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Kundenrezensionen

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am 19. November 2015
Ich muss ehrlich gestehen, ich war mir einfach nicht sicher, ob ich diesem Buch eine Chance geben sollte oder nicht. Ich lese nicht gerade viele Bücher mit Feen und auch nicht gerne, da ich leider schon einige in den Händen hielt, die wirklich nicht besonders ansprechend waren. Viele hatte ich schon nach den ersten Kapiteln weggelegt, oder einfach aufgegeben (WARUM? Hach, dass würde den Rahmen der Rezi sprengen). Also war VORSICHT angesagt!

Bei diesem Buch, wohl zum ersten Mal, habe ich zur angebotenen Leseprobe gegriffen. Ich musste einfach auf Nummer sicher gehen. Diese wenigen Seiten hatten mich jedoch schon so sehr zum Schmunzeln gebracht, sodass ich im Grunde keine andere Wahl hatte, .... also ab damit in den Einkaufswangen!! :-D

Es ist so richtig eingeschlagen! Habe es immerhin schon 2x gelesen! --> Was so gut wie NIE bei mir vorkommt. Dieses Buch hatte mich schon nach den ersten zehn Seiten um den Finger gewickelt. --> Die Gründe? Tja, da gibt es wohl so einige.

Ich liebe es in Büchern auf eine lebendige Sprache zu stoßen, die einen durch das Buch trägt, ergreift, nicht mehr los lässt (so eine Art von Sprache, bei der man nicht einmal mehr bemerkt, dass jemand den Raum betritt). Die man verinnerlichen kann, ohne ins Stocken zu geraten. Meines Erachtens, hat die Autorin das mit dieser Geschichte VOLL und GANZ geschafft. So bringt man die ersten 100 Seiten in einem Schwung hinter sich und kann dann auch schon nicht mehr zu Lesen aufhören.

Gefallen hat es mir wohl auch deswegen, weil es NICHT mit einer ewig langen Vorgeschichte beginnt, sondern ENDLICH einmal mit einem etwas anders gestalteten Auftakt, der sowohl aus der Sicht von Lee geschildert wurde als auch aus der Sicht von Felicity. (Bin mir nicht so sicher, ob es jemanden gegeben hat, der bei diesem Start nicht schmunzeln musste! ;-)). So sieht man wieder einmal, dass man nicht auf den ersten 100 Seiten alle Charaktere vorstellen muss, um mit der eigentlichen Story zu beginnen! --> Ein TOLLER Einfall, der von mir alleine schon 5 Sternchen bekommt!

Felicity und Lee springen einem auf den ersten Seiten förmlich entgegen und reißen einen so richtig mit in dieses Lesevergnügen. Ihre Persönlichkeiten sind beide Stark und Eigenwillig, die diese Story noch ansprechender machen. Jeder der beiden bringt diese Art von Selbstbewusstsein mit, die nicht zu übertrieben ist, (gut, Lee übertreibt es manchmal ;-)) aber dennoch Schwächen aufweist. Kurzum, die Charaktere sind sehr zugänglich und leicht kann man mit ihnen mit fiebern und die Story durch sie erleben.

Am besten finde ich immer noch die Szenen, in denen Lee sein aufgesetztes Ich verliert und seine wahre Natur zum Vorschein kommt! Es ist ja schön und gut, wenn die Jungs in den heutigen Jugendbüchern super hübsch sind, immer toll und ach so charmant. Echt mal, mit der Zeit, vor allem wenn man in 20 Büchern denselben typ Mann vorgestellt bekommt, ödet einen das einfach nur an. Aber wenn dann mal jemand auftaucht, der auch die Fassung verlieren kann und die Protagonistin einschüchtert und sie ihm nicht gleich nach der Hälfte des Buches hoffnungslos verfallen ist, UH...... ab da wird es dann interessant! :-D

Eine totale Überraschung (und wieder Sympathiepunkte mehr) war nun wirklich einmal das untypische Aussehen von Felicity. Die NICHT, als ein wunderschönes, dünnes, mit langer braunen walle Mähne, ABER unscheinbar (wobei ich mich immer wieder Frage, wie so ein Mädchen denn unscheinbar sein könnte) dargestellt wurde. Sie ist ein eher plumpes Mädchen (Kleidergröße L) und auch nicht immer TOP gestylt, die im Laufe der Story sich einmal WIRKLICH selber findet und auch an sich arbeitet! Nicht nur vom Charakter her, sondern auch um ihre Kleidergröße zu minimieren! (Sport ins angesagt!)

Aber vor allem anderen hatte mich am Meisten die Story und deren Aufbau überrascht. Gut, ich kann jetzt nicht behaupten, dass so etwas irgendwie in einer anderen Form nicht schon einmal geschrieben und veröffentlicht wurde, aber was mich einfach so begeisterte war, dass man wusste, dass man ein Fantasy-Buch liest, aber es einfach von der Handlung her zu gewöhnlich war. Bis zu dem Zeitpunkt, in dem sich immer wieder kleine magische Ereignisse einschlichen, die man zu Beginn noch nicht wirklich beachtete, sich aber häuften, je länger das Buch dauerte. Sich zart steigerten, bis zu dem Zeitpunkt, zudem ein Geheimnis nicht länger verschwiegen werden kann und die Wahrheit und Handlung sich seinen Weg bahnt. Das Buch veränderte sich einfach schlagartig ZU MEHR. Zu diesem Zeitpunkt merkt man dann erst zurückblickend, welche magischen Ereignisse man zu Beginn als unwichtig empfunden hatte, die dann später doch Relevant wurden. --> Also für mich vom Aufbau her TOP.

Fast bin ich dann auch schon fertig mit der Schwärmerei! ;-)

Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen! Es war erfrischend, unterhaltsam und lustig. Geschrieben mit einer Leichtigkeit, die einen von Seite zu Seite hüpfen ließ und einfach Lust auf mehr machte! Hach ja und "ROMANCE" gibt es natürlich auch. Aber hier im ersten Teil noch sehr zart und auch zerbrechlich, genau wie die Story. Auf alle Fälle WILL ICH MEHR!!! --> Gut, dass schon alle 3 Teile erhältlich sind!! WUHHHUUUUUU :-D
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am 11. August 2014
Nachdem ich die vielen positiven Bewertungen gelesen habe, musste ich mir dieses Buch auch kaufen. Die Story an sich ist wie in vielen anderen Büchern dieses Genres: Highschool-Mädchen, 18 Jahre alt (ausnahmsweise mal nicht 16 oder 17!), graues Mäuschen, übergewichtig und leicht verpeilt trifft auf den neuen Schüler: schönster Mann der Welt, kann alles, weiß alles, bla bla. Ok dachte ich, das wird wohl so ne Aschenputtel-Geschichte, kann ja auch ganz schön sein. Aber echt mal.... ich hab mich wirklich gefragt, wie die vielen positiven Bewertungen zustande gekommen sind! Mit Felicity bin ich nicht ganz warm geworden, für mich ist sie von einem 18 jährigen Mädchen weit entfernt. Und der Superheld der Geschichte ist einfach nur da. Er hat weder Tiefgang noch Ecken oder Kanten, er ist schlicht langweilig. Zwischendurch war die Geschichte so klischeehaft und kitschig, das ich es schon wieder lustig fand. Beispiel: Er kauft ihr ein Kleid, sie wird geschminkt und tadaaaaa.... auf einmal wird sie zum Maneater und sogar ihr Lieblingsschauspieler (den ER natürlich kennt!) verliebt sich in sie. Nee, iss klar....
Bis zum letzten Viertel des Buches erfährt man absolut gar nichts über das supergeheime Geheimnis und der Superkerl vertröstet immer wieder auf später. Irgendwann hab ich mir gedacht: Weisste was? Ich wills gar nicht mehr wissen!
Von mir also nur 1 Stern, weil die "Fantasygeschichte" erst auf den letzten Seiten passiert und ich mir ca. 300 Seiten Highschool-Kitsch antun musste, bei dem zum Schluss nicht mal was rum kam.
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am 22. Juni 2016
Ich bin ehrlich gesagt verblüfft und entsetzt, nachdem ich die Reihe gestern Abend beendet habe, denn ich habe noch nie ein Buch gelesen, in dem dickere Menschen so diskriminiert wurden. Ich weiß nicht, ob die Autorin persönlich etwas gegen dicke Menschen hat, aber das war wirklich unverschämt, was alles in diesen Büchern stand.
DAUERND wurde darauf angespielt, dass keiner Felicity hübsch fand, als sie dick war - es wurde SO OFT von den männlichen und weiblichen Charakteren erwähnt, dass mir echt schon die Kinnlade runterfiel - tut mir leid, aber auch dicke Menschen können hübsch sein. Die sind sogar meist tausend mal netter als irgendwelche eingebildeten Bohnenstangen.
Ich habe ebenfalls ein paar Kilo zu viel und ich war echt sehr enttäuscht, dass man in diesen Büchern direkt als unattraktiv gilt... das war echt die Spitze des Eisbergs. Felicity wurde so oft auf ihr Gewicht angesprochen - wie soll sie denn da keine Komplexe kriegen???
Und kaum nimmt sie ein paar Kilo ab, fliegen direkt alle auf sie... und ganz ehrlich: so arrogant und widerlich Lee manchmal war - seine Gedanken, als er sie zum ersten Mal sah und später sogar zugab, sie nicht hübsch gefunden zu haben - so jemanden nehme ich mir doch nicht zum Freund? Generell haben alle Charaktere im Buch auf ihr herumgehackt - am Anfang war sie ja zu dick (10 Kilo WOW richtig dick -.-) und trug eine Zahnspange (wow wie schlimm!) und später durfte sie sich von jedem anhören, sie sei an allem Unglück der Familienmitglieder schuld, könnte nichts richtig machen, sie könne ja eh nichts aus sich machen und solle aufhören zu träumen, bla bla bla... irgendwann hat es einem auch gereicht - wie oft sollte sie denn nocht bloß gestellt und diskriminiert werden? So etwas habe ich noch nie erlebt bzw. gelesen...
Felicity war die einzige Person neben Ruby, die ich in den Büchern leiden konnte - alle anderen haben sich gewandelt oder dumme Sprüche abgelassen, wo ich mir dachte "Das geht gar nicht in einem Buch".

Tja und zum richtigen Buchinhalt:
Die Zeitsprünge waren interessant, es war toll, mal in andere Epochen einzusteigen.
Einiges blieb ungeklärt, da hätte ich mir Erklärungen gewünscht.
Und man weiß ja immer noch nicht, ob Lee sie wirklich liebt oder es nur ihre Magie ist, was ich nicht gut finde. Selbst wenn er sie liebt, dann nur weil sie abgenommen hat... und was sagt das über ihn aus...

Mehr kann ich gar nicht dazu sagen, weil mich das so auf die Palme gebracht hat, wie dickere Menschen in diesen Büchern von oben herab und widerlich behandelt werden... also für mich sind Lee und Felicity kein Traumpaar - sie hat etwas besseres verdient.
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am 29. März 2016
Dieser Roman hat alles, was man von einem romantischen Fantasy-Jugendbuch erwartet: eine jugendliche Heldin, die eher eine graue Maus ist; einen strahlend schönen Neuen an der Schule; eine sympathische Freundesclique und die dazugehörigen oberflächlichen Zicken in der anderen Clique; mystische, nicht ganz erklärliche Momente; Figuren, die nicht menschlich erscheinen; unerwartete Ausflüge in andere Welten.

Was der Roman außerdem zu Hauf hat, ist Humor. Nicht nur der Plot ist reichlich gespickt mit witzigen Szenen, auch die Sprache ist locker, bisweilen sogar flapsig, mit der einen oder anderen Prise Ironie. Vieles, was man in diesem Buch liest, kennt man schon aus anderen Geschichten. Doch die Art und Weise, wie es präsentiert wird, machen den Roman sehr lesenswert. Besonders gelungen finde ich beispielsweise Sandra Regniers famose Hommage an Robert Pattinson…oder war es doch Richard Cosgrove?

Insgesamt fühlt sich das Buch an wie eine niedergeschriebene Fernsehserie, was mein größter Kritikpunkt an "Das geheime Vermächtnis des Pan" ist. Gerade im ersten Teil wiederholen sich die immer gleichen Tagesabläufe doch recht häufig. Felicity kommt zu spät zur Schule, wird von den Mädels im Star Club gehänselt, von ihren Freunden wieder aufgebaut, und der geheimnisvolle, atemberaubend gutaussehende neue Schüler Lee setzt sich neben sie, obwohl er doch eigentlich eher bei den Reichen und Schönen sein sollte. Dieser Alltag wiederholt sich in beinahe jedem Kapitel, mit kleinen Abweichungen. Im Laufe der Geschichte bekommt der Leser zwar immer wieder neue Infohappen über Lee und seine geheimnisvolle Hintergrundgeschichte, aber meiner Meinung nach hätte man diesen ersten Teil kürzen und dafür bereits früher mit den Zeitreisen beginnen können.

Aber in der zweiten Hälfte wird dann auch spätestens klar, dass es sich bei diesem Roman tatsächlich um ein Fantasybuch handelt, und die Handlung gewinnt an Fahrt. Ein fieser Cliffhanger am Ende des Buches sorgt dafür, dass man auf alle Fälle weiterlesen möchte.

Fazit
Für mich ist das Buch eine Art Best-of des Fantasy-Liebesromans. Fast alle gängigen Elemente sind enthalten, bahnbrechend Neues findet man nicht. Das ist aber auch nicht weiter nötig, denn das, was der Roman macht, macht er einfach gut und mit einem Augenzwinkern. Die Charaktere sind sympathisch, die Schauplätze gut beschrieben und die Sprache locker-flockig und unterhaltsam.
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am 29. Januar 2014
Wenngleich die Geschichte etwas abgedroschen beginnt und die Autorin anfangs kaum ein Klischee auslässt, kann ich nur empfehlen dran zu bleiben:
Schreibstil, Spannung und Charaktere entwickeln sich ab der Hälfte des Buches rasant weiter und Autorin Sandra Regnier läuft schließlich fast zu Kerstin-Gierscher-Höchstform auf.

Die Ideen, der wohltuende Humor und die mit jeder Seite selbstbewusster agierende Heldin erinnern zwischenzeitlich sehr an die Diamant-Trilogie – und das ist als großes Lob gemeint. Ich hatte viel Spaß mit inzwischen zwei Teilen dieser Trilogie und freue mich schon auf Teil 3.

Im Zentrum der Story steht Felicity Morgan - pummelig, Zahnspange, aus ärmlichen Verhältnissen, am College festes Mitglied der Uncoolen-Clique. Felicity wird – zu ihrer eigenen Überraschung und auch der aller übrigen – von dem schönen neuen Schüler Lee FitzMor umgarnt. Mit Lee ändert sich für Felicity Vieles. Er bringt Abwechslung und Glamour in ihr Leben, und Felicity genießt die ungewohnte Aufmerksamkeit. Doch sie weiß nicht, wieviel sich bald tatsächlich für sie ändern wird. Denn Lee ist Halbelf und glaubt mit Felicity die den Elfen prophezeite Erlöserin gefunden zu haben.

Wenngleich die Fantasy-Elemente im ersten Band noch wohldosiert sind und auch im weiteren Verlauf der Geschichte nur langsam und manchmal eher nebenbei in die Handlung einfließen, stecken doch jede Menge skurriler Ideen in der Reihe. Manche davon mögen nicht ganz neu sein, einiges ist nicht hundertprozentig ausgereift - alles aber ist lebendig und liebevoll geschrieben und insbesondere die Dialoge haben im zweiten Band der Serie mein Herz erobert.

Außerdem ist nicht alles wie es anfangs scheint. Sandra Regnier ist immer mal wieder für eine Überraschung gut und räumt auch einige der anfänglichen Klischees im Verlauf der Story sehr gelungen aus dem Weg.

Fazit: Wer witzige Fantasy ala Rubinrot mag: Lesen! Lesen! Lesen! Der erste Band hat noch etwas Startschwierigkeiten. Ab der Hälfte setzt der Lesesog ein.
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VINE-PRODUKTTESTERam 4. Februar 2015
Rezension

Felicity Morgan ist eine normale Schülerin. Ihre Zahnspange begleitet sie mit in ihr achtzehntes Lebensjahr und die paar Kilo zu viel sind wohl ihren gelegentlichen Gelüsten zuzuschreiben. Ihr Freundeskreis besteht aus den unterschiedlichsten und individuellsten Leuten. Und gemeinsam werden sie wohl immer und ewig die oberflächlichen und arroganten Mädchen ihrer Stufe meiden. Felicity, auch City genannt, erscheint immer etwas schmutzig und zu spät im Unterricht erscheint, da sie ihrer Mutter im Pub aushelfen muss. Ihre finanzielle Lage ist nicht die Beste, doch Felicity hat sich fest vorgenommen, zu studieren und Lehrerin zu werden. Ihre Pläne wären wohl ungestört in Erfüllung gegangen, wäre da nicht dieser Neue in ihrer Schule. Leander FitzMor. Der ihr, obgleich unglaublich gut aussehend, attraktiv und von den arroganten Mädchen der Schule umzingelt, ihre Aufmerksamkeit sucht. Doch noch ahnt Felicity nicht, dass sie die Rettung für das Feenreich bedeuten soll und sich ihr ganzes Leben auf einen Schlag verändern sollte ...

Das geheime Vermächtnis des Pan ist eine wunderbare, sympathische und spannende Geschichte über ein Mädchen, dass aus sich hinaus wächst, dessen Leben urplötzlich auf den Kopf gestellt wird und das lernen muss, eine Welt voller Magie zu akzeptieren. Diese Geschichte ist voll von humorvollen Dialogen, welche den Leser unermüdlich unterhalten und zum Lachen bringt. Es ist eine Geschichte voller Träume und Wünsche, voller Sehnsüchte und Wahrheiten - jedoch auch eine, die von Rückschlägen, von Trauer und von Verzweiflung erzählt. Eine, die sich mit typischen Problemen von Teenagern in zynischer Selbstironie auseinandersetzt, jedoch auf spritzige Art und Weise die Welt der Feen in den Fokus rückt.

Felicity Morgan ist die Protagonistin dieser Geschichte. Sie ist Achtzehn, trägt eine Zahnspange und hat ein paar Kilo zu viel auf den Hüften. Als Kontrast dazu lernt der Leser den anderen Hauptcharakter der Storyline kennen: Leander FitzMor. Gutaussehend, selbstsicher, ein Frauenheld durch und durch. Und hier treffen die beiden Figuren unausweichlich aufeinander, denn ihre Schicksale in der Welt der Feen ist miteinander verknüpft. Es ist unglaublich erheitert, die Konfrontationen der beiden zu begleiten, die Entwicklung der Beziehungsstrukturen zwischen ihnen zu beobachten. Klar, definitiv sind beide Charaktere stereotyp und klischeehaft gezeichnet. Nichtsdestotrotz negiert die Sympathie und die Begeisterungsfähigkeit der Charaktere diese Fakten fast vollständig. Humorvolle Dialoge und eingehende Gedankengänge der Protagonisten bringen den Leser einfach dazu, Spaß am Lesen ihrer Geschichte zu empfinden und diese zu verfolgen. Auch wenn die Nebenfiguren, welche stückchenweise vorgestellt werden, gerne etwas mehr Tiefe und detailliertere Charakterzeichnungen hätten erfahren dürfen, liegt doch der Fokus definitiv auf Felicity und Leander.

Die Handlung selbst ist nicht sehr originell. Auch die Idee hinter dem Plot ist keine Neue. Dennoch schafft die Autorin es, eine schöne Atmosphäre zu schaffen und ein Setting für die Story zu erschaffen, in das die Leser gerne eintauchen. Der schöne und umgängliche Sprachstil trägt ebenso dazu bei wie die vielen tollen Dialoge, welche oft vor Konfliktpotenzial nur so sprühen! Viele kleinere, detailliertere Szenen zeigen deutliche Tiefenstrukturen auf, vor allem, was die emotionale Begebenheit Felicitys betrifft. Sie stehen im großen Kontrast zu den häufiger vorkommenden, leichtmütigeren Abschnitten, welche den Hauptplot dominieren. Auch wenn nicht so viel passiert und erst zum Ende hin einige Geheimnisse offenbart werden (die leider wirklich sehr offensichtlich sind), verfolgt man trotzdem voller Spannung, wie es wohl zwischen den beiden Hauptfiguren nach ihrem schlechten Start weitergeht und was es mit den Insignien des Pan auf sich hat. Insgesamt ist dies ein runder Auftakt, der viel Potenzial für Folgebände bietet und den Leser definitiv zu begeistern weiß.

Fazit

Das geheime Vermächtnis des Pan von Sandra Regnier ist ein toller Auftaktband einer phantastischen Trilogie. Spritzige und humorvolle Dialoge und eine Menge Konfliktpotenzial zwischen den beiden Hauptfiguren lassen den Leser voller Begeisterung an der Geschichte von Leander und Felicity teilhaben. Obgleich der Plot nicht sehr originell ist, schafft die Autorin es dennoch, ihre Leser in den Bann zu ziehen. Sympathische Figuren und liebenswürdige Lappalien inklusive. Ein definitiver Lesetipp für Fans leichter Lektüren und einem Hang zu Urban Fantasy.

Gesamte Reihe in einem Überblick:

01. Das geheime Vermächtnis des Pan
02. Die dunkle Prophezeiung des Pan
03. Die verborgenen Insignien des Pan

Pro & Contra

+ Sympathische Protagonisten
+ Humorvolle Dialoge
+ Konfliktpotenzial & sich entwickelnde Beziehungsstrukturen
+ Begeisterungsfähigkeit
+ Spannend

o Offenes Potenzial

- Nebencharaktere zu wenig Tiefe
- Protagonisten etwas zu klischeehaft gezeichnet
- Plot nicht neu/originell

Bewertung:

Handlung: 4/5
Charaktere: 3,5/5
Lesespaß: 4,5/5
Preis/Leistung: 4/5
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am 4. Juli 2016
Prinzipiell fand ich das Buch nett zu lesen, gerade richtig für den Urlaub. Sehr gestört hat mich das erste Lee-Kapitel, in dem quasi alles verraten wird und damit die Spannung ziemlich verringert. Auch, dass Fay immer wieder auf ihre Figur herumhackt, nervt am Ende nur noch. Und mit den vielen Vergleichen statt detaillierter Beschreibungen hat es sich die Autorin dann doch sehr einfach gemacht. Wenn ich etwas nicht kenne, ist es meine Aufgabe als Leserin zu recherchieren, was gemeint ist? Ganz sicher nicht!

Mir ist klar, dass es von Anfang an eine Trilogie werden sollte, aber muss Band 1 quasi nur als Einleitung ehrhalten? Als es endlich losgeht mit den Zeitreisen, ist das Buch zu Ende. Und da wurde es doch endlich grade spannend! So kann man Bücher natürlich auch verkaufen!
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am 28. April 2015
Charaktere:

Felicity ist ein tollpatschiges Mädchen ohne wirkliches Selbstvertrauen, die zwar eine ganz tolle Clique um sich hat, aber dennoch in der Schule zu den Losern zählt. Gerade der dortige „Star Club„ hat es auf sie abgesehen, deshalb hagelt es durchgehend abwertende Kommentare sowie mitleidige und herablassende Blicke. Auch zuhause ist das Leben alles andere als rosig. Ihre alleinerziehende Mutter ist mit ihrem Pub völlig überfordert, weshalb sie nie Zeit für ihre Tochter hat und sich auch nicht um sie kümmert. Als wäre das noch nicht schlimm genug, muss Felicity selbstverständlich regelmäßig aushelfen –natürlich unentgeltlich–. Dies führt dazu, dass sie, trotz ihrer in der Regel guten Noten, sich des Öfteren Ärger in der Schule einhandelt, da sie regelmäßig zu spät kommt, oder nach Alkohol riecht. Ihr Ziel ist es später Lehrerin zu werden. Obwohl ihre Mutter es sich anders wünscht, will Felicity auf keinen Fall deren Pub übernehmen.

Lee ist der Neue in ihrer Klasse. Er ist alles, was die Frauenwelt begehrt: charmant, schlagfertig, nett und hilfsbereit. Aber auch sehr gutaussehend und das weiß er! Er strotzt vor Selbstbewusstsein und macht, was er möchte. Ein Prinz Charming eben, dem die Frauenwelt zu Füssen liegt, ohne dass er dafür groß etwas tun müsste. Nur Felicity hält ihn für einen aufgeblasenen Schönling.
Keiner versteht so recht wieso, aber er hält sich ab seinem ersten Tag ständig in Felicitys Nähe auf. Was will er von ihr? Denn ehrlich gesagt macht er ihr, obwohl sie ihn natürlich auch attraktiv und interessant findet, auch Angst… Denn er kann recht aufbrausend sein! Und das in einem derart beängstigenden Ausmaß, dass es jedes Mal alle anderen in der näheren Umgebung verstummen lässt.

Meinung:

Pan 1 war mein erstes Buch von Sandra Regnier und obwohl ich mir –hauptsächlich im 1. Teil– ein paar Kürzungen gewünscht hätte, da manche Phasen für meinen Geschmack einfach etwas zu weit ausufern, bin ich wirklich froh, es gelesen zu haben. Fay ist eine sehr sympathische Protagonistin und auch Lee lässt Leserherzen höher schlagen! Gerade die gemeinsamen Szenen, die oftmals mit Sarkasmus, Ironie und einer guten Portion Schlagfertigkeit von beiden Seiten gespickt sind, machen sehr viel Spaß. Der Schreibstil liest sich flüssig und ist wirklich eingängig.
Immer wieder werden wir mit neuen Details gefüttert, so dass die Geschichte nie langweilig wird und sie hält auch die ein oder andere unerwartete Wendung für uns bereit. Warum z.B. hat Felicity plötzlich Visionen und hat Lee gar etwas damit zu tun? Und warum belatschert er sie, dass sie sich wehren und sich selbst nicht als Loser abstempeln lassen soll??
Mit jedem Kapitel wird die Story geheimnisvoller und in letztem Drittel geht es dann soweit, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Die Geschichte durchlebt einen solchen Wandel, dass…… ACH, lest selbst! :D
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am 24. Juli 2015
Ein Zufallskauf und ein sehr gelungener- verführt hat mich das hervorragende Cover, aber ich muss sagen, die Geschichte hat mich absolut gefesselt und ich bin gespannt, wie es weiter geht...

Inhalt:

Felicity ist nicht gerade das, was sich die Elfenwelt unter der ihr prophezeiten Retterin vorgestellt hat. Sie ist erst achtzehn, trägt eine Zahnspange und arbeitet abends in einem heruntergekommenen Pub. Leander hingeggen, der Neue an Felicitys Schue, ist der wohl bestaussehende Junge Londons - und ganz sicher nicht Felicitys Typ. Merkwürdig ist nur, dass er einfach nicht mehr von ihrer Seite weichen will...

So sagt es der Klappentext. Und ich bin ganz begeistert, denn der Klappentext bringt es auf den Punkt und verrät nicht zu viel von der Geschichte, sondern gibt tatsächlich einen kurzen Einblick- in meinen Augen wirklich selten.

Felicity Morgan ist ein ziemlich realistischer Mensch, aber trotzdem träumt sie davon, mehr aus ihrem Leben zu machen als ihr ihre Umwelt zutraut und als jemals jemand aus ihrer Familie geschafft hat. Dabei ist sie unendlich loyal und kämpft hart für sich und die, denen sie sich zugehörig fühlt. Ihr Aussehen leidet darunter regelmäßig, aber ihre Freunde stört das nicht, denn sie sehen den Menschen unter der "Schlampigkeit". Felicity hasst Aufmerksamkeit und dann kommt Leander "Lee" FitzMor an ihre Schule. Direkt in den ersten 10 Minuten bändelt der Schönling mit dem Star Club an und knutscht mit der schönen Felicity Stratton (natürlich nur eine Verwechslung :D) und hat somit jeglichen Respekt von Felicity Morgan verloren, bevor er überhaupt nur die Chance hatte, welchen zu erringen. Das ist er nicht gewöhnt und deshalb (und aus zahlreichen anderen Gründen) versucht er "Fay" für sich zu gewinnen.

Meinung:

Die Geschichte sprüht vor Energie. Das hat mich am meisten begeistert. Felicity ist all das, was oben beschrieben ist und dabei verteilt sie diese Energie an ihre Umwelt, dass man sie einfach mögen muss. Sie ist nicht der Prototyp einer Protagonistin, weder eines dieser naiven Liebchen, noch eine dieser toughen Frauen, sondern eine wirklich liebreizende Mischung aus Intelligenz, Realismus und Tollpatschigkeit, die sich ihrer Vorzüge wirklich absolut nicht bewusst ist. Und das macht eigentlich die ganze Geschichte aus. Sie lebt von Felicity "Fay".

Im Prinzip ist dieser erste Band der Trilogie ein sanfter Einstieg- die Autorin bringt uns alle Personen nahe, lässt sie uns und sich gegenseitig kennenlernen. Sie zeichnet dem Leser auf, wie sich die Beziehungen zwischen Lee, Fay und ihren Freunden verändern, wie die anfängliche Abneigung sich in zaghaftas Vertrauen und in eine Art Freundschaft dreht. Am Ende der Lektüre dieses Bandes weiß man immer noch nicht viel über die Prophezeiung oder über die Insignien des Pan oder über die Elfenwelt, aber wir kennen die Protagonisten der Trilogie wirklich gut und haben sie ins Herz geschlossen und hoffen und Bangen mit ihnen.

Wirklich überzeugt hat mich der Schreibstil der Autorin. Er ist flüssig und schnell zu lesen ohne langweilig zu wirken. Man ist gefesselt von den Dialogen zwischen Fay und Lee und allen anderen. Trotzdem ist sie manchmal regelrecht so blumig, dass man den Duft, von dem Lee ständig umgeben zu sein scheint, förmlich riecht. Sie hat nicht wirklich Spannung für den Verlauf dieses Bandes aufgebaut, sondern im Hinblick auf die Gesamtgeschichte und das gefällt mir wahnsinnig gut. Leider kam so das Ende ein wenig plötzlich, aber ich habe den zweiten Band schon parat und werde direkt weiterschmökern.

Das Cover hatte mich schon überzeugt, bevor ich überhaupt nur eine Ahnung hatte, was das für ein Buch sein könnte. Der Umschlaggestalter hat wirklich eine wahnsinnig gute Arbeit abgeliefert. Die Mischung aus Grau-, Grün- und Lilatönen passt so gut, zu der Welt die Sandra Regnier in ihrer Geschichte zeichnet- die Grautöne für das London, aus dem Fay kommt, ein Einerlei aus Sorgen und Hoffnungslosigkeit, das Grün für Lee und seine Elfenwelt und das lila für die unbekannte Zukunft. Dazu Big Ben im "Nebel" und die Silouhette eines geflügelten Wesens im Zentrum. Wirklich sehr schön.

Alles in allem ein gelungener Auftkt in eine tolle Fantasygeschichte!

Eine Leseempfehlung an alle die leise Fantasygeschichten mögen ohne Vampire und für den Anfang auch ohne große dramatische Liebesgeschichten und andere Dramen.

Ich gebe diesem Buch 4 Sterne, wenn ich könnte auch 4,5!!!
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am 24. August 2015
Ich hatte von dem Buch vorher noch nichts gehört und bin auch eigentlich zu alt wahrscheinlich – aber genau dennoch war ich absolut positiv überrascht. Eine schöne geschriebene, fantasievolle Geschichte, die in diesem Band zumindest im Umfeld der Highschool spielt und weniger in der Welt der Feen. Man ahn schnell worauf das ganze hinausläuft, aber das mindert nicht die Spannung und die Autorin lässt einen ja auch ziemlich zappeln, was die Hauptfiguren angeht.

Leichte Spoiler-Gefahr: Felicitys Verhalten ist manchmal nicht ganz nachvollziehbar, einerseits wird sie recht offensiv umschwärmt, andererseits glaubt sie manchmal, dass Lee kein echtes Interesse an ihr hat – das ist schon etwas merkwürdig. Aber die Autorin gibt schon genug Gründe, dass Felicity eben nicht eine von vielen sein möchte, warum sie ihm so lange widerstehen soll. Mich haben manchmal die vielen Referenzen auf echte Schauspieler und Filme gestört, aber das ist sicherlich Geschmacksache. Trotzdem: absolut 5 Sterne für diese nette, unterhaltsame Geschichte, ich werde bestimmt weiterlesen.
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