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Die Physik der Unsterblichkeit Gebundene Ausgabe – 1. Januar 1994
Dieses Buch gibt es in einer neuen Auflage:
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- Seitenzahl der Print-Ausgabe605 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberMünchen, Zürich, Piper, 1994.
- Erscheinungstermin1. Januar 1994
- ISBN-103492036112
- ISBN-13978-3492036115
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Produktinformation
- Herausgeber : München, Zürich, Piper, 1994.; 3. Aufl., Edition (1. Januar 1994)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 605 Seiten
- ISBN-10 : 3492036112
- ISBN-13 : 978-3492036115
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 317,102 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 618 in Hospiz & Sterbebegleitung
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Aber - er lässt den Leser darüber keinen Augenblick im Unklaren, sondern mir scheint, er will dazu anregen bei den vielfältig denkbaren Möglichkeiten auch diese nicht außer Acht zu lassen.
Man muss sich intensiv mit der Materie beschäftigen und, so man kein Physiker ist, gelegentlich mehrfach lesen oder Fachleute fragen.
Das Buch empfehle ich allen,die alternativen Wege im Denken - versuchsweise - folgen oder sie prüfen möchten.
Eine intellektuelle Herausforderung, der man ruhig einmal nachgeben kann.
Der eigene Horizont wird durch die Lektüre des Werkes nicht kleiner, sondern m.E. weiter.
der "nichtwissenschaftliche" erste teil des buches kommt im populärwissenschaftlichen anstrich daher, trotzdem sei gewarnt: wer nicht über grundkenntnisse der oberstufenmathematik verfügt oder von teilchen- und astrophysik bisher nur gehört hat, wird sich auch mit dem ersten teil des buches nur anfreunden können, wenn er aussagen tiplers auch ohne einer möglichkeit des "mitdenkens" akzeptieren kann. tatsächlich setzt mr. tipler einiges bei seinen lesern voraus und wechselt auch ziemlich sprunghaft die fronten.
auch aus der distanz von nun mehr als 10 jahren (die originalausgabe erschien 1994) ist die theorie nicht zu wiederlegen, aber auch die für die physikalische möglichkeit des "omegapunktes" notwendige existenz des higgs-bosons mit der erforderlichen masse ist noch nicht bewiesen.
die kreativität der gedankengänge tiplers kann mitunter in erstaunen versetzen. auch ein atheist, der noch nirgendwo einen gott oder göttliches wirken erkennen konnte und nur an dinge glaubt, die beweis- und wiederholbar sind, könnte sich vielleicht mit der idee, dass so etwas wie ein gott (= omegapunkt) am ende aller zeit erst entstehen wird, anfreunden.
freilich bleibt tiplers theorem extrem spekulativ, viele noch unerforschte universelle größen müssten "passen", vieles zum richtigen zeitpunkt passieren und selbst dann bleibt noch die frage, ob der omegapunkt so sein wird, wie ihn sich ein kleines menschlein vorstellt und ob er überhaupt interesse hat, uns zu emulieren...
letztlich aber für skeptiker und konfessionslose ein wissenschaftlicher ansatz dafür, wie ein "gott" möglich wäre, wie es zu einer "auferstehung" kommen könnte - allemal ein besseres erklärungsmodell als jede religion liefern kann.
aber leider: aus meiner sicht bietet sich auch hier keine realistische aussicht auf ein tatsächliches "leben nach dem tode" - auch hier muss ein GLAUBE - einer an tiplers physikalisches weltbild - bemüht werden....
trotzdem: radikale denkansätze, nicht zu wiederlegende fakten, jede menge stoff für anregende diskussionen und für leute mit entsprechenden grundkenntnissen noch jede menge formeln zum nachvollziehen und nachrechnen. EMPFEHLUNG!
Für sein Entwicklungsmodell des Universums benötigt er keine vitalen Kräfte. Er erklärt den Menschen und die Strukturen der Welt mit den Mitteln der Physik. Religiöse Glaubensbekenntnisse wie "Auferstehung von den Toten" und "Unsterblichkeit der Seele" seien physikalische Ereignisse.
Tipler hat mit renommierten Physikern wie Stephen Hawking und Roger Penrose zusammengearbeitet und gilt als Experte auf dem Gebiet der globalen allgemeinen Relativitätstheorie. Mit diesem Buch verlässt er den sicheren Boden der allgemein anerkannten Physik und begibt sich in den Bereich der Metaphysik. Er begründet die physikalische Omegapunkt-Theorie und verschneidet diese, entgegen den Warnungen seiner Fachkollegen, mit Begriffen und Vorstellungen der Theologie.
Die Omegapunkt-Theorie ist eine physikalische Theorie, die den mindestens 100 Milliarden Jahre in der Zukunft liegenden Endzustand des Universums behandelt. Der Omegapunkt ist das Gegenstück zur Anfangssingularität, die in der Kosmologie allgemein als Urknall bezeichnet wird. Der Begriff "Omegapunkt" geht auf den Jesuiten Teilhard de Chardin zurück. Das Universum kollabiert im Endzustand und Leben geht im Omegapunkt auf.
Eine physikalische Interpretation der Welt setzt voraus, dass man den Menschen als eine besondere Art von Maschine betrachtet, mit einem Gehirn als Träger der Informationsverarbeitung und der Seele als Software. Hierfür wird die Welt in Quanten zerlegt und auf dieser untersten Ebene der physikalischen Strukturen der Mensch als ein Bündel quantenmechanischer Zustände definiert.
Das Verhalten des Universums wird, abgeleitet aus der allgemeinen Relativitätstheorie, im Laufe der Zeit chaotisch. Um das Chaos zu vermeiden, wird intelligentes Leben in ferner Zukunft die Freiräume in den physikalischen Gesetzen nutzen, um den Verlauf des Universums zu beeinflussen. Dies sei erforderlich, um überleben zu können.
Die Menschheit wird den Weltraum kolonisieren, da biologisches Leben auf der Erde langfristig dem Untergang geweiht ist. Für die Kolonisierung des Weltraumes sind Sonden mit sich selbst reproduzierenden Konstrukteuren erforderlich, also Maschinen, die andere Maschinen generieren können.
Tipler ist der Auffassung, dass jedes System einschließlich des Menschen durch eine endliche Anzahl von Quantenzuständen hinreichend definiert ist und daher nichtbiologische Trägermedien denkbar sind, auf die die Informationen, die das Leben ausmachen, implementiert werden können. Die Omegapunkt-Theorie setzt voraus, dass Leben nahe dem Omegapunkt die Kontrolle über alle Materie und Energiequellen erlangt.
Der Autor entwirft eine Computermetaphysik und erklärt damit die Auferstehung. Die physikalische Auferstehung besteht darin, dass Leben in den Computern der fernen Zukunft (nahe des Omegapunktes) emuliert wird. Dies betrifft nicht nur den einzelnen Menschen, sondern die gesamte Welt. Mit den Jenseitsvorstellungen der großen Religionen hat Tipler keine Probleme, da diese weitgehend mit den Erkenntnissen der modernen Physik in Einklang stehen.
Tipler verwendet in seiner Theorie ausschließlich Bausteine der Physik und vernachlässigt die Strukturen, mit denen Biologen, Neurologen oder Soziologen arbeiten. Durch Selbstorganisation emergieren in der Natur (aus den Grundbausteinen der Physik) neue Entwicklungsstufen bis hin zu lebenden Strukturen, die jeweils ihre eigenen Werkzeuge und Interpretationen benötigen. Diese Strukturen sind nicht physikalisch erklärbar. Tipler muss sich daher den Vorwurf gefallen lassen, eine extrem reduktionistische Position zu vertreten.
Wissenschaftliche Theorien gelten in ihrem eng umrissenen Definitionsbereich. Extrapolationen oder die Verknüpfung von unterschiedlichen Theorien führen zu verwässerten Ergebnissen. In diesem Sinne hat Tipler keine wissenschaftliche Theorie, sondern eine naturwissenschaftliche Religion kreiert.
Ich hätte es begrüßt, wenn Tipler die Religion aus seinem Buch heraus gehalten oder zumindest in einem separaten Kapitel behandelt hätte. Auch wäre eine klare Trennung zwischen anerkannten physikalischen Grundlagen und darauf aufbauenden Spekulationen hilfreich gewesen. Tiplers provokante These "Theologie wird ein Teilbereich der Physik" beruht auf einem Kategorienfehler; damit überspannt er den Bogen. Mit Tiplers Theorie gibt es eine fantastische Theorie mehr auf dem Markt der Möglichkeiten.
