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am 23. September 2005
Ich gebe zu nicht unbedingt ein humanistisch gebildeter Mensch zu sein, aber diese Triologie hat doch sehr grosses Interesse an der deutschen Literaturgeschichte in mir geweckt.
"Die Manns - ein Jahrhundertroman" ist eine Dokumentation über das Leben von Thomas Mann, seinen Kindern und Verwandten. Das Leben der Familie Mann wird sowohl in Orginaldokumenten (Filmausschnitten, Radiomitschnitte, Briefe), sowie durch eine geniale schauspielerische Leistung von Armin Müller Stahl, Veronika Ferres und co., als auch zum grössten Teil durch die Kommentare von noch (bzw. seit kurzem nicht mehr) lebenden Verwandten, Bekannten und Zeitzeugen des Literaturnobelpreisträgers dargestellt.
Besonders hervorzuheben hier die Leistung von Elisabeth Mann-Borghese, die kurz nach den Dreharbeiten verstarb und deren Mitwirken man denke ich als Ihr Lebenswerk bezeichnen darf.
Neben Thomas und seinem Bruder Heinrich Mann, wird von Regisseur Heinrich Breloer insbesondere auf die Leben der Kinder Klaus und Erika Mann eingegangen, die Rolle der Familie Mann im Zusammenhang mit dem NS-Regime beschrieben und die Tragik, die unübersehbar eng mit der Familie verbunden ist und in den Selbstmorden von Nelly Kröger und Klaus Mann ihren Höhepunkt findet, hautnah dargestellt.
Für alle, die vom Film alleine noch nicht genug haben, findet sich auf den DVDs noch jeweils eine Dokumentation, die alle noch offenen Fragen klären dürfte, sowie in der DVD - Hülle Kommentare von Heinrich Breloer und Elisabeth Mann-Borghese.
Fazit:
Für alle "Mann - Fans" ein Muss und für alle, die mit dem Namen nicht so viel anfangen können, ein noch grösseres Muss. Literaturgeschichte wird hier ohne Abstriche in Filmgeschichte umgewandelt.
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am 20. Dezember 2003
Schon die ersten Szenen nehmen gefangen. Durch das Ineinanderschneiden von Dokumentarmaterial, Spielfilm und Interviewszenen werden der Zauber und die Melancholie von Vergangenheit und der Erinnerung hieran so verdichtet, wie ich es aus keinem anderen Film kenne. Dieses Niveau läßt sich nicht über jede Minute eines mehrteiligen Films halten, aber immer wieder gelingen Breloer Szenen von ähnlicher Qualität. Und es ist gerade die Kombination der schon genannten Elemente, die den Film zu einem solchen intellektuellen und emotionalen Erlebnis machen. Die Darstellerleistungen, ich finde vor allem Mueller-Stahls, sind dabei herausragend. Aber auch die echten Manns faszinieren. Mir persönlich ans Herz gewachsen ist hierbei weniger die nach Erstaustrahlung des Films populär gewordene und inzwischen leider verstorbene Elisabeth Mann-Borgese als ihr älterer Bruder Golo Mann. Eine DVD-Box, deren Anschaffung wirklich lohnt.
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am 4. Mai 2007
Die berührende Chronik der Familie Mann geht tief unter die Haut. Die Darsteller wirken authentisch und spielen furios. Leider verstarb Elisabeth Mann Borgese völlig unerwartet nach den Dreharbeiten. Ihre Mitwirkung hat die Chronik erst zu einem bedeutenden Ereignis werden lassen, der Film hat dadurch eine bedeutende Aufwertung erfahren. Leider habe ich einen störenden Faktor gefunden, da ich eine grossere Liebhaberin und Bewunderin Heinrich Manns bin. Der Freitod Nelly Manns hat Heinrich tief berührt und er hat sich bis zu einem Lebensende mit dem Verlust Nellys nicht abfinden können. Er hat über Nelly nach deren Tod geschrieben: "... die Frau, die mich im Glück kennen lernte, aber ins Exil ist sie mir gefolgt und teilt das Geschick mit mir ...." Er bezeichnete sie immer als "seine geliebte Frau". In dem Film wird geäussert dass niemand getrauert hat um Nelly, da sie unter dem Niveau der Familie Mann stand. Auf jeden Fall hat einer sein Leben lang um sie getrauert: nämlich der grosse und bedeutende Heinrich Mann. Das muss mal in aller Deutlichkeit geschrieben werden. Ich glaube auch das Elisabeth Mann Borgese das gewusst hat. Leider hat sie sich dazu nicht geäussert. Schade ! Ansonsten ist der Film ein Meisterwerk, aber nichts ist perfekt.
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am 22. Oktober 2004
Ich kann die DVD nur jedem empfehlen. Die Box mit den 3 DVDs ist sehr schön ausgestattet (Klappbox im Schuber mit kleinem Booklet).
Der Film an sich ist hervorragend besetzt. Die eingeschnittenen Archivszenen und auch die Interviews fügen sich gut ein und wirken meines Erachtens nie störend, da der Film über längere Sequenzen hin nicht unterbrochen wird.
Das 'Making of' ist sehenswert und gibt weitere interessante Randinformationen.
Man kann eigentlich kaum glauben, daß es sich hier um ein TV-Produktion handelt. Die Detailtreue und Eindringlichkeit der Szenen würde manchem Kinofilm gut tun.
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am 21. Dezember 2013
Es passiert nicht oft, dass ich etwas im TV sehe und so sehr davon begeistert bin, dass ich mir die DVD nachkaufe. Schließlich besteht ja die Möglichkeit, jede Sendung für den eigenen Bedarf kostenlos aufzuzeichnen.

Die Schauspieler, allen voran Sebastian Koch, spielen derart überzeugend, dass ich mir danach weitere biografische Materialen zu Erika und Klaus Mann besorgt habe. Das Schicksal der beiden ist meiner Meinung nach sehr typisch für das 20. Jhdt.

Die dazugefügte Dokumentation ist sehr wertvoll und hat mich noch mehr als der Film selbst interessiert.
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am 7. April 2016
Gute und ergreifende Doku mit vielen Spielszenen. Am stärksten erstaunt hat mich das doch große Unglück der Familie. Die Kälte des Vaters, die Überforderung der Mutter, das große Talent der Kinder, die, besonders Erika und Klaus, nie zu etwas gekommen sind. Diese furchtbare Einsamkeit von Klaus, Heimatlosigkeit. Heinrichs schlimme Situation in den USA, und Thomas Mann arbeitete. Und alle waren sie abhängig von ihm, kaum einer konnte selbst für sich sorgen.
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am 11. Dezember 2014
Was soll ich gegen einen Solchen Film vorbringen? Starke Schauspieler , gute Story der Zeitgeschichte .Es muß
jedoch die Breitschaft vorhanden sein, sich mit dem Thema auseinander zu setzen.Die einzelnen , oft schwierigen
Charaktere muß man so akzeptiere. Empfehle den Film uneingeschränkt.
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am 21. September 2005
Ich gebe zu nicht unbedingt ein humanistisch gebildeter Mensch zu sein, aber diese Triologie hat doch sehr grosses Interesse an der deutschen Literaturgeschichte in mit geweckt.
"Die Manns - ein Jahrhundertroman" ist eine Dokumentation über das Leben von Thomas Mann, seinen Kindern und Verwandten. Das Leben der Familie Mann wird sowohl in Orginaldokumenten (Filmausschnitten, Radiomitschnitte, Briefe), sowie durch eine geniale schauspielerische Leistung von Armin Müller Stahl, Veronika Ferres und co., als auch zum grössten Teil durch die Kommentare von noch (bzw. seit kurzem nicht mehr) lebenden Verwandten, Bekannten und Zeitzeugen des Literaturnobelpreisträgers dargestellt.
Besonders hervorzuheben hier die Leistung von Elisabeth Mann-Borghese, die kurz nach den Dreharbeiten verstarb und deren Mitwirken man denke ich als Ihr Lebenswerk bezeichnen darf.
Neben Thomas und seinem Bruder Heinrich Mann, wird von Regisseur Heinrich Breloer insbesondere auf die Leben der Kinder Klaus und Monika Mann eingegangen, die Rolle der Familie Mann im Zusammenhang mit dem NS-Regime beschrieben und die Tragik, die unübersehbar eng mit der Familie verbunden ist und in den Selbstmorden von Nelly Kröger und Klaus Mann ihren Höhepunkt findet, hautnah dargestellt.
Für alle, die vom Film alleine noch nicht genug haben, findet sich auf den DVDs noch jeweils eine Dokumentation, die alle noch offenen Fragen klären dürfte, sowie in der DVD - Hülle Kommentare von Heinrich Breloer und Elisabeth Mann-Borghese.
Fazit:
Für alle "Mann - Fans" ein Muss und für alle, die mit dem Namen nicht so viel anfangen können, ein noch grösseres Muss. Literaturgeschichte wird hier ohne Abstriche in Filmgeschichte umgewandelt.
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am 26. Dezember 2002
Ich habe diesen Film verschlungen, von der ersten, bis zur letzten DVD und war hinterher ein wenig enttäuscht,dass er nicht länger ging. Die Manns sind für mich der beste Film aller Zeiten. Autentisch, lebensnah, unverblümt direkt. Die zwischendurch gesetzten Interviewausschnitte der Familienmitglieder setzen sich in Perfektion in dem Film fort und unterstreichen die einzelnen Kapitel. Der Spannungsbogen ist in jeder DVD pefekt aufgebaut; Langeweile tritt zu keinem Zeitpunkt ein.Für jeden der sich mit Kunsthistorie beschäftigt/ interessiert ein MUSS.
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am 14. August 2016
Über diese Trilogie wurden schon viele hervorragende Rezessionen geschrieben, denen ich mich voll anschließe, vor allem sind die exzellenten Schauspieler, auch in den kleineren Rollen, hervorzuheben. Ich hatte den Film bei der Erstausstrahlung mit großen Interesse gesehen. Heute, 15 Jahr später, wollte ich den Film nochmals sehen, denn ich hatte das Buch von Tilmann Lahme „Die Manns: Geschichte einer Familie“ gelesen. Nach dieser Lektüre war es mir viel leichter, die einzelnen Personen und Episoden richtig einzuordnen. Ich kann jedem, der Interesse an deutscher Literatur hat, empfehlen, dieses Buch zuerst zu lesen, denn es gibt einen weit umfangreicheren und genaueren Blick auf diese „amazing family“ (so wurden sie in den USA genannt) als es jeder Film tun könnte.
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