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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
3
5,0 von 5 Sternen

am 1. April 2009
Das Buch behandelt im Wesentlichen das römische Reich im dritten nachchristlichen Jahrhundert - wobei die Zeit der Soldatenkaiser in etwa auf die Jahre von der Herrschaft des Maximinus Thrax (235) bis zum Beginn des Regierungsantritts Diocletians (284) zu datieren ist -, einer Epoche, die, was die römische Geschichte anbelangt, von der Forschung eher weniger beachtet wird. Das hat natürlich mehrere Ursachen - im Gegensatz zur Epoche der Republik, der hohen Kaiserzeit und der Zeit des christlichen Imperiums ist die Quellenlage spärlicher und auch zufällgier.
Die Quellenlage wird am Anfang des Buches diskutiert.

Als Grund für diese Quellensituation wird gemeinhin unter vielen Forschern eine tiefe Krise des römischen Reichs in diesen Jahrzehnten angenommen. Ein ständiges Anliegen des Autoren dieses Buches ist es, dieser Krise auf den Zahn zu fühlen und diese zu definieren. Dabei schafft er dem Leser eine differenzierte Darstellung der Reichskrise, die sich nicht auf allen gesellschaftlichen Ebenen ereignet, sondern vor allem eine hausgemachte Schwäche des Principats ist - natürlich tragen auch äußere Einflüss, wie ethnographische Bewegungen an den Grenzen des Imperiums, ihr Übriges dazu bei.

Den Leser erwartet hier also mehr als eine chronologische Darstellung der Epoche. Der Autor bziehet eine eigene Position zur "Krise" und diskutiert die wichtigsten Ansätze der Forschung. Neben der chronologischen Darstellung sind es vor allem systematische Aspekte, die von Interesse sind. Darunter die Herausforderungen durch die Nachbarn des römischen Reichs, Germanen, Sassaniden; Usurpationen im Reich, die wirtschaftliche Situation, die Bildung von Sonderreichen, Veränderungen im Militär und die Schwäche der religiösen Fundierung des Kaisertums, deren Morbidität sich va. das Christentum zu Eigen macht.

Insgesamt präsentiert sich die sehr lehsenswerte Darstellung als runde Angelegenheit und gibt spannende Einblicke in eine vernchlässigte Epoche, die aber an Bedeutung den anderen in nichts nachsteht. Denn es ist eine Zeit des Umbruchs, in der sich die Weichen für das spätantike Imperium stellen und in der schonungslos die Schwächen der römischen Herrschaft aufgedeckt werden.
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am 23. Juli 2004
Vor kurzem habe ich mir dieses Buch geordert. Es gibt sehr wenig Literatur zu diesem Abschnitt der römischen Geschichte. Als einer, der viel zum Thema "Römisches Reich" gelesen hat, war ich angenehm angetan über die explizite Behandlung der Soldatenkaiserzeit. Meiner Meinung nach sind die wichtigsten Informationen vorhanden, aber mehr noch, es wurden weitergehende Überlegungen und Gedanken eingefügt (es ist also keine reine Reproduktion der antiken (wie auch neueren) Literatur), die das Ganze sehr interessant machen. Darüberhinaus ist das Buch gut geschrieben und überaus lesbar (auch für den Laien).
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TOP 1000 REZENSENTam 29. Januar 2007
Die Serie "Geschichte Kompakt" hält was sie verspricht. Die Periode der Soldatenkaiser wird gründlich und ganz übersichtlich präsentiert. Das Buch ist sehr gut strukturiert. Mir gefielen des weiteren die Thesen welche der Autor Sommer eingebaut hat, nach der Fragestellung "was wäre geschehen wenn ?", an sich nicht die Arbeit eines Historikers, aber trotzdem inspirierned zum weiteren Nachdenken. Herrn Sommer ist ein tolles Werk gelungen, man muss vor allem bedenken, dass er für die beschriebene Periode über relativ wenig Quellenmaterial verfügt im Vergleich mit anderen Epochen der römischen Kaiserzeit.
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