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Die Psycho-Trojaner. Wie Parasiten uns steuern Taschenbuch – 1. Juni 2017
Dieses Buch gibt es in einer neuen Auflage:
Kaufoptionen und Plus-Produkte
- Seitenzahl der Print-Ausgabe238 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberS. Hirzel Verlag GmbH
- Erscheinungstermin1. Juni 2017
- Abmessungen15.4 x 2.2 x 22.8 cm
- ISBN-103777626805
- ISBN-13978-3777626802
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Produktinformation
- Herausgeber : S. Hirzel Verlag GmbH; 2. Edition (1. Juni 2017)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 238 Seiten
- ISBN-10 : 3777626805
- ISBN-13 : 978-3777626802
- Abmessungen : 15.4 x 2.2 x 22.8 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 696,490 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 13,312 in Biowissenschaften
- Nr. 55,184 in Psychologie & Hilfe (Bücher)
- Nr. 69,487 in Gesundheit & Medizin
- Kundenrezensionen:
Über die Autoren

1951 am Niederrhein geboren, hat Monika Niehaus an der „Neanderthaler“-Universität in Düsseldorf Biologie mit Schwerpunkt Neurophysiologie und Biophysik studiert und 1979 mit einer Promotion abgeschlossen. Seitdem arbeitet sie freiberuflich und übersetzt naturwissenschaftliche Lehr- und Fachbücher. Als Sachbuchautorin tanzt sie auf vielen Hochzeiten und mit vielen Verlagen (u.a. Hirzel, BLV, Rowohlt) und frönt daneben einer Leidenschaft für Science Fiction, Fantasy und Krimis.
Monika Niehaus ist Mitglied der Autorengruppe „Phantastischer Oberrhein“ und erhielt 1984 den Robert-Sheckley-Preis für die Kurzgeschichte „Heimweh nach Tau Ceti“. 1998 wurde der Krimi „Spiel des Affen“ beim Bastei-Verlag „Thriller des Jahres“.
Ehrenamtlich ist sie zudem seit Jahren als Juror für „Jugend forscht“ (Biologie) in Düsseldorf tätig.
Und sonst: Niehaus ist verheiratet, hat zwei Söhne, Katzen in wechselnder, und Enkel in sich mehrender Zahl. Zudem eine ausgestopfte Tüpfelhyäne im Wohnzimmer und einen Säbelkatzenschädel auf dem Schreibtisch zur Inspiration.
(Profilbilder ©: Christian v. Ditfurth)

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das es nicht sooo leichte Kost ist und man sich beim Lesen konzentrieren muss.
Ich finde es sehr informativ und gut geschreiben.
Sehr empfehlenswert.
Gute Erklärung dafür, dass jemand sich sehr verändert, auch ohne dass immer Freud
die Erklärung liefert.
Dagegen fürchten wir die Mikroorganismen und Parasiten, die sich nicht an die guten Regeln des Zusammenlebens halten, sondern sich auf unsere Kosten vermehren und uns als Wirt bzw. Zwischenwirt nutzen. Denn nicht immer geht die Geschichte für uns gut aus: Nicht nur ein einzelner Mensch kann unter ihnen leiden oder zu Tode kommen, sondern bei ungünstigen Bedingungen (Epidemien) können abertausende Menschen gleichzeitig erkranken und sterben.
Die Autorinnen des Psychotrojaners fassen den Begriff Parasit sehr weit und behandeln darunter Bakterien, Pilze, Viren, Protozoen und mehrzellige Tiere, die uns Menschen äußerlich (Ektoparasiten) und innerlich (Endoparasiten; Pathogene) sehr nahe oder aus Sicht der Befallenen zu nahe kommen. Bei der Auswahl der vielen Organismen, unter denen vor allem wir Menschen leiden können, haben die Autorinnen vor allem solche ausgesucht, die einen Einfluss auf unser Gehirn und unsere Psyche haben. Also Parasiten, die sich in unseren Körper einschleichen und unser Verhalten manipulieren. Es sind aber nicht nur biologische Erörterungen, die dieses Buch lesenswert machen, sondern auch die spannenden Ausflüge in die Historie und Kulturgeschichte. Die Beschreibung historischer Ereignisse unter dem Aspekt parasitischer Infektionen bringt wohl jedem Leser das eine oder andere Aha-Erlebnis.
Im ersten Teil des Buches geht es um Kopf- und Kleiderläuse sowie um Flöhe, die nicht nur lästige Ektoparasiten sind, sondern diverse Pathogene übertragen können. Läuse sind Wirte für die Bakterienarten Borrelia und Bartonella, die als Ursache für Fleck- und Wolhynisches Fieber angesehen werden, welche Millionen Menschen auf Schlachtfeldern, auf der Flucht oder in Gefängnissen das Leben kosteten. Flöhe und die durch sie verbreiteten Pesterreger (Yersinia pestis) waren in den letzten Tausend Jahren besonders gefürchtet, denn sie entschieden Schlachten und führten zu weltweiten Epidemien, durch die viele Millionen Menschen umkamen. Das nächste Kapitel berichtet über die diversen parasitischen Würmer (Nematoden, Cestoden, Filarien), die nicht nur für den Wirt lästig sind, sondern zu massiven Gesundheitsstörungen, wie im Falle von Elephantiasis, Flussblindheit oder Bilharziose, führen können. An dieser Stelle gibt es einen Ausflug in die Biologie des intrazellulär lebenden Bakteriums Wolbachia, welches offenbar Physiologie und Verhalten von vielen Organismen (u.a. von Würmern) steuern kann.
Im Zweiten Teil des Sachbuches kommen die Erreger und Pathogene zur Sprache, die das Verhalten von Tier und Mensch steuern können und welche die Menschheitsgeschichte beeinflussten. Zunächst geht es um Treponema pallidum, das von spanischen Eroberern aus den Neuen Welt in die Alte Welt eingeschleppt wurde und dort zu Syphilis-Epidemien führte, die alle Gesellschaftskreise betrafen. Bis zur Entwicklung des Antibiotikums Streptomycin im Jahre 1943, war die Syphilis eine gefürchtete Geschlechtskrankheit, vor allem das Endstadium der Neurosyphilis. Zu weiteren Pathogenen, die das Gehirn befallen und das Verhalten verändern können, zählen Viren (Borna- und Tollwut-Viren) und das Bakterium Streptococcus myogenes. Im letzten Kapitel geht es um richtige Psychotrojaner: Hier wird die raffinierte Lebensweise von Toxoplasma gondii (ein Einzeller aus der Gruppe der Sporozoen) vorgestellt, der Hauskatzen als Endwirt befällt. Nehmen andere Tiere, z.B. Menschen Sporozysten von Toxoplasma auf, die im Kot infizierter Katzen oder im rohen Fleisch von Nutztieren vorkommen, dienen diese als Zwischenwirte für die Entwicklung des Parasiten. Für die meisten Menschen bleibt eine Toxoplasmose ohne gravierende Auswirkungen. Wenn jedoch Schwangere sich infizieren, können Toxoplasmen in das Gehirn der Ungeborenen einwandern und dieses nachhaltig schädigen. Daher sollten Schwangere den Umgang mit Katzen oder den Verzehr von rohem Fleisch meiden. Spannender ist die Situation bei Nagetieren, denn infizierte Mäuse und Ratten verlieren ihre Angst vor Katzen und werden daher dann bevorzugt gefangen und gefressen. So raffiniert manipuliert ein Parasit das Verhalten eines Zwischenwirts- aber dies sind noch nicht alle Manipulationen, selbst das Sexualverhalten von Ratten wird gesteuert. Aber lesen Sie doch selbst, was die Autorinnen an spannenden Befunden und Spekulationen zusammengetragen haben.


