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Die Liebe einer Frau: Drei Erzählungen und ein kurzer Roman Gebundene Ausgabe – 1. August 2008

4.4 von 5 Sternen 27 Kundenrezensionen

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Produktinformation

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In der Welt von Alice Munro ist der beste Weg nicht unbedingt die kürzeste Entfernung zwischen zwei Punkten. Ihre neunte überragende Sammlung von Kurzgeschichten, Die Liebe einer Frau, hat erneut das westliche Kanada als Handlungsort, und das Thema ist klassisch für Munro: Geheimnisse, Liebe, Betrug und das ganz normale Leben. Aber wie wir es von dieser Meisterin der Kurzgeschichte bereits kennen, ist der Weg, den sie nimmt, alles andere als normal. Die überwältigende Titelgeschichte ist dafür ein hervorragendes Beispiel. Sie ist eine Erzählung in vier Teilen und beginnt mit dem Ertrinkungstod eines Optikers in einer Kleinstadt. Die Geschichte wird ausgeweitet und befasst sich zuerst mit den Jungen, die die Leiche entdeckt hatten, und dann mit einer boshaften Frau, die im Sterben liegt, und ihrer jungen Pflegeschwester. Wessen Geschichte ist es nun? Nicht die des Optikers, das steht fest -- obwohl dessen Tod sie zusammenhält. Der Effekt ist auch nicht unbedingt "Rashomon"-mäßig, obwohl jeder Teil ihn aus einem anderen Blickwinkel betrachtet. Die Liebe einer Frau ist statt dessen ein gründliches und umfassendes Porträt des Kleinstadtlebens, wie man es sich nur vorstellen kann, mit all seinen Spannungen, Betrügereien und unfreiwilligen Bindungen. Innerhalb seiner 75 Seiten fängt es eine Welt ein, die geräumiger ist als die der meisten Romane.

Wie immer ist Munros Erzählstil sowohl einfach als auch bewegend, beispielsweise wenn die Briefe schreibende Protagonistin in "Before the Change" ihre Liebe an einen Ex-Verlobten zurückschickt: "Was wäre, wenn Menschen das wirklich täten -- ihre Liebe mit der Post verschicken, um sie loszuwerden? Was würden sie da verschicken? Eine Schachtel Pralinen mit Füllungen wie die Dotter von Puteneiern? Eine Lehmpuppe mit leeren Augenhöhlen? Ein Haufen Rosen, dessen Duft knapp über 'verrottet' einzustufen ist? Ein mit blutigem Zeitungspapier eingewickeltes Päckchen, das niemand freiwillig öffnen würde?"

Die Geschichten in diesem Band brennen mit einer Art emotionsloser Anti-Romantik -- sogar die, die sich an der Grenze zum häuslichen Melodram bewegen (zum Beispiel der Beinah-Tod eines Babys in "My Mother's Dream" oder eine ehebrecherische Frau in "Teh Children Stay"). Dicht bevölkert und elliptisch im Aufbau, kreist jede Geschichte um ihre Hauptereignisse und Beziehungen wie Planeten um eine Sonne. Das Ergebnis ist vielschichtig und komplex und seine Muster nicht immer auf Anhieb erkennbar. Anders ausgedrückt: wie im richtigen Leben. --Mary Park -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Alice Munro, geboren 1931 in Wingham, Ontario, ist eine der bedeutendsten Autorinnen der Gegenwart. Sie erhielt 2013 die höchste Auszeichnung für Literatur, den Nobelpreis. Ihr umfangreiches erzählerisches Werk wurde bereits zuvor mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Giller Prize, dem Book Critics Circle Award und dem Man Booker International Prize. Alice Munro lebt in Ontario, Kanada. Im Fischer Taschenbuch Verlag liegen vor: ›Himmel und Hölle‹, ›Die Liebe einer Frau‹, ›Der Traum meiner Mutter‹, ›Tricks‹, ›Wozu wollen Sie das wissen?‹, ›Zu viel Glück‹, ›Tanz der seligen Geister‹, ›Offene Geheimnisse‹, ›Glaubst du, es war Liebe?‹, ›Das Bettlermädchen‹, ›Der Mond über der Eisbahn‹, ›Liebes Leben‹, ›Was ich dir schon immer sagen wollte‹, ›Die Jupitermonde‹ und Munros einziger Roman ›Kleine Aussichten‹.

Literaturpreise:

(Auswahl:)
Canada-Australia Literary Prize (1977)
Commonwealth Writers' Prize (1991)
Giller Prize for Fiction (1998 und 2004)
Man Booker International (2009)
Trillium Award (2013)
Nobelpreis für Literatur (2013)



Heidi Zerning, geboren 1940 in Berlin, studierte Anglistik, Amerikanistik, Geschichte und Philosophie und ist seit 1990 hauptberuflich als Übersetzerin tätig. Neben Alice Munros Erzählungen hat sie Werke von Virginia Woolf, Truman Capote und Steve Tesich übersetzt.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Diese Geschichten beginnen ganz langsam. Geschildert wird Alltägliches - und das ausführlich. Alice Muroe schreibt leicht und sehr elegant, darum überlässt man sich gern ihren anscheinend etwas belanglosen Darlegungen. Eine junge Frau pflegt einen alten, sehr gebrechlichen Herrn, obwohl dessen Gattin sie nur schikaniert. Zwei junge Paare werden in ihrem Kleinstadtleben gezeigt - nichts Dramatisches, denkt man. Doch, weit gefehlt! Die Tücke liegt im Detail. Denn in haargenau dem Moment, in dem man sich als Leser in dem geschilderten, anscheinend so überaus "normalen" Leben eingerichtet hat, bricht die Normalität zusammen und zeigt das Besondere: Ein Verbrechen, seit Jahrzehnten ungesühnt. Oder auch die gleichen Personen, nur Jahrzehnte später, so dass ihnen (und dem Leser damit auch) das soeben Beschriebene als ungemein kostbare Erinnerung an die heile Zeit ihrer inzwischen arg blessierten Leben erscheinen muss.
Unspektakulär und leise kommen diese Begebenheiten daher - und doch könnten sie nicht einprägsamer sein. In Alice Muroes Textes stimmt jeder einzelne Atemzug jeder einzelnen Figur.
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Format: Taschenbuch
Wow! Frau Munro erzählt geheimnisvolle, atmosphärisch extrem verdichtete Kurzgeschichten aus einer kleinstädtischen Welt im Kanada der Fünfziger Jahre. Eigentlich sind es moderne Gruselstories, ähnlich denen von Roald Dahl, nur ohne krasse Effekte, vorsichtiger, poetischer, traumverlorener. Wie bei Dahl oder David Lynch lauert der Horror heimlich hinter der bürgerlichen Fassade, und enttäuschte Hoffnungen, kaputte Beziehungen, Lebenlügen, unterdrückte Ängste und Begierden werden Munros grübelnden, sich quälenden und verunsicherten Individuen ebenso unmerklich wie unweigerlich zur Hölle auf Erden. Und spannend ist das! Die Geschichten schleichen sich an, nie weiss man, wohin die Reise geht und immer erzeugt die einfache Sprache eine schwindelerregende Mehrdeutigkeit.

Unbedingt kaufen und lesen!
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Von Amazonkunde TOP 500 REZENSENT am 7. Dezember 2014
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Dieses Buch haben wir in unserem Literaturkreis gelesen und der einhellige Tenor war -nicht begeistert- . Zu viele lose Fäden am Ende der Geschichten. Zu viele Zeitsprünge, zu viele Ungereimtheiten, den roten Faden vermissten wir alle. Dennoch sind diese Geschichten in einer wunderschönen Sprache geschrieben, das war der einzig positive Punkt. Wir waren uns einig, es gibt Besseres, vielleicht auch von dieser Autorin.
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Format: Gebundene Ausgabe
Die kanadische Schriftstellerin Alice Munro, in diesem Punkte dem Filmemacher Terence Malick verwandt, löst das Problem der Blickwinkel-Übertragung, die dem Leser die eigentliche Freiheit zu schauen raubt, indem sie die Menschen in ihren Erzählungen nicht als Personen individualisiert, sondern als Perspektiven auf die Welt. Sie ist so in der Lage uns die andere Seite der Wirklichkeit zu zeigen: Den Ort wo die Geheimnisse leben. In dieser gerade in der Kunst entstehenden neuen Weltanschauung verschmilzt unsere Vorstellung vom Universalen mit individuellen Geschichten. Politisch wirkt sich dieser Blickwechsel etwa dadurch aus, dass wir jetzt begreifen lernen, dass die unzähligen hungernden Menschen auf diesem Planeten zum Objekt der Weltmarktes degradiert wurden, der vor allem der Perspektive der westlichen Welt folgte. Insofern werden wir uns der Verantwortung für die Lebensbedingungen dieser Menschen bewusst. Gleichzeitig verlieren ja die "Zehn ökonomischen Gebote" ihren Wert und die "westlichen" Menschen bekommen mit, das sie sich jetzt besser schnell von vielen antrainierten Gewissheiten trennen, bevor der Wahnsinn sie ereilt. Loslassen wird als Heilung erfahren werden, Staunen wird befreien, das Neue wird gedeihen. Die Klasse der Entbehrlichen wird resozialisiert und das Geld bekommt eine völlig neue Bestimmung.

Munros Literatur einer potentiellen Vielfalt, bei der es darum geht den sprachlichen, kulturellen, anerzogenen Zwängen einen bewusst gewählten übergeordneten Blick entgegenzusetzen, ist so auch eine direkte Auseinandersetzung mit dem Thema der sechziger Jahre Generation: Das Leben als beständiger Akt der Überschreitung.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ich habe dieses Buch gekauft um einmal Übersetzungen enlischsprachiger Bücher zu vegleichen. "A Love of a Good Woman" ist eine hervorragend erzählte Geschicht voller Ironie und Überraschungen für den Leser. Die deutsche Übersetzung ist träge, trocken und (ehrlich gesagt) langweilig. Fazit, Versand und Service: sehr gut. Inhalt: siehe oben.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Zugegeben - ich kannte Alice Munro vor der Verleihung des Nobelpreises auch nicht. Aber das Kennenlernen hat sich gelohnt! Leider werden ihre Werke oftmals als Frauenliteratur bezeichnet - was Munro schreibt, das sind Geschichten über Frauen, die nicht zwangsweise nur von Frauen gelesen werden (sollen). Es sind sprachlich und inhaltlich hochstehende Werke, die Schicksale, die beschrieben werden, packen die Leserin und den Leser von der ersten Seite an und man kann nicht aufhören, bis man auf der letzten Seite angelangt ist.
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