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Kundenrezensionen

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am 17. Oktober 2011
Inhalt:

Diana Bishop, Kind zweier mächtiger Hexen (Bishop und Proctor) hat mit sieben Jahren der Magie abgeschworen, nachdem ihre Eltern unter mysteriösen Umständen zu Tode kamen. Ihrer Meinung nach kann alles im Leben auch ohne Magie erreicht werden. Als Wissenschaftlerin arbeitet sie mit alten Folianten und Papieren über Chemie und bekommt durch einen Zufall (?) ein geheimnisvolles Manuskript in die Hände und damit beginnt - im wahrsten Sinne des Wortes - die Hexenjagd.
Die Welt im Buch wird bevölkert von Hexen, Vampiren und Dämonen, wobei jede der Gruppen Wert darauf legt, unter ihresgleichen zu bleiben.
Diana bekommt bei ihrer Flucht vor dem Unbekannten unerwarteter weise Hilfe von einem Jahrhunderte alten Vampir, und gemeinsam versuchen sie, den Bösen ein Schnippchen zu schlagen.
Mehr möchte ich hier zu dem Inhalt nicht wiedergeben, da zuviel Wissen die Spannung zerstört.

Meinung:

Deborah Harkness hat mit ihrem Roman bei mir voll ins Schwarze getroffen.
Behutsam erweckt sie die wirklich verrückte Welt mit allerlei mysteriösen Gestalten zum Leben. Nichts wirkt gekünstelt oder komplett an den Haaren herbeigezogen, alle Erklärungen, auch medizinischer/genetischer oder historischer Art könnten so, und nicht anders, abgelaufen sein.
Die hier oftmals bemängelten Textstellen, in denen über Wein und seine Geschmackskomponenten geschrieben wurde, fielen für mich nicht negativ ins Gewicht, im Gegenteil. Sie unterstreichen m.M. nach die überaus fein gewählten Augenblicke und Situationen, in denen die beiden Protagonisten mal etwas Ruhe haben, und nicht von einer gefährlichen Situation in die andere schlittern. Die Schauplätze sind wunderbar beschrieben, die Autorin legt Wert auf Detail, ohne zu überladen.

Diana und Matthew als Protagonisten wecken bei mir Erinnerungen an Gabaldons "Feuer und Stein". Diana als Hexe, die am Anfang nicht weiss, wohin mit der Magie, die aus ihr hinausbricht; der Vampir als Beschützer und Macho-Mann, der ab und an etwas überfordert mit seiner (nicht ganz so hilflosen) Frau zu sein scheint.
Die Nebencharakter, allen voran die Tanten und Markus, Matthews 'Sohn' sind wunderbar und machen Lust, sie kennen zu lernen und mit Ihnen einen Tee zu trinken. Mein persönlicher Liebling war allerdings 'das Haus', welches ein magisches Eigenleben entwickelt und einfach mal einen Raum anbaut, wenn Besuch erwartet wird. Köstlich.

Erfreulicherweise schreitet die Liebesgeschichte durch das ganze Buch voran und die beiden landen nicht, wie in vielen anderen Vampirromanen, gleich auf Seite 50 im Bett.
Es ist halt wie im echten Leben. Da trinkt man erst mal ein oder zwei (oder mehr) Abende einen Wein und geht essen.
Wobei ganz klar gesagt sein muss - das Buch ist definitiv kein kitschiger Vampirroman. Dafür ist er zu durchdacht und intelligent aufgebaut.

Mein Fazit:

Für mich definitiv ein Highlight des Jahres 2011!
Ein bißchen Twilight, eine Prise Potter, ein wenig Highlandsaga ... und gaaaanz viel gute Unterhaltung, die zu keiner Zeit Langeweile aufkommen läßt und viel Lust auf mehr macht.
Ich hoffe, Blanvalet übersetzt und veröffentlich zeitnah nach dem Erscheinen in USA auch den zweiten Teil. Ich freue mich jetzt schon drauf.

Fünf Sterne und mehr, und ein vorderster Platz im Lieblingsbuchregal!!!
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am 3. Februar 2012
Was letztendlich wirklich in diesem Buch steckt verraten weder der Klapptext, noch die ersten paar Kapitel und genau das ist es was mir mit eine Begeisterung entlockt, die ich nur selten erfahre. Wer damit rechnet in diesem Buch eine altbekannte Hexen und Vampirgeschichte zu finden, der sollte es selber einmal lesen, denn es steckt so viel mehr darin!

Eine mächtige, sture Hexe trifft auf selbigen Vampir. Dennoch weiß Diana selber nicht was für Macht ihr zur Verfügung steht. Sie macht sehr deutlich, dass man nicht unterdrücken kann, was man ist, so sehr man es auch versucht, denn sie versucht wirklich alles wie ein normaler Mensch - eine normale Historikerin - zu leben und genau das scheint auch zu funktionieren. Meint sie jedenfalls.
Matthew ist da ganz ähnlich: Er ist ein Aushängeschild für Konzentration, Kontrolle und Ehrgeiz. Damit beweist der Vampir, dass er Diana gar nicht so unähnlich ist, denn auch sie zählt diese zu ihren ausgeprägten Charakterzügen. Nur in Geduld kann sich die Hexe schlecht üben, wohingegen Matthew sehr oft zeigt, dass er doch alle Zeit der Welt hat.
Der GeheimnisKRÄMER, weniger der GeheimnisVOLLE, Vampir wird dadurch gestützt, dass nur wenige Stellen aus Mathews Perspektive erzählt werden. Aber genau diese wenigen Stellen sind ausschlaggebend um ein Verständnis für diesen Charakter zu entwickeln, denn gerade zu Beginn wirkt eher wie ein düsterer Schurke denn ein Engel der Nacht.

Somit werden vor allem die unterschiedlichen Lebensspannen von Hexe und Vampir deutlich. Doch es ist egal wie lange jemand lebt, es kann dennoch Gemeinsamkeiten geben. Und genau das lernen Matthew und Diana mit einer Anziehungskraft, der keiner von beiden entkommen kann.
Auch zeigen sich gerne Gemeinsamkeiten in der Vergangenheit, so traurig sie auch sein mögen, wie zum Beispiel der Verlust eines oder beider Elternteile. So ist es ein einfaches für den jeweils anderen Verständnis zu zeigen und zu verstehen wie sehr ein solcher Verlust prägt.

Die Liebesgeschichte von Matthew und Diana ist wirklich wunderschön beschrieben. So wird beispielsweise nichts überstürzt: Ist es ein Kuss oder gar körperliche Annäherung, denn der Vampir gibt sich sehr "altmodisch" und beginnt damit um Diana zu werben wie man es schon damals tat. Die beiden fühlen sich zwar direkt zueinander hingezogen, dennoch dauert es, bis sie letztendlich zusammenkommen. Aber auch sexuelle Spannungen kommen immer wieder auf, dennoch kommt dieser Band komplett ohne den Akt aus, womit das süße Verlangen zwischen den beiden noch erhöht wird.
Oftmals erinnerte mich diese Liebesgeschichte entfernt an das Konzept von Romeo und Julia, denn im Grunde ist es eine verbotene Liebe. Denn eine Kongregation aus Dämonen, Hexen und Vampiren beschloss vor langer Zeit ein Gesetz, welches eine Verbindug unterschiedlicher Wesen miteinander verbot um die Aufmerksamkeit der Menschen nicht auf sich zu ziehen.

Der Schreibstil von Deborah Harkness zeichnet sich vor allem durch Detailreiche aus. Ich finde die Tatsache, dass alles bis in's kleinste Detail beschrieben und ausgearbeitet ist sehr angenehm. Ist es das Anwesen von Sept-Tours (Matthews zu hause), die Yoga-Stunden, Dianas Studie der Manuskripte oder auch Dianas entdeckung ihrer Kräfte im vollem Umfang. Die Autorin schafft von allem ein überaus klares Bild, sodass der Leser sogar weiß wie Matthew duftet oder gar wie sich eine Hexenflut anfühlt.

Auch die Antagonisten, welche zahlreich vorhanden sind, habe ich sehr in's Herz geschlossen. Sie sind alle sehr unterschiedlich: Sie haben eben einfach Charakter. Und auch, wenn sie nur Nebenrollen einnehmen, so sind beispielsweise Matthews Vampirische Mutter Ysabeu und deren Haushälterin ebenso lebendig dargestellt wie die Protagonisten. Jedoch stellen sie diese nicht einmal annähernd in den Hintergrund.

Alles was in diesem Buch geschieht geht über das normale Pensum eines durschnittlichen Roman hinaus. Ich hatte letztendlich das Gefühl mehr wie nur ein Buch gelesen zu haben, denn die Entwicklungen die sowohl Diana als auch Matthew machen, machen sie zu offensichtlich anderen Charakteren wie die, die sie noch zu Beginn des Buches waren.

Eine Hexe die ihre magischen Fähigkeiten verleugdnet, ein Vampir mit leidenschaftlich ausgeprägtem Beschützerinstinkt, ein magisches Manuskript und doch so viel mehr. Ein Leseerlebnis, das ich definitiv nicht missen möchte und eine Detailreiche, ohne langatmig zu werden, die sich so nicht allzu oft findet.

Ich gebe diesem wunderschönen Werk 5/5 Sternen und erwarte sehnsüchtig die Fortsetzung!
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am 29. Oktober 2015
Die in Philadelphia geborene Autorin, Geschichtsprofessorin an der University of Southern California in Los Angeles (arbeitete früher in Oxford und London) gilt als Spezialistin für die Periode von 1400 bis 1700 und gibt Vorlesungen über die Kultur- und Geistesgeschichte der frühen Neuzeit. Dies ist ihr Debüt-Roman.

Zum Inhalt (Klappentext): Diana Bishop ist Historikerin mit Leib und Seele. Dass in ihr zudem das Blut eines uralten Hexengeschlechts fließt, versucht sie im Alltag möglichst zu ignorieren. Doch dann fällt Diana in einer Bibliothek in Oxford ein magisches Manuskript in die Hände, und plötzlich wird sie von Hexen, Dämonen und Vampiren verfolgt, die ihr das geheime Wissen entlocken wollen. Hilfe erfährt Diana ausgerechnet von Matthew Clairmont, einem 1500 Jahre alten Vampir und dem Mann, der ihr schon bald mehr bedeuten wird als ihr Leben '

Meine Meinung: Sorry, aber ich muss es gleich vorwegschicken (und dies ist auch als Warnung gedacht!), dass es sich hier nicht um eine Buch-Serie handelt, sondern um einen 2.400-seitigen Roman in drei Teilen. Mit anderen Worten: der erste Teil der Trilogie endet mit einem absoluten Cliffhanger, und ich muss ehrlich gestehen, dass ich nichts mehr hasse als ein Buch ohne Ende, denn ich empfinde es ein wenig als Erpressung: 'Wenn du wissen willst, wie es weiter geht, dann kauf dir den nächsten Band!' Ich möchte mir den zweiten Band freiwillig zulegen (also NICHTS gegen Buch-Serien!), weil ich den ersten super fand, aber nicht, um zu wissen wie der Plot endet. Will sagen, wenn man als Autor den Protagonist, den Antagonist und den Konflikt einführt, dann sollte am Ende auch die passende Lösung präsentiert werden; im nächsten Band kann es dann mit den gleichen Figuren um einen anderen, neuen Konflikt gehen.

Die zweite Schwäche des Romans ' ich fange hier offensichtlich zuerst mit den Minuspunkten an, um dann mit einem Hoch zu enden, denn ich war ja im Großen und Ganzen mit dem Buch zufrieden ', die sich aus dem fehlenden Schluss ergibt, ist, dass die Handlung zu ausschweifend erzählt wird, was ja auch verständlich ist, da der 800-seitige Roman nur bis etwa zur Mitte des zweiten Aktes kommt. Man hat also das Gefühl, die Autorin muss den Plot strecken, weil dieser im 2. Teil fortgeführt wird. Diese Streckung erfolgt mit Dialogen, was dazu führt, dass die Figuren durch das viele Gerede sehr passiv sind und ich mich oft gefragt habe, wann es denn nun mal zur Sache geht.

Die Stärke des Romans ist ganz klar die Verknüpfung der Genres 'Fantasy', 'Love-Story' und 'History', d.h. man merkt an vielen Stellen, dass die Autorin sich mit Geschichte auskennt, und sie vermittelt ihr Wissen auf eine sehr interessante, spannende und keinesfalls belehrende Art und Weise. Dies also ein sehr großer Pluspunkt und der Grund, warum das Lesen nicht nur aufgrund der kreativen Fantasy-Love-Story viel Spaß macht, sondern auch die Allgemein-Bildung erweitert! Themen sind hpts. Alchemie, Entstehung der Arten u.v.m.

Sprachlich ist der Roman leicht und flüssig zu lesen, aber auf einem guten Niveau. Als weitere Stärke sind hier die gut geschriebenen Dialoge zu erwähnen, die aber tw. ein wenig Editing vertragen könnten (s.o.), d.h. zu viele Dialoge machen die Figuren zu passiv. Die Protagonisten selbst sind aber sehr sympathisch (ich empfand noch nie so viel Sympathie für einen Vampir! LOL) und die Figurenzeichnung geht in die Tiefe, sodass man mit Figuren mitfühlen kann. Auch die Antagonisten stellen einen bedrohlichen Gegenpol dar, aber die Konflikte wurden bisher nur gestreift, da wie gesagt der Plot noch nicht in die 'Kampfphase' eingetreten ist. Der Fokus liegt hier eindeutig auf der Einführung der Charaktere und deren Beziehungen zueinander. Das ist einfach zu wenig für ein 800-seitiges Werk, aber wie gesagt, es ist ja leider NUR Teil 1.

Fazit: Ein super unterhaltsamer Fantasy-History-Mix, der durch seine Figuren, Dialoge und das Geschichtswissen der Autorin besticht, aber leider an vielen Stellen zu ausschweifend ist, da der Plot mit Dialogen gestreckt wird, was die Figuren zu passiv erscheinen lässt. UND der Schluss fehlt! DAS ist für mich ein absolutes No-Go und verliert einen ganzen Stern! Dennoch hat mir der Roman so gut gefallen, dass ich mir den 2. Teil kaufen und weiter lesen werde ' das ist wohl die beste Empfehlung, die das Buch von mir bekommen kann.
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am 28. Mai 2015
Vorab erstmal - ich schreibe diese Rezension jetzt, nachdem ich ALLE drei Bücher der Reihe gelesen habe, also werde ich hier auch spoilern. ;)

Wenn ich ein neues Buch suche, durchforste ich immer die Rezensionen und suche nach detaillierten Spoilern um zu wissen, ob ich die Reihe überhaupt mögen werde & nicht mittendrin die Lust verliere (wie zB in New Moon, wo das Paar getrennt wird etc.), sowas nervt nämlich einfach. Also kommt hier nun eine sehr grobe Zusammenfassung, für Menschen wie mich. ;)

Das Buch spielt in einem Zeitraum von etwa 40-50 Tagen, wenn ich mich recht erinnere, also kommen durchaus auch mal Zeitsprünge vor, damit nicht alles zerkaut werden muss.
Die Protagonistin, Diana, ist eine Hexe die keine Hexe sein will und - wie sie glaubt - ihre Fähigkeiten nicht einsetzt, nachdem mit 7 Jahren ihre Eltern brutal von anderen Hexen umgebracht wurden.
Ich persönlich finde es toll, von starken und selbstbewussten Frauen zu lesen - zu der Diana am ende der Reihe auch geworden ist - allerdings zieht es sich hier schon ziemlich lange hin & wirklich warm geworden bin ich mit ihr auch erst in der Mitte des ZWEITEN Teils.
Aber keine Sorge, selbst ich konnte trotzdem nicht von dem Buch lassen.

Wie es in solchen Büchern nunmal ist, ändert sich alles, als sie den attraktiven Matthew de Clairmont trifft. (An dieser Stelle eine Warnung für die Kindle Leser: Der Name wird sehr oft falsch geschrieben und generell sind hier viele Fehler drin, aber ich möchte nur den Inhalt bewerten, schließlich wusste ich trotzdem immer was gemeint ist.)
Er ist etwa 1500 Jahre alt und hat schon alle historisch wichtigen Personen getroffen, von denen Diana immer liest &/oder Ihre Erfindungen bewundert.
Eigentlich mag er auch keine Hexen aber natürlich ändert sich das, als er Diana trifft.
Er ist in diesem Zeitalter ein Professor, der nicht zufällig in der selben Bibliothek forscht wie Diana.
Eine Frühstückseinladung, zahlreiche Stalkertreffen, eine Yogastunde und viele Stunden in der Bibliothek später wird klar, dass sich die Handlung wohl um ein wichtiges Buch dreht. Ashmole 782. (keine Garantie für die richtige Zahl)
Es ist das Buch des Lebens, hinter dem alle - Vampire, Hexen, Dämonen - her sind, aber nur Diana kann es bekommen. Wie sollte es auch anders sein. Den Grund dafür erläutere ich in der Rezension zum zweiten Teil. ;)

Da es Diana in Gefahr bringt, dass nur sie das Buch bekommen kann, nimmt Matthew sich mit zu ihm nach Hause, zu seiner Mutter (eine meiner absoluten Lieblingscharaktere), die eigentlich Hexen ebenfalls hasst, aber wie Matthew auch, Diana eben nicht.
Wer jetzt hier denkt, das könnte einer dieser Erotikromane sein, nein, in diesem Buch gibt es keinen Sex. Was ich persönlich mal relativ realistisch finde, - von dem ganzen anderen Kram mal abgesehen - weil man im echten Leben man ja (hoffentlich) auch nicht erst in die Kiste steigt und sich DANN erst kennenlernt.

Bei Matthew zu Hause ist's auch nicht mehr sicher, also fahren die beiden zu Diana nach Hause zu ihren Tanten die als lesbisches Pärchen zusammenleben & es früher vor Diana verstecken zu versuchten. Sehr schöne Stelle wie ich fand.
Ihre Tanten versuchen aus Diana schlau zu werden, ihr das Hexen beizubrigen, aber nichts wirkt.
Denn Diana ist keine normale Hexe - dazu auch mehr in den nächsten Rezensionen - und hext mit Neugier und einfachen Fragen. Und eben das wirft die Fragen auf, denn davon hat noch niemand gehört.

Um Ashmole 782 - auch genannt Das Buch des Lebens - gefahrlos zu bekommen und um sich Zeit zu verschaffen, damit Diana das Hexen erlernen kann, reisen sie und Matthew in die Vergangenheit. Und da ist das Buch zu ende.

Im Grunde ist es zu 30% wie andere Vampirromane, aber zu 70% eben nicht, da viel historisches eingebracht wird, einerseits aus dem erlernten Wissen von Diana & vom erlebten von Matthew.
Eine willkommene Abwechslung, in dem Wirrwar von so vielen relativ gleichen Vampirromanen.

Von mir eine definitive Empfehlung, denn obwohl manche Stellen einen aufregen, nerven, langweilen können, konnte ich weder dieses noch die beiden nächsten Bücher (also meinen Kindle) nicht weglegen.
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am 25. August 2015
Meine Meinung:

Obwohl es sich bei dem Buch nicht unbedingt um mein bevorzugtes Genre handelt, ich jedoch all die positiven Bewertungen gelesen habe, wollte ich mich nun doch einmal dieser Geschichte widmen.

Anfangs war ich von den Protagonisten, hauptsächlich von Diana sehr angetan. Auch die Story fand ich anfangs sehr interessant. Dann aber jedoch habe ich irgendwie den Faden bzw. den Zugang verloren. Während ich im ersten Drittel noch Feuer und Flamme für das Buch war, hatte ich mit dem Rest meine Mühe. Langweilige Dialoge, fragwürdige Geschehnisse. All das, weshalb das Buch wohl auch so lange auf meinem SUB lag.

Ich musste einfach feststellen, dass ich aus den Vampirgeschichten einfach rausgewachsen bin.

Fazit:

Für Liebhaber vom Fantasy speziell Vampirgeschichten ist es bestimmt ein sehr schönes Buch. Ich bleibe dann doch lieber bei meinen Krimis und historischen Romanen.

Den zweiten und mittlerweile auch dritten Band dieser Serie werde ich mir wohl sparen.

Und ehrlich gesagt habe ich auch nicht verstanden, wofür die 5-6 leeren Seiten am Ende des Buches sind.
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am 1. Oktober 2011
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Nachdem ich mit dem ersten Band der "Twilight"-Reihe 11 wichtige Stunden meiner Lebenszeit verschwendet habe und man in den Buchhandlungen scheinbar nur noch Vampirromane beworben werden, die alle ein Stück vom Kuchen abhaben wollen, gehe ich an Literatur dieses Genres mehr als skeptisch ran. Zu Teenagerzeiten (damals, als es noch die DM gab und man "Raider" gerade in "Twix" umbenannte) habe ich unheimlich gerne Vampirromane gelesen, etwa das großartige "Interview mit einem Vampir" von Anne Rice oder "Tagebuch eines Vampirs" - Jahre bevor dieses fürs Fernsehen verfilmt wurde.

Mit "Die Seelen der Nacht" lag nun also nach langer Zeit mal wieder ein Vampirroman auf meinem Nachttisch und die Inhaltsangabe klang doch mal wirklich spannend und vor allem, da die Autorin im wirklichen Leben Professorin für Europäische Geschichte ist, nach einer, bei der man einen etwas gehaltvolleren Inhalt als nur "Er sah so gut aus!" oder "Er lächelte so schön schief!" erwarten konnte.
Auf den Inhalt werde ich hier nicht groß eingehen, das haben andere Rezensenten auf dieser Seite hier bereits getan und außerdem kann man den auch im Klappentext nachlesen.
Erfreulich war für mich schon ziemlich früh feststellen zu können, dass Deborah Harkness sich eher in der Anne Rice-Tradition sieht als in der von Stephenie Meyer. (Aufmerksame Leserinnen werden an einer Stelle sogar einen eindeutigen Hinweis auf einen blonden Vampir aus New Orleans entdecken - wer damit wohl gemeint sein mag?) Natürlich sind auch bei Harkness die Vampire von einer überbordenden Schönheit und Attraktivität, aber sie betont es nicht gefühlte zehn mal pro Seite wie Stephenie Meyer, auch wenn sie ab und an Gefahr läuft, in diese Masche hinein zu geraten.

Das Buch beginnt spannend und macht durchaus Lust auf mehr, dennoch geht der Story zur Mitte hin die Luft aus und auch das Ende kann da leider nicht viel rausreißen. Zu sehr verliert Deborah Harkness sich in unwichtigen Beschreibungen alltäglicher Kleinigkeiten, die nichts mit der Handlung zu tun haben. Selten habe ich ein Buch gelesen, in dem die Heldin dermaßen oft beschreibt, wie sie sich frisch macht, ihre Kleidung wechselt oder mal wieder eine zerbeulte Legging anzieht. Ein weiteres Beispiel aus dem letzten Drittel des Buches: Diana soll endlich lernen, ihre Hexenkräfte einzusetzen und soll daher mit ihrer Hexentante üben. Doch dieses Üben wird nur in 2-3 Sätzen abgehandelt, den Rest des Kapitels bringt Diana dann bei Matthew auf dem Sofa zu, wo beide sich dann wieder ausführlich sagen, wie sehr sie sich doch lieben. (*gääähn*)
Hinzu kommt, dass die Liebesgeschichte zwischen Diana (die eindeutig ein schlankeres -sorry!- Alter Ego der Autorin darstellt) und dem Vampir Matthew zu breit getreten wird, was der eigentlichen Handlung eindeutig das Tempo entzieht. Auch wirkt gerade diese Liebesgeschichte auf mich doch eher befremdlich. Eine Frau, eine Hexe gar, die sich im von Männern dominierten Wissenschaftsbetrieb so hochgearbeitet und durchgeboxt hat, lässt sich plötzlich von einem fast schon psychotisch besitzergreifendem Vampir bezirzen und gibt ihre Unabhängigkeit auf, um ganz in seiner Vampirfamilie aufzugehen und gar seine unsterblichen Vampir"Kinder" als ihre eigenen anzunehmen? Sorry, fand ich leider kein Stück glaubwürdig, vielleicht bin ich da aber auch einfach zu unromantisch.
Die eigentliche Bedrohung wird zwar andauernd angesprochen, ebenso Dianas angeblich übermächtigen Hexenkräfte, aber passieren tut irgendwie knapp 800 Seiten lang erschreckend wenig. Diese Heldin ist einfach viel zu passiv, als dass sie wirklich als Heldin durchgehen könnte. Als Antiheldin ist sie eindeutig zu positiv dargestellt und als Heldin wider Willen ist sie einfach zu wenig widerwillig. Sie ist schlichtweg zu passiv! Nicht sie handelt, die anderen handeln, betüdeln sie, retten sie, kümmern sich um sie. (*gäähn*)
Hinzu kommt, dass Harkness die restlichen Charaktere zwar gut ausarbeitet, sie aber alle irgendwie ein wenig "blutleer" (und ich rede hier nicht nur von den Vampiren) zu sein scheinen. Irgendwie fehlt ihnen der Pfeffer im Hintern. Besonders schön zu sehen an Matthews Mutter Ysabeau, die als eiskalte Vampirin eingeführt wird und dann schließlich dann doch nur das tut, was auch alle anderen tun: sich um Diana kümmern.

"Die Seelen der Nacht" ist der erste Teil einer Serie, aber gerade ein erster Teil sollte nicht nur dazu dienen, die Charaktere einzuführen, sondern auch genügend Spannung aufbauen, dass man den zweiten Teil unbedingt lesen muss. Und -sorry- aber danach schaut es bei mir zumindest definitiv nicht aus. Dafür haben mich die Charaktere zu sehr kaltgelassen, zog sich die Handlung zu sehr hin, wurde die Story durch das allzu ausführliche Beschreiben unwichtiger Nebensächlichkeiten unnötig in die Länge gezogen.
Fazit: mindestens 400 Seiten zu lang und nur für Leserinnen mit extrem langem Atem.
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am 22. Juni 2014
In einer Welt, in der Hexen, Dämonen und Vampire unter den Menschen leben wird Diana Bishop in eine Familie voller Hexen hinein geboren. Sie entscheidet sich allerdings ihr Leben ohne Magie zu meistern, nachdem ihre Eltern umgebracht wurden. Sie ist Wissenschaftlerin und während ihren Studien fällt ihr ein mysteriöses Buch in die Hände. Sie merkt sofort, dass damit etwas nicht stimmt und auch einige andere "Kreaturen" es darauf abgesehen haben, unter anderem der mysteriöse Vampir Matthew, der nicht mehr von ihrer Seite weicht. Aber das ist natürlich noch lange nicht alles. Mehr möchte ich an dieser Stelle aber nicht verraten.

"Wenn ein Dämon mich anblickt, spüre ich einen dezenten, verunsichernden Druck wie von einem Kuss. Doch wenn ein Vampir mich fixiert, fühlt sich das kalt, konzentriert und gefährlich an."

Die Detailliebe der Autorin sorgt dafür, dass man sich alles ganz genau vorstellen und in die Geschehnisse eintauchen kann. Das kommt besonders den Schauplätzen zugute. Zeitweise sorgt es allerdings auch dafür, dass es etwas langatmig wird. Trotzdem lässt sich das Buch sehr gut lesen und ich wollte irgendwie immer wissen, wie es weiter geht.

Hin und wieder gibt es Rückblicke in Matthews Vergangenheit, die ich besonders spannend fand. Mit Diana, aus deren Sicht alles erzählt wird, bin ich allerdings nicht wirklich warm geworden. Ich konnte sie nicht richtig ins Herz schließen. Aber mir gefiel die Entwicklung, die sie im Laufe des Buches durch macht. Am Anfang noch ängstlich und sich ihrer eigenen Kräfte nicht bewusst und am Ende eine selbstbewusste, entschlossene Kämpferin. Die eigentlichen Nebencharaktere konnten mich da schon fast etwas mehr erwärmen. Sie sind schrullig, liebenswert und stürmisch. Aber das Haus, in dem Dianas Tanten leben, ist am bezauberndsten. Ich habe es mir ein bisschen wie das Haus von Ron’s Familie aus Harry Potter vorgestellt - verwinkelt und gemütlich, denn es kann einfach mal spontan ein Zimmer anbauen, wenn Besuch erwartet wird.

"Kein Geschöpf in diesem Wald konnte im Kampf gegen Matthew bestehen."

Bei „Die Seelen der Nacht“ handelt es sich um keine dieser typischen Vampir-Romanzen. Die Autorin hat sich wirklich etwas einfallen lassen und wissenschaftliche und historische Hintergründe zu einem spannenden Roman verwoben. Abgeschlossen wird es mit einem netten Cliffhanger, der mich sofort auf den nächsten Teil stürzen lässt. Ich verstehe gar nicht mehr, warum dieses Buch so lange auf meinem SuB gewartet hat.
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am 1. Februar 2016
Ich hatte einige Schwierigkeiten in das Buch herein zu kommen. Ich war etwa in der Mitte des ziemlich dicken Buches, als die Geschichte endlich Fahrt aufgenommen hat.

Es ist eine wunderschöne Geschichte, wundervolle Charaktere und ich will auch unbedingt wissen, wie es weitergeht. Aber nicht sofort.

Für mein Empfinden hat sich die Autorin zu sehr in Einzelheiten verloren. Es waren zu viele wissenschaftliche Details, die den Fluss der Geschichte aufgehalten haben.

Ich weiß nicht, ob die Geschichte ohne diese Details funktioniert hätte, aber mich haben sie beim Lesen aufgehalten.

Ich war erleichtert, als das Buch zu Ende war und das ist eigentlich kein gutes Zeichen.
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am 7. Mai 2015
Auf den Inhalt gehe ich hier nicht mehr genau ein, da ja schon genügend Vorredner dies getan haben.
Es handelt sich hier um einen mystischen Roman für Erwachsene. Mit viel Liebe zum Detail und wirklich intelligent, mit einem hervorragenden Wortschatz wird hier eine spannende Geschichte entwickelt.
Die schlechten Bewertungen stammen wohl alle von Lesern, die nicht erkannt haben, dass man hier Anteil an der Entwicklung der Geschichte hat. Hier bleiben keine Fragen offen.
Klar, dadurch dass man eher die 250-Seiten-Romane gewöhnt ist, die schnell zum Punkt kommen und ebenso schnell enden, ist es anfangs natürlich erstmal gewöhnungsbedürftig sich endlich mal wieder auf eine ausführliche und anspruchsvolle Geschichte einzulassen. Aber wenn man die ersten 30 Prozent durchhält wird man echt belohnt. Genau ab dem Zeitpunkt habe ich schnell nachgeschaut, ob es Fortsetzungen gibt. Einfach toll, wie die Autorin in aller Ruhe Matthew und Diana dem Leser vorstellt, ihre Familien und so weiter. Man erfährt, was sie antreibt und steckt am Ende knietief in der Geschichte. Ich freue mich schon darauf mit der Fortsetzung zu beginnen.
Nach dem Buch konnte ich nicht sofort weiterlesen, weil ich die ganzen Infos und Gedanken, die beim Lesen aufkamen, erstmal verarbeiten musste.
Und soviel kann ich schon sagen, hier handelt es sich um Fantasy mit Hexen, Dämonen, Vampiren und es ist gleichzeitig sogar eine Zeitreise-Reihe. Ganz toll gemacht. Und das von Feinsten.
Durchhalten lohnt sich.
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am 14. September 2014
Fairer Weise muss man sagen, dass dieses Buch "einfache Lektüre" ist. Dennoch hat es mir unheimlich Spaß gemacht dieses Buch zu "verschlingen". Ich konnte mich gut in die Hauptfigur hineinversetzen und bin von Harkness' Schreibstil mehr als angetan. Kann es kaum erwarten, den zweiten Band zu lesen.
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