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Die Nacht ist Leben: Autobiographie von [Marquardt, Sven]
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Die Nacht ist Leben: Autobiographie Kindle Edition

4.5 von 5 Sternen 24 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Eine berührende Autobiografie", Der Spiegel, Tobias Rapp, 28.07.2014

Kurzbeschreibung

Ob als Punk im Prenzlauer Berg der achtziger Jahre, als Arrangeur verstörender Fotos vor und nach der Wende – oder als Einlasser im Berliner Club Berghain: Sven Marquardt ist immer tief abgetaucht ins Leben. Manchmal ist er auch untergetaucht, um wieder aufzutauchen. Dabei hat er Geschichten gesammelt: über Menschen, ihre Lichtblicke und Abgründe. Und über eine Liebe, die Glück und Schmerz bedeutet und für ein ganzes Leben reicht: die zu Berlin.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 9318 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Ullstein eBooks (8. August 2014)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00GS02VJE
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Nicht aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen 24 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #58.793 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Broschiert Verifizierter Kauf
take my place for what it's worth
hunger for a pair of eyes
to notice and to recognize''

Suzanne Vega, "Institution Green"(1990)

Ich gebe diesem Buch die fünf Sterne nicht deshalb, weil ich es für ein literarisches Meisterwerk halte. Es sind fünf Sterne für eine sehr gute und ehrliche Einschätzung der eigenen Person. Er ist gerecht mit der eigenen Vergangenheit.

Ohne Berührungspunkte kann man es sicher schnell, ja wohl sogar quer lesen, ohne dass viel dabei verloren geht. Es ist schon richtig, dass der ein oder andere, obwohl im "Hamsterrad", Tiefgründigeres und Spannenderes zu erzählen hätte, nur kennt denjenigen halt keiner. Bekanntheit entsteht am sichersten durch Äußerlichkeiten. So sollte man sich also auch nicht beschweren, dass nicht das Erwartete zum Vorschein kommt, wenn man dann doch mal an der Oberfläche kratzt.

Und es ist ja durchaus auch ein Zeitdokument. So kann man z.B. bei der Beschreibung der DDR, als ein Land der Nischen, in dem eigentlich jeder irgendwie in die ihm entsprechende abgetaucht ist, auf interessante Gedanken etwa über Zweckfreundschaften stoßen, die es vielleicht dann doch lohnen, tiefer einzudringen.

Auch denen, die etwas über das Berghain erfahren wollen, biete es eher wenig. Es ist tatsächlich dann am lesenswertesten, wenn es um Menschen geht, Freundschaften, Weggefährten. Mit dem Thema Türsteher gleitet es sogar ab. Es bekommt eine andere Sprache. Das geht soweit, dass vor allem die Episode über die Anfänge wirkt wie von einem anderen Autor verfasst.
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Format: Broschiert
Von der etwas wilden Erscheinung auf dem Cover darf man sich nicht täuschen lassen. Denn im Buch lernt man einen sensiblen Menschen kennen, der gut über sich und seine Umwelt reflektieren kann.

Und so beschreibt er einfühlsam das Leben in der DDR, die Zeit der Wende und das folgende Vierteljahrhundert bis heute. Und so wie es manch gesellschaftliche Umbrüche in dieser Zeit gab, beschreibt er auch die eigenen Brüche in seiner Biografie. Man sieht das schon an den Fotos. So sieht man ihn z.B. auf einem Bild schüchtern mit Anzug und Krawatte zwischen seinen Eltern zur Jugendweihe sitzen. Und ein paar Jahre später in seinem Leben bzw. ein paar Seiten später im Buch sieht man ihn dann schon als Punk, der herausfordernd in die Kamera schaut. Welch ein Wandel!

Überhaupt die Fotos, die fand ich gut. Marqurdt ist ja Fotograf, hat schon eigene Ausstellungen gemacht. Und das merkt man auch an seinen Fotos im Buch. Atmosphärisch dicht etwa die Bilder von verfallenden Straßenzügen und Hinterhöfen im damaligen Ost-Berlin, die besser als Worte die resignative Endzeitstimmung der letzten Jahre der DDR einfangen.

Fazit: Man muss und wird nicht alle Ansichten des Autors teilen. Aber man merkt, dass er authentisch ist, dass er sein Leben genau so lebt, wie er es leben will. Und das nötigt schon Respekt, vielleicht gar Bewunderung ab - weil die meisten sich das eben nicht trauen. Aber lassen wir ihn selbst das Schlusswort halten: " Mir graut nur vor dieser Routine, diesem Hamsterrad, in dem die meisten verschwinden und bis zu ihrem Tod nicht mehr herauskommen."
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Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Ich habe mir dieses Buch zugelegt, da ich Technofan bin und im Besonderen vom Berghain und dessen Mikrokosmos mit all seinen Eigenarten und ungeschriebenen Gesetzen fasziniert bin. Und wer das Berghain kennt, der weiß auch von Sven Marquardt, dem "Cheftürsteher" des Clubs. Diese Autobiographie beleuchtet beinahe alle Stationen seines Lebens, von seiner Zeit als Punk und Rebell in Ostberlin, den rauschenden Partynächten, Abstürzen und Höhenflügen, und der Liebe zur Fotografie. Auch wenn man mit der Berliner Clubszene oder elektronischer Musik nichts am Hut hat, fesselt einen dieses Buch sofort: Der Schreibstil ist spannend, frei von Schnickschnack und aufs Wesentliche beschränkt. Nicht nur die teils befremdlichen Abläufe im DDR-Alltag werden beleuchtet, auch in sein Gefühlsleben gibt Marquardt Einblick. Ohne Kitsch oder Selbstmitleid, aber mit hohem Identifikationswert für den Leser. Denn wer von uns hat sich nicht schon verloren gefühlt, wenn er einen geliebten Mensch oder Freund ziehen lassen musste? Wer war nicht schon frustriert, wenn er das Leben nicht so nehmen konnte, wie es kam? So hart und unnachgiebig Sven Marquardt auf den ersten Blick wirkt, so sympathisch und sensibel offenbart er sich in dieser Autobiographie. Ich kann "Die Nacht ist Leben", uneingeschränkt empfehlen, Berlin - Fans im Besonderen. Es ist eines dieser Bücher, die man, ohne es wirklich zu realisieren, an einem Nachmittag durchlesen kann, weil sie einen derart in ihren Bann ziehen. 5 Sterne!
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Format: Broschiert Verifizierter Kauf
in der ehemaligen DDR. Ich selbst bin als Kind und Heranwachsender in Ostberlin aufgewachsen - allerdings bereits in der sog.Nachkriegsgeneration - und habe daher dieses Buch mit besonderem Interesse gelesen.

Es tauchten die mir bekannten Strassennamen vom Prenzlauer Berg auf.

Dieses unangepasste Leben im damaligen System ist beachtlich, und es hat sicherlich besonderen Mut erfordert, sich aufzulehnen; und zwar mit allen Konsequenzen - negativen als auch positiven Erfahrungen.

Trotz Suff und Drogen hat S.M. seinen Weg gefunden. Dafür alle Achtung!!!
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