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Die Lösung des Herzinfarkt-Problems: Strophanthin. Über die Verhinderung der optimalen Vorbeugung und Behandlung Gebundene Ausgabe – 1. Juni 2010

4.7 von 5 Sternen 65 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Vorwort von Prof. Hans Schaefer (Heidelberg), ein jahrzehntelang
führender Physiologe

Im zweiten Weltkrieg wurde ich als Soldat verpflichtet, einige Zeit lang
die Leitung eines Reserve-Kurlazaretts des Heeres in Bad Nauheim zu
übernehmen. Für das Militär schien ich deshalb geeignet, weil ich als
Abteilungsleiter am W.G.Kerckhoff-Herzforschungsinstitut in Bad Nauheim
war. Daß ich erstens Theoretiker, zweitens auch als solcher erst kürzlich
zur Kardiologie gekommen war, machte den Vorgestzten nicht viel Eindruck.
Immerhin wurde mir formal einer der versiertesten Kardiologen Nauheims, Dr.
Kurz vorgesetzt, mit dem ich mich dann so arrangierte, daß ich von ihm die
Klinik, er von mir die Theorie lernte. Aus dieser Arbeit entstand mein 1951
veröffentlichtes Buch über Theorie und Klinik des EKG. Was ich in dieser
klinischen Zeit lernte, war die absolut einzigartige Rolle des intravenös
verabreichten Strophanthins. Ich sah, daß unter Bad Nauheims
Herzspezialisten diese Ansicht durchwegs geteilt wurde. Ich habe nach
diesem militärischen Zwischenspiel die klinische Kardiologie verlassen,
ging 1950 nach Heidelberg, erfuhr dort auch von den Wunderwirkungen dieser
Droge, die Fraenkel hier schon 1906 eingeführt hatte, als Chef der Anstalt
"Speyershof". Kliniker wie Plügge in Heidelberg, der weltbekannte Edens,
mein Freund Schimert und viele andere bewiesen mit ihrer Anwendung des
Strophanthins, daß hier eine Kardinal-Therapie sowohl der Angina pectoris
als auch eine Prophylaxe des Infarkts vorlag.

Um diese Zeit besuchte mich der Stuttgarter Kliniker B. Kern, um meine
theoretischen Ansichten über Strophanthin zu hören. Er hatte wenig Ahnung
von Epidemiologie, ebenso wie ich damals auch. Epidemiologie brach sich
erst in den späten sechziger Jahren als klinische Forschungsmethode Bahn.
Kern arbeitete also wie seine Kollegen im epidemiologiefreien Raum
klinischer Forschung.

Kerns Methode war aber die Applikation des oralen Strophanthins. In der
Klinik hatte man inzwischen die intravenöse Therapie mit Strophanthin
aufgegeben und durch orale Glykosid-Behandlung ersetzt. Aber eine
ernsthafte Beschäftigung mit dem Strophanthin-Problem setzte bei mir erst
mit dem spektakulären Symposium auf der Molkenkur in Heidelberg ein, an dem
ich nicht teilnahm, über das ich aber von meinen Freunden, insbesondere W.
Doerr, sehr bald unterrichtet wurde. Mehrere meiner klinischen Freunde
sagten offen, daß dieses Symposium mehr einem Tribunal als einem
wissenschaftlichen Disput geglichen habe, und nicht selten wurde die Art,
wie man über orales Strophanthin und über Berthold Kern geurteilt habe, als
skandalös empfunden. Erst als ich die Theorie des Infarktes von der
Sozialmedizin her zu durchdenken begann, ordneten sich meine Gedanken auch
über die Theorie des Infarktes. Seitdem läßt mich der Gedanke, daß hier
wissenschaftliche Fehlurteile zu bedauerlichen Fehlern der kardialen
Therapie führten, nicht mehr los.

Dieses Buch ist der Versuch, mit den Gegnern der oralen
Strophanthin-Behandlung sachlich zu diskutieren. Daß dabei auch die Theorie
des Infarktes eine Rolle spielt, liegt an dem Angriffsort des
Strophanthins, der Myokardzelle, die, wie wir glauben, der Mittelpunkt des
sog. Herzinfarktes ist.

Dieses Buch muß dem Fachmann freilich problematisch erscheinen. Sein Autor
ist weder Arzt noch Pharmakologe. Seine Leistung besteht darin, mit
Intelligenz und großer Sorgfalt die einschlägige Literatur (über 1000
Zitate) gelesen und auf ihre logi-schen Widersprüche hin ausgewertet zu
haben. Der Autor suchte mich sehr früh auf. Meine Skepsis an seiner
Kompetenz schwand zum großen Teil. Da sich bislang kein Fachmann dieses
Problems annahm, scheint es mir unvermeidlich, diesen Text von R.-J. Petry
als Information zu nehmen. Mich beeindruckte schon an dem ersten Rohentwurf
des Textes, daß an Hand langer Zitate diese Widersprüche leicht
nachzuvollziehen sind. Meine Vermutungen bestätigten sich. Das
wissenschaftliche Urteil über Strophanthin ist offenbar nicht so fundiert,
wie es seine Gegner behaupten.

Den Physiologen beeindruckt an dieser Diskussion in erster Linie die
Behauptung, Strophanthin werde bei oraler Gabe schlecht und inkonstant
resorbiert. Diese These mangelhafter Resorption beruht auf zwei Studien,
deren Ergebnisse wenig konform sind, kann also auf dieser Grundlage nicht
entkräftet werden. Es gibt aber viele Hinweise auf eine Resorption, die
freilich weniger direkt sind, aber die Einsicht nahelegen, man sollte an
einer Resorption, die klinisch brauchbar ist, nicht zweifeln. Den Ausschlag
der Einstellung zur oralen Strophanthin-Therapie gibt der überwältigende
klinische Erfolg. In dieser Hinsicht steht also diese Therapie nicht
schlechter da als zahlreiche Therapien, deren Brauchbarkeit ebenfalls im
klinischen Kontrollversuch bestätigt wurde, z.B. neuerdings die
Betablocker.

Der körpereigene Stoff Strophanthin war, wie gesagt, vor Jahrzehnten
hochgeschätzt, und seine Anwendung ist vermutlich deshalb obsolet geworden,
weil bis zum zweiten Weltkrieg allein eine intravenöse Applikation möglich
war, die bei ambulanter Behandlung Herzkranker natürlich nicht durchführbar
ist. Die Irrungen und Wirrungen dieser Therapie sind diesem Buch zu
entnehmen. Dessen Lektüre, die auch dem Laien als Patienten möglich sein
sollte, ist nicht immer einfach. Es gibt aber nichts Anderes. Bei der
großen Bedeutung des Strophanthins für die Herztherapie kann ich also das
Erscheinen dieses Textes nur begrüßen. Ein schweres Unrecht der
Wissenschaft wird hier zu reparieren versucht.

Natürlich kenne ich auch die strengen Regeln, mit denen ein Nachweis
therapeutischer Wirkungen gelingt. Ich war mit Martini, auf den diese
Regeln zurückgehen, befreundet. Meine Meinung ist nicht, daß dieser
Nachweis vorliegt, wohl aber, daß die Ansicht, der Nachweis der
Unwirksamkeit der oralen Strophanthin-Therapie sei erbracht, bezweifelt
werden muß. Neue Studien sind notwendig und, wie ich höre, begonnen. Dieses
Buch bekämpft die Sicherheit, mit der negative Urteile gefällt werden, was
bei der hohen Bedeutung einer wirksamen Infarkttherapie seine
Veröffentlichung rechtfertigt.

Prof. Hans Schaefer, Heidelberg


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