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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
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3,9 von 5 Sternen
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am 12. Juli 2003
In "Die Liebhaberinnen" aus dem Jahr 1975 thematisiert Elfriede Jelinek die Geschlechterrollen und die Stellung der Frau in der Gesellschaft. Dies wird anhand der Geschichten von Brigitte und Paula dargestellt, welche abwechselnd und unabhängig voneinander erzählt werden. Die Figuren des Romans sind dabei mehr unpersönliche Stereotypen als Menschen aus Fleisch und Blut. Das Spiel mit den Hautpersonen widerspiegelt sich auch im Spiel mit der Sprache. Der Roman ist von einer ausgeprägten Dialektik geprägt, einer These folgt sofort die Antithese. Das Ziel ist die Kritik aus feministischer Sicht von gesellschaftlichen Machtverhältnissen und von bürgerlichen Trivialmythen, was sich besonders schön in folgendem Zitat ausdrückt: "wenn einer ein schicksal hat, dann ist es ein mann. wenn einer ein schicksal bekommt, dann ist es eine Frau." (Der ganze Text ist in Kleinschrift verfasst!) John Lennon sang im gleichen Jahr "Woman is the nigger of the world", was genau die Thematik des Romans auf den Punkt bringt.
Brigitte näht Büstenhalter in der Fabrik und will Heinz. Paula ist Lehrmädchen in einer Schneiderei und will Erich. Beide Frauen sind ziemlich dumm und naiv und durchschauen die gesellschaftlichen Mechanismen und das bürgerliche Wertesystem nicht, das zur Unterdrückung der Frau beiträgt. Die Frau hat da nur als liebende Ehefrau und Mutter Platz. "Der Mann ist das Haupt der Familie. Sie führt den Haushalt", wie es früher im Zivilgesetzbuch hiess, haben beide ganz selbstverständlich verinnerlicht. Während Brigitte sich nur über Heinz definiert, also nur ein Anhängsel des Mannes ist, glaubt Paula in kindlicher Naivität noch an das Klischee der einzigen wahren Liebe. Das Resultat: Paula lässt sich schwängern, während dessen Brigitte sich schwängern lassen will. Der richtige Mann, der Ernährer der Familie, soll das einzige Glück der Frau sein. Der Roman zeigt, dass tradierte Rollenbilder nicht gottgewollt und zu hinterfragen sind, was zu deren Entlarvung führt.
Die Männer sind auch nicht gerade Intelligenzbestien. Sie sind emotional unterentwickelt und unfähig zur Liebe. In Frauen sehen sie nicht gleichberechtigte Partnerinnen, sondern nur das Sexualobjekt, zur Befriedigung des eigenen Sexualtriebs, sowie das mütterliche Dienstleistungspaket (kochen, putzen, waschen). Zudem sind sie egozentrisch, so dass sich die ganze Welt nur um sie drehen muss, um ihre Karriere, um ihre sexuellen Bedürfnisse etc. Frauen als menschliche Wesen sind für sie eigentlich überflüssig.
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am 24. August 2011
"die liebhaberinnen" - ein bissig, feministisches buch im gedankengut der 70er jahre. die provokation ist daher natürlich einigermassen veraltet, dafür gewinnt die lektüre aber umsomehr an unterhaltungswert. die story ist kurz und flüssig, der lesegenuss trotz durchgängiger kleinschreibweise nicht gestört. jelineks sprache ist gewaltig und gewöhnungsbedürftig, allerdings hat mir "die klavierspielerin" viel besser gefallen.
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am 6. Januar 2008
Meiner Meinung nach ist das Buch nicht mehr zeitgemäß. Es behandelt keine Probleme, die meine Generation noch beschäftigen würden. Außerdem ist es mir zu feministisch... Ich bin beim Lesen manchmal richtig wütend geworden.
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am 9. September 2015
Ich habe mich entschieden, „Die Liebhaberinnen“ zu kaufen einige Zeit nachdem ich „Die Klavierspielerin“ gelesen habe und gespannt auf ein weiteres Werk von Elfriede Jelinek war.

Jelinek beschreibt in diesem Werk das Leben zweier Frauen in ähnlichen sozialen Umfelden und deren Werdegang über viele Jahre hinweg. Sehr eindrücklich geht die Autorin auf deren einschränkende Perspektivenlosigkeit, deren Abhängigkeit von einem Mann, Ziele und Alltagsinhalte ein. Diese beiden Frauen, Brigitte und Paula, jeweils abwechselnd und unabhängig voneinander erzählt, sind jung und auf der Suche nach deren Zukunft, in der sie leben und auch lieben wollen. Beide finden sie jeweils in der mehr oder weniger glücklichen Heirat mit einem Mann, bei welcher auch Jelineks deutliche Kritik einsetzt. Diese besteht darin, dass es beiden Liebhaberinnen in der jeweiligen Situation nur gelingt, einen annehmbaren sozialen Status zu erhalten, indem sie einen Mann heiraten und darin, dass beide sich auch bewusst sind, vollkommen abhängig von eben jenen zu sein („brigitte ist das glück an sich egal, das heißt, sie meint, daß der wohlstandsheinz und das glück ein und diesselbe person sind.“ S. 149)
Wiedergefunden habe ich hier natürlich den unverwechselbaren und sehr eigenen SChreistil von Jelinek, der sehr unpersönlich, eindringlich, direkt und konkret die Inhalte wiedergibt. Die Hauptcharaktere werden nur am Rande und eher von deren gesellschaftlichen Position aus dargestellt, welche als Motiv im Mittelpunkt der Handlung steht. Dabei schwingt stets eine etwas ironische, bissige Zweideutigkeit mit. Vielmehr werden die Umstände und Inhalte dem Leser „dargelegt und beschrieben“, als „erzählt.“ Jelinek verzichtet vollends auf überflüssigen Schnickschnack und Details, die zum Inhalt nichts beitragen.
Weniger gefallen haben mir regelmäßige Wiederholungen, die wohl ebenfalls Bestandteil von Jelineks Schreibstil sind, aber mir persönlich manchmal etwas zu viel waren und gelegentlich etwas lästig wurden. Des weiteren fand ich auch immer wiederkehrende obszöne Ausdrücke etwas zu viel und unangenehm, was allerdings wahrscheinlich auch ganz bewusste Absicht der Autorin ist.

Aufgrund mancher negativen Rezension hier, die ebendiese Schreibweise kritisieren, ist auf jeden Fall eine Leseprobe zu empfehlen! Es ist durchaus verständlich, wenn der sehr eigene Schreibstil und die Erzählweise nicht jedem Leser liegt.
Empfehlen kann man das Buch auf jeden Fall Lesern, die schon Bücher dieser Autorin gelesen und für gut befunden haben oder jenen, die eben Lust auf etwas Ungewöhnliches, Neues haben.
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am 5. Januar 2006
Nein, keineswegs.
Elfriede Jelinek schildert in ihrem Werk "Die Liebhaberinnen" die Geschichte von zwei Frauen, die sich als so naiv und dekadent erweisen, das es schon schmerzt.
Brigitte, die in einer Miederwarenfabrik Büstenhalter näht, hat ihre Arbeit satt. Sie verachtet aber gleichzeitig ihre Mitarbeiterinnen, denn Brigitte hat den festen Entschluss gefasst, Heinz, einen zukünftigen Geschäftsmann, auf den sie es abgesehen hat, fest an sie zu binden, indem sie sich von ihm schwängern lässt und so der lästigen Arbeit in der Fabrik zu entkommen. Das erweist sich jedoch als äußerst schwierig, da Heinz von Brigitte alles andere als überzeugt ist, ebenso seine Eltern, die Brigitte verachten und sie loswerden wollen. Und auch die aufkommende Konkurrentin Susi, eine selbstständige gutmütige, jedoch etwas dümmliche Frau, an der Heinz interessiert ist, macht es Brigitte nicht leicht. Doch Brigitte gibt nicht auf. Sie versucht mit allen Mitteln, Heinz an sich zu binden, der ihr ein Kind und letztendlich als zukünftiger Geschäftsmann Besitz und Genugtuung bescheren soll!! Dabei unterwirft sie sich Heinz gnadenlos, der nur auf seinen Vorteil und Spaß bedacht ist. In Wirklichkeit hasst Brigitte Heinz, sieht in als 'fettes Schwein, der für zwei frisst'. Doch Brigitte hat ihr Ziel deutlich vor Augen: Eine durch ein Baby erzwungene Heirat mit Heinz, um sich ihre Zukunft zu sichern.
Als sich herausstellt, dass Susi keineswegs eine Konkurrenz für Brigitte darstellt, da sie auf Besseres aus ist, erreicht Brigitte ihr Ziel: Sie wird schwanger und heiratet Heinz!! Und sie führt ein glückliches Hausfrauen-/Geschäftsfrauleben. Brigitte hat ihr Ziel erreicht!!
Neben der Geschichte Brigittes wird die Geschichte der naiven 15-jährigen Paula erzählt, die auf dem Land lebt.
Anders als alle anderen Mädchen im Dorf will Paula keine Verkäuferin werden, sondern Schneiderin!! Sie beginnt eine Lehre. Doch Paula strebt nicht nach beruflichem Erfolg, sie strebt nach Liebe, die sie in ihrem Elternhaus nicht bekommt. zu Hause wird sie nur geschlagen und ausgenutzt. Sie verliebt sich schließlich in Erich, ein gut aussehender, 23-jähriger Holzarbeiter mit einem gravierendem Defizit an Intelligenz und einem Alkoholproblem, der im Sommer die weiblichen Sommergäste mit seinem Aussehen betört und schließlich körperlich beglückt.
Doch Erich interessiert sich nur für Mopeds und schnelle Autos. Während Paula Erich liebt, denkt er nur an Fahrzeuge, wobei sein Intellekt ironischerweise nicht dazu ausreicht, den Führerschein zu bestehen.
Schließlich wird Paula, deren größter Wunsch ebenfalls eine Heirat ist, schwanger. Sie besitzt die volle Überzeugung, Erichs Alkoholproblem durch das Baby zu lösen und seine Liebe zu ihr zu entfachen.
Erichs Eltern, die mit aller Macht versucht hatten, Paula von ihrem Erich fernzuhalten, erlauben nun die Hochzeit, die Erich getrost 'wurscht' ist, weil er ja nur an seine Motoren und Mopeds denkt.
Als Paula mit Erich verheiratet ist, ändert sich jedoch Erich keinen Deut. Er versäuft das ganze Geld, die von Paula erhoffte eigene Wohnung für Paula und Erich und die mittlerweile zwei Kinder bleibt aus. Da begeht Paula einen großen Fehler, der sie schließlich ihr ganzes Glück kostet.
Um sich eine eigene Wohnung leisten zu können, prostituiert sie sich. Als dies publik wird, lässt sich Erich scheiden, nimmt ihr die Kinder und zerstört somit ihr Leben.
Paulas Neuanfang beginnt dort, wo Brigittes altes Leben endete: Die Miederfabrik, in der sie nun für einen Hungerlohn arbeiten muss, um sich über Wasser halten zu können.
Paula hat ihr Ziel nicht erreicht!!
Elfriede Jelinek erzählt in ihrem Roman nüchtern und völlig ungeschönt die Geschichte zweier Frauen, die eine größtenteils identische Lebensgeschichte und völlig identische Lebensziele vorweisen. Wobei jedoch eine Frau Erfolg hat, die andere dagegen völlig scheitert.
Dabei idealisiert Jelinek nichts, sie schreibt, wie es wirklich ist. Sie bedient sich schmutziger, vulgärer Wörter, sie beschreibt damit passend die schlimmen Dinge, die den Frauen widerfahren, die sie jedoch wortlos auf sich nehmen, um an ihr Ziel zu gelangen.
Auch die Figuren sind sensationell beschrieben:
Die naive, dekadente Brigitte, die ständig von Liebe redet, jedoch in Wirklichkeit 'Besitz' meint, die Heinz hasst, ihn jedoch zu ihrem Lebensziel erhebt, da er ihr einen guten Lebensstandard bieten kann.
Die dumme Paula, die wirkliche Liebe erstrebt, die Erich ganz für sich gewinnen will, die-naiv wie sie ist-glaubt Erich ändern zu können und die schließlich an ihren Zielen und an ihrer Naivität scheitert...
Der Roman ist auf jeden Fall lesenswert, da er aufgrund der durch den stakkatoartigen Schreibstil und den respektlosen, vulgären Wortschatz geschaffenen Atmosphäre durchaus überzeugt.
Keine leichte Kost ist dieser Roman. Vor allem dadurch keine leichte Kost, da hier schonungslos von Abtreibungsversuchen und Schlägen in den Mutterbauch seitens Paulas Eltern erzählt wird, um den 'Bankert' (~Balg) in Paula wieder loszuwerden.
Auch keine leichte Kost dadurch, dass von Brigitte erzählt wird, die den Wunsch hat, einen Säugling mit Holzsplittern in den Zehen zu quälen und die das eigene Kind mit Tritten in den Rücken zurück ins Haus treibt.
Dieser Roman schockiert allein schon durch seine Sprache, doch er zeichnet ein brillantes und realistisches Innenleben zweier Frauen, die an Naivität und Unterwerfung nicht zu übertreffen sind!!
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am 13. Oktober 2015
Gnadenlos beschreibt die Autorin was sie beobachtet und wie die Rollenspiele Mann und Frau gespielt werden. Und auch wenn sich dadurch skurrile oder sogar witzige Szenen ergeben, es bleibt ein bedrückendes, fast hoffnungsloses Gesamtbild das sie zeichnet.
Wer meint daß wir heute schon darüber hinaus sind, irrt sich. Die Ansprüche haben sich zwar leicht geändert, aber die Rollen sind immer noch zugeteilt. Gehaßt wird heute wohl weniger aber die Frage stellt sich, ob esvielleicht nur daran liegt, weil wir durch die vielen großen und kleinen Bildschirme abgelenkt sind.
Brillant geschrieben im eigenwilligen Stil mit Kleinbuchstaben. Ein starkes Buch.
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am 30. April 2001
Elfriede Jelineks Roman "Die Liebhaberinnen" handelt von 2 Frauen, Brigitte und Paula, deren Geschichte unabhängig voneinander verläuft. In beiden Fällen wird der lange Weg zur Heirat geschildert. Die erste Frau heisst Brigitte. Sie arbeitet in einer Fabrik. Büstenhalter zu nähen stellt für sie einen trostlosen und aussichtslosen Job dar, deswegen versucht Brigitte einen gesellschaftlichen Aufstieg zu erringen und sieht in Heinz ihre große Chance. Heinz hat eine Zukunft als Geschäftsmann vor sich. Sein Interesse an Brigitte ist gering, sie ist für ihn nur Mittel zum Zweck. Sie heiraten, obwohl zwischen den Beiden keinerlei Liebe vorhanden ist, aber sie haben die gleichen Interessen und Ziele. Die zweite Frau ist ein fünfzehn Jahre junges Mädchen namens Paula. Sie will nicht so wie Brigitte einen Mann finden und heiraten, sondern ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen. Ihr gelingt es, ihre Eltern zu überreden eine Lehre als Schneiderin anfangen zu dürfen. Doch bald verliebt sie sich in Erich, ein Holzarbeiter aus dem Dorf. In ihrer großen Liebe zu ihn lässt sie sich von ihm entjungfern, woraus eine Schwangerschaft resultiert. Für Erich zählt nur seine Leidenschaft für Motore und Alkohol und ist sich keinerlei Pflichtbewusstsein gegenüber Paula bewusst. Erichs Großvater reagiert fassungslos als er erfährt, dass Paula ein Kind erwartet. Mit allen Kräften versucht er seinen Enkel davon abzuhalten, dieses Mädchen zu heiraten. Ein uneheliches Kind würde für Paula den gesellschaftlichen Tod bedeuten. Erst als Erichs Großvater stirbt, gelingt es Paula ihn doch zur Heirat zu überreden. Paula träumt von einem Eigenheim. Um es finanzieren zu können bietet sie sich nun regelmäßig zur Prostitution an. Als jedoch ein Dorfbewohner Paula mit einem Kunden im Wald entdeckte, blieb es nicht lange geheim und jeder wandte sich von ihr ab. Ihr Schicksal nahm seinen Lauf. Ihr Mann lässt sich scheiden, sie muss aus der Wohnung ausziehen und darf ihre Kinder, mittlerweile sind es sogar zwei, nicht mehr sehen. Ihren Unterhalt muss sie sich nun als ungelernte Näherin verdienen. Ihr Leben hat nun jeden Sinn verloren.
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am 30. November 2014
Das erste mal Jelinek gelesen und bin begeistert. Man muss sich zwar zuerst etwas an die Art des Schreibens gewöhnen, aber absolut empfehlenswert. Regt zum Nachdenken über sozialökologische und gesellschaftspolitische Zustände in unserer Gesellschaft an.
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am 24. November 2005
"Die Liebhaberinnen" war das erste Buch, das ich von Elfriede Jelinek gelesen habe. Für den Einstieg in die Jelinek-Welt ist dieser Roman ideal, da die Sprache und die Handlung nicht so schwierig zu verstehen sind, wie in anderen Romanen Jelineks.

Wirklich eine Empfehlung.
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am 19. April 2016
Typisches Jelinek Buch, die ich endlich einmal lesen wollte. Kann es jedem Interessierten weiter empfehlen, sich mit dieser österreichischen modernen Schriftstellerin auseinander zu setzen.
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