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Die Reinheit des Mörders Gebundene Ausgabe – 1993

4.0 von 5 Sternen 20 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Amélie Nothomb, 1967 in Kobe, Japan, geboren, hat ihre Kindheit und Jugend als Tochter eines belgischen Diplomaten hauptsächlich in Fernost verbracht. Seit ihrer Jugend schreibt sie wie besessen. In Frankreich stürmt sie mit jedem neuen Buch die Bestsellerlisten und erreicht Millionenauflagen. Für ›Mit Staunen und Zittern‹ erhielt sie den Grand Prix de l’Académie française. Amélie Nothomb lebt in Paris und Brüssel. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Die Renheit des Mörders ist eines meiner absoluten Lieblingsgeschichten. In dem Buch geht es um einen alten Schriftsteller, der nur noch zwei Monate zu leben hat. Kurz vor seinem Tod beschließt er ein letztes Interview zu geben. Daraufhin wird er von mehreren Journalisten aufgesucht, die er jedoch auf groteske Weise alle in die Flucht schlägt. Nur eine Frau schafft es seine Mauer zu durchbrechen. Paradoxerweise, denn mit Frauen kann Prétextat Tach doch eigentlich gar nichts anfangen.

Der Roman ist eine Hommage an den Ekel und an die Liebe. Eine Kombination, wie sie nur aus der Feder der Amélie Nothomb entstehen kann. Es ist ein Krimi, der noch überraschen kann und die Grenzen zwischen Opfer und Täter auf wundersame Weise verschwimmen lässt.
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Von MrsFabulous am 1. September 2012
Format: Taschenbuch
Eine großartige Geschichte, wenn man es denn so nennen kann. Amélie Nothombs Bücher sind eher Unterhaltungen, ähnlich wie in einem Drehbuch, so dass man genau aufpassen muss, wer gerade das Wort hat. Diese Geschichte ist bösartig, erstaunlich, intelligent und arg skurril. Sie versteht es, besonders in diesem Buch, eine intelligente, anregende Unterhaltung aufzuschreiben bei der man sich selbst manchmal nicht mehr sicher ist, ob man ihr noch folgen kann. Ich selbst lese sehr viel, musste aber des Öfteren ein Fremdwörterbuch zu rate ziehen, da mir bestimmte Wörter einfach nicht geläufig waren. Menschen, die sich also eher zu einfacher Literatur mit dahinplätscherndem Unterhaltungswert hingezogen fühlen, sollten von Amélie Nothomb besser die Finger lassen.

Teilweise war ich angeekelt, aber dennoch konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, denn ich liebe Literatur, die man nicht gleich auf Anhieb versteht und die einen provoziert. Ein großartiges Buch weit ab von gewöhnlicher Literatur.
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Format: Taschenbuch
Dieses Buch ist anders als der Titel verspricht. Es handelt sich keineswegs nur um eine Mordgeschichte, sondern es ist auch eine excellent geschriebene Abrechnung mit dem Journalismus und der Welt der Literaten. Der Leser wird außerdem mit einem verbalen Schlagabtausch über die Liebe, die Frauen und dem Sinn des Lebens etc.konfrontiert. Die Schilderung der Charaktere ist der Autorin hervorragend gelungen. Im großen und ganzen ein sehr lesenswertes Buch.
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Format: Taschenbuch
Der Leser wird durch die verbalen Duelle und den schlagkräftigen Dialogen in dem Buch regelrecht in das Geschehen reingerissen und befindet sich inmitten des Interviews einer modernen Journalistin und einem frauenfeindlichen, vom Leben zermürbten alten Schriftsteller. Ein überaus gelungenes Buch, dass viele Themen, wie den Sinn des Lebens, anreißt und durch die verbalen Duelle äußerst spannend zum Lesen ist.
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Format: Taschenbuch
Ich habe diese Buch geliebt. Es hat mich mitgerissen, fasziniert und in seinen Bann gezogen. Ich glaube, es ist eines jeder Bücher, die einen voll und ganz in Besitz nehmen und dann aber auf ganzer Linie entschädigen und bereichern.
Ist man der falsche Lesertyp für dieses Buch muss es wohl eher zäh sein. Jedes Buch hat seinen Leser. Sollte man einer davon sein, läßt sich an Hand dieses Buches die Sinnhaftigkeit der Literatur verstehen. Ein versuch lohnt sich also zweifelsohne. Mit Sicherheit wird nicht ein jeder "Sein Buch" darin finden, aber die Möglichkeit besteht.
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Format: Taschenbuch
Ein faszinierender, wortgewaltiger Dialog zwischen einem schwerkranken dreiundachzigjährigen Literaturnobelpreisträger und einer jungen intelligenten Journalistin, die ihm als einzige verbal gewachsen ist. Ihr gelingt es, dem fanatischen Frauenhasser und Nihilisten ein lange gehütetes Geheimnis, welches sein gesamtes Leben geprägt hat,zu entlocken. Eine groteske Satire über die Macht des Wortes.
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Von Ein Kunde am 5. Januar 2003
Format: Taschenbuch
Ein 83jähriger Literaturnobelpreisträger hat noch zwei Monate zu leben, er gewährt einigen Journalisten erstmals eine Audienz, damit die Welt nochmals von ihm hört.
Der Literat Prétextat Tach macht es seinen Interviewern nicht leicht, beinahe alle treibt er beim Interview zum Wahnsinn. Bis Nina kommt, eine junge Reporterin, die das Werk des fetten, eingebildeten Unholds Tach als eine der wenigen kennt.
Sie beweist ihm, dass er vor langer Zeit seine über alles geliebte Cousine Leopoldine erwürgt hat, damit sie nicht zur Frau wird. Denn das Frausein ist ist ein erbarmungswürdiger Vegetationszustand!!!
Ja, der Dialog zwischen Nina und dem alten Scheusal ist bizarr, komisch und gruselig. Neben diesem komischen Schlagabtausch werden aber auch philosophische Fragen behandelt. Brillant mischt die belgische Schriftstellerin dies alles. Das Resulatat ist ein witzig-spritziges und zugleich lehrreiches Lesevergnügen
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Format: Taschenbuch
Wie fast alle Bücher von A. Nothomb auch diesmal wieder ein Dialog, eindeutig ihre Stärke.
Interessant die Äußerungen des alten Schriftstellers zur Frau. Mich würde interessieren, was passiert wäre, wenn dass ein Mann geschrieben hätte und nicht eine Frau. Dann wäre das Buch sicherlich ganz anders bewertet worden. Es hängt dann doch davon ab, wer was schreibt (schreiben darf?)
Schön auch das Spiel zwischen der Schönheit der Tat und der damaligen Personen und dem jetzigen körperlichen Zustand des Mörders (und seiner Mörderin). Wünsche wir ihr, dass sie nicht in die gleichen Fussstapfen tritt - zumindest äußerlich.

Im letzten Teil hat der Roman eine kleine Länge von ca. 10 Seiten, ansonsten wird man nicht enttäuscht sein, wenn man Nothomb-Bücher mag.
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