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Die Ottonen: Königsherrschaft ohne Staat Taschenbuch – 21. April 2005

5.0 von 5 Sternen 4 Kundenrezensionen

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Taschenbuch, 21. April 2005
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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Gerd Althoff, geb. 1943, Promotion in Münster 1974, Habilitation in Freiburg 1981; Professuren in Münster, Gießen und Bonn, seit April 1997 Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Münster. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Top-Kundenrezensionen

Von Michael Dienstbier TOP 500 REZENSENT am 9. Dezember 2006
Format: Taschenbuch
Ein Einstieg in die für uns so fremde Welt des 10. Jahrhunderts fällt vielen recht schwierig. Mit der Terminologie des modernen Staates lassen sich die Herrschaftsmethoden der Ottonen nicht beschreiben und erfassen. Eine kurze, kompakte und verständliche Einführung bietet Gerd Althoffs Darstellung "Die Ottonen", die 2005 in zweiter Auflage auf den Markt gekommen ist. In chronologischer Reihenfolge werden die fünf ottonischen Herrscher (Heinrich I, Otto I-III, Heinrich II) vorgestellt.

Althoff konzentriert sich dabei auf die großen Leitlinien der einzelnen Herrschaftsperioden. Bei Heinrich I, der oftmals anachronistisch als Gründer des Deutschen Reiches bezeichnet wird, ist es die erfolgreiche Ungarnabwehr, bei seinem Sohn Otto I die Wiedererlangung der Kaiserwürde und bei Otto III die sog. Renovatio inperii romanorum.

Neben der Chronologie legt Althoff Wert darauf, die strukturellen Besonderheiten ottonischer Herrschaft, die das Verständnis dieser Epoche für uns so erschwert, zu betonen. Da wäre zum Beispiel das "ottonisch-salische Reichskirchensystem", welches darin bestand, kirchliche Ämter im gesamten Reich mit Mitgliedern aus der Hofkapelle, oftmals enge Familienmitglieder, zu besetzen. Auch die Verbindung der ostfränkischen Königswürde mit Italien und somit dem Amt des Kaisers, welches Otto I erstmals wieder erlangen konnte, wird analysiert.

Ebenso erwähnt Althoff immer wieder die Quellen, die uns überhaupt erst Zugang zur Geschichte der Ottonen ermöglichen.
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Format: Broschiert
Die Liudolfinger-Dynastie wird Herrscher um Herrscher von Heinrich I. über die drei Ottonen bis Heinrich II. in einzelnen Kapiteln kursorisch aber fundiert abgehandelt. Während Otto II. etwas kürzer ausfällt, wird der Paradigma-Wechsel vom schwärmerischen Otto III. zum machtpolitisch nüchternen Heinrich II. etwas kritischer beleuchtet.
Sehr guter Überblick zum Einstieg in eine vertieftere Auseinandersetzung mit den Ottonen.
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Format: Taschenbuch
Sehr gut lesbare Darstellung des Themenkomplexes der Ottonen. Im Vergleich zum gleichnamigen Buch aus der selben Reihe besticht es durch seine klare Struktur und verständliche Formulierungen. Überlange Schachtelsätze werden vermieden. Auch ist das Literaturverzeichnis klar strukturiert und ermöglicht das Finden wichtiger Werke zu einzelnen Unterpunkten.
Viel wesentlicher ist aber: Althoff vertritt die Neue Forschung und nimmt alle Entwicklungen mit auf, die sich im letzten jahrzehnt in der Ottonenforschung ergeben haben. Hier werden viele neue Erkenntnisse eingearbeitet und noch von Beumann vertretene Sichtweisen abgelöst.
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Format: Taschenbuch
Ein gutes und gelungenes Buch braucht keine langatmige Rezension. Dieser gedanklich klar gegliederte, leicht verständliche Text bietet den idealen Einstieg in den Abschnitt der Ottonen. Nebenbei erfährt man auch einiges über die Bewertung historischer Quellen und wie ein kritisches Geschichtsstudium vorzugehen hat.
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