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am 17. Dezember 2017
 
 
Selten hat mich ein Buch so tief berührt.
Obwohl ich den Film gesehen hatte und ich somit wusste wovon dieses Buch handelt und worauf ich mich einlasse, hatte ich nicht mit diesen heftigen Gefühlsregungen meinerseits gerechnet.
 
Manche bemängelten die Schlichtheit der Sätze.
Ich persönlich war fasziniert von der Stärke der Ausdruckskraft durch solche und auch von ihrer brutalen Schönheit.
Manche Textstellen musste ich einfach mehrmals lesen, um sie mir auf der Zunge zergehen zu lassen, damit sie sich um meine Gehirnwindungen schmiegen konnten.
Die Dialoge der beiden sind kurz und schlicht gehalten und teilweise so herzzereissend, dass sie mich zu Tränen rührten.
 
Ich konnte die Erschöpfung der beiden Protagonisten fühlen, die Verzweiflung des Vaters machte mich echt fertig, der ständige Hunger, ich konnte den Rauch riechen und die Asche auf der Zunge schmecken.
Ich war entsetzt, wie sehr die Menschen verrohten und alles hinter sich ließen, was auch nur irgendwie irgendwann an ihnen mal menschlich und mitfühlend war.
Ganz ehrlich, so etwas hat ein Autor bei mir noch nie hervorgerufen.
Obwohl ich um die Story wusste, ist sie im Buch um einiges intensiver und zog mich tief in seinen Bann.
 
Viele Leser störten sich auch daran, das die Protagonisten nicht mit Namen vorgestellt wurden und das man nicht weiß, welche Katastrophe eigentlich geschehen ist. 
Echt jetzt ???
Hat mich nicht gestört, weil es keine Rolle spielt. 
Weil es in diesem Buch nicht darum geht.
Die Story spielt einige Jahre nach besagter Katastrophe und es ist egal, woran die Erde  ( Eine Atombombe, der 3. Weltkrieg, irgendeine Bedrohung aus dem All,...) und mit ihr die fast die gesamte Menschheit zugrunde gegangen ist.
Ein Vater, der schwer krank ist zieht mit seinem kleinen Sohn durch das öde, verbrannte Land. Sie hungern sehr , den wenigen Menschen, denen sie begegnen sind ihnen meist nicht wohl gesonnen.
Sie sehen schreckliche Dinge, die den Jungen verstören.
Der Vater, der seinem Ende entgegen sieht, versucht seinem Sohn das Überleben zu lehren und seine Menschlichkeit nicht zu verlieren und das Feuer weiter zu tragen.  ;-)
  
Fazit:
Mein Highlight und absolutes Lieblingsbuch in diesem Jahr.
Ein echtes Meisterwerk, das einen mit voller Wucht trifft.
  
Empfehlung:
 
Diese Dystopie ist mir sehr ans Herz gewachsen und wird eins der wenigen Bücher sein, die einen festen Platz in meinem Regal bekommen,
Ich kann es ohne Bedenken weiterempfehlen.

Von mir gibt's:

5 von 5 Sternen
 
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 26. Februar 2018
Dieses Buch ist in meinen Augen ein Meisterwerk. Es setzt in McCarthys Oeuvre auch einen bedeutsamen Schlusspunkt hinter „Die Abendröte im Westen“ und „No Country for Old Men“. Der ultimative Kampf des rein Guten gegen das rein Böse findet hier in „Die Straße“ seinen Höhepunkt in Form einer düsteren, apokalyptischen Szenerie, in der nur noch ein Mann und sein Sohn auf Seiten des Guten übrig geblieben sind. Man erfährt kaum die Vorgeschichte der beiden, sie haben keine Namen, man kann nur erahnen, wo sie sich befinden. Alles Beiwerk, aller Tand wurde hier entfernt. McCarthy hat alles auf das Wesentliche reduziert und eine Welt erschaffen, in der man sich dennoch verliert. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Es hat mich mitgenommen, betroffen und mich völlig in seinen Bann gezogen.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 10. November 2016
Cormac Mc Carthy ist ein grandioser Autor. Ihm gelingt das, was nur wenigen Autoren gelingt. Dünne Bücher voller dichter und bedrückender Atmosphäre. Er beweist, dass es keine 1000 Seiten braucht, um tief in einer Geschichte zu versinken und mitzufiebern.
Die Protagonisten sind mitreißend. Gerade in ihrer nüchternen Beschreibung gelingt es dem Autor, dass der Leser mitempfindet. Namen fehlen völlig. Die Geschichte beschreibt die Reise des "Mannes" und des "Jungens" in einer postapokalyptischen Welt. Warum ist die Apokalypse eingetroffen? Erfährt der Leser nicht - ist auch nicht wichtig. Hier wird der Überlebenskampf beschrieben in einer Zeit, die lange nach dem Beginn des Endes der Welt spielt. Düster, Schonungslos und Direkt beschreibt McCarthy, was sich auf der Welt abspielt, wenn keine Hoffnung mehr in der Welt auf Besserung der Situation besteht.
Eine klare Leseempfehlung - Etwas für dunkle Nächte in Herbst und Wieder.

Wenn meine Rezension gefallen hat, würde ich mich sehr über ein"Hilfreich-Klicken" freuen. :)
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 22. Mai 2017
Im Falle des Verschwindens jeglicher Infastruktur und wenn alle Dinge ohne Funktion sind, erkennen wir, was wirklich einen Wert hat. Nur die Sorge umeinander und das Dasein füreinander. McCarthy ist ein großes Stück Literatur gelungen. Die Optionen der Protagonisten in einer hoffnungslos zugrunde gegangenen Welt sind sehr beschränkt. Ihnen bleibt nur die Suche nach Nahrung und Unterschlupf, die Liebe des Vaters zu seinem Sohn und die Hoffnung darauf, dass andere die Glut der Liebe noch in sich tragen.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 12. Mai 2018
Habe sowohl Buch, Film und nun auch noch das Hörbuch von "Die Strasse" genossen. Im Grunde eine sehr deprimierende Geschichte ums Überleben von Vater und Sohn in einem zerstörten, apokalyptischen Amerika. Alles ist grau und kalt, und jeder Tag ist ein Kampf gegen Hunger und Kälte. Von den Kannibalen ganz abgesehen.
Christian Brückners (die deutsche Stimme von Robert de Niro) rauchige, angenehme Stimme passt perfekt zu der düsteren, trostlosen Stimmung des Films, seine kleinen Sprechpausen sind wertvoll und lassen auch mal kurz nachdenken und die Welt auf sich wirken. Gutes Hörbuch, das man auf jeden Fall empfehlen kann.
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am 29. November 2016
Die Verfilmung von "The Road" ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme, daher war es Pflicht, das Buch auch noch mal zu lesen, zumal es auch als detaillierter gilt.
Ich war zunächst etwas überrascht, wie klein das Buch ist - A6-Format - aber gut, nicht weiter schlimm. Ich finde das Buch sehr gut geschrieben und kurzweilig zu lesen. Man kann sich sehr gut in die Endzeit reinversetzen. Das Buch ist nicht unbedingt bahnbrechend besser oder detaillierter als der Film, aber für Fans schon empfehlenswert.. Und natürlich auch für jene, die den Film nicht kennen.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 3. Oktober 2014
Die Fähigkeit des Autors, in konsequent schlankem Gewand beeindruckende Werke zu erschaffen, sucht ihresgleichen. Eine Stimmung und Atmosphäre mit derartiger Dichte und Intensität, wie man sie nur bei wenigen Meistern findet, geht von diesem Stück Weltliteratur aus.
In einem Paradies für Liebhaber der Dystopie irren ein Vater-Sohn Gespann in schönster „Zeit nach dem dritten Weltkrieg“ Manier durch entsprechend zugerichtete Landschaften, gespickt mit dem was an Moral und Sozialgefüge am Ende übrig bleibt. Zutiefst düster, mitunter verstörend geschildert ziehen, das Band zwischen den Protagonisten noch enger werden lassend, entlang der namensgebenden Straße Kannibalen- und Sklavenhändlerbanden durch lebensfeindliche, graue Ödlande.
Die Verrohung des Menschen, die Resignation angesichts all des Grauens wird überstrahlt von der bedingungslosen Liebe der Protagonisten.
Im schon so oft wiederaufgewärmten Szenario der Apokalypse so unverbraucht wirkende, einprägsame Bilder zu erschaffen, die einen bis zum Ende atemlos mitfiebern lassen, ist eine erstaunliche Leistung.
Abgesehen von dem durch das Wirken der Lektüre ausgelösten, kurzfristigen Drang zum Pazifismus, auf dass all dies ja niemals Realität werde, lässt es den Leser mit einer der eindrücklichsten Erfahrungen in seiner Karriere als selbiger zurück.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 10. Februar 2018
Zum Inhalt wurde hier ausreichend geschrieben, weshalb ich mich auf mein persönliches Fazit reduziere.
Cormac McCarthy zeichnet mit diesem Werk ein düsteres, erschreckendes und zugleich faszinierendes, tief bewegendes Szenario. Mit seiner finsteren, monotonen und wortreichen Sprache, den auf ein Minimum reduzierten Dialogen und den kurzen in Etappen aufgebauten Absätzen zieht er den Leser ganz und gar in seine endzeitlich erschaffene Welt. Der Mensch ist nur noch ein Störfaktor in einer fast urzeitlichen Erde voller Asche und Rauch. Dabei ist es unbedeutend, welch katastrophales Ereignis eingetreten ist und was sich auf der Welt ereignet hat. Mit jeder Seite wird einem ohne Zweifel mehr bewusst, zu welch Grauen der Mensch fähig sein kann. Doch allem Bösen steht auch das Gute gegenüber. Und dieser Gegensatz ist der Kern dieses Werkes. Mit der Liebe von Vater zu Sohn und der kindlichen Veranlagung und Intuition für das Gute liefert McCarthy einen Grund, weshalb der Mensch seine Existenz auf dieser Welt verdient und wo das Göttliche seinen Ursprung haben könnte. Das macht dieses Buch zu einem Meisterwerk, das mir für immer in Erinnerung bleiben wird und ich jedem bedingungslos empfehlen kann.
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am 27. Mai 2015
2006 erschien dieses Buch von Cormac McCarthy in Amerika und wurde zu Recht mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet.

Es erzählt von einem liebenden Vater und dessen Sohn, die sich mit einem Einkaufswagen, der ihre wichtigsten Dinge aufnimmt, durch eine verwüstete Landschaft in den Staaten quälen. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Situation nach einer weltweit verheerenden, nahezu alles Leben vernichtenden Brand-Katastrophe mit einem sich immer weiter verdüsterndem Himmel und einem sich totbringend auf die Bronchien legenden Asche-Fallout.

In dieser desaströsen Lage müssen beide ihr tristes Leben meistern und auf der Straße immer weiter ziehen und nach Kleidung und Nahrung suchen, jederzeit in Gefahr, dabei von marodierenden Banden umgebracht und verzehrt zu werden. Es passiert eigentlich nicht viel, aber die Ausgeliefertheit an das raue Klima und die dauernde Gefahr durch Verhungern oder Überfälle machen die Lektüre dennoch beklemmend und spannend.

Die Sprache ist präzise und sehr plastisch, der Leser kann sich die Szenerie sehr gut vorstellen, auch die kurzen und warmen Dialoge der beiden sind wunderbar, immer wieder bemüht, miteinander ins Gespräch zu kommen über ihre Hoffnung und ihren Zweifel. Das Ende ist sehr traurig und doch zugleich auch voller Hoffnung, dass vielleicht doch die Guten sich finden und das Feuer der Liebe aufrechterhalten. (27.05.2015)
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am 1. November 2015
Cormac McCarthys eigentlicher Name ist Charles McCarthy. Geboren ist er in Providence, Rhode Island in Amerika am 20 Juli 1933 .In seinem Leben als Schriftsteller schrieb er viele berühmte Bücher darunter auch „All die schönen Pferde“ und „Kein Land für alte Männer“. In Cormac McCarthys mit dem Pulitzer-Preis aus gezeichneten Roman „Die Straße“ geht es um einen Mann und einen Jungen, die durch ein zerstörtes Amerika wandern .Ihr Ziel ist die Küste, wo sie auf eine Chance zum Leben hoffen .Auf dem Weg zur Küste erleben sie viele Abenteuer wie z.B. finden sie einen Keller voller Gefangener, die gegessen werden sollen und sie treffen auch auf eine Gruppe von Menschen, die einen Säugling essen .Aber nicht alles war schlimm auf dieser Reise sie finden auch einen Bunker, wo sie sich lange aufhalten und sie treffen auf einen alten Mann, mit dem sie sich unterhalten .Am Ende kommen sie an der Küste an, aber nach einer gewissen Zeit stirbt dann der Mann. .Zum Glück findet der Junge dann eine nette Familie, mit der er dann weiterlebt .Zu den Besonderheiten des Buches gehören,dass die Hauptpersonen keinen Namen haben und das man generell wenig Informationen über Personen im ganzen Buch bekommt .Weder von den Haupt- noch von den Nebenpersonen sind die wahren Namen bekannt - und was mit den Nebenpersonen passiert weiß auch niemand. Weiterhin hat man keine Ahnung, warum Amerika so zerstört ist oder was Amerika so zerstört hat .Es gibt keine allgemeine Auflösung. Dieses Buch hat auch keinen Anfang - es passiert schon als sie auf den Weg sind. Und es hat auch keinen Abschluss, denn man weiß nicht was am Ende mit dem Jungen passiert .Eine weitere Besonderheit ist das Verhältnis zwischen dem Mann und dem Jungen, denn sie sind Vater und Sohn .Der Vater versucht dem Jugendlichen alles beizubringen, was er zum Leben braucht und würde auch für den Sohn sterben .Der Sohn hat großen Respekt vor dem Erwachsenen .Er hat weiterhin eine große Zuneigung zum Vater weil er ihn beschützt und unterstützt .Das Buch hat meine Erwartungen übertroffen. Am Anfang des Buches hielt ich es für langweilig und verwirrend; langweilig weil fast nichts passiert ist. Sie liefen nur auf der Straße und sie gingen durch verlassene Orte währenddessen der Vater beschrieb was er sah und mit seinen Sohn Gespräche führte. Doch dann wurde es immer interessanter. Sie trafen auf Kannibalen, einen alten Mann und mehrere Räuber. Jede dieser Auseinandersetzungen war immer sehr spannend .Was ich aber nicht so gut finde an diesem Buch ist, dass es so wenige Informationen über Personen und Geschehnisse gibt. Man weiß nichts über die Vergangenheit. Man weiß weder was passiert ist, noch warum die Welt eine Dystopie ist. Noch weiß man nichts über die Vergangenheit der Personen des Buchs. Offen bleibt auch, wie es weiter geht. Ich weiß nur, dass der Jugendliche, nachdem sein Vater gestorben ist, mit einem fremden Mann und seiner Familie weiter geht .Ob dieser Mann gut oder böse ist, weiß man nicht. Das ist mein wesentlicher Kritik Punkt an diesem Buch. Ansonsten finde ich das Buch schön geschrieben und interessant.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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