Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone
  • Android

Geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Kindle-Preis: EUR 8,99
inkl. MwSt.

Diese Aktionen werden auf diesen Artikel angewendet:

Einige Angebote können miteinander kombiniert werden, andere nicht. Für mehr Details lesen Sie bitte die Nutzungsbedingungen der jeweiligen Promotion.

An Ihren Kindle oder ein anderes Gerät senden

An Ihren Kindle oder ein anderes Gerät senden

Facebook Twitter Pinterest <Einbetten>
Die Manon Lescaut von Turdej von [Petrow, Wsewolod]
Anzeige für Kindle-App

Die Manon Lescaut von Turdej Kindle Edition

4.6 von 5 Sternen 13 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
EUR 8,99

Länge: 129 Seiten Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert PageFlip: Aktiviert

Kindle-Deal des Monats
Kindle-Deal des Monats
Ausgewählte Top-eBooks mit einem Preisvorteil von bis zu 50% warten auf Sie. Entdecken Sie jeden Monat eine neue Auswahl. Hier klicken

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ausgezeichnet mit dem Hauptpreis der Hotlist 2013 als bestes Buch aus unabhängigen Verlagen.

Aus dem Russischen von Daniel Jurjew, mit einem Stellenkommentar von Olga Martynova und einem Nachwort von Oleg Jurjew.

Ein sowjetischer Lazarettzug auf dem Weg von einer Front zur anderen. Darin ein Petersburger Intellektueller: Gepeinigt von Herzanfällen und Todesangst, liest er den Werther (auf Deutsch). Aber in die Lektüre drängt sich die Geschäftigkeit der Militärärzte, Apotheker, Krankenschwestern um ihn herum. Es ist eine seltsame Gemeinschaft, hervorgebracht zwar vom Krieg, doch bestimmt von ganz alltäglichen Sorgen und kleinen Freuden. Bei einem längeren Aufenthalt trifft er auf ein Mädchen, das anders scheint als alle anderen: Vera Muschnikowa, ruhelos und romantisch, grazil und ungestüm – und sie ist jederzeit zur Liebe bereit. Der Feingeist erliegt ihrem vulgären Zauber, erkennt in ihr seine »sowjetische Manon« und erahnt damit bereits den dunklen Weg, den ihre Liebe nehmen wird.

»Wir kennen von Petrow viele Bücher zur Kunstgeschichte (die auch in viele Sprachen übersetzt worden sind), aber nur wenige Texte, die zur ›schöngeistigen Literatur‹ zählen dürfen. Eigentlich wäre, abgesehen von ein paar philosophischen Miniaturen, allein unsere Erzählung als solche zu bezeichnen. Dafür aber ist dieser Text einer der schönsten Prosatexte der russischen Literatur des 20. Jahrhunderts.

Diese Erzählung, die erst 2006 veröffentlicht wurde, war nicht in einem Geheimfach verborgen worden: Jedes Jahr an seinem Geburtstag, zu dem viele Dutzend Gäste kamen, die ganze kulturelle Elite Leningrads , begann die Feier damit, dass der Gastgeber Auszüge aus seiner Manon vorlas. Er verheimlichte sein Meisterwerk nicht, er reichte es nur nicht zur Publikation in sowjetischen Zeitschriften und Verlagen ein – wer weiß, warum: Weil er das für sinnlos hielt? Aus Ekel vor den Barbaren in den damaligen Redaktionen? Aus der klaren Einsicht heraus, dass diese kleine Erzählung Inhalte transportiert, die mit der Sowjetliteratur nicht kompatibel sind – stilistisch, philosophisch und auch politisch?«
Oleg Jurjew

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Wsewolod Petrow (1912 – 1978) entstammte einer Petersburger Adelsfamilie, er war Kunsthistoriker und arbeitete vor dem Zweiten Weltkrieg am Russischen Museum.
Nach dem Krieg, als Offizier in der Roten Armee demobilisiert, hat er sich wieder seiner wissenschaftlichen Arbeit gewidmet und Standardwerke zur russischen Kunst veröffentlicht.

'Wir kennen von Petrow viele Bücher zur Kunstgeschichte (die auch in viele Sprachen übersetzt worden sind), aber nur wenige Texte, die zur ›schöngeistigen Literatur‹ zählen dürfen. Eigentlich wäre, abgesehen von ein paar philosophischen Miniaturen, allein unsere Erzählung als solche zu bezeichnen. Dafür aber ist dieser Text einer der schönsten Prosatexte der russischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Diese Erzählung, die erst 2006 veröffentlicht wurde, war nicht in einem Geheimfach verborgen worden: Jedes Jahr an seinem Geburtstag, zu dem viele Dutzend Gäste kamen, die ganze kulturelle Elite Leningrads, begann die Feier damit, daß der Gastgeber Auszüge aus seiner Manon vorlas. Er verheimlichte sein Meisterwerk nicht, er reichte es nur nicht zur Publikation in sowjetischen Zeitschriften und Verlagen ein – wer weiß warum: Weil er das für sinnlos hielt? Aus Ekel vor den Barbaren in den damaligen Redaktionen? Aus der klaren Einsicht heraus, daß diese kleine Erzählung Inhalte transportiert, die mit der Sowjetliteratur nicht kompatibel sind – stilistisch, philosophisch und auch politisch?' Oleg Jurjew

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 341 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 129 Seiten
  • Verlag: CulturBooks - elektrische Bücher; Auflage: 1 (15. Oktober 2013)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00FWTSXBC
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen 13 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #197.143 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

  •  Ist der Verkauf dieses Produkts für Sie nicht akzeptabel?

Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
5 Sterne
8
4 Sterne
5
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Alle 13 Kundenrezensionen anzeigen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Manon Lescaut ist die Titelheldin eines Romans von Andre Prevost aus dem Jahre 1731. Giacomo Puccini verfertigte daraus im Jahre 1893 die gleichnamige Oper mit einer Titelheldin, die seitdem für flatterhafte Liebe, Schönheit, Verrat und Unglück steht. Manon Lescauts Liebhaber, der unglückliche Chevalier de Grieux, wurde durch Prevost und Puccini gleichzeitig zum Sinnbild eines Liebenden, der seiner eigenen Liebe zum Opfer fällt, einer Liebe, die sich nicht um Würdigkeit, Dauer, Treue und Gegenliebe schert, sondern wie ein wirklichkeitsresistentes Verhängnis ihren Träger ins Unglück stürzt.

Soweit der geistesgeschichtliche Hintergrund des für viele Leser sicher zunächst einmal rätselhaften Titels. Die Sache, um die es sich dreht, ist allerdings alles andere als rätselhaft: sich in die Liebe zu verlieben, ganz unabhängig von dem Objekt der Liebe, gehört zu den primären Irrungen der Liebe, vor denen niemand gefeit ist und die die meisten schon einmal durchlitten haben werden. Was also ist neu an dem vorliegenden Werk, das vom deutschen Feuilleton geradezu enthusiastisch gefeiert wurde? Meiner Ansicht nach: Einiges - einschließlich einer ergreifenden Neuinszenierung dieses Motivs vor dem Hintergrund eines vollkommen verwandelten Bühnenbildes.

Wie sieht dieses Bühnenbild aus? Wir befinden uns im Zweiten Weltkrieges, die Auseinadersetzung zwischen Deutschland und Russland ist in vollem Gange, während ein russischer Sanitätszug mit Offizieren, Ärzten und Krankenschwestern in den Weiten Russlands zwischen den Frontabschnitten hin und her fährt.
Lesen Sie weiter... ›
2 Kommentare 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Auf das Werk von Petrow wurde ich, wie wohl die meisten, die hier nachsehen und rezensieren, durch eine Besprechung im Feuilleton aufmerksam. Es handelt sich um eine interessante kleinere Novelle, allerdings nicht - wie der Verlag anpreist - um eine der schönsten Liebesgeschichten des Zwanzigsten Jahrhunderts; da kommen ganz andere Kaliber in den Sinn. Leider wird gerade auf dieser Seite wieder einmal etwas übertrieben.

Das Werk umfasst 97 Seiten und ist dabei in sehr großer Schrift gesetzt. Ein geübter Leser benötigt für die Lektüre höchstens anderthalb Stunden. Anmerkungen zu dem Werk und ein Schlusswort hinterlassen einen positiven Eindruck. Die Geschichte spielt während des Zweiten Weltkriegs in einer sowjetischen Lazarett-Abteilung, die sich in einem Eisenbahnwaggon zum Fronteinsatz befindet. Auf der schier endlosen Reise kommen sich zwei Personen näher: Der Ich-Erzähler, ein Offizier, und eine Krankenschwester (Vera). Die Erzählung bleibt außerordentlich nüchtern: Abends am wärmenden Ofen (mitten im Zugabteil) prescht der Held gegenüber Vera vor, ohne zu wissen warum. Die Gefühle setzen erst später ein. Da die Krankenschwestern in der "klassenlosen Gesellschaft" auf dem alleruntersten Rang leben, verbergen beide zunächst ihre Beziehung, vor allem auch vor einer eifersüchtigen Ärztin. Die Erzählung ist sehr nüchtern und eher melancholisch-verhangen. Der Held sieht in seiner Vera, die wohl eine Reihe von Affairen durchlebt hat, eine Manon Lescaut. Da ich den Roman von Prévost ebenso gut kenne wie die Opern von Massenet und Puccini, kann ich hier leider nicht ganz folgen. Vera ist eine wesentlich schlichtere Kindfrau.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Taschenbuch
Im Verborgenen, hinter den Andeutungen, die Wahrheit erahnen, das war die reizvolle Aufgabe des Lesers der Literatur in der Sowjetunion und den anderen sozialistischen Ländern.
Der Leningrader Kulturwissenschaftlers Wsewolod Petrow (1912-1978) geht in seiner Novelle „Die Manon Lescaut von Turdej“ einen anderen Weg.
Es ist ein Text der Leerstellen und Petrow ist nicht gewillt, diese zu füllen.
Er bietet keinen Schlüssel zu den Geheimnissen seiner 1946 geschriebenen, postum im Jahr 2006 erschienenen Geschichte an.
Ich möchte mir die Superlative ersparen, mit denen die deutsche Literaturkritik dieses kleine Werk überhäuft hat („Kleinod“, „Juwel!" „ die zweitschönste Liebesgeschichte der Weltliteratur nach „Djamila“).
Petrow erzählt eine "Liebesgeschichte" aus dem 2. Weltkrieg. Ein Lazarettzug der Sowjetarmee fährt von einem Kriegschauplatz zum nächsten: Es sind die Zeiten des Wartens und der Langeweile, nicht die Gräuel des Vernichtungskrieges, die die Geschichte beherrschen.
Der Ich-Erzähler, ein von Erstickungsanfällen geplagter Offizier, der Goethes „Werther“in deutscher Sprache liest (Eine Ungeheuerlichkeit in einer Zeit des Hasses, Leidens und Mordens) verfällt Vera, einer jungen Krankenpflegerin, einem zartes Wesen, das von einem Liebesabenteuer zum nächsten eilt. Seine romantische Liebe hebt sie auf eine Höhe, von der sie abstürzen muss. Er macht sie zur Romanheldin, eine Rolle, die sie nicht ausfüllen kann, die ihre Einfachheit und Natürlichkeit zerstört.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden

Die neuesten Kundenrezensionen

click to open popover