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Die SPD: Vom Proletariat zur Neuen Mitte Gebundene Ausgabe – 2002

4.3 von 5 Sternen 3 Kundenrezensionen

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Die Sozialdemokraten sind endlich dort angekommen, wo sie schon immer sein wollten: in der Mitte der Gesellschaft. Ihre Partei regiert; sie steht an der Spitze des Staates, stellt den Kanzler, den Bundespräsidenten und den Präsidenten des Bundestages. Aber glücklich wirken die Sozialdemokraten dabei nicht. Warum eigentlich nicht?

Der Göttinger Politologe Franz Walter glaubt, die Antwort zu kennen. Sie liegt in der nahezu 150-jährigen Geschichte der Sozialdemokratie verborgen, die zugleich auch ein gutes Stück deutscher Sozialgeschichte repräsentiert. Walter muss also weit ausholen, sehr weit sogar, und er tut dies bemerkenswert souverän, ohne sich und den Leser dabei allzu sehr mit historischen Details zu belasten.

In großen Schritten durchmisst Walter die sozialdemokratische Geschichte und stößt dabei rasch zum eigentlichen Kern des Problems vor. Um regierungsfähig werden zu können, musste die SPD erst mehrheitsfähig sein; musste aus der traditionsgebundenen Arbeiterpartei eine moderne Volkspartei entstehen, die auch die Wähler außerhalb ihres Milieus ansprach. Sie musste sich dabei von vielem verabschieden, was die Sozialdemokratie über lange Jahrzehnte geprägt hat: von ihren Erinnerungen, Traditionen, Erzählungen, Dogmen, Leidenserfahrungen, von einer großen Sinnperspektive, die über das je Gegenwärtige hinausreichte.

Die moderne SPD muss nun ohne all dies leben. Sie ist dadurch zwar freier, weniger ideologisch, nüchterner und infolgedessen regierungsfähig geworden. Gleichzeitig jedoch ist sie auch ärmer geworden: Sie hat ihren unverwechselbaren Charakter eingebüßt, wirkt ein wenig gesichtslos, ist nunmehr eine Partei unter vielen. Das kann der SPD nutzen, es kann aber auch ihre Existenz gefährden.

Franz Walter mag mit Die SPD. Vom Proletariat zur Neuen Mitte keine Parteiengeschichte im klassischen Sinne vorgelegt haben -- Fußnoten oder einen Index sucht man beispielsweise vergebens --, aber dem Buch hat das nicht geschadet. Ganz im Gegenteil. Es ist anschaulich, schnörkellos und von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd. Kurzum, es ist unbedingt empfehlenswert. Was will man mehr? --Stephan Fingerle

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Franz Walter, geboren 1956, ist Professor für Politikwissenschaften an der Universität Göttingen


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Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 5. August 2002
Ein fesselndes Buch für alle kritischen SPD-Sympathisanten, die das Wesen SPD besser verstehen wollen. Das Buch beschreibt die SPD(ler) in den einzelnen Epochen in erzählender mitreißender Weise. Das Spannungsverhältnis zwischen "Arbeiterpartei" und "technokratischem Fortschrittsdenken", welches sich 1998-2002 in Berlin gezeigt hat, durchzieht die Geschichte der SPD wie ein roter Faden. Für Politik-Interessierte ein absolut faszinierendes Buch - eine spannende Lektüre, nicht wissenschaftlich aufgemacht.
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Die mehr als hundertjährige Geschichte der Sozialdemokratie in Deutschland war von vielen Höhen und Tiefen geprägt. Die wohl fundamentalsten historischen Schlüsselereignisse, aber auch die prägenden Persönlichkeiten der Partei werden von Franz Walter in seiner Chronik "Die SPD - Vom Proletariat zur Neuen Mitte" präzise dar- und vorgestellt. Die vielen Epochen brachten viel Unglück, aber auch eine Menge Stolz über die damalige Arbeiterbewegung und heutige bürgerliche Volkspartei. Jahrzehntelang galten die Genossen als vaterlandslose Gesellen, wurden verfolgt und unterdrückt, zwangsvereinigt und unterschätzt. Nichts desto trotz können die Sozialdemokraten auch auf durchaus erfolgreiche Zeiten zurückschauen, die nicht zuletzt durch die herausragende Stellung der unterschiedlichsten Polit- und Geschichtsgrößen zustande gekommen sind. Trotz vieler verloren gegangener Traditionen, wie zum Beispiel die selbstverständliche Verbindung zwischen Arbeiterschaft und Partei, macht der Autor deutlich, dass sich ein Umstand nicht verändert hat: Die vom Volk anerkannten und akzeptierten SPD-Politiker wie Brandt, Schmidt und Schröder, die an der Spitze des Staates stehen und standen, waren innerhalb der Partei zumeist unbeliebt. Die innerparteilichen Macher und Strippenzieher Wehner und Lafontaine wurden hingegen von den Bürgern aufgrund ihrer Biografie oder ihrer unsympathischen Selbstdarstellung oftmals abgelehnt. Der Schritt zur politischen Mitte ist jedoch kein neuartiges Phänomen, sondern eine Konsequenz der Geschichte. Die SPD orientierte sich nach Phasen der Opposition und Unterdrückung fast immer erfolgreich in Richtung Bürgertum.Lesen Sie weiter... ›
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Verifizierter Kauf
Die gebundene Ausgabe der Parteidarstellung Franz Walter ist schmuck anzusehen: mittelgroßes Format und immer wieder aussagekräftige, sorgsam ausgewählte und pointiert kommentierte Bilder aus der Parteigeschichte. Pointiert ist auch das Wort, das mir am ehesten zum Schreibstil des Göttinger Politik-Professors einfällt. Das Buch ist absolut kurzweilig geschrieben, man verschlingt es als Leser geradezu und es bringt mit einigen Details versehen dem Leser v.a. die großen Züge der Parteigeschichte näher. Je näher Walter der Gegenwart (2002) kommt, desto unsicherer wird naturgemäß sein Urteil und desto mehr Platz nimmt die Darstellung ein. Die Jahre unter Kohl (1982-1998) sind so bspw. umfassender dargestellt als das gesamte Kaiserreich (1871-1918).

Was Walter erstaunlich gut gelingt ist der Blick in die Wandlungen der "Seele" und des Milieus der Sozialdemokratie von Lassalle bis Schröder, von den Ausgestoßenen der Gesellschaft hin zu deren politischer Mitte, von dem Nebeneinander von sozialistischer Heilserwartung und reformerischer Praxis hin zu einer "ideologiefreien" politischen Praxis ohne utopisches Potential. Walter gelingt es dabei sehr gut Vor- und Nachteile der jeweiligen Einstellungen in der SPD zu charakterisieren und auch zu beleuchten, warum die SPD in bestimmten historischen Situationen so gehandelt hat wie sie es tat (Kriegskredite, Widerstand gegen Nazis, Große Koalition etc.). Das ist sehr erhellend. Etwas misslich ist, wie der Göttinger die Diskussionen der Spät-60er und 70er Jahre abtut; der Marxismus der 70er Jahre ist ihm allein Provokation und Geheimsprache, um die "Spießer" in der Partei zu schockieren.
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