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Die Sprache der Eroberinnen: und andere Glossen Taschenbuch – 4. Oktober 2016
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- Seitenzahl der Print-Ausgabe143 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberWallstein
- Erscheinungstermin4. Oktober 2016
- Abmessungen12.3 x 1.2 x 20 cm
- ISBN-103835318969
- ISBN-13978-3835318960
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Produktbeschreibungen
Pressestimmen
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Produktinformation
- Herausgeber : Wallstein; 1. Edition (4. Oktober 2016)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 143 Seiten
- ISBN-10 : 3835318969
- ISBN-13 : 978-3835318960
- Abmessungen : 12.3 x 1.2 x 20 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1,019,200 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 5,934 in Essays (Bücher)
- Nr. 15,328 in Literaturkritik
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In den 42 neuen Glossen setzt sich Pusch wie immer kritisch und pointiert mit der Benachteiligung der Frau durch den männlich dominierten Sprachgebrauch auseinander. Die Mitbegründerin der feministischen Linguistik richtet ihren Blick dabei auf ein großes Themenspektrum, das von der aktuellen Politik über Film und Fernsehen oder Mode bis hin zum Paarlaufen des Eiskunstsportes reicht. So stellt sie z.B. die provozierende Frage wann heißt die beliebte TV-Sendung endlich „Wer wird Millionärin?“ Oder sie erörtert die Frage was sind die weiblichen Formen von „Täufling“ oder „Flüchtling?“ Vielleicht „Eingetauchte“ und „Schutzsuchende“?
Pusch rückt mit Humor, aber auch mit ernstem Nachdruck ihren feministischen Blick auf unsere Männerwelt, um nicht zu sagen auf unsere „Herrensprache“. Das löst mitunter Unverständnis und Protest aus wie ihre Glosse „Frauenquote fürs Cockpit“, die sie als Reaktion auf den von einem Piloten herbeigeführten Absturz einer Maschine mit 149 Toten schrieb: die Selbstmordrate sei bei Frauen deutlich niedriger als bei Männern. Das löste einen wahren „Shitstorm“ los.
In allen Bereichen entdeckt Pusch die Man(n)kos der deutschen Sprache, spürt sie die sprachlichen Geschlechterklischees überall auf. So plädiert sie in ihren Glossen für die Feminisierung der Sprache, um in der vorherrschenden Männerwelt die Rollenverteilung zu ändern und Platz für die Frau zu machen.
Dabei geht die Autorin nicht immer bierernst vor, sondern setzt sich oft mit einer gehörigen Portion Ironie über die sprachliche Herrenkultur hinweg. Und so hat sie z.B. in der titelgebenden Glosse „Die Sprache der Eroberinnen“ ganz neue Erkenntnisse zur deutschen Sprachgeschichte gewonnen: der Mann als „Nicht-Frau“.
Mit provozierenden, aber durchaus unterhaltsamen Texten will Pusch den Leser und die Leserin zum Nachdenken anregen und so sind die 144 Seiten eine geistreiche Aufforderung, überkommene sprachliche Gegebenheiten nicht einfach als selbstverständlich hinzunehmen, sondern unseren aktuellen Sprachgebrauch näher zu hinterfragen.
Aber es suggeriert eben fortwährend, "die" Frauen seien eine einheitliche Gruppe, die gemeinsame Interessen gegen "die" Männer durchzusetzen hätten. Vom Schaden, den eine Konkurrenzgesellschaft ALLEN ihren lohnabhängigen MitgliederInnen zufügt, ist aber nie die Rede. Auch nicht davon, wie sie Paarbeziehungen belastet und vergiftet. Und dass schlechte Entlohnung nicht dadurch besser wird, dass sie von weiblichen Managerinnen organisiert wird. Und natürlich schon gar nicht ist die Rede von all den Zumutungen des Feminismus, die die Männerrechtsbewegung seit Jahren genüßlich und unwiderlegt ausbreitet (nach DEREN Meinung steht es übrigens ziemlich gut um den kleinbürgerlichen Karrierefeminismus, der an die Fleischtöpfe von Politik und Wirtschaft will - und den GeschlechtsgenossInnen am Fließband und in der Putzfirma eben vor allem Sprachhygiene zu bieten hat)
Von daher sei empfohlen, sich das Geld zu sparen und einfach den Blog der Autorin kostenlos zu lesen.




