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Die 500 Millionen der Begum Taschenbuch – April 2011

3.8 von 5 Sternen 5 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jules Verne was a French writer and pioneer of the science fiction genre through novels like Twenty Thousand Leagues Under the Sea, Around the World in Eighty Days, A Journey to the Center of the Earth, and The Mysterious Island. A visionary, Verne wrote about air, space, and underwater travel long before the ability to travel in these realms was invented, and his works remain amongst the most translated, most continually reprinted, and most widely read books of all time. Jules Verne died in 1905 having paved the way for future science fiction writers and enthusiasts.


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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Die 500 Millionen der Begum ist erstmals im Jahre 1879 erschienen. Erzählt wird die Geschichte einer gewaltigen Erbschaft , die - über verwickelte Umwege - aufgeteilt an zwei Erben geht die gegensätzlicher nicht sein könnten, den französischen Professor Dr. Sarrassin und den deutschen Professor Schultze aus Jena. Der französische Professor nutzt seine Erbschaft, um auf amerikanischen Boden eine ideale Stadt zu bauen, eine Stadt der Gesundheit und des Wohlergehens aller. Der deutsche Professor ist von Anfang an ein erklärter Gegner dieser Stadt "France-Ville" genannten Stadt. Er errichtet "Stahlstadt", eine Stadt die das genaue Gegenteil darstellt, voller Zechen, Eisengießereien usw. in der nur Kriegsgerät hergestellt wird. Kanonen jeden Kalibers, eine schrecklicher als die andere.

In diese Stadt macht sich Marcel Bruckmann, ein Freund des Sohnes von Dr. Sarrasin, auf, um ihre Geheimnisse zu erkunden. Sein Ziel ist es, das Schlimmste zu verhindern. Und es sind schreckliche Dinge, die Stahlstadt zu verbergen hat. Ob Marcel es unter Einsatz seines Lebens schafft, diese Geheimnisse aufzudecken und wie die spannende Geschichte endet, wird nicht verraten....

Ist gibt wohl kaum ein Werk eines Autors welches so verfälscht und verändert wurde, wie das von Jules Verne. Es wird sicher niemanden geben, der nicht ein Werk von Jules Verne kennt, besonders natürlich seine besonders bekannten und verfilmten Romane wie "Reise um die Erde in 80 Tagen" oder "Reise zum Mittelpunkt der Erde", um nur zwei Beispiele zu nennen.
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Format: Taschenbuch
Dass Jules Verne viele Dinge in seinen Romanen verarbeitet hat, die danach Wirklichkeit wurden (Atom U-Boot, der Schuss zum Mond- ok, das wurde noch nicht realisiert, riesige Belagerungsgeschütze etc.) ist hinlänglich bekannt. Aber in 'Die 500 Millionen der Begum' geht das Ganze sogar noch einen Schritt weiter. In der Geschichte, wo es um eine vergleichsweise riesige Erbschaft geht, die an zwei sehr unterschiedliche Personen geht, sieht Jules Verne auch noch etwas anderes, was dann auch Wirklichkeit wurde.

Wer Romane von Jules Verne kennt, kennt auch seinen Nationalstolz und die Tatsache, dass seine Helden beinahe ausschließlich Franzosen sind (in diesem Fall ist der Held Elsässer). Die beiden Kontrahenten bzw. Erben sind einerseits der Franzose Dr. Sarrassin sowie der deutsche Industrielle Professor Schultze. Während der Franzose mit seinem Teil der Erbschaft dem Wohl des Menschen dienen will und plant, die Musterstadt 'France Ville' zu bauen, investiert Schultze sein Geld in die düstere Stahlstadt, um dort Waffen herzustellen. Und nicht nur deshalb, weil er damit Geld machen will. Nein, im Laufe der Geschichte (und ich hoffe, dass das nicht nur so vom französischen ins deutsche übersetzt wurde) erwähnt Schultze auch zur Genüge die Vorteile der deutschen Rasse- genau so, wie das jemand anderer knapp 50 Jahre später auch real getan hat. Und ebenfalls alles Geld in die Rüstung gesteckt hat. Ebenfalls an Wunderwaffen gearbeitet hat. Ebenfalls plant, sein Land durch Eroberung anderer Länder zu vergrößern. Jules Verne erfindet in dieser Geschichte auch eine Art Waffe, die dann erstmals im 1. Weltkrieg real zum Einsatz kam bzw. im 2. Weltkrieg ebenfalls angewendet wurde- wenngleich in etwas abgeänderter Form.
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Format: Gebundene Ausgabe
unbekanntes Werk von Jules Verne, um nicht zu sagen unterschätzt. 500 Millionen France werden zur Zeit um 1870 an einen deutschen und an einen französischen Erben zu je gleichen Teilen, also zu je 250 Millionen, verteilt. Dieses Geld nutzen beide Herrschaften um zwei Städte aufzubauen. Das saubere, grüne, humane, weltverbesserische "France-Ville" und das technokratische, dreckige, sozialdarwinistische Moloch "Stahl-Stadt". Die Grenze zwischen Gut und Böse ist also überdeutlich determiniert, was die größte Schwäche dieses Buches ist. Der deutsche Erbe ist natürlich ein Sauerkraut mampfendes, Bier schüttendes, barsches, unmenschlich und herzloses Monster und der nette französische Landarzt ist ein beinahe comichafter Weltverbesserer, der wirklich keine schlechten Charakterzüge sein Eigen nennt.

Super, wie bei allen Verne-Romanen, sind die technischen Darstellungen, die ausgeklügelten Waffensysteme und die durchdachten Gesellschaftsstrukturen. In der Geschichte des 20. Jahrhunderts gab es sowohl Staaten, so könnte man meinen, die sich an "Stahlstadt" orientierten und es gab Bewegungen die sich ein "France-Ville" erträumten und zu Teilen, auch in Deutschland, umgesetzt haben. Aus heutiger Sicht kann man "Die 500 Millionen der Begum" als Satire auf den Imperalismus und die zu darmaligen Zeit heraufbeschworene Erbfeindschaft zwischen Deutschland und Frankreich sehen.
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Von Maschinenkanone TOP 1000 REZENSENT am 30. November 2009
Format: Audio CD
Ich muss meinem Vorredner leider und entschieden widersprechen. Von "eindrucksvoll und mitreißend gelesen" kann keine Rede sein. Der Sprecher hat offenbar niemals "frei bzw. natürlich sprechen" gelernt. Das Hörbuch ist von vorn bis hinten gequetscht und gestelzt vorgelesen und in einer völlig überzogenen Intonation, oftmal einem regelrechten Singsang, umgesetzt, dass es eine echte Tortour war, sich das reinzuziehen. Ich hatte den Eindruck, der Sprecher weiß überhaupt nichts mit seiner Stimme anzufangen, kann überhaupt nicht "natürlich reden" und hat keinerlei natürliches Selbstvertrauen in dieselbe und versucht deshalb seinen Vortrag mittels künstlicher Dramatik irgendeine Form zu geben.

Der böse "Professor Schultze" quetscht sich permanent einen ab als sei er ein preussischer Offizier der nur eine Tonhöhe kennt und dieser gepresst-schnarrende Tonfall mischt sich oft auch ungewollt unter den seines (ansonsten noch am natürlichsten von allen Figuren klingenden) Widersachers "Marcel". Der Sprecher hat nicht mal eine ordentliche Orientierung für sein überzogenes Akustik-Theater. Die "R" werden scharf gerollt, die Tonmelodie leiert das ganze Hörbuch hindurch auf und ab und die Figuren klingen wie eine Mischung aus Brecht-Theater und mißerabler Hitler-Imitation.

Ich habe schon viele Hörbücher gehört, aber noch nie einen derart unfähigen Sprecher. Ich kann nur jedem abraten. Es klingt schrecklich. Und es ist einfach anstrengend.
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