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am 27. März 2012
Das erste Mal bin ich mit diesem Buch in frühster Kindheit in Berührung gekommen, denn meine Mutter liebt Gottfried Keller und hat uns unter anderem "Spiegel das Kätzchen" und "Die missbrauchten Liebesbriefe" vorgelesen. Nach dem ich mir dann einen "Kindle" gekauft hatte war es eine der ersten Bestellungen, die ich getätigt habe. Und auch heute noch, so viele Jahre nachdem ich diese Geschichten vorgelesen bekommen habe wirken sie einen ganz besonderen Zauber auf mich, den die wenigsten zeitgenössischen Schriftsteller so zu wirken verstehen.

Die Sprache ist natürlich ein bisschen veraltet, doch nach ein-zwei Seiten zum einlesen hat man damit auch kein Problem mehr und die Sprache unterstützt mit ihrem Hauch von anders sein das Leseerlebniss. Wer also mal keine Lust auf zeitgenössische Literatur hat und trotzdem nach etwas Kurzweiligem sucht ist mit "Die Leute von Seldwyla" sehr gut beraten. Die Geschichten haben eine übersichtliche Länge, sind in sich abgeschlossen und ohne Ausnahme alle lesenswert.
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am 1. Juni 2013
Ich habe die Geschichten der Leute von Seldwyla in Etappen gelesen. So waren die einzelnen Geschichten wirklich unterhaltsam und überhaupt nicht beschwerlich. In jeder Geschichte lauert ein tieferer Sinn, ein moralisches Lehrstückchen. Aber gleichzeitig sind die Geschichten in so leichter Sprache und kurzweilig geschrieben, dass man diese auch ohne Tiefgang genießen kann. Auch wenn diese Sammlung von Geschichten um die Leute von Seldwyla, einzelner Schicksale und die der ganzen Dorfgemeinschaft ein Klassiker ist, so ist sie trotzdem überhaupt nicht verstaubt sondern interessant und in gut verständlicher Sprache geschrieben. Von mir deshalb fünf Sternchen.
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Keller, der unter seiner Ehelosigkeit litt, charakterisiert sich so: "Ich bin ['] ein kleiner dicker Kerl, der abends 9 Uhr ins Wirthaus und um Mitternacht zu Bette geht als alter Junggeselle." Immerhin verfasste dieser kleine dicke Kerl 1881 ein paar Jahre vor seinem Tod das "Sinngedicht", in dem er sich auf eine profunde Art und Weise mit der Beziehung zwischen den Geschlechtern auseinander setzt.

Er schickt seinen Helden, einen Naturwissenschaftler namens Reinhart, der gänzlich in seiner Arbeit zu verkümmern droht, ins pralle Leben hinaus und lässt ihn gleich auf mehrere interessante und hübsche Frauen stoßen, mit denen er zunächst einige erotische Tändeleien anfängt. Er gerät dann an eine ebenfalls sehr hübsche Lucie, die mit ihrem Onkel allein ein Gut bewirtschaftet. Mit Tändelei ist es nichts bei Lucie, dafür ist sie viel zu scharfsichtig und spöttisch. Stattdessen entwickelt sich zwischen ihnen so etwas wie eine längere Auseinandersetzung über eben dieses komplexe Thema der Beziehung zwischen Mann und Frau, und zwar indem sie sich abwechselnd - einmal auch der Onkel - Geschichten erzählen. Mit diesen Geschichten - Novellen - bringen die Erzähler jeweils etwas zum Ausdruck, was ihnen an der Beziehung zwischen den Geschlechtern wichtig oder bedeutsam zu sein scheint. Unvermeidlich, dass diese Novellen den Geist der Zeit atmen, andererseits sind sie so voll von herrlichen Schilderungen und profunden psychologischen Beobachtungen, dass es auch für den modernen Leser genug zu bewundern und nachzudenken gibt. Gelegentlich verlegt der Erzähler eine Geschichte in die historische Vergangenheit oder in exotische Fernen. Sie sind einerseits immer gleichnishaft, andererseits realitätsgesättigt und voller Dramatik. Es ist eine wahre Freude, Kellers literarischem Erkenntnisprozess zu folgen. Für Lucie und Reinhart bringt dieses Vorgehen jedenfalls die Klärung ihrer eigenen Beziehung.
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am 14. August 2016
"Kleider machen Leute!" Ein geflügeltes Wort, aber nur eine von 10 Kurzgeschichten/ Erzählungen in dem Band "Die Leute von Seldwyla"! Auch wenn Gottfried Keller vor 150 Jahren gelebt und geschrieben hat, sollte man sich nicht scheuen, dieses Buch zu lesen! Die Geschichten sind toll geschrieben und sehr abwechslungsreich. Von fantastisch ("Spiegel, das Kätzchen") über tragisch ("Romeo und Julia auf dem Dorfe") bis hin zu witzig ("Die mißbrauchten Liebesbriefe") ist alles dabei, immer mit feinem Sinn, tollen Charakteren und Anregung zum Nachdenken.
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am 10. November 2013
Ein tolles Buch, sofern man Gottfried Keller mag.
Ich lese es bereits zum 3. Mal :-) , geniesse die Sprache und den Inhalt.
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am 24. Juli 2013
hallööchen, ihr lieben,

bin irgendwann drübergestolpert, dachte, omg,
gottfried keller, das war doch der aus deiner abiklasse.

und beim lesen des buches sind mir dinge klargeworden,
die einfach zum vollen menschsein gehören sollten!

außerdem hab ich herzlich gelacht! zeitlose literatur,
die menschen haben sich bis heute nicht verändert.

danke posthum an gottfried keller

marie
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am 26. Februar 2011
Wunderbar! Schon seit der Schulzeit schwärme ich für Gottfried Keller und hier werden alte Zeiten wieder wach. Macht einen Riesenspaß, die Geschichten zu lesen, gerade auch deshalb, weil die Sprache ein wenig altertümlich ist.
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am 15. Januar 2014
Das Buch war gut. Gottfried Keller ist ein Schriftsteller der früheren Generation. Wenn man die Sprache versteht, ist der Text wirklich lesenswert.
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am 11. April 2013
Die Leute von Sedwyla
Typische Personendarstellung des literarischen Realismus in Form von Kurzgeschichten, gut lesbarer Klassiker, gute treffende Charakterisierung.der Personen
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