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Die Priesterin von Avalon: Roman (Die Avalon-Serie, Band 3) (Deutsch) Taschenbuch – 1. Januar 2003

4,2 von 5 Sternen 37 Sternebewertungen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Marion Zimmer Bradley, 1930 in Albany, New York geboren, erlangte als Autorin von Fantasyromanen Weltruhm. Besonders ihre Romane der Avalon-Tetralogie mit »Die Nebel von Avalon«, »Die Wälder von Albion«, »Die Herrin von Avalon« und »Die Priesterin von Avalon« wurden zur Lieblingslektüre für Generationen von Lesern. Marion Zimmer Bradley starb am 25. September 1999 in ihrem kalifornischen Wohnort Berkeley.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

A. D. 259
"Oh! Ich sehe Wasser in der Sonne glitzern! Ist das der See?" Ich grub die Fersen in den runden Bauch des Ponys, um es neben Korinthius' großes Pferd zu treiben. Das Tier fiel in einen holprigen Trab, und ich krallte mich in seine Mähne. "Ah, Helena, deine jungen Augen sehen mehr als meine", antwortete der alte Mann. Er war der Lehrer meiner Halbbrüder gewesen, ehe man ihm die Aufgabe übertrug, die Tochter zu unterrichten, die Prinz Coelius versehentlich mit einer Priesterin von Avalon gezeugt hatte. "Ich sehe nur loderndes Licht. Aber ich glaube, vor uns müssen die Ebenen des Sommerlandes liegen, die von den Regenfällen im Frühjahr überflutet sind."
Ich strich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht und betrachtete die Landschaft. Aus der Wasserfläche ragten Hügel wie kleine Inseln heraus, dazwischen wand sich hin und wieder eine Baumreihe. Im Hintergrund erstreckte sich eine Bergkette, die in hellem Dunst endete, wo die Mündung des Severn sein musste. Korinthius erklärte mir, in diesen Bergen gebe es Bleiminen.
"Dann sind wir fast da?" Das Pony warf unwillig den Kopf hoch, nachdem ich es zuerst angetrieben hatte und dann zügelte.
"Ja, wenn der Regen den Damm nicht unterspült hat und wir das Dorf der Menschen vom See finden, wie mein Herr es mir aufgetragen hat."
Als ich rasch zu ihm hinübersah, stieg Mitleid in mir auf. Die Erschöpfung hatte tiefe Furchen in das schmale Gesicht unter dem breiten Strohhut gegraben, und er saß vornübergebeugt im Sattel. Es war ungerecht von meinem Vater, den alten Mann auf eine so lange Reise zu schicken. Aber danach wäre Korinthius, ein Grieche, der sich als junger Mann in die Sklaverei verkauft hatte, um seine Schwestern mit Mitgift auszustatten, ein freier Mann. Er hatte sich im Laufe der Jahre einen hübschen Spargroschen beiseite gelegt und beabsichtigte, in Londinium eine Schule einzurichten.
"Heute Nachmittag erreichen wir das Dorf am See", teilte uns der Führer mit, der sich meiner Eskorte in Lindinis angeschlossen hatte.
"Wenn wir dort ankommen, legen wir eine Rast ein", bestimmte ich energisch.
"Ich dachte, du könntest es kaum erwarten, den Tor zu besteigen", sagte Korinthius freundlich. Vielleicht tat es ihm Leid, mich zu verlieren, dachte ich und lächelte zu ihm auf. Nach meinen beiden Brüdern, die außer der Jagd nichts im Kopf hatten, sei es, wie er sagte, eine Freude für ihn gewesen, jemanden zu unterrichten, der wirklich etwas lernen wollte. "Ich kann Avalon noch ein ganzes Leben lang genießen", antwortete ich. "Da kommt es auf den einen Tag früher oder später auch nicht an."
"Und von Neuem mit dem Unterricht beginnen!" Korinthius lachte. "Es heißt, dass die Priesterinnen von Avalon das überlieferte Wissen der Druiden bewahrt haben. Die Aussicht, dass du nicht dein Leben lang einem fetten Magistrat den Haushalt führen und seine Kinder bekommen wirst, tröstet mich ein wenig darüber hinweg, dich zu verlieren."
Ich lächelte. Die Frau meines Vaters hatte mich davon zu überzeugen versucht, ein solches Leben sei die höchste Erfüllung für eine Frau, doch ich hatte schon immer gewusst, dass ich früher oder später nach Avalon gehen würde. Dass dies nun früher der Fall war, verdankte ich dem kriegerischen Aufstand des römischen Generals Postumus, durch den Britannien vom Römischen Reich abgeschnitten war. Solchermaßen ihres Schutzes beraubt, sahen sich die südöstlichen Küsten Überfällen ausgesetzt, und Prinz Coelius hatte es für das Beste gehalten, seine kleine Tochter in die Sicherheit von Avalon zu schicken, während er sich mit seinen Söhnen auf die Verteidigung von Camulodunum vorbereitete. Einen Augenblick lang schwand mein Lächeln, denn ich war der Augapfel meines Vaters gewesen, und der Gedanke, dass er in Gefahr sein könnte, behagte mir gar nicht. Doch ich wusste nur zu gut, dass mein Leben zu Hause während seiner Abwesenheit nicht glücklich gewesen wäre. Für die Römer war ich ein Kind der Liebe meines Vaters und hatte keine mütterlichen Verwandten, denn über Avalon durfte man nicht sprechen. In Wirklichkeit waren Korinthius und die alte Huctia, meine frühere Amme, meine Familie gewesen, und Huctia war im Winter zuvor gestorben. Es war für mich an der Zeit, in die Welt meiner Mutter zurückzukehren. Der Weg führte jetzt in sanften Windungen den Berghang hinab. Als wir aus dem Schutz der Bäume kamen, beschattete ich meine Augen mit der Hand. Das Wasser unter uns lag wie ein goldenes Tuch auf dem Land.
"Wenn du ein Feenpferd wärst", raunte ich meinem Pony zu, "könnten wir auf dem schimmernden Pfad bis nach Avalon galoppieren."
Doch das Pony schüttelte nur den Kopf und reckte den Hals nach einem Grasbüschel. Dann klapperten wir weiter Schritt für Schritt den Weg hinab, bis wir an die glitschigen Baumstämme des Dammes kamen. Jetzt sah ich die grauen Grashalme vom letzten Sommer, die sich im Wasser wiegten, und dahinter das Schilf, das die Wasserarme und Teiche säumte. Das tiefere Wasser war dunkel und geheimnisvoll. Welche Geister herrschten hier über die Marsch, wo die Elemente derart ineinander übergingen, dass man nicht genau zu bestimmen wusste, wo das Land zu Ende war und das Wasser begann? (...)

Kundenrezensionen

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