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am 11. Mai 2014
Gelungenes Werk über Glück! Gut verständlich auch für Nichtmediziner, ganz hervorragend empfinde ich den Anteil am Schluss des Buches, der ganz viele Anleitungen für die Praxis enthält.
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am 31. Januar 2017
Ist man selbst glücklich, kann man auch andere glücklich machen.
Daher sollte es jedermanns bestreben sein, sich selbst glücklich zu machen. Vor allem Therapeuten, Mediziner und Psychologen tragen die Verantwortung, Krankheiten und Beschwerden der Menschen zu lindern. Das Buch von Tobias Esch – Arzt und Neurowissenschaftler – hält viele Techniken und Übungen aus der Positiven Psychologie und der Mind-Body-Medizin bereit. Ein guter Teil des Glücks ist nämlich trainierbar – so die neuesten Forschungsergebnisse. Durch positives Denken, Achtsamkeit und Genuss können wir unser Glücksempfinden aktiv beeinflussen – dabei gilt aber „selbst gemacht macht glücklicher“. Der Autor erklärt in den ersten Kapiteln wie wichtig die partizipative Einbeziehung des Patienten in den Behandlungsprozess ist – dies stärkt das Selbstbewußtsein und die endogene Glückskompetenz. Denn wahres Glück kommt tatsächlich von innen. Man spricht auch von der endogenen Belohnung oder Glücksphysiologie d.h. von der Selbstheilung beim Menschen.
Es gilt nun für Therapeut und Mediziner, diese Eigenkompetenz und Selbsthilfekompetenz im Patienten zu stärken. Der partnerschaftliche Umgang zwischen Therapeut und Patient und ein ausreichender Informationsaustausch sind dafür unabdingbar. Denn geteiltes Glück ist doppeltes Glück.
Die Zutaten dafür sind Zeit, Aufmerksamkeit, Achtsamkeit und Empathie. Allerdings ist es ebenso wichtig, dass der Arzt und Therapeut das eigene Glück im Kollegium und privat kultiviert.
Im Kapitel sieben geht der Autor – auch für den Laien verständlich – auf die Neuroanatomie ein „eine kleine Hirnkunde“. In einer Übersichtstabelle „Hirnstrukturen und ihre Funktion wird das ganze Zentrale Nervensystem übersichtlich dargestellt. Zeichnungen und Querschnitte der Hirnabschnitte machen das ganze plastisch und einfach zu erfassen.
Im ausführlichen Kapitel acht erklärt der Autor die Neurobiologie des Glücks. Er beschreibt die Funktionsweise und die Wichtigkeit der Neurotransmitter und die Wirkungsweise von Hormonen. Dabei wird klar – Positives kann man lernen – dies wird Neuroplastizität genannt. Es ist nur eine Frage des Trainingseffekts. Interessant dabei ist, dass der Wissenschaftler Tobias Esch herausgefunden hat, dass meist zuerst das Glück da war und danach der Erfolg. Das heißt jemand der über Erfolg z.B. im Beruf das Glück sucht, wird es schwerer haben – als wenn er es umgekehrt versucht.
Es wird auch klar, dass das Glück mit Herausforderung und Anstrengung zu tun hat. Denn ohne Neugierde und Aktivität gibt es auch keine Plastizität. Das Belohnungs- und Glückssystem im Gehirn benötigt Aufmerksamkeit „motivierende Zuwendung“ – Energy flows, where attention goes“. Das ganze läuft dann immer nach dem gleichen Prinzip ab – Motivation – Lernen – Belohnung. So entsteht dann auch das Flow-Modell – indem man sich voll für etwas oder jemanden engagiert.
Der Autor spricht dann im Kapitel zehn über „Was macht Ärzte und Therapeuten glücklich“ sehr ausführlich über die Zutaten für das eigene Glück – Präsenz und Kohärenz, Altruismuss, Empathie und Mitgefühl sind dabei wichtige Säulen in der therapeutischen Praxis, um das Glück zu kultivieren.
Die Techniken und die dazu gehörigen Übungen zur Positiven Psychologie beschreibt der Autor im Kapitel elf – dazu gehören Dankbarkeit – Vergebung – Achtsamkeit und Mitgefühl – Zielsetzung und positive Zielformulierung.
Im letzten Kapitel finden sich praktische Anwendungsbeispiele z.B. bei Depression und Burn-out, Adipositas und die Folgeerkrankungen, Rheumatische Erkrankungen, Infektionskrankheiten, Herz-Kreislauferkrankungen, Lungenkrankheiten, Hauterkrankungen und Suchterkrankungen. Das ganze auch in einer übersichtlichen Tabellenform.
Im Anhang gibt es eine praktische Meditationsanleitung.
Das Buch erklärt die neuesten Forschungsergebnisse der Hirnforschung und hilft die Erkenntnisse der positiven Psychologie in die Praxis umzusetzen. Es ist sehr positiv geschrieben und selbst für den medizinischen Laien gut verständlich. Die vielen praktischen Empfehlungen machen das Buch zu einem wertvollen Ratgeber und bereichern das eigene Glücksempfinden und die des Patienten.
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am 2. April 2017
Was wissen wir heute über das Glück? Was haben Glück und Zufriedenheit gemeinsam? Was passiert in unserem Körper, unserem Gehirn wenn wir glücklich sind? Das Buch zeigt wichtige neurobiologische Mechanismen aus der Glücksforschung auf, gibt zentrale Einblicke in die positive Psychologie und regt maßgeblich zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema an. Ich kann es allen empfehlen, die mehr über das Glück erfahren möchten!
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am 29. Januar 2016
Dieses Buch ist hervorragend recherchiert, und setzt auf geniale Weise das neueste Wissen aus der Hirnforschung mit zT uraltem Menschheitswissen in Verbindung. Bin selbst vom Fach und kann das beurteilen ... Von diesem Buch hat wirklich Jede/r was - persönlich und auch für den Therapeutenjob.
Dieses Buch ist von einer speziellen Güteklasse: es kann das Leben verändern! Bunt und lebhaft genug, um unterhaltsam zu sein, aber dennoch fachlich profund. Auch ein medizinischer Laie schafft es, das Wesentliche für sich selbst herauszuholen. Am schönsten daran ist der optimistische Grundton, all die Hoffnung, die uns die neueren Forschungsergebnisse schenkten.
Uneingeschränkte Leseempfehlung !!!
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am 24. April 2014
An diesem Buch gefällt mir besonders, dass es zu den wissenschaftlichen Informationen auch die Ethik nicht links liegen lässt. Damit ist es kein Ratgeber der üblichen Art, der darauf abzielt, dem Leser Wege zur Mehrung von Wohlstand und Lebensfreude aufzuzeigen.

Themen, wie Dankbarkeit, Vergebung, Tugend oder Zuversicht werden mit ihrem direkten Zusammenhang zum eigenen Glück in Verbindung gebracht. Wer sich davon angesprochen fühlt, nicht nur erfolgsorientiert, sondern auch ethisch zu handeln (für Tobias Esch kein Widerspruch), für den ist dieses Buch richtig.
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TOP 100 REZENSENTam 27. November 2013
Die moderne Wissenschaft hat noch kein Mittel erschaffen können, das so beruhigend ist wie der Klang einiger herzlicher Worte. Gleichzeitig hat sie noch kein Mittel erschaffen, das die Vergiftung durch beleidigende Worte aufheben könnte.

Alle Appelle an das Böse sind letzten Endes ein unsägliches Versagen, und wenn Werbespezialisten meinen, das Böse fördern zu müssen, dann irren sie tief und gewaltig wie sich die Kirche im Mittelalter verirrt hatte.

Diesem Buch steht mein persönliches Motto als Leitlinie voran:

All jene in der Welt, die unglücklich sind, sind so, weil sie nach dem eigenen Glück streben. All jene in
der Welt, die glücklich sind, sind so, weil sie auf der Suche nach dem Glück der anderen sind. (John Dunne)

Selten so gute und prägnant richtige Inhalte gelesen. Dabei klar und verständlich. Ein modernes Vademecum für alle, das seine Stärken vor allem im Dritten Teil, den praktischen Empfehlungen, entfaltet. Glück ist sicheres Sein können, der Flow des erfolgreichen Arbeitens, die Bedeutung für andere und vor allem das Lieben-Wollen-Können, d.h. die partnerschaftliche und soziale Vernetzung.

Tatsächlich kann man Glück trainieren, weil es weniger zufällig ist als angenommen. Des Menschen Wille, das ist sein Glück, sagte schon Schiller. Heute sollten all jene unsäglichen Schwätzer ihren Mund halten, die postulieren, dass Menschen vor allem das Böse und die Krimis sehen wollen, das genaue Gegenteil wird morgen normal sein. Weil wir alle aus dem Katastrophenmodus herauskommen wollen.

Auf Seite 172 finden wir eine Definition der Happy people:
"Sie ... reduzieren den Stress, entspannen sich, werden geliebt, ihnen wird vertraut, sie erleben sich und ihr Leben als sinnvoll.....
So haben Schweizer Neuroökonomen eindrucksvoll zeigen können, dass nicht nur das vermeintlich selbststüchtige Konsumentenverhalten, sondern auch eine altruistische Motivation und ein prosoziales Wirtschaften potenziell unser Handeln bestimmen."

Dieses Buch wird morgen ein moderner Klassiker für das Training von Empathiefähigkeit und Glück sein, alte Verhaltensmuster wie "Neid und Zwietracht, das Böse und Heldentum" werden demaskiert und nackt dastehen. Allen, die noch darin gefangen sind, empfehle ich die Zuversichts- und Optimismusübungen ab Seite 226.
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am 28. Januar 2014
Sehr interessantes Buch über das Glück, das weniger wie viele Ratgeber plumpe Tipps gibt (ist ja auch kein Ratgeber...), sondern sich den neurobiologischen Hintergründen des Glücks widmet. Das ist meiner Meinung nach viel interessanter! Es richtet sich an Mediziner/Therapeuten, ist aber auch für alle anderen empfehlenswert! Streckenweise anspruchsvoll, aber das Lesen lohnt sich sehr. Aus diesem Buch kann jeder für sich etwas mitnehmen und versteht die (eigene) Welt danach vielleicht ein kleines bisschen besser.
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am 6. Februar 2014
Eine durchweg gelungene Darstellung der Glücksforschung.Der aktuelle Stand der Wissenschaft wird sachlich und allgemein verständlich aufgearbeitet dargestellt. Hier fließen weder veraltete Volksweisheiten noch ungeprüfte Meinungen ein. Das Fundament ist stimmig. Daneben würzen persönliche Erfahrungen das Buch und erhöhen den Lesespaß.
Hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis.
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am 4. Februar 2014
Tobias Esch ist ein sehr wichtiger Beitrag gelungen: es ist höchste Zeit, die Erkenntnisse der positiven Psychologie in die Praxis umzusetzen. Dazu braucht es ein theoretisches Fundament und konkrete Ideen für die Anwendung. Dieses Buch hat beides.
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am 7. März 2014
Sehr aufschlussreich und lesenswert, hat mir sehr gefallen. Kann ich nur weiter empfehlen.
Gibt neue Denkanstöße. Es tut immer gut einen anderen Blickwinkel zu betrachten.
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