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Die Schandmaske Taschenbuch – 1. April 1998

3.9 von 5 Sternen 66 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Minette Walters arbeitete lange als Redakteurin in London, bevor sie Schriftstellerin wurde. Seit ihrem Debüt "Im Eishaus", das 1994 auf Deutsch veröffentlicht wurde, zählt sie zu den Lieblingsautoren von Millionen Leserinnen und Lesern in aller Welt. Alle ihre bisher erschienenen Romane wurden mit wichtigen Preisen ausgezeichnet und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Minette Walters lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in Dorset, England.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Dr. Sarah Blakeney stand neben der Badewanne und fragte sich, wie ein Mensch den Tod als Sieg bezeichnen konnte. Hier war kein Triumph, nicht der Hauch einer Ahnung, dass Mathilda sich ihrer irdischen Hülle entledigt hatte, um etwas Besseres zu gewinnen, nicht der kleinste Fingerzeig, dass sie ihren Frieden gefunden hatte. Bei den Toten bestand, anders als bei den Lebenden, keine Hoffnung auf Wiedererwachen. »Wollen Sie meine ehrliche Meinung hören?«, sagte sie langsam, in Antwort auf die Frage des Polizeibeamten. »Mathilda Gillespie ist die Letzte, der ich einen Selbstmord zugetraut hätte.«
Sie starrten zu der grotesken Gestalt hinunter, die steif und kalt im brackigen Wasser lag. Brennnesseln und spät blühende Maßliebchen sprossen aus dem grauenvollen Gestell, das das blutleere Gesicht einschloss und dessen verrostete Gebissstange die tote Zunge im klaffenden Mund festklemmte. Ein paar Blütenblätter lagen, welk und eingerollt, auf den knochigen Schultern und den Rändern der Wanne, und ein brauner Bodensatz unter der Wasseroberfläche ließ vermuten, dass dort unten noch mehr Blätter sich gesammelt hatten, die sich voll Wasser gesogen hatten und gesunken waren. Auf dem Boden lag ein blutiges Stanley-Messer, anscheinend den leblosen Fingern entglitten, die schlaff über ihm hingen. Die Szene erinnerte an Marat in seinem Bad, aber sie war ungleich hässlicher und ungleich trauriger. Arme Mathilda, dachte Sarah, wie ihr das zuwider gewesen wäre.
Der Sergeant wies auf den gemarterten grauen Kopf. »Was um Himmels willen ist denn das?« Seine Stimme war rau vor Widerwillen.
Sarah wartete einen Moment, bis sie sicher war, ihre Stimme unter Kontrolle zu haben. »Das ist ein altes primitives Unterdrückungsinstrument«, sagte sie. »Man nennt es eine Schandmaske. Im Mittelalter hat man damit zänkischen Frauen die Zunge in Zaum gelegt. Es befindet sich seit Jahren im Besitz von Mathildas Familie. Ich weiß, so sieht es grauenhaft aus, aber sie hatte es immer unten im Vestibül über einem Geranientopf. Als Dekoration war es sehr wirkungsvoll.« Sie drückte erschüttert eine Hand auf ihren Mund, und der Polizeibeamte tätschelte ihr unbeholfen die Schultern.
»Es waren weiße Geranien. Die Blüten schauten zwischen den Eisenstäben des Gestells hervor. Sie hat es immer ihr Laubgewinde genannt.« Sie räusperte sich. »Sie war eine feinsinnige Frau, müssen Sie wissen. Sehr stolz, sehr hochmütig, sehr intolerant und gewiss nicht umgänglich, aber für jemanden, der nie etwas anderes gelernt hatte, als Hausfrau zu sein, war sie brillant, und sie besaß einen köstlichen Humor. Trocken und beißend.«
»Laubgewinde«, wiederholte der Pathologe sinnend. »Wie in:
›Es neigt ein Weidenbaum sich übern Bach
Und zeigt im klaren Strom sein graues Laub,
Mit welchem sie fantastisch Kränze wand
Von Hahnenfuß, Nesseln, Maßlieb, Kuckucksblumen.
Dort als sie aufklomm, um ihr Laubgewinde
An den gesenkten Ästen aufzuhängen …‹
Hamlet«, erklärte er dem Polizeibeamten entschuldigend. »Ophelias Tod. Ich musste das für die O-Levels lernen. Erstaunlich, woran man sich alles wieder erinnert, wenn man älter wird.« Er starrte auf die Badewanne. »Kannte Mrs. Gillespie Hamlet?«
Sarah nickte bedrückt. »Sie hat mir einmal erzählt, dass ihre ganze Bildung darauf basierte, Passagen aus Shakespeare auswendig zu lernen.«
»Nun, wir werden nicht viel Neues daraus lernen, dass wir hier rumstehen und die arme Person anstarren«, sagte der Polizeibeamte abrupt. »Es sei denn, Ophelia ist ermordet worden.«
Dr. Cameron schüttelte den Kopf. »Tod durch Ertrinken«, sagte er nachdenklich, »in einem Moment geistiger Verwirrung.« Er sah Sarah an. »War Mrs. Gillespie depressiv?«
»Wenn sie es war, hat sie es mich nie merken lassen.«
Der Polizeibeamte, der sich in der Gegenwart des Todes entschieden unbehaglicher fühlte als die beiden Ärzte, führte Sarah in den Flur hinaus. »Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Dr. Blakeney. Es tut mir Leid, dass wir Ihnen das zumuten mussten, aber als ihre Hausärztin haben Sie sie wahrscheinlich besser gekannt als die meisten.« Er seufzte. »Das sind immer die schlimmsten Fälle. Alte Menschen, die allein leben. Ausgestoßene der Gesellschaft. Manchmal vergehen Wochen, ehe sie gefunden werden.« Er verzog angeekelt den Mund. »Sehr unschön. Wir können von Glück sagen, denke ich, dass sie so bald gefunden wurde. Keine vierzig Stunden, meint Dr. Cameron. Samstag um Mitternacht nach seiner Schätzung.«
Sarah lehnte sich an die Wand und blickte über den Flur zu Mathildas Schlafzimmer, durch dessen offene Tür das Eichenbett mit den hochgetürmten Kissen zu sehen war. Da war noch ein merkwürdiger Hauch von Besitzerschaft, so als hätten sich ihre Dinge den Geist bewahrt, der ihrem Körper verloren gegangen war. »Sie war gar nicht so alt«, protestierte sie milde. »Fünfundsechzig. Heutzutage ist das nichts.«
»Sie sieht älter aus«, erwiderte er sachlich, »aber das ist wohl natürlich bei dem totalen Blutverlust.« Er warf einen Blick in sein Notizheft. »Eine Tochter, sagen Sie, die in London lebt, und eine Enkelin im Internat.«
»Das müssten doch Mr. und Mrs. Spede wissen.« Sie hatte sie bei ihrer Ankunft flüchtig in der Bibliothek gesehen. Mit grauen Gesichtern, die seltsam leer waren vom Schock, hatten sie sich an den Händen gehalten wie verängstigte Kinder. »Sie kommen seit Jahren zweimal die Woche. Er kümmert sich um den Garten, und sie macht sauber. Sie müssen mehr von ihr wissen als jeder andere.«
Er nickte. »Leider war vor lauter Hysterie bisher nichts aus ihnen herauszubekommen. Wir werden uns natürlich auch im Dorf umhören.« Er sah zum Schlafzimmer hinüber. »Auf ihrem Nachttisch steht eine leere Flasche, die Barbiturate enthalten hat, und daneben ein Glas, in dem noch ein Rest Whisky ist. Sieht aus, als hätte sie sich erst wappnen wollen. Whisky für den Mut. Dann die Schlaftabletten, dann in der Wanne das Messer. Sagen Sie immer noch, Sie hätten bei ihr nicht mit einem Selbstmord gerechnet?«
»Gott, ich weiß es nicht.« Nervös fuhr sich Sarah mit der Hand durch ihr kurzes dunkles Haar. »Ich hätte ihr keine Barbiturate verschrieben, wenn ich gefürchtet hätte, sie könnte sie missbrauchen, aber in diesen Dingen kann man nie ganz sicher sein. Im Übrigen nahm Mathilda sie seit Jahren, sie wurden früher allgemein verschrieben. Doch ja, nach allem, was ich über sie weiß, würde ich einen Selbstmord ausschließen, aber wir hatten eine reine Arzt-Patienten-Beziehung. Die Arthritis hat sie sehr gequält, und es gab Nächte, da konnte sie überhaupt nicht schlafen.« Sie runzelte die Stirn. »Wie dem auch sei, von den Tabletten können nicht mehr viele übrig gewesen sein. Sie hätte diese Woche ein neues Rezept bekommen.«
»Vielleicht hat sie sie gesammelt«, sagte er ruhig. »Hat sie Ihnen mal ihr Herz ausgeschüttet?«
»Ich bezweifle, dass sie irgendjemand ihr Herz ausgeschüttet hat. Sie war nicht der Typ. Sie war ein sehr verschlossener Mensch.« Sie zuckte die Achseln. »Und ich kannte sie erst - hm - ein Jahr etwa. Ich wohne in Long Upton, nicht hier in Fontwell, und bin ihr deshalb auch privat nicht begegnet.« Sie schüttelte den Kopf. »Nichts in ihrer Krankengeschichte weist auf Depressivität hin. Allerdings -« Sie brach ab.
»Allerdings was, Dr. Blakeney?«
»Wir haben das letzte Mal, als ich bei ihr war, über Freiheit gesprochen, und sie behauptete, Freiheit sei reine Illusion. In der modernen Gesellschaft gäbe es sie nicht. Sie zitierte mir Rousseau, den berühmten Schlachtruf der Studenten in den sechziger Jahren. ›Der Mensch ist frei geboren, und überall ist er in Ketten.‹ Mathilda behauptete, es gäbe nur noch eine Freiheit, und das sei die Freiheit zu wählen, wie und wann man sterben wolle.« Ihr Gesicht war düster. »Aber solche Gespräche hatten wir immer, wenn ich sie besucht habe. Es gab keinen Anlass zu der Vermutung, dies habe eine besondere Bedeutung.«
»Wann hat das Gespräch...


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von jury HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 5. Mai 2011
Format: Taschenbuch
Minette Walters kann schreiben - man muss sich nicht erst hineinlesen, das Vergnügen beginnt mit der ersten Seite.

Ihre psychologischen Szenarien - wie man liest, aus realen Fällen adoptiert - erweisen sich oft als extrem, manchmal schwer fassbar, aber real geschildert, mit gut profilierten Personen und glaubwürdigen Entwicklungen.

Dazu kommt in der "Schandmaske" eben diese: ein "pädagogisch" gedachtes Blechgestell, das (nicht nur) Kindern übergestülpt wird und mit einem Metallstück die Zunge blockiert. Mit genau so einer Schandmaske wird die alte Mathilda tot in der Badewanne aufgefunden. Die Pulsadern sind aufgeschnitten. Aber im Stirnreifen der Schandmaske stecken liebevoll dekorierte Blumen ...

Mir ging es bei der Lektüre nicht anders als vielen anderen Lesern: Es hat gefallen, war spannend, aber die Fülle von Handlungszügen, Gesprächen und Figuren verlangt einfach sehr viel Aufmerksamkeit. Wer nicht das Talent hat, sich (ggf. auch mit Lese-Pausen) unzählige Personen samt den dazugehörigen Geschichten zu merken, könnte leicht die Übersicht verlieren. So ist es jedenfalls mir gegangen, vielleicht auch, weil ich einen solchen Krimi zur Entspannung lese und nicht als kriminalistische Studienarbeit.

Auch existiert keine Leitfigur im Roman, die einen durch das Geschehen führt und Züge aufweist, die eine Identifizierung ermöglichen. Genau durch eine solche Hauptfigur habe ich kürzlich ein anderes Buch der gleichen Autorin ("Der Schatten des Chamäleons") als angenehmer empfunden; allerdings kann man bei den dortigen Rezensionen Leserstimmen hören, die das genau umgekehrt sehen.
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Format: Taschenbuch
Sie wird tot in ihrer Badewanne gefunden, die reiche und unbeliebte Mathilda Gillespie, die Pulsadern aufgeschnitten und eine bizarre mittelalterliche Schandmaske auf dem Kopf. Zuerst glaubt die Polizei an Selbstmord, doch ein Mord wird immer wahrscheinlicher.Nach und nach entwickelt Walters die familiären Abgründe. Irgendwie sind alle unsympathisch, doch am Ende ist alles anders, als man glaubte. Was ist schon Wahrheit? Minette Walters nimmt den Leser mit auf die spannende Reise in die Tiefen der Seele und die scheinbaren oberflächlichen Wahrheiten. Psychologisch tiefgründig, manche knisternde Dialoge, kunstvolle falsche Fährten und hohe Spannung zeichnen das Buch aus. Und doch blieben für mich einige Figuren und Dialoge unglaubwürdig - wer bitte kann denn so psychologisierend in die Seele der anderen blicken? Also, sehr spannend, manchmal zu kunstvoll und allzu sehr verstrickt und kompliziert. Weniger wäre manchmal mehr gewesen.
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Format: Taschenbuch
Als Dr. Sarah Blakeney eines Tages ihre Patientin Mathilda
Gillespie aufsucht, bietet sich ihr ein unerwarteter Anblick:
Mathilda ist bereits seit mehreren Tagen tot, jemand hat ihr eine
Schandmaske aufgesetzt, und rund um sie Blumenarrangements
drappiert. Die Polizei hakt die Sache sehr schnell unter
Selbstmord ab.

Einen zweitwen Schock erlebt Sarah, als sie bei der
Testamentseröffnung erfährt, daß sie völlig unerwartet als
Alleinerbin eingesetzt wurde und nicht etwa Mathildas Tochter
oder Enkelin. Mit der Zeit tauchen immer mehr Personen auf, die
etwas mit der Sache zu tun zu haben scheinen, und als man
feststellt, daß Mathildas Tagebücher verschwunden sind, beginnt
ein allgemeines Rätselraten, und nur intensives Nchforschen in
der Vergangenheit aller Familienmitglieder bringt Klärung, aber
auch neue Überraschungen.

Der Roman ist nicht nur spannend, sondern auch intelligent
aufgebaut, insbesondere die Charaktere sind alle gut
herausgearbeitet, die Macken der Personen sind deutlich
dargestellt, ohne daß deren extreme Eigenarten unglaubwürdig
wirken. Der Personenkreis ist übersichtlich und lädt zum
miträtseln ein.
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Von trojafan am 23. September 2012
Format: Taschenbuch
Als Mathilda Gillespie tot im Badezimmer ihres Landhauses gefunden wird, glauben zuerst alle an Selbstmord. Überraschenderweise hat sie ihr Vermögen nicht ihrer Tochter oder Enkelin vermacht, sondern ihrer Ärztin Sarah Blakeney. Ist die Ärztin die Mörderin, oder doch die labile Tochter oder gar Saras Ehemann?
Es gibt eine Menge Verdächtige, deren Beziehungen zum Opfer nach und nach offen gelegt werden. Ein sympathischer Polizist ermittelt. Zwischendurch sind Tagebuchaufzeichnungen der Ermordeten eingestreut, die das Bild einer zerrütteten Familie freilegen. Außer Sarah und den Polizisten erscheinen alle anderen Personen abnormal und abartig. Es ist ein klassischer Krimi mit einer begrenzten Zahl an Verdächtigen, deren Motive sich nach und nach entschlüsseln.
Die Charaktere werden ausführlich geschildert und wirken sehr plastisch. Die Kriminalhandlung ist, leider nur zeitweise, sehr spannend.
Minuspunkte gibt es dafür, dass die Autorin gegen Ende noch einen bis dahin Unbekannten präsentiert, um die Spannung zu halten, für die Verarbeitung des Motivs sexueller Missbrauch, das immer herhalten muss, wenn gar zu abnormale Familienverhältnisse konstruiert werden und für die Sache mit den Tagebüchern...
Der Krimi war aufgrund der Mängel nicht richtig gut, war aber auch nicht richtig schlecht.
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