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Die Madonna von Forlì: Roman Gebundene Ausgabe – 1. August 2002

3.6 von 5 Sternen 6 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Einen Augenblick wurde Caterina unsicher. Sie sah sich plötzlich in der Engelsburg, umgeben von lauter Soldaten, niederkommen. Sie sah ihre Kinder in Ketten gelegt, Henkersknechte beugten sich über sie und schnitten ihnen, so wie man eine Ziege tötete, die Kehle durch.
Nein, der Allmächtige würde sie schützen! Ihr war ein Engel erschienen.
Ghetti befreite sich von ihr und nahm Rosaria, die ins Zelt getreten war und bereits eine Weile zugehört hatte, in den Arm. "Was soll ich tun?" flüsterte er. "Ich werde euch beide begleiten", antwortete Rosaria und küßte ihn auf den Mund. In der größten Mittagshitze brachen sie auf. Ghetti hatte eine Truppe von über hundert Mann zusammengerufen, unter ihnen einige Mailänder, die er noch aus alten Zeiten kannte, auch Bogenschützen und Kanoniere. Es entstand eine große Unruhe. Riario verstand nicht, was vor sich ging, er brüllte die stumme Zeltwand an, stritt sich dann mit Orsini, dem er Verrat vorwarf, und stürmte schließlich zu Caterina, die ihm kühl ihren Entschluß mitteilte. Sein Mund blieb offenstehen. Dann wandte er sich fluchend ab, weil er Caterinas Mitteilung für einen Trick hielt, ihn zum Handeln zu bewegen. Aber als Caterina ihren Schimmel bestieg, Ghetti an ihrer Seite, und die schwerbewaffnete Truppe zum Aufbruch blies, schien er zu begreifen, daß sie es ernst gemeint hatte. "In Rom sehen wir uns wieder", rief sie ihm zu und winkte. "Ich besetze in deinem Namen die Engelsburg und richte die Kanonen auf den Vatikan. Wir wollen sehen, ob die Herren Kardinale nicht Einsicht zeigen." Riario starrte sie ungläubig an. "Das Heer marschiert zum Ponte Molle", rief er mit wegbrechender Stimme. Caterina, in einer euphorischen Stimmung, ließ Maestoso ein paar Schritte rückwärts gehen, bis der Schimmel schnaubend neben Riario stand. Sie schaute auf ihren Ehemann hinab: "In hoc signo vinces", sagte sie höhnisch und wies auf das Wappen der Sforza, das als Schabracke auf beiden Seiten die Flanken des Pferdes bedeckte. "Die Schlange vertilgt den Ungläubigen - den Ängstlichen, den Zaudernden. Die Geharnischte entspringt dem Haupt ihres Vaters. Erinnerst du dich noch, du Rose der kämpfenden Kirche?" Sie winkte und gab Maestoso einen leichten Klaps, so daß er sofort in Galopp fiel. Als sie sich noch einmal umdrehte, verschwand Riario in einer Wolke aus Staub. Unbehindert ritt die Truppe, Caterina vorneweg, östlich an Rom vorbei und betrat durch die Porta del Popolo die Ewige Stadt. Auch hier hielt sie niemand auf. Der Kastellan der Engelsburg ließ sie mitsamt den Soldaten ein. Die in der Augusthitze dösenden Wachen starrten sie wie eine Geistererscheinung an. Caterina übernahm sofort das Kommando. Wer von den Wachen feixte oder allzu lässig auf den Wehrgängen oder den Höfen herumlungerte, hatte die Burg sofort zu verlassen. Der Kastellan stotterte nur noch und schien keinen klaren Gedanken fassen zu können. Er lief ihr nach und fragte ununterbrochen nach dem Generalkapitän. Kurzerhand wurde auch er aus der Engelsburg hinausgeschoben. Dann gab Caterina den Befehl, das Tor zu schließen und sich zu versammeln. Ghetti sollte alle Soldaten erneut auf ihre Zuverlässigkeit überprüfen und fragwürdige Gesellen abschieben. Eigenhändig schloß sie die stinkenden und rattenverseuchten Kerker auf und ließ die Gefangenen frei. Schließlich überprüfte sie die Magazine. Vorräte und Munition waren ausreichend vorhanden, ebenfalls Dukaten. Sie hatte einen Teil der noch nicht geplünderten Kriegskasse entdeckt. Dann wurden die Kanonen sorgfältig auf den Vatikanspalast gerichtet. Während der nächsten Tage erschien Caterina in einem weiten Atlaskleid mit bis auf den Boden herabreichenden Ärmelschleppen. Auf dem Kopf trug sie einen riesigen schwarzen Samthut mit langen Federn. Auf Brust und Rücken hatte sie sich das Wappen der Sforza nähen lassen. Jeder konnte sehen, daß sie im siebten Monat schwanger war. Wie ein Zeichen des zu erwartenden Sieges trug sie den sich vorwölbenden Leib. Ihre Augen leuchteten, ihre Stimme war laut und bestimmt, sie scheute sich nicht, trotz ihrer weiblichen Bekleidung immer wieder Befehle zu brüllen und die Soldaten zur Disziplin aufzurufen. Schließlich schnallte sie sich einen breiten Militärgürtel um und befestigte an ihn einen Krummsäbel und einen Sack voller Münzen. In den Augen der Soldaten sah Caterina eine Mischung aus Bewunderung und Belustigung aufschimmern. Die Haltung der Männer zeigte Entschlossenheit, für sie zu kämpfen, zumal Gian Antonio Ghetti nie von ihrer Seite wich. Der glatzköpfige Graubart schien während der letzten Tage noch imposanter geworden zu sein. Die Soldaten wußten, daß er bereits unter Francesco Sforza gedient hatte, sie hielten ihn für unbesiegbar im Schwertkampf, stark wie einen Bären und gleichzeitig besonnen. Nach ein paar Tagen erschienen die ersten Unterhändler des Vatikans und auch die Boten, die Ghetti zur Erkundung der Lage in die Stadt geschleust hatte. Die Unterhändler wurden abgewiesen. Die Boten berichteten, das Heer lagere nun tatsächlich nördlich von Rom, die Stadt wirke wie ausgeblutet und sehne sich nach einem starken Papst, der Ordnung schaffe. Die Kardinale trauten sich wieder vorsichtig auf die Straße, und vermutlich werde in absehbarer Zeit das Konklave zusammentreten. Caterina ließ an einem Morgen einen Kanonenschuß auf den Vatikans abfeuern, um ihre Entschlossenheit wirkungsvoll zu unterstreichen, und empfing anschließend Kardinal Borgia und ihren Onkel Ascanio Sforza, der vor nicht langer Zeit zum Kardinal ernannt worden war. Als er ihr ernst, jedoch nicht unfreundlich entgegentrat, fühlte sie sich einen Augenblick lang zurückversetzt in das heimatliche Castello in Mailand. Sie sah ihren Vater, aber auch U Moro vor sich, die Veteranen, die sie jubelnd in die Luft warfen. Fast hätte sie Ascanio umarmt. Ihr junger Onkel wirkte ängstlich, als fürchte er, von ihr eigenhändig erstochen zu werden, und zog sich hinter Kardinal Borgia zurück. "Ich übergebe die Engelsburg einem rechtmäßig gewählten Papst", erklärte Caterina, nachdem sie sich gesetzt hatte, die Kardinale aber stehen ließ, "einem Papst, der unsere Rechte bestätigt und Gewähr bietet, daß dies auch in Zukunft so bleibt. Versteht Ihr mich?"


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Top-Kundenrezensionen

am 26. Januar 2004
Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 26. September 2007
Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 14. Dezember 2002
Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 20. November 2009
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am 29. Juli 2007
Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden

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