Facebook Twitter Pinterest
  • Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Nur noch 7 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.
Die Reise nach Sofia: Rom... ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Sehr gut | Details
Verkauft von MEDIMOPS
Zustand: Gebraucht: Sehr gut
Kommentar: Von Europas Nr.1 für gebrauchte Bücher und Medien. Gelesene Ausgabe in hervorragendem Zustand.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Dieses Bild anzeigen

Die Reise nach Sofia: Roman Taschenbuch – 1. März 1986

4.5 von 5 Sternen 6 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Taschenbuch
"Bitte wiederholen"
EUR 12,90
EUR 12,26 EUR 4,89
61 neu ab EUR 12,26 13 gebraucht ab EUR 4,89

Die vier Jahreszeiten des Sommers
Entdecken Sie jetzt den neuen Roman von Grégoire Delacourt Hier klicken.
click to open popover

Hinweise und Aktionen


Wird oft zusammen gekauft

  • Die Reise nach Sofia: Roman
  • +
  • Grandhotel Bulgaria: Heimkehr in die Vergangenheit Roman
  • +
  • Die Herren: Roman
Gesamtpreis: EUR 37,70
Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen

Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone

Geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.



Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Angelika Schrobsdorff wurde am 24. Dezember 1927 in Freiburg im Breisgau geboren.1939 musste sie mit ihrer jüdischen Mutter aus Berlin nach Sofia emigrieren. Ihre Großeltern wurden in Theresienstadt ermordet. 1947 kehrte sie aus Bulgarien nach Deutschland zurück. Ihr erster Roman, 'Die Herren', sorgte 1961 wegen seiner Freizügigkeit für Aufruhr. 1971 heiratete sie in Jerusalem den Filmemacher Claude Lanzmann, wohnte danach in Paris und München und beschloss 1983, nach Israel auszuwandern. Seit 2006 lebt sie wieder in Berlin.

Angelika Schrobsdorffs erfolgreichstes Buch ist der Bestseller »Du bist nicht so wie andre Mütter«, der bislang allein im Taschenbuch fast 500.000 mal verkauft und mit Katja Riemann in der Hauptrolle verfilmt wurde. Im Deutschen Taschenbuch Verlag sind zahlreiche ihrer Bücher erschienen, neben »Du bist nicht so wie andre Mütter« u.a. ›Jericho. Eine Liebesgeschichte‹ und ›Jerusalem war immer eine schwere Adresse‹. In Originalausgabe erschienen bei dtv ›Grandhotel Bulgaria. Heimkehr in die Vergangenheit‹, das von einer bewegenden Reise der Autorin 1997 nach Bulgarien, dem Land ihres Exils 1939 bis 1947, erzählt, sowie der Erzählungsband ›Von der Erinnerung geweckt‹. Ihr Werk wurde in mehrere Sprachen übersetzt.

2007 wurde sie vom Deutschen StaatsbürgerinnenVerband als Frau des Jahres ausgezeichnet. Die Jurybegründung: »Wir ehren Frau Angelika Schrobsdorff für ihr schriftstellerisches Gesamtwerk, in dem sie den Zeitgeist verschiedener Abschnitte der jüngeren Geschichte lebensnah gradlinig darstellt und uns damit und besonders mit ihrem Buch ›Du bist nicht so wie andre Mütter‹ zeitgeschichtliche Dokumentationen und eine tiefgreifende, berührende Beschreibung ihrer Familiengeschichte und ihres persönlichen Lebensweges präsentiert.«

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Wenn man nach Bulgarien fliegt, braucht man ein Visum. Das bekommt man, sofern keine Bedenken vorliegen, in zwei bis drei Tagen. Weiterhin braucht man eine Flug- und Hotel- Reservation. Zu diesem Zweck geht man zu Transtour in die Avenue de l'Opéra.

Transtour ist ein adrettes Reisebüro mit bunten Plakaten an den Wänden und gepflegten jungen Frauen hinter soliden Schreibtischen. Man lächelt beruhigt, trägt sein Anliegen vor und wird, mit beruhigendem Lächeln, in den zweiten Stock desselben Gebäudes geschickt. Dort sucht man lange, findet unter vielen Türen eine mit einer tschechischen Aufschrift, denkt sich: »das liegt ja ungefähr auf derselben Linie«, öffnet sie und fragt, ob man bei Transtour sei. Die Frage ruft kein Befremden hervor, denn sie wird offenbar häufig gestellt und merkwürdigerweise immer noch beantwortet. Man erhält den Bescheid, Transtour befinde sich in der Rue X, ein Stück geradeaus, dann rechts, dann links, etwa vierhundert Meter von hier entfernt. Die Frage, warum Transtour einen in den zweiten Stock schickt, wenn es da gar kein Transtour gibt, liegt nahe, aber man unterdrückt sie. Die Leute hier sind nicht dafür zuständig oder es besteht ein geheimes Abkommen zwischen den beiden Reisegesellschaften. Diejenigen, die nicht weiter in die Rue X wollen, ändern dann einfach ihre Reiseroute und fliegen in die Tschechoslowakei.


Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen
5 Sterne
5
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
1
1 Stern
0
Alle 6 Kundenrezensionen anzeigen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 18. Februar 2002
Format: Taschenbuch
Die Reise nach Sofia tritt Angelina nach 25 Jahren zu einem Wiedersehen mit ihrer Jugendfreundin Ludmila an. Angelina, als zwölfjährige mit ihrer jüdischen Mutter von Berlin nach Sofia emigriert und zwanzigjährig in den Westen zurückgekehrt, hat ihren Lebensmittelpunkt in Paris gefunden.
Ihre Reise und das Wiedersehen mit der Freundin aber ist mehr als die Rückkehr zu Jugenderinnerungen. Es ist auch das Aufeinandertreffen zweier vollkommen unterschiedlicher Lebensarten - der des Ostens und der des Westens. Die Installation eines neuen Boilers zum Beispiel in Ludmila's Küche wird zu einem wahren Ereignis. Erzählt mit einer liebevollen Ironie.
Angelina's Besuch in Sofia folgt Ludmila's Gegenbesuch in Paris. Und auch hier kollidieren unterschiedliche Kulturen. Ludmila - erstmals im Westen - konfrontiert mit dem ihrer Freundin längst zur Gewohnheit gewordenen Überfluß, der sie erschlägt ebenso wie mit der ihr unbekannten Freiheit des Wortes und der Freiheit zu gehen, wohin man möchte.
All das erzählt die Autorin wunderbar leicht, bisweilen mit ironischem Unterton aber immer ohne einen erhobenen Zeigefinger. Zwar stimmen die erzählten Ereignisse hin und wieder nachdenklich, doch verlieren die Erzählungen nie an Unterhaltsamkeit.
Mit einem Vorwort von Simone de Beauvoir
Kommentar 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Geboren im Erscheinungsjahr des Buches, bekam ich als behütetes, westdeutsches Kind nicht mehr viel mit vom Kalten Krieg und den unversöhnlichen Ideologien von Ost und West. Daher war es besonders gewinnbringend für mich ein Buch zu lesen, das beide Parteien kritisch beleuchtet.
"Die Reise nach Sofia" habe ich bisher zweimal gelesen, einmal im Stillen für mich und ein zweites Mal, da ich die Geschichten derart köstlich fand, las ich sie meinem Freund vor. Er, ebenfalls 1983 geboren, stammt aus Ost-Berlin und hat durchaus noch eigene Erinnerungen an die Zeit des Eisernen Vorhangs, auch für ihn war "Die Reise nach Sofia" ein Gewinn.
Die drei unvoreingenommen erzählten Geschichten ermöglichten uns ein distanziertes Nachdenken und Diskutieren über Dinge, die ganz alltäglich und nicht wegzudenken scheinen in unserer globalisierten Überfluss & Wegwerf-Gesellschaft, obwohl sie im Großteil der Welt vielfach unnormal sind.

In der ersten Geschichte wird die Hinreise von Paris nach Sofia beschrieben. Ein Schneesturm zwingt das klapprige Flugzeug des einzigen Reiseunternehmens, welches von Frankreich nach Bulgarien fliegt, zu einem nächtlichen Zwischenstopp in Burgas und der anschließenden achtstündigen Bahnreise mit einem Bulgarischen Expresszug nach Sofia. Ohne Bargeld und in unbeheizten Abteilen, dafür aber von gesprächigen, zahlreichen Mitreisenden umgeben, verbringt die Autorin eine amüsante bis katastrophale Reise nach Sofia.

Im gewohnt ironisch und zugleich ernsten Tonfall erzählt Frau Schrobsdorff von den zwei Welten, in der sie sich als privilegierte, im Westen lebende Künstlerin und ihre Freundin Ludmila, als Bulgarische Ärztin, zu Recht finden müssen.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Angelika Schrobsdorff, in Paris lebend, hat während des Naziregimes 8 Jahre in Bulgarien verbracht und ist dadurch der Vernichtung entgangen. Die damals gewonnenen Freunde besucht sie, die Westlerin, nach langer Zeit - Ende des 20. Jahrhunderts - und beschreibt mit trockenem Humor Umstände ihres Besuches im kommunistischen Bulgarien sowie den Gegenbesuch der Freundin, einer Ärztin, im Konsumtempel Paris. Das Buch ist für alle geeignet, die sich für Welt und Menschen noch in einer deftigen Ausgeprägtheit interessieren, noch nicht durch Globalisierung nivelliert. Frauen mit Haltung, Humor und Bildung wie Angelika Schrobsdorff - Damen eben - sterben aus und wachsen leider nicht nach.
Kommentar Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden

Ähnliche Artikel finden