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Die Spielmacher Gebundene Ausgabe – 2001

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Die Spielmacher, wer kennt sie nicht: Zinedine Zidane, Stefan Effenberg und Co. Durch ihre zentrale Position sind die Regisseure dominant und halten auf dem Platz die Fäden in der Hand. Meist im Verborgenen bleibt jedoch das Wirken der Strippenzieher jenseits des grünen Rasens. Genau hier setzen die Autoren des vorliegenden Buches an. Die Sport-Redakteure Thomas Kistner und Ludger Schulze beleuchten den politischen Aspekt im deutschen Fußball. Sie zeigen, wie der populäre Sport gemacht wird -- und inwiefern die Akteure im Trikot von Spielmachern in Nadelstreifen dirigiert werden.

Für wahr: Es ist ein desillusionierender Blick hinter die Kulissen des Spielerzirkus. Denn dort lauern Seilschaften, Intrigen und Korruption. Die Sportredakteure der Süddeutschen Zeitung decken mittels investigativem Journalismus auf, was der begeisterte Anhänger des runden Leders gar nicht gerne hört. Doch muss er erkennen, dass die Tagespresse zu unkritisch mit dem Geschehen hinter den Kulissen umgeht. Bisher unantastbare Strahlemänner wie Beckenbauer, Blatter und Co. erscheinen in Die Spielmacher in einem völlig neuen Licht: Illusionen werden zerstört.

Die Autoren wollen die düstere Seite des Profifußballs aufspüren. Das gelingt Ihnen. Dennoch ist die Vorstellung der Redakteure vom ehemals reinen Sport etwas blauäugig. Kistner und Schulze wollen nach eigenen Angaben zeigen, wie "der Fußball seine Unschuld verloren hat". Das impliziert, der Sport sei einmal unschuldig gewesen. Doch bereits die Antike kannte leistungsfördernde Stimulanzien, und der Fußball folgt nicht erst seit dem Bosman-Urteil den Gesetzen des Marktes und damit der Mark.

Sieht man von mancher klischeehaften Vereinfachung ab, hat sowohl der gemeine Fußballfan wie auch der kritische Zeitgeist seine Freude an diesem Buch. Die Spielmacher wagt einen ungewöhnlichen Blick hinter die Kulissen deutscher Fußballherrlichkeit -- und zeigt, dass Fußball mehr ist als nur ein Spiel. Und das dabei nicht nur die Kugel rollt, lehrt das vorliegende Buch auf spannende und unterhaltsame Weise. --Mirko Partschefeld

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Illustrator Bruno Haberzettl, geboren 1965 im niederösterreichischen Horn, ist seit 1990 als freier Zeichner und Illustrator tätig. Cartoons des Künstlers erscheinen regelmäßig in der Neuen Kronen Zeitung sowie in diversen anderen Magazinen und Zeitschriften, daneben erarbeitet er auch Schulbuch-Illustrationen und Plakate.


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Format: Gebundene Ausgabe
Die Entdeckungen, die die beiden Autoren der Süddeutschen Zeitung über die sportpolitischen Hintergründe und Hintergrundgestalten des Fußballs präsentieren, müssten eigentlich Aufsehen erregen, auch über die nationalen Grenzen hinaus. Präzise wird beispielsweise dargelegt, auf welche Weise sich Deutschland die Zustimmung mancher FIFA-Mitglieder sichern konnte, die Weltmeisterschaften 2006 ausrichten zu dürfen. Es war keineswegs die "Golfschlägerdiplomatie" von Franz Beckenbauer, welche manch asiatischen Sportpolitiker zu überzeugen wusste. Vielmehr gaben massive, bisher der breiten Öffentlichkeit unbekannte, Finanzspritzen mächtiger deutscher Konzerne wie Daimler-Chrysler und Bayer den Ausschlag. Der Vorwurf der Korruption und der Bestechung liegt zwar auf der Hand, wird aber nicht ausgesprochen. Der überwältigenden Faktenlage und dem plausiblen Argumentationsgang zu Folge kann der Leser jedoch nur zu diesem Urteil kommen.
Überhaupt erscheint hinter den Kulissen des inszenierten Massenspektakels Fußball ein Ensemble an Figuren (Beckenbauer, Kirch, Mayer-Vorfelder, Blatter, Dassler, Calmund etc.), deren Bedeutung, Handlungsmotive und Vita nach dieser Lektüre uminterpretiert werden müssten. So werden Calmunds und Mayer-Vorfelders angeblich freundschaftliches Verhältnis zu Daum in der Kokain-Affäre jeweils als pharisäerhafte Haltung enttarnt, während Beckenbauers Ämter- und Funktionshäufung sich schlicht als Geldgier entpuppt. Zum eigenen Wohle und dem ihres Vereins scheint so mancher Funktionär sprichwörtlich über Leichen zu gehen. Ein flüssig zu lesendes Buch, dem man gar nicht genug Fußballfans als Leser wünschen kann.
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