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Die Literatur der Angst: Zur Geschichte der Phantastik (suhrkamp taschenbuch) Taschenbuch – 27. Februar 1995

4.6 von 5 Sternen 5 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Howard Phillips Lovecraft wurde am 20. August 1890 in Providence, Rhode Island geboren und starb am 15. März 1937 ebenda. Im Alter von acht Jahren verlor er seinen Vater. Er wurde fortan hauptsächlich von seiner Mutter, seinem Großvater und zwei Tanten aufgezogen und zeigte bereits früh literarische Begabung. Als Kleinkind lernte er Gedichte auswendig und begann im Alter von sechs Jahren, eigene Gedichte zu schreiben. Sein Großvater unterstützte diese Neigung und erzählte ihm selbsterfundene Horrorgeschichten. 1914 wurde Lovecraft Mitglied einer Vereinigung von amerikanischen Hobbyautoren, deren Ziel es war, durch Kongresse den Austausch unter den Autoren zu fördern. Dieser Austausch mit Gleichgesinnten verlieh Lovecraft neuen Schwung: Die Kurzgeschichten The Tomb und Dagon erstanden in dieser Zeit. 1924 heiratete Lovecraft die sieben Jahre ältere jüdische Ukrainerin Sonia Greene. Einige Jahre später einigten sich die getrennt lebenden Sonia Greene und Lovecraft auf eine einvernehmliche Scheidung, die jedoch nie rechtswirksam vollzogen wurde. Lovecraft kehrte zurück nach Providence und lebte dort wieder mit seinen Tanten. Dieser letzte Abschnitt seines Lebens war der produktivste. Nahezu sämtliche seiner bekannten Erzählungen, wie Der Fall Charles Dexter Ward oder Berge des Wahnsinns stammen aus dieser Zeit. 1936 wurde bei Lovecraft Darmkrebs diagnostiziert. Bis zu seinem Tode ein Jahr später litt er an ständigen Schmerzen und Unterernährung.


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Format: Taschenbuch
Wer jemals einen von H. P. Lovecrafts Romanen gelesen hat, die angefüllt sind mit unsäglichem, kosmischem Grauen und unaussprechlichen Wesen aus den Tiefen des Alls, wird sich unweigerlich gefragt haben, woher Lovecraft seine Inspiration nimmt. Zeit seines Lebens führte er ein extrem zurückgezogenes Leben und kommunizierte auch mit seinen Freunden fast nur schriftlich. In diesem Buch demonstriert er seine ungeheure Belesenheit, wenn er versucht, die Geschichte der Phantastik zu schreiben. Es mag hier vielleicht erstaunen, daß der Amerikaner Lovecraft nicht nur die englischsprachige Literatur heranzieht, sondern auch enormes Wissen über andere, vornehmlich deutsche und französische Werke besitzt.
Er widmet Edgar Allen Poe, einem weiteren großen Autor des Horrors, ein ganzes Kapitel. Lovecraft selbst wurde später oft mit Poe verglichen, wenngleich Lovecraft eigentlich ein ganz neues Genre innerhalb der phantastischen Horrorliteratur begründet hat.
Abgesehen von einem Einblick in den literarischen Hintergrund Lovecrafts, der vielleicht ansatzweise verstehen läßt, wie er zu seinen unglaublichen Erzählungen inspiriert wurde, sind seine Studien zur Literatur der Angst hochinteressant und aufschlußreich und geben Anregungen zur eigenen weiteren Beschäftigung mit dem Thema und den untersuchten Autoren. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Format: Taschenbuch
Lovecraft geht von der Prämisse aus, daß es sich bei phantastischer Literatur in erster Linie um ein Genre handele, dessen Ziel es sein müsse, beim Leser Angst hervorzurufen, der Leser müsse erschaudern ob der Schrecken, die er präsentiert bekommt. Und in der Tat, Lovecraft verfolgt diesen Ansatz mit einer bemerkenswerten Akribie in seinen eigenen Werken, nichtsdestotrotz bleiben deswegen andere Werke der phantastischen Literatur außen vor, die eben diesen Anspruch nicht bedingungslos vertreten, sondern den Leser im Ungewissen lassen, ihn unschlüssig machen, ob er eine klare entscheidung getroffen werden könne, ob das Gelesene der Realität oder dem Übernatürlichen angehöre, wie es bei Todorov in der „Einführung in die phantastische Literatur„ als Prämisse gilt. Trotzdem gilt bei Lovecraft die Angst des Lesers und auch des Handelnden im Text als oberste Maßgabe und Zeichen der phantastischen Qualität. In seinem auch in diesem Sachtext seltsam antiquiert anmutenden Stil macht er allerdings einen kenntnisreichen und launigen Rundgang durch die geschichte phantastischer Literatur vom Aufkommen der Gothic Novels bis hin zu den zeitgenössischen Autoren, wobei er sich selten wenig distanzierter Urteile der Begeisterung und der Ablehnung enthalten kann. Er gibt eine sehr persönliche Sicht der Dinge, keine wissenschaftliche, aber eine schöne und griffige einführung in die Stoffe der phantastischen Literatur. Stets beurteilt er die Fertigkeiten der besrpochenen Autoren, ihre vorhandene oder eben nicht vorhandene Fähigkeit, eine von ihm geforderte Atmosphäre der Bedrohung zu erschafffen, wie sie ihm als Idealtypus vorschwebt.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ob Man Ihn nun mag oder nicht, eines steht fest: Innerhalb des Horror-Genres im Besonderen sowie allgemein innerhalb der Phantastisch-Übernatürlichen Literatur nimmt Lovecraft aufgrund seines Genies und seines schieren Könnens und nicht zuletzt wegen seines absolut überzeugenden Stils eine Sonderstellung ein, lediglich umraht von Namen wie Poe oder Bierce. In diesem Sachbuch nunmehr nimmt er vor allem Stellung zu seiner Art, Geschichten zu erzählen sowie zu seinen Einflüssen durch die gothischen Schauermärchen des 17. Jahrhunderts und seines Helden Lord Dunsanys. Insgesamt etwas trocken, Sachbuch halt, aber spannend in Bezug darauf, dass man die Entwicklung Lovecrafts hin zu einer bis dato unerreichten Größe der Literatur der Angst nachvollziehen kann und sich wünschte, er wäre nicht so früh aus dem Leben und seinem Schaffen gerissen worden, wer weiß, was er sonst noch für diese Ihm mehr oder weniger so verhasste welt parat gehabt hätte.
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Format: Taschenbuch
Wer H.P. Lovecraft kennt und zu schätzen weiß, kann an diesem Hammer-Werk nicht vorbei kommen! Lesen! Wer zuviel von diesem Genius liest kommt mit den Realität irgendwann nicht mehr klar. Zu banal, zu gewöhnliche erscheint dann noch die z.Zt. angebotene Literatur!
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
für leser, die lovecraft durchleuchten wollen. ob sich das lohnt? nur für Wissenschaftler und Liebhaber von Old England Gruseln. Ich hab das Buch gebraucht, zum Recherchieren von Fantasy etc Literatur! U,Haas
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