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am 12. November 2013
In den letzten Jahren hat es - vornehmlich seit dem famosen Erfolg der "Herr der Ringe"-Verfilmungen und dem damit verbundenem Wiederaufflammen der gleichnahmigen Fantasy-Welt - eine wahre Schwemme von Büchern gegeben, die das ein oder andere mit Elfen, Orks und Zauberei gespickte Szenario breit walzen. Natürlich gibt es bei dieser Menge an Literatur ein gewisses Gefälle zwischen herausragenden Werken (zu denen man beispielsweise Stan Nicholls Buchreihe "Die Orks" zählen sollte) und 0815-Massenware aus dem 5-Euro-Regal. Wie würde sich Michael Peinkofers "Die Rückkehr der Orks" in diese Skala einordnen? Werfen wir zur Klärung dieser Frage wie immer zuerst einen Blick auf den Inhalt (Kurzfazit am Schluss des Textes):

Die beiden Orkbrüder Balbok (orkisch für "dumm") und Rammar befinden sich mit ihrer Meute auf einem Kriegszug. Weil Balbok als einer der wenigen Orks des Zählens mächtig ist, sendet Anführer Girgas ihn samt Bruderherz aus, um einen nahen Goblintrupp auszuspähen - leider werden die beiden entdeckt und ein Gemetzel beginnt, dem wundersamerweise nur unsere ungleichen Brüder lebend entkommen. Dummerweise ist es Orktradition, den Schädel des gefallenen Anführers zwecks Schrumpfung und Verehrung dem Heimatdorf zurückzuführen - und der wenig amüsierte Häuptling des Stammes betraut (natürlich) unsere Helden genau mit dieser Aufgabe. Also brechen Balbok und Rammar grollend auf, nicht ahnend, dass sie schon längst Teil eines viel größeren Abenteuers geworden sind...

Eins vorweg: Obwohl der Buchtitel und der Klappentext ("Stan Nicholls erweckte sie zum Leben - nun gehen die Abenteuer der berüchtigten Ungeheuer weiter") es suggerieren, ist "Die Rückkehr der Orks" KEINE Fortsetzung von Stan Nicholls Werk. Es ist gleichwohl völlig klar, dass die Aufmachung genau diese Assoziation beim Leser wecken soll, bösartig gesprochen könnte man sowas eine "Kundenfalle" nennen. Immerhin: Der Leser bekommt, was er Aufgrund von Titel und Cover vermuten mag: Orks. Das typische Fantasy-Kanonenfutter hat in seinen näheren Betrachtungen durchaus einigen Charme als Protagonist entwickelt - aber Peinkofers Orks lassen stilistische Ähnlichkeiten zu bisherigen (mir bekannten) Verarbeitungen des Thema "Orks" vermissen, was sowohl für positive Überraschungen, als auch Enttäuschungen sorgen könnte. Seine Orks sind (typisch) dumm, blutrünstig, plump aber auch (untypisch) tollpatschig, witzig und manchmal sogar gutmütig.
Und das ist genau das Konzept von "Die Rückkehr der Orks" - ein "Dick&Doof"-gleiches Orkbrüderpaar in ein (semi)episches Abenteuer schlittern zu lassen und dabei den Leser mit der ein oder anderen bizarren Situation augenzwinkernd mit dem Genre zu konfrontieren.
Natürlich geht das nicht ohne einen (wohl beabsichtigten) großen Griff in's Klischeeregal: Der abgrundtief böse Zauberer, die tödlich ernst-spielverderbenden Elfen, die korrupt-verschlagenen Menschen usw.. Und als Gegenkonzept dazu eben die Protagonisten, welche mehr oder weniger gerade dieses Klischee durchbrechen wollen: Die Vergnügungssüchtige, gelangweilte Elfenprinzessin, die unbeabsichtigt gutmütigen Orks und so weiter. Das Konzept geht insoweit auf, als dass "Die Rückkehr der Orks" durchaus kurzweilig zu lesen ist und dem Leser auch den ein oder anderen Schmunzler entlocken dürfte - auf der anderen Seite ist diese kalkulierte Oberflächlichkeit allerdings auch irgendwo furchtbar "gewöhnlich". Die Geschichte selbst ist eigentlich eine 0815-Fantasy-Retorte, deren Teile man irgendwo immer schon einmal gesehen hat und als erfahrener Leser auch stets eine Ahnung hat, was passieren wird. Sie dient sogesehen mehr oder weniger nur als Bühne für die manchmal slapstickhaftige Komik der Hauptfiguren. Tiefgang, bzw. ein "episches Gefühl" entwickelt das Buch deshalb so gut wie nie.

Handwerklich hat Michael Peinkofer passable Arbeit geleistet. Die Gags und der Schreibstil wirken stellenhaft etwas zu einfach gestrickt, dafür gibt es eine hübsch konstruierte Orksprache (samt Glossar am Ende des Buches) und ein originelles Rezept für einen "orkischen Magenverstimmer" (Ein Eintopf). Es ist mir im Großem und Ganzen nicht schwer gefallen, durch die 500 Seiten zu gehen. Und so komme ich zum

FAZIT:

Das 500 Seiten starke "Die Rückkehr der Orks" von Michael Peinkofer hat mit Stan Nicholls "Die Orks" nichts zu tun - ist aber trotzdem ein passables und unterhaltsames Werk für Fantasyfans mit einem Faible für Orks. Zu beachten ist dabei, dass dieses Buch den Fokus weniger auf Gemetzel, "Gefechtsästhetik" oder epische Geschichtenerzählerei legt, sondern eher eine fast niedliche Verbeugung zum ewigen Statisten aller Fantasy-Schinken ist: Den Orks. Manches davon ist abgedroschen, manches davon tatsächlich witzig. Empfehlen kann ich "Die Rückkehr der Orks" jedem, der keine zu anspruchsvolle Geschichte erwartet, sondern sich auch über einen kurzweiligen, locker-leicht geschriebenen Roman freuen kann. Ein Faible für unsere grünhäutigen Freunde kann für dieses Buch sowohl ein No-Go-Kriterium sein, als auch eine Empfehlung: Jenachdem, ob man "seine Orks" lieber als Kampfmaschinen, oder als Antihelden bevorzugt.
Ich vergebe jedenfalls gute 3/5 Sterne und bekenne, das Buch gerne gelesen zu haben.
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am 16. September 2015
Ich liebe Die Bücher von Michael Peinkoffer
doch diese Reihe hat mich aus den Socken gehauen . Meine Lieblings Fabelwesen (Orks) sind mal die ``Guten`` und die Story ist super gut verküpft mit den weiteren teilen . Zudem kann man die vielen Charaktere gut auseinanderhalten und man verliert nicht den überblick.

Ich empfehle es jedem leser

10/10
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am 11. November 2014
Ich muss sagen, ein Buch mit Ork-Brüdern in der Hauptrolle...und ich, kein großer Fan des Fantasy-Genres, kann das gutgehen?

Klara Antwort: JA!!!!!

Grinsend, bisweilen Tränen lachend, verschlang ich die Geschichte um Balbok und Rammar auf ihrem abenteuerlichen Weg durch eine Fantasiewelt mit permanentem Brüder-Zwist :-)

Natürlich handelt es sich nicht um ein literarisches Meisterwerk mit hohem Anspruch, sondern um eine
liebevoll und herrlich witzig erzählte Geschichte für gemütliche Couch Tage :-)

Absolute Kaufempfehlung!!!!!!
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VINE-PRODUKTTESTERam 29. Oktober 2007
Endlich mal die Fantasy Welt aus den Augen eines der "bösen" Völker! Und - so böse sind sie gar nicht... Orks sind schließlich auch nur Menschen! ;-)

In einer Fantasy Welt, die stark an Tolkiens Mittelerde angelehnt ist und auch ein paar Elemente aus Markus Heitz's geborgenem Land hat, erzählt Michael Peinkofer die Geschichte der beiden Orks Rammar und Balbok.

Ich empfinde es nicht als störend, dass Michael Peinkofer hier nicht versucht das "Rad der Fantasy Welt" wieder mal neu zu erfinden, sondern sich einer stimmigen und funktionierenden Umgebung bedient. Viel wichtiger ist es eine gute Geschichte darin zu platzieren! Und das gelingt ihm in meinen Augen (bis auf den etwas zu klischeehaften und kitschigen Schluss) sehr gut. Die Geschichte der beiden Orks ist amüsant erzählt und - obwohl manchmal etwas dick aufgetragen - spannend und kurzweilig.

Sehr viel vom Spaß beim Hören verdankt dieses Hörbuch wieder einmal Johannes Steck, der sich bei seiner Lesung gradezu selbst übertrifft. Seine vielfältigen und individuell immer sehr passenden Stimmen, die er jedem Charakter verleiht machen aus der Lesung schon fast ein Hörspiel, das einem die Welt in Bildern in den Kopf zaubert. Besser kann man ein Buch nicht vortragen!

Fazit:

Ein paar (verschmerzbare) Schwächen am Ende der Geschichte, aber alles in allem kurzweilig und amüsant. Die Umsetzung als Hörbuch ist ausgezeichnet gelungen und hervorragend gelesen. Bringt viel Spaß beim Hören! :-)
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am 10. April 2006
Habe mir "Die Rückkehr der Orks" gekauft, in der Hofnung ein Buch gekauft zu haben welches in der gleichen Liga wie "Die Orks" von Stan Nicholls zu bekommen. Leider war es in meinen Augen das Gegenteil davon.

Die Orks sind in diesen Roman wieder mal 0815 Orks (dumm, hässlich, primitiv, ..), und meiner Meinung nach hat der Autor viel zu viel Dick und Doof geschaut.
Die Story ist wie die Serien von "Dick und Doof" aufgebaut, Balbok ist Stan und Rammar ist Ollie, Balbok baut Mist und schiebt die Schuld auf Rammar, das ganze husch husch in einen 0815 Fantasy Universum eingebaut, ein Titel augesucht dass wie ein Fortsetzunsroman von einen Erfolgreichen Roman klingt, und schwups hat man "Die Rückkehr der Orks".

Das dieses Buch mit sehr grossen Buchstaben und etwas zu breiten Randabstand künstlich auf den Umfang von "Die Orks" zu bringen, finde ich auch nicht OK.

Eigentlich wollte ich 3 Sterne geben, als ich mich entschlossen habe diese Rezension zu schreiben, aber wenn man es genau betrachtet ist das Buch eigenlich nur 2 Sterne Wert.
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am 20. Juni 2012
Peinkofers Werk ist alles andere als ein herkömmlicher Fantasy-Roman, wie man ihn von dutzenden Autoren in Anlehnung an Tolkien kennt. So darf man keine epischen Erzählungen inklusive einer dichten Atmosphäre, ausgefeilten, parallel verlaufenden Handlungssträngen sowie vielschichtigen Charaktere erwarten, da dies schlicht nicht die Absicht des Autors war. Vielmehr hält "Die Rückkehr der Trolle" dem gesamten Genre den Spiegel vor und parodiert es unter Verwendung altbekannter Fantasy-Elemente, die aber ganz neue Anwendungsmethoden finden.

Aufhänger der Geschichte ist eine Heldenstory, wie sie klischeehafter nicht sein könnte. Ungewollt werden zwei Gefährten in Handlungen verwickelt, deren Tragweite ihre Vorstellungskraft bei weitem übertrifft. Dazu gehören natürlich die obligatorische Rettung einer Prinzessin und schließlich die des gesamten Königreichs vor einer bösen Macht. Der einzige Unterschied zu altbekannten Geschichten dieser Art ist, dass statt treuen und mutigen Kämpfern zwei dumme und feige Orks, statt einer anmutigen Prinzessin eine zickige, egoistische Elfin und statt einem strahlendem Helden ein verschlagener Kopfgeldjäger auftreten. Die daraus resultierenden Unterschiede stellen die Grundlage des Buches dar. Man merkt beim Lesen früh, dass die Charaktere deutlich im Vordergrund stehen, während die Geschichte nicht mehr als eine grobe Klammer ist, die das Geschehen zusammenhält, weswegen ich zur Story auch keine großen Erklärungen schreiben werde, jedoch sollte sich eine kurze Vorstellung der Figuren lohnen, um den Reiz dieses Buches besser nachzuvollziehen können.
Die Hauptfiguren Balbok und Rammar, nach eigener Aussage zwei Orks von echtem Schrott und Korn, was im Klartext heißt, dass sie faul,besserwisserisch, gerissen und zumindest in einem Fall kampflustig sind, gehen als Brüder zusammen durch dick und dünn, obwohl dieses Verhalten unter der grünen Rasse höchst ungewöhnlich ist. Der lang gewachsene Balbok einerseits stellt dabei den naiven, begriffsstutzigen Part dar, der jedoch meisterhaft zu kämpfen weiß, während der dicke Rammar, an Selbstüberschätzung leidend, sich bezüglich der Intelligenz anderen Orks für weit überlegen hält, weswegen er die Rolle des Anführers übernimmt, die Schuld bei Fehlschlägen aber stets seinem Bruder sucht, da er schließlich selber nahezu perfekt ist. Hier drängt sich der Vergleich zu Dick und Doof auf, er ist sogar gewollt, denn nichts anderes bedeuten die beiden Namen, wenn man sie aus dem Orkischen ins Deutsche übersetzt.
Daneben spielt die Figur der Elfin Alanah eine tragende Rolle. Sie führt als Priesterin seit Jahrhunderten immer gleiche Zeremonien an einem abgelegenen Ort durch, ist dieser Pflicht aber inzwischen überdrüssig und sehnt sich nur noch nach Abwechslung. Zusätzlich sinnt sie auf Rache an ihrem ehemaligen Geliebten, der ihr per Brief das Ende ihrer Beziehung mitteilte, sie schmählich im Stich ließ und sich alleine auf den Weg zu den fernen Gestaden machen will, dem Ort immer währenden Glückes, sodass Alanah jedes Mittel recht ist, um aus ihrer Postion zu entkommen. Und sei es eine Entführung...
Zusätzlich treten weitere egoistische Elfen, schmuggelnde Zwerg sowie ein menschlicher Kopfgeldjäger auf, die sich allesamt kaum mit den typischen Charakteren ihrer Rasse aus anderen Bändern in Übereinstimmung bringen lassen, wobei den Völkern dabei keineswegs neue Eigenschaften verliehen wurden, sondern altbekannte verstärkt wurden, wie es sich für eine gute Parodie gehört, oder die Lebensumstände unter neuen Gesichtspunkten gesehen werden, was sich aber in einem vollkommen anderen Verhalten niederschlägt. So schmuggeln die Zwerge, weil ihre Qualitätswaffen in Zeiten menschlicher Massenproduktion nicht mehr gefragt sind.
Die Interaktionen zwischen diesen Wesen übt nun auf den Leser eine größere Faszination aus, als man es ihnen bei diesen simplen Charakterzügen zutrauen möchte. Aber gerade diese ist schließlich der größte Trumpf des Buches. Man kann jede Figur einschätzen und wartet nur gespannt darauf, dass sie ins nächste Fettnäppchen treten. Das präsentiert sich größtenteils in Form von Dialogwitz, der zwar stellenweise zu oft auf den gleichen Aufhängern basiert, allerdings dennoch mit seiner pfiffigen Wortwahl sowie der gekonnten Ignoration jeglichen Mitgefühls durch die Protagonisten vollkommen überzeugen kann. Immer wieder musste ich laut auflachen, teilweise die Stellen sogar mehrmals lesen, wenn Rammer mal wieder seinen Bruder beschimpft und dieser kleinlaut den Kopf einzieht oder wenn die Elfin den Orks vorlaut ins Wort fällt, weil ihr das Ganze zu langsam und unkoordiniert verlauft. Das zweite große Comedy-Element ist der Slapstick, welcher vorzugsweise in den Kämpfen Anwendung findet, sich aber nicht nur darauf begrenzt. Hierbei werden bekannte Methoden angewandt, was durch den lockeren, stets mit einer Spur Ironie versehenden Schreibstil aber nicht negativ auffällt, sondern auch in der heutigen Zeit noch wunderbar funktioniert. Der Humor spielt sich also auf nicht besonders tiefgängigen Ebene ab, jedoch stünde alles andere auch im Widerspruch zur leichten Hintergrundgeschichte und der lockeren Erzählweise.
Generell zeichnet sich der Schreibstil durch seine einfach aufgebauten Sätze aus, was zur Ausrichtung des Romans passt, weil er für eine leichte Verständlichkeit sorgt, womit eine schnelle Zündung der Pointen sichergestellt ist. Deswegen kann ich die Kritiker des Stils in keiner Weise nachvollziehen, die genau diesen Aspekt bemängeln, weil sie lediglich ihre persönlichen Vorlieben und Erwartungen nicht berücksichtigt sehen, dabei aber das Gesamtwerk außen vorlassen. Ansonsten ist noch die Verwendung einer eigens erfundenen Ork-Sprache erwähnenswert, aus der häufig Begriffe in die Reden eingeflochten werden, was die Orks zum einen von den übrigen Personen abhebt, zum anderen das Ganze lebendiger erscheinen lässt.

Einem Interessenten sollte bewusst sein, dass 'Die Rückkehr der Orks' weder in Bezug auf die Sprache noch Geschichte hohe Ansprüche an den Leser stellt. Stattdessen bekommt man ein leicht zu verstehendes Werk, das die altbekannte Fantasy-Welt gehörig auf die Schippe nimmt, was in Verbindung mit den zahlreichen humorvollen Einlagen zum Weiterlesen motiviert. Dies mag sicherlich nicht jedermanns Geschmack sein, stellt aber auf jeden Fall eine Besonderheit im oftmals biederen Genre dar.
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am 22. September 2013
Der Titel des Buches sagt eigentlich schon alles....Es geht um Orks und eigentlich genau so, wie man sie kennt.
Wer schon die Zauberer von Michael Peinkofer gelesen hat, der wird dieses Buch genauso verschlingen.
Es ist toll geschrieben und die beiden "Antihelden" sind einfach nur zum tot lachen :))
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am 27. August 2007
Meiner Meinung nach ist es ein Witz, dass Heyne "Die Rückkehr der Orks" als eine Art Nachfolger von Stan Nicholls "Die Orks" bezeichnet. Die Darstellung von Orks ist in beiden Werken sehr unterschiedlich. In "Die Orks" werden die Orks als edle Kriegerrasse dargestellt, wie man sie z.B. aus der Videospielserie "Warcraft" kennt. In die "Rückkehr der Orks" werden sie als dumme, eklige, feige und ehrlose Wesen dargestellt. Diese Beschreibung passt viel eher zu den Orks aus "Herr der Ringe". Jedoch werden viele Leser die "Die Orks" gelesen haben und begeistert waren zu "Die Rückkehr der Orks" gegriffen haben und, wie ich, enttäuscht gewesen sein. Die Darstellung der Orks als idiotische Ekelpakete, trivialer Humor der ständig und auch an unpassenden Stellen vorkommt und sehr einfach gestrickte Charaktere machen die Story zu einer Aneinanderreihung von Slapstickeinlagen. Ich kann dieses Buch keinem Fan von Stan Nicholls empfehlen und rate auch sonst davon ab. Nicholls Niveau erreicht Peinkofer in keinem Belang und die beiden Bücher ähneln sich nur darin, dass es um Orks geht.
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am 13. Juli 2006
Wer "Die Rückkehr der Orks" liest, der wird feststellen, dass er praktisch alles, was hier vorkommt, schonmal irgendwo gelesen hat. Das passiert natürlich auch bei anderen Büchern, aber hier ist es wirklich extrem offensichtlich.

Auch erwarte ich von einem guten Buch zumindest Ansätze von Tiefgang, z.B. in Form einer ernsthaften Charakterbeschreibung. Aber Rammar ist einfach nur faul, fies und f...ferfressen, und Balbok nur stoisch und beschränkt. Ich war am Ende schon soweit, dass ich fast gejubelt habe, als Rammar eine Aversion gegen ein bestimmtes Nahrungsmittel zugab: ich hatte etwas über seine Person erfahren!

Außerdem ist das Ende derart banal, dass ich fast Nasenbluten bekommen habe. Es ist derart plakativ, infantil, lieb- und einfallslos, dass einem die Tränen kommen.

Dieses Buch ist wirklich reines Popcorn. Es liest sich ganz gut, es ist unterhaltsam, aber es bleibt rein gar nichts zurück, und man hat auch nicht das gute Gefühl, sein Leben wenigstens ein kleines bisschen bereichert zu haben, wie das bei mir mit "Die Elfen" und "Elfenwinter" war.

Also bevor Ihr Euch "Die Rückkehr der Orks" kauft, lest Euch "Die Trolle" oder die "Zwergen"-Trilogie durch, die beide mindestens eine Stufe über diesem Buch stehen. Wenn auch die nichts für Euch sind, dann lasst tunlichst die Finger von diesem "Werk".
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am 14. Juni 2009
Der in mehreren anderen Rezessionen bereits gebrachte Vergleich mit Dick&Doof trifft es voll und ganz, denn genau so verhalten sich die Hauptcharaktere. Und zwar das komplette Buch über. Die "Witze" sind stehts die gleichen, immer mault der eine den anderen an, um sein eigenes Unvermögen und Versagen zu kaschieren. Was in alten S/W-(Kurz-)Filmen noch lustig wirken mag, ist in Textform und über die komplette Länge eines Buches einfach nicht zu ertragen. Die Story selbst kann man dafür in wenigen Sätzen erzählen, ohne dabei wichtige Details auszulassen. Der Vergleich mit Dick&Doof wird dadurch noch interessanter, dass die Charaktere dem äußeren nach (klein&dick, groß&hager) ebenfalls ihren Vorbildern entsprechen. Ob das noch Zufall sein mag? Zumindest verwundert es dann nicht, dass der Autor (zum Teil unter verschiedenen Pseudonymen) bereits derart viele Bücher veröffentlichen konnte... wenn Tiefgang, Geschichte und ordentliche Charakterentwicklung fehlen, dafür alles nach Schema F abläuft, kann man sowas halt mal eben runterschreiben. Dass das einzige Zitat auf dem Buchrücken der "Bild am Sonntag" entstammt, hätte natürlich auch schon einen Hinweis geben können. Für mich zumindest war dies das erste und letzte Buch von Peinkofer, da wende ich mich doch lieber wieder anderen Werken zu.
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