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Die Masken des Teufels: Thriller Taschenbuch – 15. November 2010

4.2 von 5 Sternen 9 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Maxime Chattam wurde 1976 in Montigny-lès-Cormeilles geboren. Er studierte Literaturwissenschaft in Paris und beschäftigte sich lange Zeit intensiv mit dem Theater, doch seine ganze Leidenschaft galt schon immer dem Schreiben. Die Recherchen für sein erstes Romanprojekt führten ihn nach Amerika, wo auch ein Teil seiner Familie lebt. Aufgrund seines Interesses für Thriller durchlief er ein einjähriges Training in Kriminologie und eignete sich Kenntnisse in Gerichtsmedizin und forensischer Psychologie an. Um der Kriminalliteratur verbunden zu bleiben, war er anschließend als Buchhändler tätig, nebenher arbeitete er an seinem ersten Roman. »Das Pentagramm« war auf Anhieb ein solcher Erfolg in Frankreich, dass Maxime Chattam sich mittlerweile ausschließlich dem Schreiben widmen kann. Er lebt in Poissy.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

So stellte sich Brady seine letzten Augenblicke vor. Schon als kleiner Junge war er fest davon überzeugt gewesen, dass er früh und qualvoll sterben würde. Normalerweise verblasst diese Vorstellung mit dem Heranwachsen, bei ihm aber war sie hartnäckig bestehen geblieben.
Bisweilen tauchte sie plötzlich auf, zum Beispiel nach einem Film, wenn der Abspann einsetzte und die ersten weißen Buchstaben über die schwarze Leinwand flimmerten.
Brady gehörte zu jenen sensiblen Cineasten, bei denen das Gesehene einen starken Eindruck hinterließ - die Streifen wirkten direkt auf seine Seele ein. Wie oft war er nach einer Vorstellung euphorisch oder auch völlig erschöpft?
An jenem Tag hatte er erneut zum x-ten Mal Casablanca gesehen. Dieses faszinierende Paar, diese unerfüllte Liebe. Der Abschied auf einer Gangway und dieser letzte Satz, der in den Olymp der Schlusseinstellungen gehört, so wie bei Citizen Kane. Ein quasi mystisches Gefühl, das erneut in ihm die Gewissheit aufsteigen ließ:
Ich werde jung sterben, und es wird brutal sein.
Wie kam er nur auf so etwas?
Sicher, die melancholische Stimmung eines Filmes hat eine merkwürdige Macht über den Geist. Er hatte oft festgestellt, dass Männer nach einem James Bond die Brust aufblähten, dass Filme mit Meg Ryan die Augen der Frauen zum Leuchten brachten und ein ganz besonderes Lächeln auf ihre Lippen zauberten: zwischen Verzweiflung und Resignation. Wohingegen ein guter Woody Allen für gute Laune und lebhafte Diskussionen zwischen Freunden sorgte.
Für ihn war es inzwischen anders geworden. Er hatte keine Zeit mehr, ins Kino zu gehen. Die Ausbreitung der Multiplex-Kinos auf Kosten der kleinen charmanten Filmtheater gleich um die Ecke hatte ihn nach und nach aus den dunklen Kinosälen vertrieben.
Er hatte sich seine Höhle eingerichtet.
Einen Teil seines Lofts in Brooklyn hatte Brady in ein Privatkino verwandelt. Es war ein ehemaliges Lagerhaus mit großen Räumen und hohen Spitzbogenfenstern. Brady mietete die gesamte obere Etage und musste, um seinen Schlupfwinkel zu betreten, das schwere Gitter des Lastenaufzugs hochziehen. Er trat direkt in seinen riesigen Arbeitsraum, in dem jeder Schritt widerhallte und wo er sogar in der Übergangszeit einen Pullover tragen musste, so schwierig war er zu heizen.
In seinen Augen war der Ort ideal, geräumig und funktionell.
Das perfekte Stabsquartier für einen unabhängigen Reporter.
Sein Schreibtisch war der Mittelpunkt: ein langes Brett auf Böcken, wo Karten, Notizen und Bücher herumlagen; ein Zeichentisch; eine Fotoecke; sein Informatikbereich mit Computern, Scannern, Druckern und anderen summenden Geräten und endlose Regale mit allem möglichen Krimskrams. In einer Ecke hatte er sein Freizeitareal eingerichtet, wo er viele Nächte verbrachte: Sessel, Sofa, Einbauküche und schließlich auf ihrem Thron seine elektrische Gitarre. Bei einer derart tollen Akustik drehte Brady den Verstärker auf und spielte stundenlang, wobei die natürlichen Echos die Effekt-Pedale ersetzten.
Ganz am Ende zwischen zwei großen Filmplakaten öffnete sich eine schwarze Tür auf einen fensterlosen Raum, der mit violettem Stoff verkleidet war. Möbliert war er mit einer fleckigen, abgewetzten Sitzreihe, die er bei der Schließung seines Lieblingskinos ergattert hatte. Eine mehr als drei Meter breite weiße Leinwand zog sich über die hintere Wand, und von der Decke hingen rechts und links Lautsprecherboxen. So viel zur Ausstattung, die nichts mit dem so sauberen, aber unterkühlten digitalen Bild gemein hatte. Er war wirklich kein Freund dieser gestochen scharfen Bilder, denen die Magie des Zelluloids fehlte, doch das war der Preis, den er für sein privates Heimkino zahlen musste.
An diesem Donnerstagmittag schaltete er den Beamer aus, der an der Decke summte, und schloss die Tür hinter sich. Die Frische seines Ateliers riss ihn aus seiner Benommenheit. Er legte die DVD zwischen zwei Stapeln mit Enzyklopädien und alten Videokassetten ab und postierte sich vor einem der Fenster.
Der Heizkörper gab ein Gluckern von sich.
Die winterliche Kälte hatte dieses Jahr frühzeitig eingesetzt. Es lag zwar noch kein Schnee, aber er würde sicher nicht mehr lange auf sich warten lassen. Dezember 2000 - trotz der Prophezeiungen der Prediger vom Times Square hatte New York den Millenniumswechsel überlebt, die Jahreszeiten hatten sich jedoch mit einer gewissen Verzögerung eingestellt, sodass der Eindruck entstand, die Welt hätte den Übergang doch nicht ganz unbeschadet gemeistert.
Bradys Gesicht spiegelte sich in der Scheibe.
Von der Skyline Manhattans umgeben, gruben seine Augen zwei schwarze Löcher in das Glas, die an die Krater von Meteoriten erinnerten. Sie zeigten keine Gefühle, alles schien sich anderswo abzuspielen, tief im Innern, im Allerheiligsten einer unterirdischen Welt, deren Oberfläche nichts verriet. Schmaler Mund, umgeben von einem sprießenden Bart, kaum sichtbare Grübchen in den Wangen, lange dunkle Haare. Nach den Kriterien der Magazine vom Big Apple wies Brady nicht das Äußere des attraktiven Mannes auf, doch er strahlte eine betörende, verführerische Selbstsicherheit aus. Brady gehörte zu diesen Menschen, die sich aufrecht halten, deren Schritt nicht nur schüchtern den Boden berührt, sondern ihn erobert, die sich ihren Weg durch die Menge bahnen und denen man eher ausweicht, als sie anzurempeln.
Jetzt, da er über vierzig Jahre alt war, wurde es schnell still ringsumher, wenn er das Wort ergriff, und er hatte mehrmals Freunde sagen hören, er hätte fast etwas Einschüchterndes.
»Du vermittelst das Gefühl, äußerst selbstsicher zu sein!«, erklärte man ihm. »Nicht eingebildet, eher von der Sorte >super-cool-schwer-zu-beeindrucken<. Man hat das Gefühl, du hast vor nichts Angst.«
Das Gefühl.
In gewisser Hinsicht hatte Brady nichts gegen dieses Bild einzuwenden: Die Jahre hatten ihm eine oberflächliche Sicherheit gegeben. Was er wirklich empfand, versteckte sich hinter einer Fassade, die durch seine Falten noch hermetischer geworden war. Was sich dahinter abspielte, ging nur ihn etwas an. Eine stark ausgeprägte Verletzlichkeit gegenüber »Scheingefühlen«.
Die des Kinos, noch einfacher aber die des Spiels der Menschen, die Spaß daran hatten, einander bloßzustellen, zu belügen und zu manipulieren.
Brady verspürte nicht viel bei den alltäglichen Ereignissen und gehörte nicht zu denen, die »Mein Gott!« ausriefen, sobald ein Kindermord bekannt wurde. Sein Herzschlag beschleunigte sich auch nicht, wenn er auf der Straße von einem Polizeibeamten angehalten wurde, der seine Papiere kontrollieren wollte. Das Ganze stellte für ihn nur eine Informationsgrundlage dar, die zwar von seinem Gehirn registriert wurde, nicht aber den emotionalen Filter passierte. Was ihn wirklich betraf, war anderswo angesiedelt. In der Domäne des Spielerischen. Was ihn berühren konnte, hatte eine gewisse Leichtigkeit.
Seit seinen Studentenjahren betrachtete er die Menschen als eine wenig entwickelte Spezies, die ein Theaterstück spielte, das strikten und selektiven Regeln unterlag. Die guten Sitten, die politische Korrektheit, die Beziehungsheuchelei, der Pazifismus, die Treue, die Ehe, die Notwendigkeit, Kinder zu zeugen, oder aber die Religionen. Das alles lehnte er komplett ab.
Das hatte ihn zu einem besonderen Schüler gemacht, wenig geschätzt von den meisten, verehrt nur von einer Minderheit. Er sagte ausschließlich das, was er dachte, und gab nie ein Wort von sich, wenn es nicht nützlich war. Er verführte ein Mädchen, wenn es ihm gefiel, ob er gerade gebunden war oder nicht, und behauptete, das Verb »lieben« würde generell im Plural konjugiert. Er war überzeugter Atheist, ein Phlegmatiker, der sich, wenn er es für notwendig hielt, bisweilen auch prügelte. Gewalttätigkeit, so Brady, diene als Ventil für das Leben in der Gesellschaft. Das harmonische Zusammenleben so vieler...


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am 19. Mai 2014
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am 29. März 2011
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Mai 2012
Verifizierter Kauf
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VINE-PRODUKTTESTERam 21. Juni 2014
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TOP 500 REZENSENTam 5. März 2012
Verifizierter Kauf
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