Die Geschichte spielt auf der griechischen Insel Naxos und erzählt die Entwicklung von Eleni. Eleni spürt die Sehnsucht und den starken Drang, das Schachspielen zu erlernen. Ihre Familie und ihr Umfeld können sie nicht verstehen, doch sie geht ihren Weg und nimmt Kontakt zu einem alten Lehrer auf. Sie muss sich nun etwas trauen und Traditionen brechen.
Ich finde, der Roman ist leider ziemlich vorhersehbar und undramatisch. Schade!
Besondere Stellen:
Seite 45 Ebook "Auf keinen Fall durfte man die tragenden Säulen ihres Lebensgebäudes erschüttern, die Gewohnheit, Wiederholung und Variation hießen."
Seite 49 Ebook "Sollte er einfach behaupten, dass seine Frau den Verstand verloren habe? Er zögerte. Mit einer verrückten Frau zu leben war noch unangenehmer als mit einer untreuen."
Seite 51 Ebook "Die plötzliche Offenbarung ihrer Einsamkeit überraschte Eleni."
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Die Schachspielerin Taschenbuch – 13. Februar 2006
von
Bertina Henrichs
(Autor),
Claudia Steinitz
(Übersetzer)
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Bertina Henrichs
(Autor)
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Seitenzahl der Print-Ausgabe144 Seiten
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SpracheDeutsch
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HerausgeberHOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH
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Erscheinungstermin13. Februar 2006
-
ISBN-10345503165X
-
ISBN-13978-3455300918
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Vorsorge für Unfall, Krankheit, Alter: durch Vollmacht, Betreuungsverfügung, PatientenverfügungBayerischen Staatsministerium der JustizBroschüre
Produktbeschreibungen
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Bertina Henrichs wurde 1966 in Frankfurt am Main geboren. Sie studierte Literatur- und Filmwissenschaft und lebt seit langem in Paris, wo sie als Schriftstellerin und Filmemacherin arbeitet. Ihr Debüt Die Schachspielerin (2006) wurde mit dem Corine-Buchpreis ausgezeichnet und fürs Kino verfilmt. Bei Hoffmann und Campe erschienen außerdem That’s all right, Mama (2009) und Ein Garten am Meer (2011).
Claudia Steinitz übersetzt seit mehr als zwanzig Jahren Literatur aus Frankreich und der Schweiz, u. a. Véronique Olmi, Claude Lanzmann und Albertine Sarrazin.
Claudia Steinitz übersetzt seit mehr als zwanzig Jahren Literatur aus Frankreich und der Schweiz, u. a. Véronique Olmi, Claude Lanzmann und Albertine Sarrazin.
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Es wurde wieder Sommer. Wie jeden Morgen stieg Eleni den Hügel vom Stadtzentrum zum Hotel Dionysos hinauf, während die Sonne gerade am Horizont auftauchte.
Von diesem sandigen, zerfurchten Hügel bot sich ein atemberaubender Blick auf das Mittelmeer und das Naxos-Tor des Apollontempels. Das antike, womöglich allzu grandios geplante Bauwerk war unvollendet geblieben. Und so gewährte das riesige Tor auf dem Gipfel der winzigen, zu Naxos
gehörenden Halbinsel nur den Zugang zu Himmel und Meer.
Da es Apollon am Abend keine Ruhestätte bieten konnte, empfing es einen Gott für den anderen die untergehende Sonne, die von den staunenden Touristen angebetet wurde. Apollon, diskreter in seinen irdischen Manifestationen, hätte sicher nur wenige Eingeweihte angelockt. Die
Nichtvollendung des Tempels war also nicht zu bedauern, sondern verlieh dem strengen Eiland in der Ägäis ein seltsames Geheimnis.
Eleni hatte keinen Blick für das Schauspiel hinter ihrem Rücken. Sie kannte es allzu gut. Ihr ganzes Leben verlief im Rhythmus dieser Gratisvorstellungen, nur die Zuschauer wechselten, ein unaufhörlicher Strom von Nomaden, die aus der Ferne kamen und in die Ferne zurückkehrten.
An diesem Morgen blies der Wind, der in der Nacht aufgefrischt war, so stark, dass er die üblichen Morgengeräusche der Stadt übertönte. Eleni hörte nur das Knirschen der Steine unter ihren Füßen und das Hecheln eines streunenden Hundes,
der schnüffelnd nach einem Frühstück suchte. Die Beute war mager, und er verzog schmollend das Gesicht. Eleni lächelte und nahm sich vor, ihm aus den Resten des Hotels ein Stück Brot mitzubringen.
Um zehn nach sechs betrat Eleni das Foyer des Dionysos und wurde von einem fröhlichen »Kalimera, Eleni! Ti kanis?«
empfangen. Die Begrüßung wurde mit so viel Inbrunst geschmettert, dass ein ahnungsloser Zuschauer hätte glauben können, einem Wiedersehen nach langer Trennung beizuwohnen.
Aber die Hotelbesitzerin Maria, eine etwa sechzigjährige lebhafte Frau, empfing alle Bekannten auf diese etwas übertrieben muntere Art. Damit wehrte sie von vornherein jeden Anflug von Verdruss ab, den sie höchstens bei ihren Gästen duldete. Aber auch bei denen tat sie so, als bemerkte sie nichts, nur verstand sie plötzlich viel weniger Englisch als sonst. Missgelaunt unter der brennenden Sonne zu arbeiten war ein Laster, für das sie sich zu alt fühlte. Wie üblich reichte sie Eleni einen Kaffee, ehe sich diese in ihrem
pistaziengrünen Kittel an die Arbeit machte.
Eleni kannte jede Bewegung auswendig und führte mechanisch, in unveränderlicher Reihenfolge eine nach der anderen aus. Zwanzig Zimmer, vierzig Betten, achtzig weiße Handtücher; eine wechselnde Zahl zu leerender Aschenbecher.
Sie war Zimmermädchen geworden, wie andere Serviererin oder Verkäuferin. Tochter armer Bauern aus dem Bergdorf Halki, hatte sie die Schule mit fünfzehn verlassen und die erstbeste Stelle in der Stadt angenommen. Zufällig war
es die eines Zimmermädchens. Drei Jahre später hatte sie den fünf Jahre älteren Panos geheiratet, der am Stadtrand in der Autowerkstatt seines Vaters arbeitete. Die Hochzeit war ihre Sternstunde gewesen. Alle Mädchen von Naxos
beneideten sie um den jungen Mann mit dichtem Haar und dunklem Blick. Sie hatten zwei Kinder, Dimitra und Yannis. Auch nach deren Geburt hatte Eleni weitergearbeitet, denn sie mochte diese Tätigkeit, bei der sie vor sich hin träumen
und eine Welt berühren konnte, die fernab pulsierte.
Im Laufe der Jahre hatte sie einen guten Blick für die Gäste entwickelt. An ihrer Kleidung erriet sie mühelos die Nationalität. Sie machte sich einen Spaß daraus, die Zimmer, die sie sauber machte, den im Speisesaal frühstückenden
Urlaubern zuzuordnen. Manchmal wettete sie um ein
Glas Ouzo oder Weißwein. Sie irrte sich selten.
Als sie mit der 19 fertig war, ging sie zur 17. Die Zimmer mussten im Rhythmus des morgendlichen Aufbruchs aufgeräumt werden. Sie lauerte also darauf, dass sich die Türen öffneten, ohne den Eindruck zu wecken, sie interessiere sich
für das Kommen und Gehen der Gäste, Könige für einen Tag oder eine Woche. Eleni verstand es, in den Fluren aufzutauchen wie ein luftiger Geist, dessen Existenz man vergisst, sobald er verschwunden ist. Sie schien zu einer Balletttruppe in bonbonfarbenen Kostümen zu gehören und bewegte ihre sperrigen Gerätschaften voller Anmut.
Von diesem sandigen, zerfurchten Hügel bot sich ein atemberaubender Blick auf das Mittelmeer und das Naxos-Tor des Apollontempels. Das antike, womöglich allzu grandios geplante Bauwerk war unvollendet geblieben. Und so gewährte das riesige Tor auf dem Gipfel der winzigen, zu Naxos
gehörenden Halbinsel nur den Zugang zu Himmel und Meer.
Da es Apollon am Abend keine Ruhestätte bieten konnte, empfing es einen Gott für den anderen die untergehende Sonne, die von den staunenden Touristen angebetet wurde. Apollon, diskreter in seinen irdischen Manifestationen, hätte sicher nur wenige Eingeweihte angelockt. Die
Nichtvollendung des Tempels war also nicht zu bedauern, sondern verlieh dem strengen Eiland in der Ägäis ein seltsames Geheimnis.
Eleni hatte keinen Blick für das Schauspiel hinter ihrem Rücken. Sie kannte es allzu gut. Ihr ganzes Leben verlief im Rhythmus dieser Gratisvorstellungen, nur die Zuschauer wechselten, ein unaufhörlicher Strom von Nomaden, die aus der Ferne kamen und in die Ferne zurückkehrten.
An diesem Morgen blies der Wind, der in der Nacht aufgefrischt war, so stark, dass er die üblichen Morgengeräusche der Stadt übertönte. Eleni hörte nur das Knirschen der Steine unter ihren Füßen und das Hecheln eines streunenden Hundes,
der schnüffelnd nach einem Frühstück suchte. Die Beute war mager, und er verzog schmollend das Gesicht. Eleni lächelte und nahm sich vor, ihm aus den Resten des Hotels ein Stück Brot mitzubringen.
Um zehn nach sechs betrat Eleni das Foyer des Dionysos und wurde von einem fröhlichen »Kalimera, Eleni! Ti kanis?«
empfangen. Die Begrüßung wurde mit so viel Inbrunst geschmettert, dass ein ahnungsloser Zuschauer hätte glauben können, einem Wiedersehen nach langer Trennung beizuwohnen.
Aber die Hotelbesitzerin Maria, eine etwa sechzigjährige lebhafte Frau, empfing alle Bekannten auf diese etwas übertrieben muntere Art. Damit wehrte sie von vornherein jeden Anflug von Verdruss ab, den sie höchstens bei ihren Gästen duldete. Aber auch bei denen tat sie so, als bemerkte sie nichts, nur verstand sie plötzlich viel weniger Englisch als sonst. Missgelaunt unter der brennenden Sonne zu arbeiten war ein Laster, für das sie sich zu alt fühlte. Wie üblich reichte sie Eleni einen Kaffee, ehe sich diese in ihrem
pistaziengrünen Kittel an die Arbeit machte.
Eleni kannte jede Bewegung auswendig und führte mechanisch, in unveränderlicher Reihenfolge eine nach der anderen aus. Zwanzig Zimmer, vierzig Betten, achtzig weiße Handtücher; eine wechselnde Zahl zu leerender Aschenbecher.
Sie war Zimmermädchen geworden, wie andere Serviererin oder Verkäuferin. Tochter armer Bauern aus dem Bergdorf Halki, hatte sie die Schule mit fünfzehn verlassen und die erstbeste Stelle in der Stadt angenommen. Zufällig war
es die eines Zimmermädchens. Drei Jahre später hatte sie den fünf Jahre älteren Panos geheiratet, der am Stadtrand in der Autowerkstatt seines Vaters arbeitete. Die Hochzeit war ihre Sternstunde gewesen. Alle Mädchen von Naxos
beneideten sie um den jungen Mann mit dichtem Haar und dunklem Blick. Sie hatten zwei Kinder, Dimitra und Yannis. Auch nach deren Geburt hatte Eleni weitergearbeitet, denn sie mochte diese Tätigkeit, bei der sie vor sich hin träumen
und eine Welt berühren konnte, die fernab pulsierte.
Im Laufe der Jahre hatte sie einen guten Blick für die Gäste entwickelt. An ihrer Kleidung erriet sie mühelos die Nationalität. Sie machte sich einen Spaß daraus, die Zimmer, die sie sauber machte, den im Speisesaal frühstückenden
Urlaubern zuzuordnen. Manchmal wettete sie um ein
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Inselliebe und Meer
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Produktinformation
- Herausgeber : HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH; 1. Aufl. Edition (13. Februar 2006)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 144 Seiten
- ISBN-10 : 345503165X
- ISBN-13 : 978-3455300918
-
Amazon Bestseller-Rang:
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"Sie betrat den Raum der 64 Felder, die für ein paar Stunden die Welt ersetzten." Seite 95
Rezension aus Deutschland vom 24. Oktober 2016Verifizierter Kauf
Nützlich
Rezension aus Deutschland vom 20. Mai 2011
Verifizierter Kauf
Eleni, Anfang 40, war bisher noch nicht oft von ihrer griechischen Heimatinsel Naxos heruntergekommen - wozu auch? - Ihre Eltern leben im übernächsten Ort, die Kinder gehen hier zur Schule, ihr Mann hat eine Autowerkstatt und sie arbeitet in einem kleinen Hotel, als Zimmermädchen, das reicht doch völlig aus... - ob sich Eleni hier selbst belügt?
Die pure Anwesenheit der Hotelgäste und Touristen scheint doch hin und wieder so eine Art Sehnsucht nach Veränderung und Fernweh in Eleni zu wecken, ihr zumindest Stoff für Tagträumereien zu liefern... - ihren unterdrückten Wünschen verleiht die zufällige Begegnung mit einer, in einem der zu reinigenden Hotelzimmer, vom Schachbrett gefallenen Spielfigur plötzlich Flügel - Eleni möchte nicht nur wissen wie das Spiel funktioniert, sie MUSS es in Erfahrung bringen!
Zahlreiche Hürden tauchen vor der ehrgeizigen Frau auf - woher ein eigenes Brett bekommen, ohne dass einer der Inselbewohner von ihrem lächerlichen Plan, Schach spielen zu lernen, erfährt und sich über sie, die einfache Putzfrau lustig macht? Wer kann sie die offenbar komplizierten Regeln lehren? Wer wird mit ihr spielen? Am Ende wird sogar ihre Ehe auf der Kippe stehen....
Die Autorin schafft es sehr gut, den Leser schnell für die Figuren und deren Eigenheiten zu interessieren, man entwickelt Mitgefühl mit den Protagonisten, kann sich sehr gut in die einzelnen Beweggründe der handeldenden Personen hineinversetzen.
Man möchte am liebsten die Lektüre des Buches unterbrechen, um die am Rande genannten Varianten und Taktiken sofort selbst zu ergründen - ein richtig lebendiger Schreibstil, den die Autorin hier wirklich erfrischend einsetzt!
Fazit:
Bertina Henrichs liefert hier neben einer der herzlichsten Geschichten, welcher ich in den letzten Monaten habhaft werden durfte zugleich beste Werbung für das "königliche Spiel".
DVD/FILM:
Bislang habe ich nur das Buch kennengelernt, es hat sich mir leider noch nicht die Gelegenheit geboten, den direkten Vergleich mit der Verfilmung zu ziehen - betrachte ich mir jedoch das Coverbild der DVD im Internet, fürchte ich vorab schon um den gewissen Zauber der Geschichte - wird auf der DVD doch mit einer hübschen Schauspielerin geworben, was so gar nicht mit der Beschreibung der Hautpdarstellerin des Buches zusammenpassen mag - ich werde sehen und zur gegebenen Zeit berichten ;-)
Die pure Anwesenheit der Hotelgäste und Touristen scheint doch hin und wieder so eine Art Sehnsucht nach Veränderung und Fernweh in Eleni zu wecken, ihr zumindest Stoff für Tagträumereien zu liefern... - ihren unterdrückten Wünschen verleiht die zufällige Begegnung mit einer, in einem der zu reinigenden Hotelzimmer, vom Schachbrett gefallenen Spielfigur plötzlich Flügel - Eleni möchte nicht nur wissen wie das Spiel funktioniert, sie MUSS es in Erfahrung bringen!
Zahlreiche Hürden tauchen vor der ehrgeizigen Frau auf - woher ein eigenes Brett bekommen, ohne dass einer der Inselbewohner von ihrem lächerlichen Plan, Schach spielen zu lernen, erfährt und sich über sie, die einfache Putzfrau lustig macht? Wer kann sie die offenbar komplizierten Regeln lehren? Wer wird mit ihr spielen? Am Ende wird sogar ihre Ehe auf der Kippe stehen....
Die Autorin schafft es sehr gut, den Leser schnell für die Figuren und deren Eigenheiten zu interessieren, man entwickelt Mitgefühl mit den Protagonisten, kann sich sehr gut in die einzelnen Beweggründe der handeldenden Personen hineinversetzen.
Man möchte am liebsten die Lektüre des Buches unterbrechen, um die am Rande genannten Varianten und Taktiken sofort selbst zu ergründen - ein richtig lebendiger Schreibstil, den die Autorin hier wirklich erfrischend einsetzt!
Fazit:
Bertina Henrichs liefert hier neben einer der herzlichsten Geschichten, welcher ich in den letzten Monaten habhaft werden durfte zugleich beste Werbung für das "königliche Spiel".
DVD/FILM:
Bislang habe ich nur das Buch kennengelernt, es hat sich mir leider noch nicht die Gelegenheit geboten, den direkten Vergleich mit der Verfilmung zu ziehen - betrachte ich mir jedoch das Coverbild der DVD im Internet, fürchte ich vorab schon um den gewissen Zauber der Geschichte - wird auf der DVD doch mit einer hübschen Schauspielerin geworben, was so gar nicht mit der Beschreibung der Hautpdarstellerin des Buches zusammenpassen mag - ich werde sehen und zur gegebenen Zeit berichten ;-)
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 28. März 2018
Verifizierter Kauf
Eine sehr sympathische Geschichte, in einer schlichter Erzählersprache. Keine anspruchsvolle Literatur aber eine sehr angenehme Urlaubslektüre auch über die schöne griechische Insel Naxos.
Rezension aus Deutschland vom 3. November 2015
Verifizierter Kauf
Ich habe den gleichnamigen Film von Bertina Henrichs gesehen, der mir mehr zugesagt hat, als es das Buch getan hat.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 21. Dezember 2012
Verifizierter Kauf
Die Geschichte ist ganz nett, allerdings wurden meine Erwartungen nicht wirklich erfüllt. Wie gesagt, ist die Geschichte nett, aber nicht wirklich ergreifend. Kann man lesen, muss man aber nicht gelesen haben.
Rezension aus Deutschland vom 8. Juli 2007
Verifizierter Kauf
Ein leichtes, kleines Büchlein - sowohl wörtlich (142 Seiten), als auch was den Inhalt anbetrifft. Das Buch ist aus dem Französichen übersetzt, indem es die Autorin geschrieben hat - Stil und Sprache gefallen mir. Es hat Spass gemacht, das Büchlein heute durchzulesen. Die Schilderung der Umgebung (Naxos) fand ich ansprechend, ich hatte Lust auf einen Ouzo danach. Die Figuren sind glaubhaft, wenngleich die Botschaft nicht weltbewegend ist. Lesespass für einen Nachmittag am Strand und einen grauen Tag im Bett - sicher kein Fehlkauf.
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 14. Januar 2007
Verifizierter Kauf
Trotz oder wegen der einfachen und unspektakulären Geschichte ein absolut lesenswertes Buch, in schöner Sprache verfasst mit liebevoll gezeichneten Figuren, für mich ein kleines Meisterwerk!
9 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 5. Januar 2008
Verifizierter Kauf
...die man lesen kann aber nicht wirklich muss. Denn tatsächlich steht bereits im Klappentext alles, was man zu diesem Buch wissen muss. Die Geschichte von Eleni ist vorhersehbar, der Plot zwar kurzweilig aber doch auch reichlich klischeehaft beschrieben.
Für mich wieder ein typischer Elke-Heidenreich-Tipp: Unterhaltsam aber trivial, kurzweilige Belletristik aber keine ernstzunehmende Literatur. Schade eigentlich!!
Für mich wieder ein typischer Elke-Heidenreich-Tipp: Unterhaltsam aber trivial, kurzweilige Belletristik aber keine ernstzunehmende Literatur. Schade eigentlich!!
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Spitzenrezensionen aus anderen Ländern
Südtirolerin
5,0 von 5 Sternen
Die Schachspielerin
Rezension aus Italien vom 16. November 2014Verifizierter Kauf
Mit viel Gespür erzählt Bertina Henrichs die Geschichte des einfachen Zimmermädchens Eleni auf einer kleinen griechischen Insel. Besonders interessant dabei sind die Reaktionen der Einwohner der kleinen Ortschaft auf die Schachspielerin, die tat was nicht sein sollte. Etwas komisch aber tiefgründig und unterhaltsam.










