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Die Schönheitslinie Gebundene Ausgabe – 19. Juni 2010

3.5 von 5 Sternen 15 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Schillernd, lasziv und formvollendet.« (Süddeutsche Zeitung)

»Selten ist die Suche nach Liebe, Sex und Schönheit so exquisit beschrieben worden.« (BOOKER-PREIS-JURY)

»Hollinghurst serviert die englische Klassengesellschaft wie ein blutiges Roastbeef, das er genüsslich aufschneidet.« (Stern) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Klappentext

»Ein furioses Sittenbild der Thatcher-Ära.«
Freundin

»Schillernd, lasziv und formvollendet.«
Süddeutsche Zeitung

»Selten ist die Suche nach Liebe, Sex und Schönheit so exquisit beschrieben worden.«
BOOKER-PREIS-JURY -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Nick Guest, ein junger. gebildeter und gut aussehender Oxfordabsolvent promoviert über den Romancier Henry James und zieht im Jahre 1983 als Untermieter im glanzvollen Haus seines Studienfreundes Toby Fedden. Das Familienoberhaupt Gerald Fedden ist Tory Abgeordneter, seine Frau Rachel ein Traum von einer stilvollen Gattin, die Tochter Catherine ein wenig durchgeknallt. Der Untermieter Nick aber ist schwul bis in die Knochen und verzehrt sich nach Toby. Da diese Liebe ohne Hoffnung auf Erfüllung ist, erlebt er im Alter von etwa 21 Jahren seinen ersten rauschhaften Sex mit dem Schwarzbriten Leo im Unterholz eines Londoner Parks. So weit das beachtliche Entree des Werkes. Wie geht es weiter?

Als Freund des Hauses nimmt Nick an diversen gesellschaftlichen Veranstaltungen teil, auf denen das psychologische Panorama der britischen Oberschicht breit entfaltet wird. Wer erwarten würde, dass man im Stil von Ian McEwan nun Zeuge funkelnder Debatten über England in den Achtziger Jahren, über Sozialismus, Zuwanderung, Neoliberalismus oder die Schwulenbewegung würde, wird allerdings enttäuscht. Dafür sind alle Beteiligten viel zu sehr in ihren eigenen Begierden und Marotten gefangen, bewegen sich wie die Figuren eines kuriosen Panoptikums im Untergeschoss, während ihre viel versprechender Sprösslinge in den Obergeschosse hocken und koksen. Nick nimmt an all dem als schüchterner Zaungast teil und kann doch an nichts anderes als an Leo, er ist ganz verhext von seinem Geliebten und sehnt die Momente herbei, in denen man sich entweder in den Gärten von Kensington oder im Kino miteinander vergnügen kann.

Im zweiten Teil, der drei Jahre später spielt, ist Leo verschwunden.
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Format: Gebundene Ausgabe
Ein schönes Gefühlsgoulasch, das uns der Autor hier serviert! Ich habe das London der achtziger Jahre aus nächster Nähe und über Jahre hinweg erlebt - bei vielen Buch-Passagen stockte mir der Atem. Ja, es ist wahr: der wirkliche, eigentliche und unbarmherzige Narzissmus der Schwulengeneration, die nach den "Bewegungsschwestern" der Siebziger die Feinkostetage von Harrods stürmte, diese Hardcoe-Narzisse waren in London zu Hause, nicht in New York und auch nicht anderswo.

Ich gestehe, dass mir die ersten 40 Seiten des Buches ein wenig auf die Nerven gingen. Es mag an der suboptimalen Übersetzung liegen, wobei der Name Enzensberger doch eigentlich stets für Qualität bürgt. Nun ja, vertane Chancen kehren auch durch mein Lamento nicht nochmal zurück.

Auf dem Klappentext (was für ein Begriff im Zusammenhang mit diesem Buch...ähem) also dort liest man dies: "(...) in einer Prosa, die funkelnd, aufregend und rar ist." Ich will es dem englischen Text ganz sicher zugestehen, und auch der deutschen Übersetzung gelang es, diese Prosa durchschimmern zu lassen. Man findet herrliche Begriffssanierungen vor, wie beispielsweise "es schmeckt wie ein altmodisches Abführmittel". Es zeigt das historische Bewusstsein der Briten auch beim diesem Thema.

Neben all den tragischen und pseudo-tragischen Implikationen dieses Romans freute es mich besonders, dass die raffgierige Besessenheit der Thatcheristen - nicht der Dame selbst - sehr gut zum Ausdruck kommt. Der "neue" Konservative, der im Grunde nichts anderes war als ein ein von der Leine gelassener Spießer mit Geld, den nur eine hauchdünne Galvanisierung davor schützte, vom "echten" Konservativen erkannt und davon gejagt zu werden.
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Format: Taschenbuch
Ich habe "In the Line of Beauty" zuerst auf Englisch gelesen. Das ist ein großer Vorteil, weil Hollinghurst ein Sprach- und Stilvirtuose ist, dem die Übersetzung leider in keiner Weise gerecht wird.

Eine gnadenlosere und zugleich liebevollere oder besser verliebtere Schilderung der Thatcher-Ära mit ihren Abgründen und Lügen habe ich noch nirgends entdeckt. Sehr detailliert und nuanciert wird die Scheinwelt beschrieben, die lang genug konsumiert, zur mörderischen Realität wird. Aids und Koks sind nur die offensichtlichen Mittel für den Verfall, der tiefer steckt.

Henry James wird thematisiert und hat Hollinghurst in vieler Hinsicht inspiriert und die Übersetzung der Jamesschen Technik ins 20.Jahrhundert gelingt unglaublich gut.

Trotzdem drängte sich mir, je weiter der Roman fortschritt, ein anderer gnadenloser Beobachter der englischen Society auf: Oscar Wilde. Sein "Dandytum" scheint wieder aufzuleben, genauso wie seine Sehnsucht nach dem Schönen, das Schein bleibt, so lange das Herzblut fehlt. Aber auch bei Hollinghurst wird es am hässlichen Ende tötlich ernst.

Unbedingt lesen, selbst in der deutschen Übersetzung!
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Format: Taschenbuch
Es erinnert einen natürlich an Henry James Romanwelt, wenn Hollinghurst den Versuch unternimmt, die Achtziger Jahre in Großbritannien zu schildern. Die hemmungslosen Jahre der Upperclass und die daraus resultierenden Hochs und Tiefs der Familie Fedden. Wie bei James ist es der Außenstehende, der die feinen, selbst eingravierten Züge einer Familie brüchig, wenn nicht gar rissig aufscheinen läßt. Die Farben sind greller als im 19. Jahrhundert, doch der Puls von Macht und Sex und Gier und Geld schlägt auch hier.

Die Entwicklung Nicks zum Dandy, der sich der Highsociety zugehörig fühlt, obwohl er in ihr den Makel des begierigen Homosexuellen nur heimlich ausleben darf, ist nur ein Pfeiler, auf dem der Schein des Schönen beruht. Und wie bei jeder Fassade bedeutete das längst nicht, daß sich dahinter ein Gebäude befindet, das Bestand hat. Die meisten werden abgerissen. Oft rettet nur die Fassade den bewährten Anblick, in der Hoffnung, daß irgendwann dahinter ein standhafteres Haus errichtet wird.
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