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am 30. Mai 2014
In Philadelphias High Society herrscht helle Aufregung: Tracy, die älteste Tochter aus dem angesehenen und betuchten Hause der Lords, beabsichtigt zum zweiten Mal vor den Traualtar zu treten, diesmal an der Seite des braven Selfmade-Millionärs George, eines arrivierten Aufsteigers mit politischen Ambitionen. Die verwöhnte Dollarprinzessin hat jedoch die Rechnung ohne ihren verschmähten Ex-Gatten C.K. Dexter Haven gemacht, der in der vergangenen Ehe wohl allzu sehr dem Alkohol zugeneigt gewesen sein soll und im Zorn von seiner Frau geschieden ist, da diese sich so unnachgiebig gegenüber den kleinen Schwächen anderer Menschen zeigt. Trotz des kaum ertragbaren Charakters liebt Dexter die anspruchsvolle Egozentrikerin noch immer, weshalb er zu einer verschlagenen Intrige greift, um sich in die Hochzeitsvorbereitungen einzumischen und Tracy noch rechtzeitig vor dem fatalen Ja-Wort die Augen zu öffnen: Das Boulevardmagazin "Spy" versucht durch ihn an eine Exklusiv-Story von den Feierlichkeiten zu kommen, sodass Dexter zwei Klatschreporter als angebliche Freunde der Familie auf das opulente Anwesen der Lords einschleust. Zum einen den jungen Kolumnisten Macaulay Connor, einen verkannten Literaten, der seinen Schnüffler-Job ebenso hasst wie die künstliche Idylle des dünkelhaften Ostküsten-Geldadels, und zum anderen die reizende Fotografin Elizabeth Imbrie, die nur knipst, weil sich niemand bereit erklärt, für ihre Malerei zu bezahlen. Mit diesen zwei Fremdkörpern in der sonst so sorgsam abgeschotteten Welt der Schönen und Reichen löst der listige Störenfried Dexter eine Kette von Verwirrungen aus, die Erinnerungen an Shakespeares "Sommernachtstraum" weckt, denn am Vorabend der Hochzeit werden die Karten noch einmal neu gemischt, alle Pläne über den Haufen geworfen, vielversprechende Beziehungen aufs Spiel gesetzt und ungewöhnliche ausgetestet, bevor die Protagonisten besonnen in den alles entscheidenden Tag eintreten, der letztlich auch eine zukunftsträchtige Paarkombination mit sich bringt.

Was passiert? Der Journalist Macaulay entwickelt plötzlich ungeahnte Gefühle für die von ihm so verachtete Gesellschaftszicke Tracy; Miss Imbrie wird anstelle ihres Kollegen von einem lüsternen alten Onkel umgarnt; der wegen einer Affäre zu einer bekannten Tänzerin abtrünnige Brautvater kehrt unverrichteter Dinge ins traute Heim zurück und versöhnt sich dort mit seiner Frau, während der Rest der Festgemeinde nur unscharf wahrnimmt, welche obskuren Begebenheiten hinter der fein herausgeputzten Fassade gerade vor sich gehen. Erst die schonungslose verbale Konfrontation mit ihrer Unnahbarkeit leitet jedoch den Gesinnungswandel der bisweilen hochmütigen Tracy ein. Zunächst wird sie von dem gekränkten Dexter als jungfräuliche Göttin entzaubert, die für ihren Gatten nur die Rolle des Hohepriesters in ihrem Tempel vorgesehen habe. Daraufhin nennt George seine Verlobte eine kühle Königin, die er stets bewundern wolle - eine grenzenlose Ehrerbietung, die eher seinen persönlichen Ehrgeiz reflektiert, als Eingeheirateter dem erlesenen Kreis der Upper Class demnächst angehören zu dürfen. Als noch der Vater der Tochter einen Mangel an sozialer Kompetenz vorwirft, reicht es Tracy schließlich, sodass sie notgedrungen zum Champagner langt und sich ebenso achtlos betrinkt wie Macaulay, der wiederum nach Worten ringt, um der unzähmbaren Widerspenstigen seine Zuneigung zu offenbaren, was einer gewissen Ironie nicht entbehrt: Ausgerechnet der zynisch veranlagte Poet kann sich dem Glamour der Bourgeoisie nicht entziehen, sobald sich jener betörende Glanz in Gestalt einer unerreichbaren attraktiven Lady vor ihm auftürmt.

Nachts am Swimmingpool führen die beiden Beschwipsten ein intimes erotisches Gespräch voller sinnlicher Heiterkeit, in dem Macaulay all seine Vorurteile über Bord wirft und den vermeintlichen eisigen Engel als eine verletzliche Frau entschlüsselt, die sich im Grunde ihres Herzens nach aufrichtiger Liebe sehnt. Er bricht ihre Maske auf und dringt zu ihrem wahren Kern vor, alles freilich im angetrunkenen Zustand seligen Besäuseltseins, denn nur durch den ergiebigen Genuss der Wahrheitsdroge Alkohol gelangt in dieser arrangierten, repressiven Atmosphäre der Hautevolee das natürliche Verhalten zu seinem Recht. Um Tracys wundersame Metamorphose gebührend abzuschließen, endet der frivole Balzritus mit einem Bad im Pool. Über die dortigen Ereignisse breitet die Kamera den Mantel des Schweigens aus. Fröhlich singend trägt Macaulay die inzwischen halbnackte Heldin in die Villa zurück, was Dexter und George bezeugen, der Erste mit einem diebischen Lächeln auf den Lippen, der Zweite mit pikiertem Missvergnügen, das sich am nächsten Morgen in eine Aufkündigung des Eheversprechens steigert, da George, der Langweiler mit den engen Moralbegriffen, nun glaubt, dass Tracy zu allzu lockeren Sitten neige.

Es wäre jetzt das Naheliegendste, wenn Tracy mit Macaulay die Ringe tauschen würde. Aber nach dem nächtlichen Erweckungserlebnis ist sie zur Vernunft gekommen und kehrt stattdessen zu Dexter zurück, weil beide nun einen Makel haben, den sie sich gegenseitig verzeihen können. So mündet dieser muntere Krieg der Worte in ein Plädoyer für traditionelle Hierarchien und endogame Eheschließungen nach der alten Ständeregel. Menschen mit gleicher Schichtzugehörigkeit passen demzufolge besser zueinander, da sie über mehr Gemeinsamkeiten verfügen, weshalb verirrte Dichter, opportune Karrieristen und andere Eindringlinge von unten auch so gnadenlos bei der Oberschicht abblitzen (gleichwohl die wahrhaftige Liebe ja normalerweise in der Lage ist, derartige Konventionen zu überwinden). Dieser gediegene Konservatismus mag ein wenig überraschen, schreibt doch gerade die amerikanische Verfassung jedem Bürger das bedingungslose Streben nach Glück ausdrücklich ins Stammbuch. Dass man dazu aber selbst auch etwas beitragen muss, zeigt sich in der pragmatischen Art, mit der Tracy und Dexter ihre vormals gescheiterte Beziehung konsolidieren und neu aufbauen. Regisseur George Cukor geht in diesem Klassiker der Screwball Comedy über weite Strecken auf Nummer Sicher, indem er sämtliche Derbheiten und Exzesse vermeidet. Zwar fallen die Trunkenen auf recht witzige Weise aus dem gesellschaftlich vorgegebenen Rahmen des Anstands, sie driften jedoch nie in grobes Spiel oder albernes Spinster-Gehabe ab. James Stewart erhielt für seine unbekümmerte Darstellung des intellektuellen Snobs Macaulay völlig verdient einen Oscar. Cary Grants Dexter beschränkt sich zumeist auf den Part des schalkhaften Beobachters, der aus einer gewissen Distanz heraus das Geschehen verfolgt. Zugeschnitten ist "The Philadelphia Story" ganz und gar auf Katharine Hepburn, die bereits zuvor mit dem gleichnamigen Theaterstück von Philip Barry einen überwältigenden Erfolg am Broadway feierte. Dabei war ihr Stern Ende der 30er Jahre schon im Sinken begriffen, nicht zuletzt wegen ihres Rufes, arrogant und schwierig im Umgang zu sein. Dieses Image hatte sich jedoch mit diesem Film ein für allemal erledigt.
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am 15. Oktober 2015
"Die Nacht vor der Hochzeit" ist die Art (Liebes-)Komödie, wie sie in heutigen Tagen nur noch selten gemacht wird: Humorvoll, entspannend und unterhaltsam - aber dennoch voller Geist, Charme und Klasse. Katharine Hepburn spielt darin Tracy Lord, eine unnahbare, fehlerlose "Göttin" aus der besten Gesellschaft von Philadelphia. Eigentlich steht ihrer Traumhochzeit mit dem etwas spröden Verlobten George Kittridge im glanzvollen Anwesen der reichen Familie Lord nichts im Wege. Doch dann tauchen ihr Ex-Mann (Cary Grant) sowie ein neugieriger Zeitungsreporter (James Stewart) auf, die ebenfalls Tracy für sich gewinnen möchten. Es kommt also zu zahlreichen Intrigen, Missverständnissen und Verwicklungen - nach denen auch Tracy,soviel sei gesagt, nicht mehr die unfehlbare Göttin wie zuvor ist.

Mit Katharine Hepburn, Cary Grant und James Stewart versammeln sich gleich drei der größten Hollywood-Stars ihrer Zeit (wobei aber auch die Nebendarsteller allesamt erstklassig sind). Insbesondere für Katharine Hepburn war dieser Film ein Wendepunkt ihrer Karriere, da sie durch diesen Film vom ungeliebten Kassengift zum Publikumsliebling wurde. Basierend auf einem Theaterstück von Phillip Barry, wurde unter Leitung von Star-Regisseur George Cukor hier wirklich eine wunderbare Screwball-Komödie geschaffen. In Sachen Filmcrew hatte das Filmstudio MGM viele seiner besten Leute an "Die Nacht vor der Hochzeit" geschickt, sodass der Film auch ein perfektes Beispiel für die Brillianz der "Goldenen Ära Hollywoods" ist. Nicht umsonst erhielt das Ganze mehrere Oscar-Nominierungen und gilt heute als Klassiker.

Über Bild und Ton kann ich mich nicht beklagen. Die DVD hat ein paar Extras, darunter zehn Trailer von George-Cukor-Filmen sowie (in englischer Sprache) einen aufschlussreichen Kommentar der Filmhistorikerin Jeanine Basinger. Eine gepflegte Filmkomödie, auch nach 75 Jahren noch sehr sehenswert.
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am 18. Oktober 2016
Hatten uns auf einen netten Fernsehabend in der Familie gefreut, wäre ja schön gewesen, aber leider stand nirgends in der Beschreibung, das der Film in der englischsprachigen Orginalversion läuft. Für Erwachsene nicht so schlimm, aber für Kinder schwierig. Schade, ganz umsonst ausgeliehen. Haben uns schon geärgert, da es nirgendwo stand und somit Geld umsonst ausgegeben.
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am 22. März 2017
Habe den Film in SD gekauft für meine Video Bibliothek. Es stand nicht da
, das der Film nur in Englisch verkauft wird. Und jetzt,...... bezahlt und kann trotzdem nicht schauen. Das ist sehr ärgerlich und für mich Betrug.
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Nach langer Zeit habe ich mir mal wieder die "Philadelphia Story" zu Deutsch "Die Nacht vor der Hochzeit" mit Katherine Hepburn, Cary Grant u. James Stewart angesehen u. ich muß sagen, der Film ist einfach klasse !!!

Eine der abgedrehtesten Komödien die ich je gesehen habe !!!

Alle Schauspieler zeigen sich von ihrer besten Seite, u. erst die witzigen Dialoge !!!

Beispiel: James Stewart ruft aus dem Salon im Eßzimmer an u. bestellt Sandwiches u. Bier, die erstaunte Hausherrin am anderen Ende ist überrascht über diese Bestellung u. fragt nach wer dort ist, u. James Stewart antwortet "Hier ist der Erzengel Gabriel, die Böcke sollen von den Schafen geschieden werden", darauf am anderen Ende die Hausherrin " Ich glaube der Koch hat schon wieder am Whisky genascht!!!" u. so in dem Stil liefern sich die Darsteller die tollsten Schlagabtausche, herrlich !!!

Cary Grant überzeugt als smarter Exehemann, der seine Rückkehr zur Exehefrau auf clevere Art einfädelt (mehr wird nicht verraten ).

Katherine Hepburn glänzt in ihrer Rolle als schwerreiche, leicht überspannte Erbin u. last but not least James Stewart brilliert als Reporter Widerwillen an seiner Seite die stets mit trockenem Humor konternde Fotografin, die auch privat ein Auge auf ihn geworfen hat.

Alle anderen Rollen sind ebenfalls top besetzt, die wunderbar freche kleine Schwester, der etwas verrückte Onkel, der steife u. etwas debile "Bräutigam" u. die beiden Eltern.

Eine Hollywood Komödie die völlig zu Recht einer der beliebtesten Klassiker geworden ist.

Mein Fazit: Nicht lange fackeln, sondern kaufen, einlegen u. sich bestens amüsieren !!!
22 Kommentare| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. März 2006
"Die Nacht vor der Hochzeit" ist eine für die damalige Zeit (1940) klassische Screwball-Comedy mit hervorragenden Hauptdarstellern. Die hier dargebotene Handlung richtet sich nach dem Bühnenstück "The Philadelphia Story" und wurde übrigens 16 Jahre später unter dem uns allen bekannten Titel "Die oberen Zehntausend" neu verfilmt.
Katharine Hepburn hatte mit dem Theaterstück schon am Broadway großen Erfolg, wen wundert es- das Stück wurde ihr auch auf den Leib geschrieben. Nebenbei hatte Kathryn sich auch die Rechte an dem Stück gekauft, was ihr zu einer hohen Gage verhalf und das Privileg einbrachte sich die beiden Filmpartner selbst auszuwählen. Jimmy Steward konnte für sein brillantes Spiel einen Oscar abräumen.
"Die Nacht vor der Hochzeit" lebt vom exzellenten Wortspiel und einem großartigem Spiel der unnachahmlichen Katharine Hepburn und einem brillanten James Steward. Ich persönlich ziehe die englische Tonspur vor, da bei der deutschen schon ein wenig des Wortwitzes verloren geht.
Qualitativ ist die DVD Sound- und Bildbezogen in Anbetracht des Alters gut.
Wer auf Extras großen Wert legt, es gibt eben diesem Single-Disc-Version noch ein Doppel-DVD-Set von Warner Home Video, welche aber doppelt so teuer ist.
Fazit: Sehr zu empfehlen.
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" Die Nacht vor der Hochzeit" ist eine hinreißende Komödie ( Drehbuch: Donald Odgen Stewart) mit hochkarätiger Besetzung. Cary Grant, Katharine Hepburn und James Stewart spielen die Hauptrollen: Der Regisseur des 1940 entstanden Films ist George Cukor.

Tracy Lord ( Katharine Hepburn) und Dexter Haven ( Cary Grant) haben ihre Ehe im Streit beendet. Die Erwartungshaltungen der Upperclass-Tochter an ihren Gatten waren offenbar zu hoch. Dexter, ebenfalls Upperclass-Angehöriger , geht nach der Scheidung als Journalist nach Südamerika. Als er erfährt, dass Tracy abermals heiraten möchte, kehrt er zurück um die Eheschließung zu verhindern, denn er liebt seine Exfrau noch immer.
Gemeinsam mit zwei Zeitungskollegen, gespielt von James Stewart und Ruth Hussey, sorgt er am Tag und in der Nacht vor der Hochzeit für eine Menge Aufregung im Elternhaus Tracys......
Der zukünftige Gatte ist ein zu Reichtum gekommener Emporkömmling, der sich sehr ungeschickt auf dem gesellschaftlichen Parkett bewegt. In Tracy sieht er ein Statussymbol aber auch eine Göttin, deren Unnahbarkeit er anbetet. Die fühlende Frau in ihr nimmt er nicht wahr.
Dexter möchte Tracy zurückgewinnen und sie beziehungsfähig machen, denn die hübsche, intelligente Tracy hat aufgrund ihrer Herkunft dahingehend gewisse Defizite.
Der Klatschreporter( James Steward), der zeitgleich Schriftsteller ist und die Poesie liebt, begreift die zarte Seele Tracys am besten.
In der Nacht vor der Hochzeit kommen die beiden sich emotional sehr nahe. Dies wird vom zukünftigen Ehemann völlig missverstanden
Bei allen Verwicklungen ist Tracy immer noch an Dexter gebunden, gesteht sich dies aber lange nicht ein. Er und sie sprechen die gleiche Sprache. Ihre Dialoge sind voller Witz und Esprit. In den Wortgefechten sprühen Funken.
Drei Männer bemühen sich in der Nacht vor ihrer Hochzeit um Tracy, die sich und ihre Wünsche allerdings nicht zu kennen scheint, bzw. sich diese nicht eingesteht.
Wer wohl wird sie am meisten überzeugen? Wird sie am Ende ihrem Herzen folgen?
Ein gelungener Film. Keineswegs kitschig!

Die Ton- und Bildqualität sind gut!

Empfehlenswert!
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am 28. Februar 2005
Ausgerechnet am Abend vor der zweiten Hochzeit taucht der Verflossene wieder auf, um die alte Liebe neu zu beleben. Als sich Charles Walters 1956 der Hilfe von Cole Porter bediente um diesen Plot als Quasi-Musical mit dem Namen High Society (dtsch: Die oberen Zehntausend) neu zu verfilmen, war das Original von 1940 schon Kult. Anderes als das charmante aber leichte und seichte Musical mit Sinatra, Crosby und Kelly ist hier beißende Ironie und trockener Spott und viel Situationskomik mit von der Partie.
Die Rollen sind wirklich perfekt besetzt. James Stewart, Cary Grant und Katherine Hepburn in der Form ihres Lebens überzeugen noch heute in dieser charmanten Srewball-Komödie. Ihr Timing und die Nonchalance ihres Spiels sorgen dafür, dass dieser Film wirklich zeitlos ist. Zurecht in diese Edition von Filmklassikern aufgenommen: Dankeschön SZ.
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am 24. März 2006
"Die Nacht vor der Hochzeit" ist eine für die damalige Zeit (1940) klassische Screwball-Comedy mit hervorragenden Hauptdarstellern. Die hier dargebotene Handlung richtet sich nach dem Bühnenstück "The Philadelphia Story" und wurde übrigens 16 Jahre später unter dem uns allen bekannten Titel "Die oberen Zehntausend" neu verfilmt.
Katharine Hepburn hatte mit dem Theaterstück schon am Broadway großen Erfolg, wen wundert es- das Stück wurde ihr auch auf den Leib geschrieben. Nebenbei hatte Kathryn sich auch die Rechte an dem Stück gekauft, was ihr zu einer hohen Gage verhalf und das Privileg einbrachte sich die beiden Filmpartner selbst auszuwählen. Jimmy Steward konnte für sein brillantes Spiel einen Oscar abräumen.
"Die Nacht vor der Hochzeit" lebt vom exzellenten Wortspiel und einem großartigem Spiel der unnachahmlichen Katharine Hepburn und einem brillanten James Steward. Ich persönlich ziehe die englische Tonspur vor, da bei der deutschen schon ein wenig des Wortwitzes verloren geht.
Als Extras beinhaltet die Doppel-DVD:
-den Audiokommentar von Janine Basinger;
-die Doku „Katharine Hepburn: Alles über mich - Ein Selbstporträt";
-die Doku „The Man Who Made the Movies: George Cukor";
-10 Trailer zu Filmen von George Cukor;
-den Kurzfilm: „That Inferior Feeling";
-den Zeichentrickfilm: „The Homeless Flea"
Wer auf die Extras keinen Wert legt, es gibt eben diesem Doppel-DVD-Set von Warner Home Video noch eine Single-Disc-Version des Films im Rahmen der SZ-Cinemathek. Diese DVD enthält kein Bonusmaterial und ist preislich wesentlich günstiger.
Qualitativ sind beide DVD's Sound- und Bildbezogen in Anbetracht des Alters gut.
Fazit: Sehr zu empfehlen.
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am 25. Mai 2006
Der Film wurde eine der erfolgreichsten "Screwball-Komödien" aller Zeiten. Die perfekten Dialoge voller Witz und Ironie, das wunderbare Zusammenspiel von Cary Grant, James Stewart, John Halliday, John Howard, Lionel Pape, Mary Nash und Katherine Hepburn, die gekonnte Regie von George Cukor und die wundervolle Umsetzung des Theaterstückes in Bild und Ton eines Hollywood-Steifens sind auch heute noch große Unterhaltung.

Fazit: einer meiner Lieblingsfilme. Einen sichereren Tipp kann ich nicht abgeben. Diese unterhaltsame Komödie lässt die Glanzzeit Hollywoods wieder auferstehen und legte den Grundstein für die erfolgreiche Karriere von Katherine Hepburn und James Stewart. Auch Cary Grant und John Howard sind eine Augenweide. Tempo und Witz der Geschichte können sich auch heute noch sehen lassen, greifen Sie zu!
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