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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
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am 16. November 2016
großartige Analyse, unglaublich reich an Fakten und dabei spannend wie ein Kriminalroman geschrieben und das von einem Cambridge Professor für Geschichte.
Ein Ausnahmebuch, das man nicht mehr weglegen kann, auch wenn die über 700 Seiten anfangs respekteinflößend wirken.
Als Brite ist Clark sicher nicht parteiisch, aber es gibt sicher Länder, in denen diese umfassende Recherche keine hemmungslose Begeisterung auslösen dürfte....
Serbiens aggressiver Ultranationalismus, Frankreichs ständig auf Deutschland-Haß und Vernichtungsideen besessene Regierung kommen in Clarks durch unzählige Fakten belegte Analyse sehr schlecht weg, auch Russlands letzlich zum globalen Krieg führende Entscheindung, wegen der österreichischen Kriegserklärung an die an der Aufklärung des Thronfolgermordes kooperations-unwillige serbische Regierung, auch gegen das bis dahin noch unbeteiligte Deutschland mobil zu machen, wird sehr kritisch beschrieben.
Auch wenn Clark betont, dass die Suche nach einem "Schuldigen" angesichts der Entwicklungen müßig und sinnlos ist, so kommt doch dem ständigen Kriegstreiben der Regierung Poincaré und der bedingungslosen Unterstützung der Aktionen Serbiens durch panslawistische Sympathien in Russland der entscheidende Schritt zur Katastrophe zu.
Clark räumt auch gründlich mit dem Märchen auf, die Großmächte wären unwillig in diesen Krieg geschlittert.
Er weist akribisch nach, wie die Bündnispolitik gezielt zu und für einem solchen Krieg geplant wurde, wie am Balkan die Zündschnur zur politischen Detonation gelegt wurde, von der man sicher sein konnte, dass sie zur Eskalation führen würde.
Schritt für Schritt gingen die Großmächte über Jahre hinweg ihren Weg in die Apokalypse und wenn das Buch auch "Schlafwandler" heißt, sie taten es offenkundig sehr wohl mit offenen Augen.
Clarks bemüht sich im Objektivität, so werden auch Präventiv-Kriegs Befürworter in Österreich wie Conrad von Hötzendorf kritisch durchleuchtet, auch der plumpen Verhandlungstaktik des deutschen Kaisers wird ausreichend Raum gewidmet.
Das Beeindruckendste an dem Buch sind sicherlich auffällige Parallelen zu aktuellen politischen Brandherden und möglichen Konsequenzen von politischen Drohgebärden, die im Juli 1914 binnen drei Tagen zum Weltkrieg führten.
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am 7. Oktober 2016
Na endlich wird mal klar und deutlich gemacht, daß Deutschland damals eben nicht allein verantwortlich war für den Ausbruch dieses Krieges, sondern daß eben alle europäischen Mächte - speziell während der Julikrise - ihr Spielchen gespielt haben. Spätestens seit 1913 war klar, daß es bei der damaligen europäischen Mächtekonstellation irgendwann ohnehin zu einem Krieg kommen mußte. Welche Auswirkungen dieser hatte - aufgrund der längst entwickelten Massenvernichtungswaffen - war damals wohl den wenigsten klar. Die "Schlafwandler" aber wußten es, und sie haben dieses Massensterben nicht verhindert. Es betraf sie ja nicht persönlich. Der Versailler Vertrag war dann nur noch eine reine Siegerjustiz - Deutschland war noch nicht einmal beteiligt, sondern "durfte" am Schluß (unter nochmaliger Kriegsandrohung) nur seine Unterschrift darunter setzen. Der direkte Weg zu Hitler, für dessen Krieg dann allerdings Deutschland allein verantwortlich war. Heute - im Jahr 2016 - ist die europäische Mächtekonstellation zwar eine ganz andere, doch wirkt die Politik auf diesem Kontinent - nicht zuletzt in Deutschland - vielfach nur taktisch und recht kurzsichtig. Denn was wollen die Menschen nicht nur hier und heute: Frieden, Arbeit, Wohlstand, Energie(-wende), Bildung, Forschung und Wissenschaft (was hat allein die medizinisch-/pharmazeutische Technologie in den letzten hundert Jahren alles geschafft) und vor allem anderen: Eine lebenswerte Welt für ihre Kinder ! Ganz normal eigentlich. Leistet dies die Politik ? Fraglich. Die Schlafwandler sind unter uns !
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am 12. Juli 2017
Der Inhalt ist herausragend recherchiert und aufgearbeitet und hat 5 Sterne absolut verdient. Dir Hörbuch Aufbearbeitung aber ebenso, denn die Art des Vorlesens ist für ein Sachbuch grandios. Ich hatte die Befürchtung daß es vorgelesen einschläfernd sein könnte, aber ganz im Gegenteil war es fesselnd, wie ein Hörbuch-Roman. Ganz großes Lob hierfür, ich kann die Hörbuchfassung jedem ans Herz legen, der die Zeit im Auto oder Zug gerne sinnvoll nutzen möchte!

Sie ist im Übrigen auch ungekürzt!
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am 6. April 2015
Der Titel hat mich anfangs gereizt, doch der Umfang des Buches hat mich lange abgehalten es zu lesen. Irgendwann vor einigen Tagen hab ich hineingesehen und es hat mich nicht mehr losgelassene. Es ist nicht nur die Vorgeschichte des ersten Weltkrieges sondern zeigt als Lehrstück auf wie fragil unsere Welt ist und dass wir nie mehr aufhören dürfen an unserem europäischen Haus zu bauen.
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am 21. Juni 2016
Okay, es sind mehrere hundert Seiten - aber wohl kaum gab es ein so klares, detailliertes Buch über die Geschehnisse des ersten Weltkriegs. Die Anfänge und die Folgen. Es ist irrsinnig kompakt, und man muss manches nachlesen, aber es lohnt sich. Und es gibt ein Bild darüber, was der erste Weltkrieg für Konsequenzen für Deutschland hatte. Wenn es nicht ein so umfangreiches Buch wäre, könnte man es als Lektüre für die höheren Schulklassen empfehlen. Damit wir Deutschen noch mehr über unsere Wurzeln und unsere Geschichte verinnerlichen.
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am 27. Oktober 2016
Gut zu lesen und ausgearbeitet. Meines Erachtens eines der lesenswerten Werke zu diesem Thema, da, wie Clark selbst bemerkt, die Komplexität des Themas gewaltig ist. Mir scheint, dass er einer der wenigen ist, die hier einen Überblick bewahrt haben und ihm dabei eine ausgewogene Gesamtdarstellung gelungen ist. Die Leistung stellt auch die Schwachpunkte in den Schatten: das exzessive erste Kapitel über Serbien ist eher eine Hürde, um in den "Hauptteil" hineinzukommen. Das Werk ist auch stark auf die Hauptakteure der Politik konzentriert. Der gesellschaftliche Kontext fehlt mir etwas, wie die Stimmung im Kaiserreich, als auch in Russland, wo ja schließlich die Revolution 1917 alle früheren Akteure hinweggefegt hat.
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am 13. September 2016
Hatte hohe Erwartungen an das Buch. Während der Anfang noch recht vielversprechend ist, ziehen sich die 600 weiteren Seiten wie Kaugummi. Bin nun zwar umfassend über die politische Situation informiert, allerdings wenig über das Lebensgefühl der damaligen Zeit.
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am 4. November 2015
Dieses Buch war ein Geburtstagsgeschenk für meinen Mann zum 70. Er besitzt sehr viele Bücher über die beiden Weltkriege und hat auch extrem viel darüber gelesen. Normalerweise hätte er sich dieses Buch selbst nicht gekauft. Doch ich habe von einer anderen Person im Alter meines Mannes nur gutes darüber erfahren und deshalb habe ich es gekauft als Geschenk. Mein Mann hatte das Buch nach zwei Tagen gelesen und war begeistert. Kann man nur empfehlen.
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TOP 100 REZENSENTam 3. März 2016
Nicht umsonst ist Clarks Vorgeschichte des 1. Weltkriegs ein Bestseller geworden. Gerade weil er aus einem englischsprachigen Land kommt, ist sein neutraler Standpunkt so glaubhaft, entlarvt er das Schwarz-Weiß-Denken von den guten Alliierten und den bösen Deutschen als Geschichtsklitterung der Sieger. In Wirklichkeit haben die Imperialisten des 19. Jahrhunderts kollektiven Selbstmord begangen und das auch noch aus Dummheit und Kurzsichtigkeit. Mögen heutige Politiker daraus ihre Lehren ziehen!
siehe auch:Tantalus Welt: Die Überwindung nationaler Traumata
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am 26. Januar 2017
In sehr eindrucksvoller Art beschreibt Christopher Clark den Weg in den Ersten Weltkrieg. Entgegen vielen Meinungen spricht er Deutschland nicht von der Kriegsschuld frei, sondern er analysiert und charakterisiert die damaligen Gegebenheiten und entbindet Deutschland von der ALLEINIGEN Kriegsschuld. Das Werk verlangt allerdings ein aufmerksames Lesen und ist nicht für "Querleser" geeignet.
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