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VINE-PRODUKTTESTERam 24. Februar 2017
Der Titel hätte es mir eigentlich schon sagen können: wenn man vor allem auf die Quantität (alle Länder der Erde zu besuchen) abzielt, muss es schnell gehen, intensiveres Erleben und Begegnen ist dann wohl kaum möglich. Zumindest ist im Bericht der Autorin davon wenig zu lesen. Es geht um Persönliches und Organisatorisches und Reisen in Japan (S. 120) und Mayanmar (S. 139) werden ein ein, zwei Sätzen abgehandelt. Einige wenige interessante Begegnungen werden beschrieben, z.T. auch Reisetipps gegeben.
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am 25. August 2014
Mein Freund hat mir das Buch geschenkt, da ich gern in ferne Länder reise und früher auch regelmäßig allein mit dem Rucksack durch Asien getingelt bin. Deshalb freute ich mich sehr und war gespannt. Dieses Buch war also ein Geschenk, mit dem man nicht viel falsch machen kann. Dachte man.

Ich fing also an zu lesen und fand die Anfänge jetzt erst mal nicht so spannend. Aber ich dachte mir, das wird schon noch. Immerhin hat Frau Sedano Länder gesehen, in die ein Großteil der deutschen Bevölkerung nie einen Fuß setzen wird. Dafür hat sie auf jeden Fall Respekt verdient.

Danach hört es bei mir allerdings auch schon auf. Die Inhalte sind flach, über die bereisten Länder erfährt der Leser wenig bis nichts. Interessante und nützliche Informationen z.B. darüber, wie die Reisen finanziert wurden, nachdem Frau Sedano zur Vollzeit-Urlauberin wurde, werden komplett ausgespart.

Dafür erfährt der Leser umso mehr über Frau Sedanos Befindlichkeiten. Gemobbt zu werden wünscht man niemandem, aber gehört das wirklich in dieser Ausführlichkeit in dieses Buch? Ich denke nein. Mitreisende auf Gruppenreisen, die sich in manchen Ländern nicht umgehen lassen, werden oft negativ beschrieben. Das Filmteam, das Frau Sedano für ein paar Tage in Afrika begleitet hat, war in ihren Augen auch nicht das Gelbe vom Ei. Kurzum – es ist nicht so leicht, diese Frau zufrieden zu stellen.

Je länger ich las, umso mehr habe ich mich über das Geschriebene aufgeregt und regelmäßig mit dem Kopf geschüttelt. Am Ende ist Frau Sedano halt nur eine Sammlerin und niemand, der die Welt wirklich sehen und erleben will. Man staunt, dass jemand, der so weit gereist ist, so wenig des Erlebten in sich aufgenommen hat. Reisen bildet leider scheinbar nicht immer. Deshalb ein gut gemeinter Rat an alle, die selbst schon über gewisse Reiseerfahrungen verfügen und dachten, sie könnten sich hier weitere Anregungen und Inspiration holen: Finger weg von diesem Buch!
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am 18. September 2014
Es gibt Bücher,die die Welt nicht braucht. Dazu gehört die Ländersämmlerin. Spiegel Bestseller-Liste Platz 2!!! Wie um Himmels Willen ist dieses Buch da nur hingekommen? Und die Pressestimmen da oben? Ich gehe davon aus, dass keiner der Journalisten dieses Buch auch nur ansatzweise gelesen hat! Ich habe mir das Buch voller Freude gekauft. Nach ein paar Seiten sagte ich mir, gut es ist eben ein Reisebuch und keine gute Literatur. Aber: dieses Buch ist so schlecht, dass es weder einen roten Faden hat, noch Pointen und am Ende fragt man sich, was ist eigentlich der Sinn davon? Außer, dass die Autorin nach 320 Seiten sagt, sie habe alle Länder bereist? Beispiel: man erfährt, dass Frau Sedano mit 36 ihren Job kündigt, weil sie gemobbt wird und keinen Mann hat, mit dem sie eine Familie gründen kann. Man erfährt alle Einzelheiten zu ihrem letzten Tag im Büro, ihrem Abschiedsgeschenk vonr ihren nervigen Kollegen. Auf S. 250 erfährt man ganz urplötzlich, dass Frau Sedano ein Kamerateam begleitet um eine Dokumentation über sie zu drehen. Die wirklich spannende Frage wäre hier gewesen, um was geht es bei der Dokumentation? Wie ist das Leben von Frau Sedano verlaufen, seit ihrer ersten Reise? Der Leser bleibt im Dunkeln und erfährt nichts darüber, außer dass Kameramann Heinz die Reisende nervt. Überhaupt scheinen alle anderen Leute zu nerven. Komisch mich nervt nur die Autorin selbst. Außerdem sind so viele Lücken, die unklar sind, der Leser wird einfach nicht mitgenommen. Die Kapitel haben so Überschriften wie "Die Qual der Wahl" und wisst ihr was die Qual der Wahl ist? Frau Sedano hat die Wahl ob sie über einen Zaun klettert oder unten durchkriecht um eine Sehenswürdigkeit zu sehen. Wahnsinn! Das reist einen nicht wirklich vom Hocker. Noch schlimmer ist die Sprache. Sie ist auf dem Niveau eines viert-Klässlers. Sätze wie: "das interessiert keine Sau" oder "wir mussten erst zur Bank latschen" will ich als Leser echt nicht lesen! Und die gutgemeinte Ironie wirkt völlig deplaziert. Fazit: Es gibt soviele gute Autoren und Bücher, die es leider nie auf eine Spiegel-Bestseller-Liste schaffen. Deswegen ist dieses Buch eine Frechheit. Besser ihr lest Das große Los von Meike Winnemuth, die Frau versteht was vom Leben, vom Reisen und sogar vom Schreiben!
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am 9. Juli 2014
Vorausgeschickt - ich bin selber eine Frau alleine auf Weltreise, seit mittlerweile über 6 Monaten insbesondere in asiatischen Ländern unterwegs, so ziemlich im selben Alter wie Nina Sedano, habe zwar bei weitem nicht so viele, aber in meinem Leben schon einige Länder bereist, und habe mich auf das Buch gefreut, als ich in einem Zeitungsartikel darauf stieß. Ich dachte, ich könnte vielleicht eigene Eindrücke vergleichen, und insbesondere Ideen für neue Reiseziele erhalten.

Und dann das - eine Aneinanderreihung von oft belanglosen, langweiligen, trivialen Begebenheiten, angefangen von der ersten Reise im zarten Alter von 5 Jahren. In den meisten Erzählungen erfährt man absolut nichts über das Land, die Kultur, die Leute - obwohl das doch die Gründe sind, aus denen Frau Sedano angeblich reist - und aus denen ich Geld ausgab, um darüber zu lesen. Stattdessen meistens Beschreibungen von Geschehnissen, die nichts mit dem Land, sondern nur mit Frau Sedano zu tun haben, und die so oder ähnlich auch überall vorkommen könnten.

Aber für mich ist das noch nicht das Schlimmste. Im Laufe des Buches erschien mir Frau Sedano immer mehr als selbstverliebte Neurotikerin, die ständige Bestätigung braucht, und jeden schlecht macht, der sie ihr nicht gibt. Wenn sie über Kollegen, Bekannte oder Reisebekanntschaften schreibt, dann nur Negatives - sie mokiert sich über sie, widmet kleinen Ärgernissen Seiten - anstatt doch bitte lieber einfach das Land zu beschreiben - warum muss man denn kleine Irritationen, die nun mal im Leben und beim Reisen vorkommen, in einem Buch verewigen? Aber nein, fast alle Länder werden mit "dann reiste ich x Tage/Wochen durch das Land" abgehandelt - das ist alles. Ich lass nur aus dem Grund weiter, weil einige Rezensionen sagten, dass es besser würde, und in der Tat sind die allerletzten Kapitel - Nordkorea, einige Afrika-Reisen, Turkmenistan - etwas ausführlicher, beinhalten aber wenig, das nicht sowieso Allgemeinwissen wäre - ja, Nordkorea ist anders, welche Überraschung!

Ich wunderte mich auch über die 5-Sterne Rezensionen, in denen erstaunlich oft dieselben Worte - so wie "spannend" und "humorvoll" vorkommen. Mit Verlaub - spannend ist anders, und humorvoll ganz sicher auch. Wann immer etwas nicht nach ihrem Kopf geht, verliert Frau Sedano völlig den Humor - sie ist immer das Unschuldslamm, alle anderen sind doof, sie hätte es ja so viel besser gewusst, und überhaupt…

Ich wunderte mich weniger über die 5-Sterne Rezensionen, als ich einige der Namen der Rezensoren - solche, die erkennbar sind - als Danksagung in ihrem Buch wiederfand - hallo? Sorry, veräppeln kann ich mich auch selber.

Ich war skeptisch, als ich den Titel "Ländersammlerin" sah - wenn eine nur reist, um Länder zu "sammeln", dann ist das für mich persönlich eine verpasste Chance. Wie gesagt, ich selber bin auf Reise, und ich merke in mir, wie mich das Reisen verändert - ich reise allerdings nicht, um zu sammeln. Was Frau Sedano schreibt, ist nicht wirklich persönlich - aus eigener Erfahrung und aus häufigem Austausch mit anderen Langzeitreisenden, die ich unterwegs treffe, weiss ich, wie sich eine tiefgreifende persönliche Veränderung durch das Reisen anfühlt, und ich kann keinerlei Reflexionen in diese Richtung bei Frau Sedano erkennen. Natürlich sind Erlebnisse, Erfahrungen, Motivation und emotionales Erleben für jeden anders, und das ist auch gut so, aber wenn sich jemand das Buch kaufen möchte, um mehr über das Reisen, die Länder, oder Selbsterfahrung beim Reisen zu erfahren, dann warne ich hiermit - nichts davon wird erfüllt werden.

In ihrem Nachwort schreibt Frau Sedano dann (leicht anmaßend, wie ich finde) einen Dank an ihre Leser "die durch das Buch … sich selbst ein Stück nähergekommen sind" (nicht die HOFFNUNG, dass ihre Leser sich selber nähergekommen sind, nein, sie ist sich sicher, dass sie das für uns geleistet hat). Ich hingegen habe die Hoffnung, dass Frau Sedano wirklich ihren Humor findet, und aufhört, Listen zu machen und abzuhaken (sie hat jetzt angedroht, alle knapp 1000 Denkmäler der UNESCO-Welterbes abzuhaken), etwas langsamer wird, den Kopf hebt, und ihr unzweifelhaftes Talent zum Reisen dazu nutzt, wirklich einmal in den Ländern zu verweilen, vielleicht einige Zeit in Freiwilligenprojekten vor Ort verbringt, anstatt ständig diffuse Schuldgefühle zu haben, und dass ihr das etwas gibt. Denn ich habe schon Bewunderung für das, was sie als Frau alleine auf Tour alles leistet, insbesondere da ich weiss, wie schwer das oft ist. Ich wünschte nur, es wäre mehr dabei herausgekommen.
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am 3. September 2014
Nach dem Auftritt der Autorin im Morgenmagazin habe ich mich entschlossen das Buch zu lesen, denn Frau Sedano ist eine bemerkenswerte und sicher auch gestandene Frau. Ich war gespannt und zugegeben die Erwartungen und Vorfreude auf dieses Buch waren groß. Leider wurde ich von der Lektüre kräftig enttäuscht: Eine große Reisende mag die Autorin sein, eine gute Schreiberin ist sie leider nicht. Das Buch strotzt nur so von narzisstischen Selbstbeweihräucherungen, Belanglosigkeiten und übler Nachrede. Die Autorin zeichnet in ihrem Buch ein Psychogramm, dass traurigerweise soziopathische Züge erkennen lässt und damit -zu allem Überfluss- ihre Ausführungen, über das oft negative Verhalten ihres Umfeldes, nachvollziehbar macht. Ausdruck, Satzbau und auch die Struktur der Geschichten erinnern an mittelmäßige, lieblose Schüleraufsätze und machen Menschen mit einer halbwegs ausgeprägten Leidenschaft für Literatur offen gestanden halb wahnsinnig. Lediglich die Geschichte über ihre Reise nach Nordkorea ist halbwegs lesenswert, schimpft die Autorin hier einmal nicht über Mitreisende und schildert ihre Reiseeindrücke hier verhältnismäßig emotional und bildlich. Es erschüttert mich, wie ein solcher Schund auf irgendeine Bestsellerliste gelangen kann und fürchte, dies ist nur auf ein absolut effizientes Marketing zurückzuführen. Was der Verleger sich hier gedacht hat, kann ich nicht sagen. Ich kann mich den anderen negativen Kritiken leider nur anschließen und sagen diese 14,95 Euro sind besser in die eigene Urlaubskasse investiert, als in diese Reiseliteratur des Grauens. Selten habe ich mich über einen Buchkauf so geärgert!
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am 19. August 2014
Ich schreibe fast nie Rezessionen, aber hier muss es sein. Selbst viel gereist, bewundere ich Frau Sedano für ihren Mut, einige der erwähnten Länder alleine bereist zu haben. Alles in allem bin ich mehr als enttäuscht von der einfachen Sprache, den minimalen Fakten und Infos, die wie zufällig kopierte Berichte aus einem Reisetagebuch wirken. Wie viele andere Leser habe ich den Eindruck, es geht beim "Länder sammeln" um Rekorde, Selbstdarstellung und Selbstbeweihräucherung. Selbstverständlich kann jeder reisen wie er will und es gibt dafür mehr Möglichkeiten als "anerkannte Länder der Vereinten Nationen". Aber zu behaupten, ich hätte ein Land bereist, in dem ich nur einen oder zwei Tage war, auf dem Weg nach xy, um einen Haken daneben zu setzen finde ich beifallheischend und unehrlich. Das wäre so, als würde ich alle Länder, die ich gezwungenermaßen aus Transitgründen bisher angeflogen habe , als "von mir bereistes Land" zählen würde. Dafür würde ich mich schämen, abgesehen davon, dass ich die Anzahl meiner Reisen nicht weiß, da es nicht wichtig ist, wie oft man reist, sondern wie groß der Genuss beim Reisen und noch sehr lange danach ist.
Ich vermisse viele Informationen, bei weniger Zeilen und Seiten für Reisen als Kind und Sprachferien sowie Notdurft-Nöte und sonstige detailverliebte, aber nichtssagende Schilderungen, wäre das durchaus möglich gewesen. Oder wie übel ihr alle Kollegen mitgespielt haben, sogar Freunde, aber auch das Kamerateam, welches sich nicht ihrem Reiserhythmus anpasste.
Ich habe einiges bei Frau Sedano vorausgesetzt, da ich davon ausging, jahrelanges Reisen in die verschiedensten Winkel der Erde, diese vielen, außergewöhnlicher Begegnungen mit Menschen in teils wenig bereisten Ländern, Gebräuchen und Gepflogenheiten, Religionen, Kunst, Kultur, Hunger, Abenteuer, Armut, Freundschaft, Großzügigkeit usw. bringt einem doch dazu, glücklich zu sein, über den Umstand reisen und erleben zu können, aber auch demütig zu erkennen, wie gut und sicher wir es zurück daheim doch haben.
Schlecht investiertes Geld und absolutes Erstaunen, wie einfach es anscheinend ist, auf die Spiegel-Bestseller Liste zu kommen.
Auch kein Garant mehr für gute Lektüre-Empfehlungen.
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am 12. Dezember 2014
Das Buch besteht einerseits aus einer Aneinanderreihung langweiliger Unwichtigkeiten (z.B. umfasst die gesamte Schilderung des Landes Dänemark die Zeilen "und dann habe ich eine Brieffreundin in Flensburg besucht. Vor dort fuhren wir dann für einen Tag nach Dänmark. Das war zwar nur kurz aber ich war auch in Dänemark.") und andererseits aus Abrechungen, Entrüstungen und Selbstmitleid wer alles im Leben der Autorin dieser schon übel mitgespielt hat (z.B. droht eine "Obdachlosigkeit" weil die Freundin und Wohnpartnerin irgendwann lieber mit ihrem Freund zusammen wohnen möchte als weiterhin mit der Autorin).

Auf Reise- und Länderbeschreibungen, nützliche Informationen, vielleicht auch Abenteuer oder witzige Anekdoten wartet man vergeblich - es kommen keine. Das hat die meistgereiste Frau weg gelassen - war wohl nicht so interessant wie die eigenen Befindlichkeiten.

Warum das Buch ein Bestseller ist erschließt sich mir nicht.
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TOP 1000 REZENSENTam 12. November 2016
Nina Sedano beschreibt ihre Reisen durch die 193 UN-Staaten. Sie erzählt von ihrer Kindheit, ihren ersten Reisen als Sprachschülerin nach England und wie sie zum Reisen kam. Dazu gab sie ihren Bürojob auf.

Nina Sedano hat alle 193 Länder dieser Erde bereist. Das klingt gewaltig und ist auch in meinen Augen ein abenteuerliches Unterfangen. Doch damit steht sie nicht allein da. Es gibt inzwischen viele Menschen, die "Länder sammeln"! Sie nennen es den "Weltenbummler Wettstreit der extrem Vielreiser". Meiner Meinung nach ein echt dekadentes Hobby, bei dem sicherlich viele Teilnehmer die Augen vor den jeweiligen politischen oder gesellschaftlichen Zuständen in den Ländern verschliessen. Doch das nur am Rande!

Dieses Buch hat mich leider enttäuscht. Dabei reise ich selbst gerne und erhoffte mir tolle Empfehlungen einsamer Landstriche und liebenswürdiger Menschen, toller Küche, exotischer Kulisse und vor allem interessante Sehenswürdigkeiten.
Mich erwartete statt dessen ein sprachlich nicht ganz ausgereifter Sprachstil einer in ihrer Berufswelt gefrusteten Frau, die es sich zum Ziel gemacht hat, 193 Länder zu sammeln.
Auch wenn ich Frau Sedanos Mut und ihre Beharrlichkeit gerade in Behördendingen für die Einreiseformalitäten bewundere, so vermisse ich doch intensive Erlebnisse und reine Freude am Erlebten. Es kam mir wie ein Abhaken und Sammeln der
Länderstempel im Pass vor.

Für die Länder Aserbaidschan und Usbekistan werden im Buch ein paar Seiten veranschlagt. Die Autorin berichtet von einem Hammelessen, von dem sie krank wurde und Fieber bekam. Natürlich tut sie mir leid, aber wer viel reist, muss mit so etwas rechnen.
Sie jammert ebenfalls über Mitreisende, die in Mehrbettzimmern bei ihrem Beisein ihr Liebesleben ausleben. Die Vorstellung finde ich auch schrecklich, aber mir wäre nie in den Sinn gekommen, mich dort einzumieten.

Ich hatte mir vorgestellt, hier tolle Reiseempfehlungen oder abenteuerliche Erlebnisse zu finden, leider Fehlanzeige. Gut gefällt mir lediglich die realistische Darstellung der Reise in Nordkorea. Auch die Versuche, für bestimmte Länder, wie den Iran ein Reisevisum zu bekommen, sind aufschlussreich.
Das sind für mich jedoch keine relevanten oder auch hilfreichen Infos, da diese Länder für mich keine Reiseziele darstellen.

Glücklicherweise unterliege ich ja keinem Zwang zu reisen, sondern suche mir meine Ziele nach landschaftlichem Interesse und persönlicher Vorliebe aus. Ich muss nicht reisen, sondern ich darf!

Bei diesem Buch bemängele ich hauptsächlich die Art, wie sich Frau Sedano darstellt und wie sie erzählt. Beides wirkt aufgesetzt und ich empfinde kein sonderliches Interesse an ihrer Person und die Geschichten sind nicht spannend.

Wo bleibt die Reisefreude, wo sind die einzigartigen Erlebnisse, wo das Reisefieber? Es hätte ein tolles und interessantes Buch werden können. Ein echter Bestseller muss nicht unbedingt ein super Buch sein!
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am 24. April 2017
Genau dieses Bild kommt mir in den Sinn, wenn ich die Lektüre des Buches bewerten soll: man freut sich auf ein gutes Schnitzel und kaut doch nur auf einem geschmacklosen Etwas herum.

Der Schreibstil der Autorin ist oft sehr konstruiert, viele leere Phrasen, wenig bildhaft und macht das Lesen des Buches sehr anstrengend. "Ein mittelmäßiger Schulaufsatz" trifft es ganz gut.

Ich habe nicht erwartet, dass Nina Sedano zwangläufig in jedem Land, das sie bereist auch große Abenteuer erlebt hat. Aber ich habe doch gehofft, dass die Autorin bei all den Reisen, die sie gemacht hat, auch von besonderen Begegnungen mit den verschiedenen Kulturen erzählen kann. Auch hier: Fehlanzeige

Inhaltlich wurde schon ausreichend auf das Buch eingegangen, das möchte ich nicht unnötig wiederholen.

Kann es leider nicht empfehlen.
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am 8. November 2014
Furchtbar. Schrecklich. Lähmend.

Man weiß gar nicht, was am schockierendsten ist an dem Buch. Höchstwahrscheinlich, dass man 193 Staaten bereisen kann ohne irgendetwas Interessantes zu erzählen zu haben. Das ist die eigentliche Leistung von Nina Sedano! Zwischenzeitlich habe ich gedacht - okaaay, da hat jemand ne Wette verloren, sowas wie "ich wette, ich schaffe es, im Laufe eines Wochenendes betrunken ein Buch zu schreiben, das auf die Spiegelbestsellerliste kommt!" denn man hat zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass diese Reisen wirklich stattgefunden haben und sucht vergebens nach authentischen Berichten, kleinen Details und co.
Wenn man wirklich so viel unterwegs war und Reisen liebt, kann man gar nicht so ignorant, unreflektiert und langweilig wiederkommen, wie Sedano darüber berichtet.

Zwischenzeitlich hab ich innerlich gekämpft, weitere Lebenszeit zu verschwenden für das Lesen dieses Buchs - aber es war dann wie wenn man zu einem schlimmen Unfall schauen muss, eine morbide Faszination, von der man sich nicht lösen kann - die unglaubliche Erkenntnis, dass sich Erzählstil und Unreflektiertheit der Autorin durch das Buch ziehen, hat wach gehalten.

Noch schlimmer als die langweiligen Inhalte ist nur der katastrophale Schreibstil. Eine Aneinanderreihung von peinlichen Allegorien, kein Spannungsbogen, einfachster Satzbau - der Stil dieses Buchs beleidigt jeden Leser, der die zweite Schulklasse erfolgreich abgeschlossen hat.
Man fragt sich, ob sich weder im professionellen noch im persönlichen Umfeld der Autorin absolut niemand jemals verpflichtet sah, ihr zu sagen, dass sie absolut kein Talent zum Schreiben hat...aber den Ausführungen bezüglich Jugend/Heimat/Freunde/Mobbing zu Folge gibt es offensichtlich niemanden, der sich zu diesem Kreis zählt.
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