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Die Liebermann-Papiere: Kriminalroman Taschenbuch – 4. August 2008

3.2 von 5 Sternen 10 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Sherlock Holmes trifft Sigmund Freud – ein überaus unterhaltsamer und spannender Krimi" (The Guardian)

"Mit Akribie und Geistesblitz löst der medizinische Ermittler seinen Fall und das macht diesen Krimi zu einem vergnüglichen Leseabenteuer, bei dem man sich jetzt schon auf die Fortsetzung freut." (Krimi-couch.de)

"Ein unterhaltsamer Schmöker." (Die Welt)

"Ein sehr spannender Roman mit viel Zeitkolorit." (Neue Ruhr Zeitung)

Klappentext

"Sherlock Holmes trifft Sigmund Freud - ein überaus unterhaltsamer und spannender Krimi"
The Guardian

"Mit Akribie und Geistesblitz löst der medizinische Ermittler seinen Fall und das macht diesen Krimi zu einem vergnüglichen Leseabenteuer, bei dem man sich jetzt schon auf die Fortsetzung freut."
Krimi-couch.de

"Ein unterhaltsamer Schmöker."
Die Welt

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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Als Wienerin mit Vorliebe für Romane und Dokumentationen aus der Zeit der (vor)letzten Jahrhundertwende, war der Griff zu den Büchern von Frank Tallis ein sehr neugieriger.

Ich war überrascht, wie atmosphärisch dicht Frank Tallis seine Figuren in die damalige Zeit einbettete und wie gut teilweise recherchiert wurde. Die örtlichen Gegebenheiten, aber auch die beschriebenen Gewohnheiten der Wiener kenne ich noch gut aus den Erzählungen meiner eigenen Großeltern.

Was mich die weiteren Bücher aber nur noch im Original kaufen ließ, war die deutsche Übersetzung. Die beiden Übersetzer waren offensichtlich noch nie in Wien, was auf fast jeder Seite spürbar wird. Nicht nur, dass die Ortsbezeichnungen immer wieder falsch übersetzt werden, findet man sich auch sprachlich eher in Norddeutschland als in Österreich wieder: Droschke statt Fiaker, Hörnchen statt Kipferl oder Trambahn statt Tramway sind Begriffe, die in ganz Österreich nicht üblich sind. Die Übersetzer haben kaum einen möglichen Fauxpas aussgelassen.

Dieses Wienbuch kann ich unbedingt empfehlen, aber nur in Originalsprache.
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Format: Taschenbuch
... für Krimi-Fans, denen auch das örtliche, zeitliche und kulturelle Umfeld wichtig ist und die dabei auf Stimmigkeit achten.

Die Mordfälle selbst, einer äußerst trickreich inszeniert, der andere klassisch brutal, werden fast in den Hintergrund gedrängt, und wilde "action" findet erst auf den letzten Seiten statt.

Dafür hat man ständig den Eindruck, der Mief der spießigen, abergläubischen, antisemitischen, frauenfeindlichen k.& k. Kommerzienratsdiktatur des Wiener Milieus um 1900 kriecht aus jeder Buchseite.

Dieser Band ist als Erster einer Triologie gedacht; der nächste Band steht schon auf meiner Wunschliste.
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Format: Taschenbuch
Wer in eine andere Kultur-Epoche eintauchen will, der sollte diesen Kriminalroman lesen. Er spielt um die Jahrhundertwende in Wien und schildert in athmosphärischer Dichte die Lebensumstände der damaligen Gesellschaft. Im Mittelpunkt steht der junge Arzt Max Liebermann, der mit dem Polizisten Reinhardt befreundet ist. Dieser wird mit einem Fall konfrontiert, vor dem die Polizei wie vor einem Rätsel steht: eine junge, attraktive Frau, die ihren Lebensunterhalt mit Geisterbeschwörung verdiente, wurde unter mysteriösen Umständen ermordet. Der Polizist Reinhardt bittet seinen Freund Liebermann um Rat. Tatsächlich kann dieser mit den neuen Methoden Siegmund Freuds erstaunliches über die Psyche des Menschen zu Tage förden und damit entscheidend in die Lösung des Falles eingreifen.

Der Autor nimmt den Leser mit in die Welt Siegmund Freuds und beleuchtet dabei die Zeitumstände der Entstehung der Psychoanalyse. Die Aufklärung des Mordes wird von dieser Kulturstudie leider etwas in den Hintergrund gedrängt.

Da dieser Band der erste Band einer Trilogie um den jungen Arzt Liebermann ist, freue ich mich aber schon sehr auf die Fortsetzung!
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Format: Taschenbuch
ich bin noch unschlüssig, was ich von dem Buch halten soll. Der Roman liest sich leicht, ist größtenteils kurzweilig. Als Krimi finde ich ihn aber nicht sonderlich gelungen, denn der Krimiteil nimmt vielleicht 30% des Buches ein. Die Ermittlungen kommen nicht wirklich zur Geltung. Durch die vielen Unterbrechungen durch die zahlreichen Nebengeschichten, fehlt die Spannung, die Flüssigkeit der Krimigeschichte und auch das Interesse daran verliert sich mit der Zeit. Man hat dsa Gefühl eines "aja, einen Mordfall gab es ja auch noch", wenn die Geschichte wieder mal auf die Ermittlungen zurück kommt. Es laufen mindestens 4 weitere Geschichten, die jeweils einen ähnlich großen Stellenwert in dem Buch einnehmen wie der Krimi. Dadurch, dass die Kapitel relativ kurz sind und die Geschichten einander immer abwechseln, ist das Buch zwar kurzweilig, man verliert aber die Verbindung, das unbedingt weiter lesen wollen, die Neugierde an den einzelnen Episoden. ich habe das Buch immer wieder weggelegt, weil ich anderes zu tun hatte und hatte nicht das Bedürfnis, mir es wieder in der ersten freien Minute zu schnappen, um weiter zu lesen. Das passiert mir bei einem echten Pageturner nie.

Die Aussage auf dem Klappentext "Sherlock Holmes trifft Sigmund Freud" ist auch ein Euphemismus, da Inspektor Reinhardt nicht im geringsten mit Sherlock Holmes verglichen werden kann. Der ist überhaupt nicht fähig, irgendeinen Fall zu lösen, von ihm kommt eigentlich auch gar nichts, das zur Lösung des Falles beiträgt. Er ist immer nur höchst erstaunt, was sein Freund Liebermann wieder herausgefunden hat. Das hätte man besser darstellen können, mehr eine Gleichwertigkeit beider Freunde, die sich bei den Ermittlungen ergänzen.
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Von Maximillian am 23. März 2015
Format: Taschenbuch
Spannend, sehr wienerisch! Habe das Buch verschlungen und freue mich bereits auf den jächsten Band! Hoffentlich genauso spannend wie dieser?
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