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Die Schreie der Verwundeten: Versuch über die Grausamkeit von [Ritter, Henning]
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Die Schreie der Verwundeten: Versuch über die Grausamkeit Kindle Edition

5.0 von 5 Sternen 1 Kundenrezension

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Kindle Edition
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EUR 15,99

Länge: 189 Seiten Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert PageFlip: Aktiviert

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In seinem Buch «Nahes und fernes Unglück» hatte Henning Ritter die Karriere des Mitleids in Augenschein genommen. Seine Spurensuche führte damals von Jean-Jacques Rousseau bis zu Dostojewski, Sigmund Freud und Ernst Jünger. Doch das Mitleid hat einen häßlichen Zwilling: die Grausamkeit. Ritter geht nun den Versuchen nach, auch die dunkle Seite der Zivilisation gedanklich zu durchdringen – und zeigt uns dabei einmal mehr die hohe Kunst des Lesens.
Es ist ein irritierendes Phänomen: Obwohl die Menschheit immer aufgeklärter wird, nimmt die Grausamkeit nicht ab. Im Gegenteil. Die Französische Revolution proklamiert die Menschenrechte und läßt die Köpfe rollen. Der Terror wird zum Begleiter der Moderne, und die Kriege produzieren eine neue Gleichgültigkeit des Tötens. Von Stendhal und Alexis de Tocqueville bis zu Arthur Schopenhauer und William James beginnt ein neues Nachdenken über die «Schreie der Verwundeten» und die moralischen Verwirrungen, die uns die Moderne zumutet. Henning Ritter, einer der besten Essayisten unserer Zeit, schildert in diesem Band die Zwiesprache von Grausamkeit und Mitleid, die zur Signatur eines ganzen Zeitalters geworden ist.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 684 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 189 Seiten
  • Verlag: C.H.Beck; Auflage: 1 (12. Februar 2013)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00BHPCV8Q
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen 1 Kundenrezension
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Format: Gebundene Ausgabe
Unerträglich wäre, was Ritter als eine „Essenz“ menschlichen Seins luzide und bewegend in seinem Essay vor Augen führt, wenn es nicht auch noch die „andere Seite“ gäbe.

In einer Zeitspanne von etwa der französischen Revolution an bis nach dem ersten Weltkrieg wendet sich Ritter fundiert und breit dem zu, was das menschliche Sein anscheinend nicht nur nicht lassen kann, sondern in dunkelster kreativer Form immer weiter entwickelt und dabei jeden moralischen oder ethischen Maßstab verlässt: „Die Grausamkeit“.

Es ist ja ein Widerspruch fast in sich, dass die französische Revolution für die Menschenrechte und gegen die Diktatur antritt, eine Bürgergesellschaft gestalten will und dabei die Guillotine letztendlich fast im Minutentakt gebraucht. Und auch sonst in grausamer Weise von der Folter bis zur Verfolgung wenig auslässt, was Menschen einander an Schmerz antun können. Ritter legt auch hier den Finger mitten auf eine schwärende Wunde all dessen und derer, die sich als „zivilisiert“ schon damals verstanden haben. Das es eben keine Selbstverständlichkeit in der „bürgerlichen Revolutionsgesellschaft“ war, überhaupt noch einmal im Konvent gehört zu werden, bevor es zur Aburteilung ging.

„Die Wüste wächst mit jedem Tag“, ein Satz Michelets der damaligen Zeit, der bis heute seine Berechtigung hat. Mehr noch, als wäre es so, dass der Mensch in Bezug auf die Grausamkeit noch nie wirklich die Wüste der Existenz verlassen hätte. Gewalt war immer ein probates Mittel und über die Jahrhunderte, auch das ein einprägsames, starkes Bild Ritters, „Schreien die Verwundeten“. Nicht nur nach Mitleid, sondern auch nach Recht und Menschlichkeit.
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