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Die Sandelholzstrafe Gebundene Ausgabe – 2009

3.5 von 5 Sternen 15 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Mo Yan, 1955 in Gaomi geboren, schrieb seit den achtziger Jahren zahlreiche Romane, Kurzgeschichten und Drehbücher für international bekannte Filme wie Das rote Kornfeld, Judou und Happy Times. Sein Werk wurde mittlerweile in knapp 20 Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen aus Ost und West geehrt.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Ein Henker, der seinem Opfer ein Sandelholz von einer Körperöffnung zur anderen treibt. Eine Schwiegertochter, die den Scharfrichter und Schwiegervater tötet. Ein Kaiserreich, das versucht, sich mit allen Mitteln gegen seinen Untergang zu wehren.

Das ist das Szenario von Mo Yans Roman "Die Sandelholzstrafe". Wortgewaltig zeichnet er Folter und Unterdrückung im Kaiserreich auf. Yan legt die Wurzeln frei für die Grausamkeiten in China im 20. Und 21. Jahrhundert. Vieles wird so verständlicher für den Mitteleuropäer. Yans Roman ist ein unverzichtbares Buch, für alle, die sich mit der Geschichte Chinas auseinandersetzen möchten. Und literarisch ist es ebenfalls ein Hochgenuss. Der Autor versteht es, den Leser bis zur Seite 652 zu fesseln.

Insel Verlag 2009
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Von Susanne Preusker VINE-PRODUKTTESTER am 11. Januar 2010
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Dem Nachwort des Autors ist folgender Hinweis zu entnehmen: "Sowenig wie die Katzenoper sich für die Aufführung in großen, eleganten Theatern eignet, wie die italienische Oper oder das russische Ballett, sowenig ist zu erwarten, daß mein Roman den Gefallen von Liebhabern westlicher Literatur, insbesondere solchen mit hochintellektuellem Anspruch, findet. Um so besser wird er bei jenen Lesern Anklang finden, die volkstümliche Literatur zu schätzen wissen." (S. 651 f.) Eine kluge Bemerkung: in der "Sandelholzstrafe" werden, für den hiesigen Geschmack ungewohnt eindeutig und schlicht, einer derben, teilweise auch brutalen Beschreibung einzelner Szenen tiefe Gefühle, filigrane soziale Beziehungen, komplexe philosophische Fragen, auch Humor gegenübergestellt. Der Leser, sofern er sich auf diese Form volkstümlicher Literatur einzulassen vermag, erfährt viel über die Kultur, über das Leben und Sterben im kaiserlichen China, über eine in ihrer Fremdheit so faszinierende Welt. Erzählerische Längen rechtfertigen den Abzug eines Sterns, schmälern aber den Lesegenuß kaum. Fazit: ein derber, feinsinniger, lehrreicher und im allerbesten Sinne volkstümlicher Roman.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Bevor ich das Buch gekauft hab, habe ich natürlich ein paar Rezensionen gelesen und machte mich auf eine grausame, blutige Geschichte gefasst. Weit gefehlt! Natürlich sind die Beschreibungen der Foltermethoden teilweise schwer zu lesen, aber dieses Buch darauf zu reduzieren wird ihm sicher nicht gerecht.

Es mit den Maßstäben an westliche Literatur zu messen ist meiner Meinung nach auch nicht richtig. Es ist eben nicht europäisch, wobei der Autor ja selbst auch vermutet das es im "Westen" evtl. nicht so gut ankommt und ja auch "nur" eine einfache Geschichte ist.

Mir hat es sehr gut gefallen, weil es mir einen Einblick in die Geschichte Chinas gegeben hat und die grausamen Szenen fand ich nicht soooo grausam, und wie gesagt vielleicht ein Drittel des Buches, wenn überhaupt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Für den westlichen, unbedarften Leser bietet das Buch nicht weniger als das Eintauchen in eine völlig fremde Welt.
Sowohl die formelle Struktur des Buches als auch die darin ausgebreitete Epoche Chinas mit ihrer Sinneswelt und Sozialstruktur ziehen nach kurzem Einlesen jeden in Ihren Bann, der sich Staunen und Neugierde bewahrt hat.
Diesen Teil der deutschen Kolonialgeschichte aus chinesischer Perspektive zu lesen ist schon alleine für sich erhellend. Aber der Autor zeichnet ein derart intensives Bild aus der Geschichte seiner Heimat, dass man nach dem Lesen das Gefühl hat einen Crashkurs für Einsichten in die Wurzeln der chinesischen Volksseele bekommen zu haben.
Unglaublich fesselnd und trotz der ungewohnten Struktur leicht zu lesen.
Dass durch die recht plastischen Darstellungen perfider Gewalt auch voyeuristische Seiten des Lesers angesprochen werden bleibt nicht aus, passt aber zu diesem ungeschminkten Sittengemälde einer brutalen Epoche.
Für mich ein wundervolles, komplexes und dabei immer fassbares Meisterwerk welches sich über politische Diskussionen um die Gesinnung des Autors weit erhebt.
Der Nobelpreis für Mo Yan ist für mich nach dem Genuss dieses Buches nachvollziehbar.
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Format: Gebundene Ausgabe
Der Autor Mo Yan ist ein begnadeter Erzähler, hat aber mit seinen aktuellen Äußerungen zur Menschenrechtslage in China Kredit verspielt. Viele Stimmen fordern, ihm den Literaturnobelpreis deshalb nicht zu verleihen. Dabei sollte ihn sein Konformismus so beschämen, wie er den Beamten Quian Ding in Selbstanklage sinnieren lässt (S.589):"...Ich bin ein Jasager, ein Erfüllungsgehilfe, ein Weichling, der stets den Kompromiss sucht, um Ärger zu vermeiden. Mal gebe ich mich stolz und entschlossen, und dann wieder hänge ich mein Fähnchen in den Wind, ein Konformist bin ich, ein Mann ohne Rückgrat....Schamlos, das bin ich..."Der Roman ist hohe Erzählkunst in Form einer volkstümlichen Pekingoper. Er spielt am Ende des 19. Jahrhunderts, als das chinesische Kaiserreich mit der Moderne zusammen prallt, als deutsche Eisenbahningenieure ("die deutschen Teufel") die erste Bahnlinie in China bauten. Der Leser erlebt eine emotionale Achterbahnfahrt. Lyrische Stimmungen, Liebessehnsucht und deren Erfüllung, Alltagsszenen, Freundschaft und Musikalität wechseln mit menschenverachtender Hartherzigkeit, Brutalität und grausamsten Folterszenen, die den Leser in Alpträumen verfolgen. Am schlimmsten war die seitenlang geschilderte Zerstückelung eines Menschen bei lebendigem Leibe. Nur wer diese Bilder aushält, sollte das Buch lesen. Es endet mit dem Todeskampf des Opernsängers Sun Bing unter der Sandelholzfolter. Er war Anführer der Rebellen gegen die deutschen Eisenbahnbauer. Der letzte Satz in dem Roman: "Blut läuft aus seinem Mund und mit seinem Blut stößt er die Worte hervor: Die Vorstellung ist...zu Ende...". Eine dramatisches Ende einer großen Oper.
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