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Die Reisen des Casanova
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
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HALL OF FAMETOP 500 REZENSENTam 16. Juli 2014
Giacomo Casanova (1725-1798) - sein Name war und ist immer noch Synonym für zahllose Liebesabenteuer, waghalsige und leidenschaftliche Affären mit Frauen jeden Alters und Standes, dazu spannende Duell-Geschichten. Bis heute ist er der Inbegriff des erfolgreichen Verführers.

Der Frauenheld war jedoch weit mehr, er war Schriftsteller, Philosoph, Weltmann und vielleicht der erste europäische Kosmopolit, den er mit eleganten und mediterranen Charme verkörperte. Darüber hinaus war ein großer und rastloser Reisender, der in vielen europäischen Ländern weilte, wo er nicht nur die Größen seiner Zeit (Voltaire, Benjamin Franklin, Friedrich der Große oder Johann Joachim Winckelmann) traf sondern auch ein gern gesehener Gast in den adligen Salons war.

Der opulente und großformatige (33 x 48 cm) Bildband „Die Reisen des Casanova“ zeigt einige Stationen des Reisenden Casanova. Dabei ist es unmöglich alle Reisen, die Casanova jemals unternommen hat, nach zu verfolgen. Casanova war ein unsteter Reisender, den es nie lange an einem Ort hielt.

Der zweisprachige Bildband (engl./dt.) präsentiert frühe Fotografien und handkolorierte Illustrationen seiner Reiseziele, die erst nach seinem Tod entstanden sind. Trotzdem bieten sie die Möglichkeit, den Reisenden bei seinen „Eilgängen durch Europa“ zu begleiten. Ausgangspunkt ist natürlich Venedig, seine Geburtsstadt, wohin er nach seinen Reisen auch immer wieder zurückkehrte. Hier faszinieren Fotografien von der Rialto-Brücke, vom Dogen-Palast oder vom Markusplatz, die Ende des 19. Jahrhunderts entstanden sind.

Weitere im Bild festgehaltene Stationen sind Wien (Schloss und Park Schönbrunn, Gloriette), Paris (Notre-Dame, Schloss Versailles), London (Westminster Abbey, Buckingham Palast), Sankt Petersburg (Winterpalast), Berlin (Sanssouci), Prag (Karlsbrücke) und Madrid. Alle Stationen werden mit einem längeren Zitat aus seinen „Memoiren“ eingeleitet. Daneben werden auch die bekanntesten Persönlichkeiten, mit denen Casanova auf seinen Reisen Kontakt hatte, in Bild und mit entsprechenden Auszügen aus seinen „Memoiren“ vorgestellt.

Das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf den prächtigen, ganzseitigen (mitunter auch doppelseitigen) Abbildungen. Und der heutige Betrachter, geschult an hochauflösenden Farbfotografien, ist erstaunt, wie die historischen Fotos und Illustrationen gefangen nehmen. Sie laden zum Verweilen ein, sie geben einen Einblick von der „Grand Tour“ des großen Verführers und Weltmannes. Wirklich ein Bildband der Extraklasse (z.B. mit Seidenein-band), natürlich auch mit einem der Ausstattung entsprechenden Preis.
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