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Die Neunte: Schiller, Beethoven und die Geschichte eines musikalischen Welterfolgs Taschenbuch – 1. August 2009

3.7 von 5 Sternen 6 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Die Entstehungsgeschichte dieser Text-Ton-Beziehung verwandelt Hildebrandt in einen amüsant zu lesenden Musikgeschichtsroman." Wolfgang Schreiber, Süddeutsche Zeitung, 09.04.05

"Einer jener großen kulturhistorischen Tatsachenromane, die vor dem Leser eine Fülle zuverlässigen Fachwissens ausbreiten, dies jedoch so wundersam bunt geblümt, so ironisch schillernd und humorig aufgeknöpft, daß alle, Kenner wie Liebhaber, befriedigt sind und auf dieser weiten Wiese künftig öfters spazierengehen. ... Ein herrliches Schmöker- und Verschenke-Buch, aus der Flut der Beethovenliteratur ist es das mit Abstand lesbarste, lockerste und freudig-vergnügteste." Eleonore Büning, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.03.05

"Eine toll geschriebene, faszinierende und spannende Kulturgeschichte." Carsten Fastner, Falter, 17.06.05 -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Dieter Hildebrandt wurde 1932 in Berlin geboren und lebt heute als Publizist und Schriftsteller im Spessart. Er veröffentlichte u.a. ›Ödön von Horvath‹ (1975), ›Lessing. Biographie einer Emanzipation‹ (1979), ›Pianoforte. Der Roman des Klaviers im 19. Jahrhundert‹ (1985), ›Piano, piano! Der Roman des Klaviers im 20. Jahrhundert‹ (2000), ›Die Neunte. Schiller, Beethoven und die Geschichte eines musikalischen Welterfolgs‹ (2005, dtv 34560).

Alle Produktbeschreibungen

Kundenrezensionen

3.7 von 5 Sternen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Wenn ein musikalisches Werk ein Buch von über 350 Seiten verdient, so muss es ein wirklich ganz besonderes sein. Und es gibt, so meine ich, kein anderes, dass dieses Vorhaben mehr verdient als die neunte Sinfonie von Beethoven, ein Meilenstein der Kulturgeschichte, das wohl bekannteste Werk der gesamten Musikgeschichte.

Der Schriftsteller Dieter Hildebrandt hat sich an dieses Vorhaben gewagt und in neun Kapiteln auf 347 Seiten plus Quellenapparat und Register die Geschichte dieses musikalischen Ausnahmeereignis wiedergegeben. Er beginnt mit der Uraufführung 1824 in Wien, erklärt die Entstehungsgeschichte sowohl des Gedichts als auch der Sinfonie und beschreibt ausführlich ihre Rezeption, zunächst in der Dekade nach ihrer Uraufführung in Deutschland, London, Paris und New York, allerdings belässt er es keineswegs dabei. Er beschreibt auch den Missbrauch, der mit der Neunten getrieben wurde von dem Egomanen Richard Wagner, der keine Skrupel hatte, Eingriffe in die Partitur vorzunehmen, den Patrioten, die sie jeweils als Manifestation ihrer Staatsform nutzten und den Nationalsozialisten, die sie für sich als Bollwerk deklamierten. Hildebrandt erläutert weiterhin ihre Bedeutung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, darunter vielseitige Verwendung in der Literatur und im Kino (Thomas Mann, Anthony Burgess, Stanley Kubrick), ihr Weg zur Europa-Hymne und die zunehmende Trivialisierung u .a. durch die Werbung.

Er endet mit einem Ausblick und kommt zu dem Schluss: Die Neunte ist nach wie vor hoachktuell. "Wie, ohne Leidenschaft, wollt ihr etwas erreichen? Wie, ohne Pathos des Zorns, wollt ihr gehört werden? Wie, ohne Courage, wollt ihr frei werden zur Freude?" (S. 343).
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Format: Gebundene Ausgabe
Kaum ein Werk ist so mit der Politik verwoben, wie diese Sinfonie.

Hildebrandt zeichnet kenntnisreich und voller Querverweise die Geschichte des Schiller'schen Textes, die Geschichte der Entstehung er Sinfonie und deren weiteren Entwicklung.

Das Werk von Beethoven ist für damalige Verhältnisse monströs, so wie die grosse Fuge, die späten Quartette, sicher auch die Hammerklaviersonate.

Kein Wunder, dass eine Zeitlang dieses Werk als die Verwirrung eines inzwischen tauben Komponisten verstümmelt aufgeführt wurde; der vierte Satz wurde einfach weggelassen.

Hildebrandt zeichnet nach, wie andere Komponisten sich dieses Werks bedient haben, um sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen, wie etwa Berlioz oder Wagner.

Ausgerechnet ein Werk, das die Verbrüderung von Menschen beschwört, wird dann zum zentralen Beethovenwerk der Nazi-Zeit, wurde am häufigsten von allen Sinfonien aufgeführt, nicht die fünfte oder die Eroica.

Das legendäre Konzert von Furtwängler am 19.4.1942 wird ausführlich behandelt ( wir sehen im Film taking sides von Szabo die Rechtfertigungen von Furtwängler- angelehnt an die Arbeiten von Prieberg). Die Neunte als Huldigung von Hitler ( der gar nicht anwesend war),anwesend die gesamte Parteielite. Vim März des Jahres 1942 existiert eine Aufnahme der Sinfonie mit den Berlinern und Furtwängler, die man sicher als nicht Hymne auf den Nationalsozialismus bezeichnen kann, so heftig, so rauh, keine Weihefeier, eher ein Spiegelbild bedrohter Menschlichkeit.

Dann nach dem Krieg die Entwicklung zur Europa-Hymne- dem Geist des Werks sicher mehr entsprechend.
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Format: Gebundene Ausgabe
"Freude, schöner Götterfunken - jeder kennt den Schlußchor von Beethovens neunter Symphonie. Doch wer kennt seine Geschichte?" Diese Worte stehen auf dem Umschlag und versprechen eine intensive Beschäftigung mit einem weitbekannten und doch eigentlich unbekannten musikalischen Werk.

Also beginnen wir gespannt zu lesen, und folgen gleich zu Beginn dem jungen Beethoven, der das von ihm verehrte schillersche Gedicht vertonen möchte und dies doch nicht gleich tun darf - denn Schillers Gedichte, die Worte des Aufrührers, sind verboten und verbannt. Erst Jahrzehnte später dann - im Rahmen seiner letzten Symphonie - darf Beethoven den Jugendwunsch umsetzen und erschafft damit ein großes Werk, in dem Instrumentierung und Chor in gänzlich neuer Weise zusammengreifen und die Zeitgenossen überfordern. Es wird wieder Jahrzehnte dauern, bis das Werk als 'angenehm' oder 'bewegend' empfunden und auch in den Konzerthäusern aufgeführt wird (anstatt, wie zuvor, den letzten Satz der Neunten einfach auszulassen).

Dann lesen wir über Schiller - und spüren den Worten des Freudengedichtes nach. War Freude gemeint - oder sollte doch eher 'Freiheit' an der Stelle im Gedicht stehen? War es ein Trinklied oder das Lied eines versteckten Freimaurers? Dieter Hildebrandt deckt allerlei Bekanntes auf aber auch viele unbekannten Details, es ist eine Freude, Schiller hier noch einmal zu begegnen.

Die Rezeptionsgeschichte und Gedanken zu einzelnen Partien des Schlußsatzes, das alles war herrlich zu lesen, gebildet, gut recherchiert. Ich persönlich finde Dieter Hildebrandts Stil manchmal etwas zu vollmundig oder gezwungen: da schwankt Schiller 'zwischen Hunger und Herzog, zwischen Schuldturm und Schikane'...
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