Facebook Twitter Pinterest
  • Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Nur noch 6 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.
Die Sicht der Dinge ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Sehr gut | Details
Verkauft von MEDIMOPS
Zustand: Gebraucht: Sehr gut
Kommentar: Von Europas Nr.1 für gebrauchte Bücher und Medien. Gelesene Ausgabe in hervorragendem Zustand.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Alle 2 Bilder anzeigen

Die Sicht der Dinge Taschenbuch – 29. Februar 2008

4.9 von 5 Sternen 12 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Taschenbuch
"Bitte wiederholen"
EUR 16,90
EUR 16,06 EUR 11,48
64 neu ab EUR 16,06 9 gebraucht ab EUR 11,48

Die Spiegel-Bestseller
Entdecken Sie die Bestseller des SPIEGEL-Magazins aus unterschiedlichen Bereichen. Wöchentlich aktualisiert. Hier klicken
click to open popover

Hinweise und Aktionen


Wird oft zusammen gekauft

  • Die Sicht der Dinge
  • +
  • Von der Natur des Menschen
  • +
  • Vertraute Fremde
Gesamtpreis: EUR 52,80
Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen

Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone

Geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.



Produktinformation

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Erzählte Jiro Taniguchi in Vertraute Fremde vom Vater, der seine Familie verlässt, zeichnet er in Die Sicht der Dinge eine Vater-Sohn-Beziehung nach, die aus der Abwesenheit der Mutter entsteht. Wieder ist die Handlung in den 60er Jahren angesiedelt. Der Vater aber, der bleibt, ist der eigentlich Abwesende.

Tod verursacht die totale Distanz zwischen den Menschen. Grafiker und Fotograf Yoichi erfährt am Arbeitsplatz, dass sein Vater gestorben ist. Widerwillig und nur auf Drängen seiner Frau hin beschließt er, zum Begräbnis zu fahren. Hinter seiner teilnahmslosen Großstadtmentalität verbirgt sich jedoch eine tiefe Verletztheit. Noch immer macht der Wahl-Tokyoter den Verstorbenen für das Weggehen seiner Mutter in seiner Kindheit verantwortlich.

Das ruhige Gesicht des toten Vaters und seine gütigen Gesichtszüge auf dem Foto vor dem offenen Sarg aber lösen bei Yoichi eine erste Annäherung und Erinnerungen an seine Kindheit und Jugend in den 50er und 60er Jahren aus. Während der Totenwache verändert sich Yoichis Fokus durch die Zwiesprache mit dem Bild des Vaters. Bei Roland Barthes ist die Fotografie die Wiederkehr des Toten; bei Taniguchi ist sie die Wiederkehr der Wahrheit, die Verschiebung der Sicht der Dinge. Und diese führt direkt zu Yoichis Identität.

Die elegische Geschichte rührt zu Tränen. Innerhalb von Carlsens Graphic-Novel-Reihe befindet sie sich in renommierter Gesellschaft mit Osamu Tezukas Adolf. Demnächst erscheint hier auch Taniguchis Träume von Glück -- ein Manga, der nicht vom Tod eines geliebten Menschen, sondern dem eines Familien-Hundes handelt.

Zusammen mit den Taniguchi-Veröffentlichungen bei Schreiber & Leser entsteht so allmählich eine kostbare Sammlung dieses ebenso sensiblen wie lebenserfahrenen Künstlers. -- Melanie Stumpf

Pressestimmen

"Taniguchi erweist sich [...] erneut als Meister des feinen Strichs und der großen Emotionen.", dpa

Alle Produktbeschreibungen

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

4.9 von 5 Sternen
5 Sterne
11
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Alle 12 Kundenrezensionen anzeigen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Will Eisner erfand die Graphoc Novel, und seine drei bei Carlsen erschienenen Bände sind nicht zu toppen. So glaubte ich - bis ich jetzt Jiro Taniguchis "Die Sicht der Dinge" las, eine Graphic Novel, die dem Stil Eisners und seinem Verständnis für Menschlichkeit in nichts nachsteht. Zuerst war ich skeptisch - ein japanischer Zeichner! Da steckt doch bestimmt eine Story von tapferen Kriegern dahinter, wie man es aus vielen asiatischen Filmen kennt. Aber nein: Die Geschichte erzählt bewegend die Rückkehr eines Mannes in seine Heimat, um von seinem verstorbenen Vater Abschied zu nehmen. Er muss erkennen, dass er seinen Vater zu Unrecht viele Jahre gemieden hat. Die Erzählungen der Verwandten bringen ihn zu dem Schluss, dass der Vater nicht so schlecht war wie das Bild, das er von ihm hatte. Eine Erkenntnmis, die leider zu spät kommt... Diese Graphic Novel verlässt nie das hohe Niveau, auf dem sie beginnt. Die zwiespältigen Gefühle des Protagonisten sind gut nachvollziehbar. Und dann immer wieder der Ausgangspunkt der Geschichte; ein spielender kleiner Junge auf dem sonnengewärmten Fußboden des Friseursalons seines Vaters... Diese Novel habe ich in einem Zug verschlungen, sie war einfach zu fesselnd.
Kommentar Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Taschenbuch
Nach "Vertraute Fremde" präsentiert und der Carlasen Verlag ein weiteres Meisterwerk von "Jiro Taniguchi" - "Die Sicht der Dinge". Wer wie ich dachte das ein Werk wie "Vertraute Fremde" unerreicht bleiben wird, wird mit diesen Band eines besseren beleert. Jiro Taniguchi schafft hier eine unglaublich sensible Geschichte auf das Papier zu bannen. Diesem Comic wohnen so viele ehrliche Gefühle inne, dass man merkt wie ehrlich das uns hier präsentierte wirklich gemeint ist. Die Tiefe die in den Ganzen hier innewohnt ist gewaltig und berührt einen zutiefst ohne jemals kitschig oder irgendwie auf einen abgehoben zu wirken, nein das ganze wirkt sehr natürlich. "Die Sicht der Dinge" versprüht die wahre Essenz des Lebens. Die Zeichnung verleitet zum träumen und ist wunderschön. Jiro Taniguchi zeigt hier mit seiner gekonnten Zeichenkunst das er mit zu den aller besten gehört, denn seine Bilder bewegen sich auf dem aller höchsten Niveau. Für mich persönlich hat sogar "Die Sicht der Dinge" den Band "Vertraute Fremde" sogar fast übertroffen, auf jeden Fall ist "Die Sicht der Dinge" mindestens gleichwertig.
Kommentar 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Wer denkt jetzt kommt hier Kitsch irrt gewaltig. Eine zu Herzen gehende Rückkehr eines verlorenen Sohnes anläßlich der Beerdigung seines Vaters.

Graphic Novel im besten Sinne des Wortes. Ohne spektakuläre Exzesse wird hier fein das Leben in Rückblenden des Protagonisten gezeichnet, das zu Tränen rühren wird. Versprochen!

Mehr: [...]
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Von Cornelius am 12. Dezember 2012
Format: Taschenbuch
Eine unglaublich gute Geschichte, packend und sensibel. Hat mich sehr zum Nachdenken über die eigenen Familie und Kindheit gebracht. Ich würde das Buch allerdings nicht unbedingt 14-17jährigen empfehlen, wie vom Hersteller angegeben. Mehr wird man von der Geschichte haben, wenn man eine Distanz zum eigenen Elternhaus und zur eigenen Kindheit hat. Ich selbst bin 37 Jahre alt und bin froh, dass Buch nicht vor 10 Jahren gelesen zu haben, denn jetzt berührt es mich mehr.
Kommentar 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Von Highlightzone TOP 500 REZENSENT am 19. November 2014
Format: Taschenbuch
Nachdem er vom Tode seines Vaters erfuhr, hat es Yoichi nicht allzu eilig damit Tokio zu verlassen und in seinen Heimatort Tottori zu reisen. Zunächst plant er die in Japan übliche Totenwache auszulassen und erst später zur Beerdigung anzureisen. Doch durch sanften Druck seiner Frau überlegt Yoichi es sich anders. Erstmals nach 15 Jahren kehrt er zurück nach Tottori und erfährt bei der Totenwache von Verwandten und Freunden etliche Dinge über seinen Vater, die ihm neue Blickwinkel eröffnen.

Durch eine geschickte Rückblendenstruktur erfährt der Leser langsam aber sicher wie es zur Entfremdung zwischen Yoichi und seinem Vater kam. Nachdem in Tottori ein Großbrand wütete, der das Friseurgeschäft des Vaters zerstörte, kam es zu einem Bruch in Yoichis Familie, den der kleine Junge nicht mitbekam. Während der Vater zu stolz war, sich finanziell unterstützen zu lassen und sich voll in die Arbeit stürzte, begann die sich vernachlässigt fühlende Mutter ein Verhältnis mit Yoichis Lehrer, was schließlich zur Scheidung führte. Yoichi machte hierfür ausschließlich seinen Vater verantwortlich, wurde mit dessen neuer Frau nicht warm und war froh als er den Ort seiner Jugend endlich für immer verlassen konnte.

Wie im sehr interessanten Nachwort von Jiro Taniguchi (“Vertraute Fremde“, “Der Gourmet“. “Die Wächter des Louvre“) zu erfahren ist, verarbeitete er in dieser Geschichte auch seine eigene Biografie. Taniguchi stammt ebenfalls aus Tottori, lebt in Tokio und besuchte seine Heimatstadt erst nach 15 Jahren wieder. Er kennt also die Dinge, die er erzählt und zeichnet. Durch die ruhige Erzählweise und die exakte Wiedergabe von scheinbar alltäglichen Dingen bekommt die Geschichte eine Wahrhaftigkeit, die auch dazu einlädt die eigene Sicht der Dinge zu hinterfragen.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Taschenbuch
Die Geschichte ist der von "Vertraute Fremde" ein bisschen ähnlich, nur der mystische Bestandteil fehlt: ein erwachsener Mann kehrt in seine Heimatstadt zurück und rollt seine Familiengeschichte neu auf, da sich gewisse Geschehnisse nie geklärt haben. Diese Geschehnisse und auch seine persönliche, unreflektierte Meinung dazu haben sein ganzes Leben beeinflusst. Und wie sich im Laufe der Geschichte herausstellt, war seine Meinung dazu falsch, seine Erinnerung lückenhaft, der selbstsüchtige Blick des Kindes ist für einen Erwachsenen plötzlich nicht mehr nachvollziehbar. Das kann Taniguchi meisterhaft: In das Innere seiner Figuren blicken, Veränderungen mit ihnen vorgehen lassen und so eine ruhige und unspektakuläre Geschichte erzählen, die einen völlig in den Bann zieht. Vor allem für Leute, die Japan und sein Volk ein bisschen kennen, ein absoluter Hochgenuss.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden

Die neuesten Kundenrezensionen