badichi her kennt, lernt hier was Lapid wirklich ist: eine Poetin, nicht zuletzt durch die brillante Übersetzung von Barbara Linner.
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am 31. Juli 2010
Wer Lapid nur von ihren Krimis kennt, wird hier enttäuscht. Ich habe drei Anläufe gebraucht, bis ich dem Buch eine echte Chance gab. Dazu kam, dass Amazon hier irrtümlich einen Krimi bewirbt. Dieses Buch ist ein Buch über das Innenleben eines "Kampftraumatisierten", einer, der seine eigene Welt im Inneren aufgebaut hat. Dann passiert es, dass jemand eine Frau in seinem Hof ablädt, halbtot und schwer misshandelt.

Das Buch nimmt sehr poetisch mit langen ruhigen Passagen Leser und Leserin mit in das Innere von Babu, dem Besitzer der Strandbar, erlebt das Verhältnis zu seiner Mutter, einer Überlebenden, und geht mit in seine private Höhle.

Wenn man Lisy Badichi vergisst, findet hier eine wunderschöne, traurige, aber auch mutmachende Erzählung. Wer immer die Shulamit Lapid mit ihrer Lokalreporterin erwartet, wird enttäuscht. Ein Krimi ist es - trotz Mord - beim besten Willen nicht....
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am 16. Juni 2001
Ein vielschichtiges, sozialkritisches Buch das dem Leser, so wie dem scheinbaren Helden der Geschichte, Babu, einiges abverlangt . Babu der in seiner Welt , in seinem Tibet glücklich ist, weil er hier unschuldig ist, mit dem Leben der Menschen um ihn herum nichts zu tun haben muß, verliert am Ende alles. Seine Unschuld, sein Tibet, die Menschen die er zaghaft zu lieben begann, sich selbst... Warum? Weil er sein Tibet verlies, vom Himalaya hinabstieg um einer Fremden in Israel zu helfen? Er der als Soldat zum Täter wurde, zum Opfer wurde, sich zum Opfer machte und für den jede Begegnung mit seiner Mutter , einer Holocaust-Überlebenden, ein Opfergang ist, dieser Mann ist am Ende der Geschichte wieder das Opfer. Eine Geschichte ohne glücklichen Ausgang, so sehr man es während des Lesens erwartet oder manchmal sogar erhofft. Aber empfehlenswert
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