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Die Nacht des Jägers

4.5 von 5 Sternen 48 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Darsteller: Robert Mitchum, Shelley Winters, Lillian Gish, Evelyn Varden, Peter Graves
  • Regisseur(e): Charles Laughton
  • Komponist: Walter Schumann
  • Künstler: Stanley Cortez, James Agee, Paul Gregory
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Italienisch (Mono), Deutsch (Mono), Englisch (Mono), Französisch (Mono), Spanisch (Mono)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Niederländisch, Schwedisch, Finnisch, Norwegisch, Dänisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: MGM HOME ENTERTAINMENT GMBH
  • Erscheinungstermin: 17. Mai 2001
  • Produktionsjahr: 1955
  • Spieldauer: 90 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen 48 Kundenrezensionen
  • ASIN: B00005AC3O
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 66.757 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ben Harper sitzt im Gefängnis und wartet auf seine Hinrichtung. Bei einem Banküberfall erschoss er zwei Angestellte und erbeutete 10.000 US-Dollar, die er vor seiner Verhaftung noch irgendwo zu Hause verstecken konnte. Wo genau, das versucht sein Zellengenosse Harry Powell vergeblich harauszufinden. Powell, der wegen einen kleineren Delikts in Haft ist, verbirgt hinter seinem sympathischen Äußeren einen gefährlichen Mörder und Psychopathen, der als Prediger durch die Lande zieht. Harper wird hingerichtet und Powell aus dem Gefängnis entlassen. Er besucht Harpers Familie, erschleicht sich ihr Vertrauen und heiratet seine Witwe. Schon bald muss er aber erkennen, dass nur Harpers Kinder, Pearl und John, das Versteck des Geldes kennen. Für sie beginnt ein Albtraum. "Die Nacht des Jägers", Charles Laughtons einzige Regiearbeit, ist ein nervenaufreibender Psycho-Thriller und gehört zu den Klassikern des Film Noir.

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In der amerikanischen Filmgeschichte ist Die Nacht des Jägers das seltenste und exotischste Exemplar. Er ist, gelinde gesagt, ein Meisterwerk. Und dies nicht allein, weil er die einzige Regiearbeit des herausragenden Schauspielers Charles Laughton (Spartacus, Zeugin der Anklage ist. Oder etwa, weil ihm das einzige verfilmte Solo-Drehbuch des legendären Filmkritikers James Agee (der bei African Queen Co-Autor war) zugrunde liegt. Die Wahrheit ist, dass es niemals seitdem einen Film gegeben hat, der diesem fantasmagorischen, überhitzten Stil nahekam. Hier vermischen sich der deutsche Expressionismus, religiöser Wahn, märchenhafte Fantasie (der Grimm-igsten Art) und das Thema des unbarmherzigen Verfolgers zu einem furiosen Gebräu. Die Geschichte selbst wirkt wie eine albtraumhafte Vorwegnahme all der Filme, die mit Scream Wiedergeburt und Höhepunkt erlebten.

Die Nacht des Jägers erzählt von einem wahnsinnigen Prediger (Robert Mitchum, der mit dieser Rolle seinen bemerkenswerten Bösewicht in Ein Köder für die Bestie ankündigte), der einen Jungen und seine kleine Schwester quält. Er heiratet sogar deren verwirrte Mutter (Shelley Winters, Die Höllenfahrt der Poseidon, Lolita) -- und all dies nur, weil er sich sicher ist, dass die Kinder das Versteck kennen, in dem ihr verstorbener Vater, ein Bankräuber, die Beute des letzten Überfalls verborgen hat. Die Bilder sind dramatisch, ursprünglich und unvergesslich: der Schatten des Predigers, der über den Kindern in ihrem Schlafzimmer droht; die verzauberte Bootsfahrt auf einem Fluss, dessen Ufer von fantastischem Getier bevölkert sind; die auf die Fingerknöchel des unheiligen Mannes tätowierten Worte LIEBE und HASS; die goldenen Locken einer ertrunkenen Frau, die sich mit den Wasserpflanzen ihres nassen Grabes in der Strömung wiegen. All diese Eindrücke beeindrucken und beunruhigen noch heute die Zuschauer -- und Filmemacher. --Jim Emerson -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Tristram Shandy TOP 1000 REZENSENT am 18. November 2015
Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
[Vorsicht, Spoiler!]

Was die resolute und gutherzige Miss Cooper am Ende von Charles Laughtons Meisterwerk „The Night of the Hunter“ (1955) über die seelische Stärke von Kindern sagt, kann ebenso gut auch für den Film selbst gelten. „The Night of the Hunter“ mag mittlerweile sechzig Jahre auf dem Buckel haben, doch er gehört – jedenfalls für den Rezensenten, der ihn zum ersten Male als Kind mit angehaltenem Atem verfolgte – zu den Glanzlichtern und Meilensteinen der Filmkunst, zu den Filmen, die selbst Erwachsene dazu befähigen, die Welt wieder mit den Augen von Kindern zu sehen – eine Welt, die trotz ihres Grauens immer ihren Zauber und ihre Schönheit behält.

West-Virginia im Zeichen der Wirtschaftsdepression. Der Familienvater Ben Harper (Peter Graves) sieht keine Chance mehr, seine Frau Willa (Shelley Winters) und seine beiden Kinder John (Billy Chapin) und Pearl (Sally Jane Bruce) zu ernähren, und so überfällt er eine Bank und tötet dabei zwei Wachleute. Von der Polizei verfolgt, kommt er gerade noch rechtzeitig zu Hause an, um die Beute in der Puppe seiner kleinen Tochter zu verstecken und seinem Sohn das Versprechen abzunehmen, dafür zu sorgen, daß niemand – auch nicht Willa – erfährt, wo das Geld ist. Im Gefängnis lernt Ben den falschen Prediger Harry Powell (Robert Mitchum) kennen, der durch das Land reist, einsame Witwen umbringt und sich ihr Erspartes unter den Nagel reißt. Da Ben ihm das Versteck seiner Beute nicht preisgeben will, macht sich Powell, der wegen eines Bagatelldiebstahls inhaftiert wurde, nach Verbüßung seiner Haft auf nach West-Virginia, um sich das Vertrauen der Harpers zu erschleichen.
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Format: DVD
Nur damit hier keine Mißverständnisse aufkommen: Der Film auf der DVD ist völlig ungeschnitten!
Der Film war früher mit "FSK 18" eingestuft, wurde aber wie viele andere Werke der 50er Jahre ("Der Tiger von New York", "Laßt mich leben") neugeprüft und mit "FSK 12" freigegeben.
Der Unterschied zwischen den 93 min des Films und den 88 min auf der DVD hängt einfach mit dem sogenannten "Pal-Speedup" zusammen.
Also keine Bange beim Kauf der DVD - der Film ist völlig komplett.
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Die Nacht des Jägers von 1955 blieb Charles Laughton's einzige Arbeit als Kinoregisseur. Eine Tatsache die man bedauern muss wenn man sich den Film wieder einmal ansieht. Kritiker und Publikum reagierten vor gut 60 Jahren mit Unverständnis auf diesen hochgradig bizarren, vielschichtigen und poetischen Genremix. Der Film wurde ein Flop und Laughton war wieder "nur" Schauspieler. Die Welt war noch nicht bereit.

Es finden sich Elemente aus Märchen,- und Horrorgeschichten, aus dem Expressionismus, dem Surrealismus, dem Scherenschnitt, aus dem Film-Noir und Stummfilmen (nicht nur visuell sondern auch in Form der Stummfilmlegende Lillian Gish die hier in der zweiten Hälfte des Films eine zentrale Rolle übernimmt) in diesem durch und durch faszinierenden Film.

Die Künstlichkeit vieler Szenen, die oft von erschreckender Schönheit sind, sie ist ein Segen. Wenn die Kinder auf und über den Fluss fliehen, sich vor dem falschen Prediger verstecken, wähnt sich der Zuschauer in einem psychedelischen Albtraum. Wunderschön, irreal, und doch oder gerade deshalb zutiefst beängstigend.
Das Märchenhafte der Bilder lässt uns das Geschehen zudem, stärker vielleicht als in anderen Filmen, mit den Augen der Kinder sehen. Hier werden Urängste berührt. Gewalt sieht man dabei so gut wie keine. Es gibt viele härtere Filme, gespensterische gibt es kaum.

Und: Wann hat es jemals einen besseren Bösewicht gegeben als Robert Mitchum?
Dies ist seine beste Rolle. Eine Rolle die ihn angeblich so mitnahm dass er jahrelang nicht über sie sprechen wollte - und die er doch auch selbst als seine stärkste ansah.
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Format: DVD
Ein surreales, poetisches Meisterwerk. Ein Ausnahmefilm. Der Widerstreit von Gut und Böse als märchenhaftes Gleichnis. Gesellschaftliche Doppelmoral einer Kleinstadtidylle, die entlarvt wird durch die unschuldige Kraft zweier Kinder, die zunächst so verloren und zerbrechlich scheinen wie Hänsel und Gretel, die ihre ausgestreuten Brotkrumen nicht mehr finden. Kann man "Die Nacht des Jägers" erklären und beschreiben? Auch nach über 50 Jahren wohnt dem seinerzeit stark unterschätzten Film ein faszinierender Zauber und eine große Wahrheit inne. Was berührt uns noch heute so sehr? Die fantastischen Darsteller (Mitchum, Gish, Winters), das in sich geschlossene Ambiente, die kontrastreichen Schwarz-Weiß-Bilder? Regisseur Charles Laughton schuf einen Bilderbogen, der unseren düstersten Kindheitsträumen entnommen scheint. Sehen wir "Nacht des Jägers", sehen wir einen Traum: Den ewigen Angsttraum von der Schlange, die züngelnd in unser Paradies eindringt.
1 Kommentar 46 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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