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Die Kunst des Scheiterns: Tausend unmögliche Wege, das Glück zu finden Taschenbuch – 1. Februar 2009

4.8 von 5 Sternen 28 Kundenrezensionen

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Guter Rat scheint heutzutage nicht mehr teuer. Literarisch gesehen. Beschreiten die einen den schon reichlich ausgetretenen Jakobsweg, um von ihrer Selbstfindung Meldung zu machen, so empfehlen andere Zeitgenossen, sich selbst mehr zu lieben. Innehalten, Loslassen, Selbsterkenntnis, Läuterung, das moderne Mantra der Menschwerdung. Der Mann, um den es hier geht, weiß es allerdings besser. Er hat die Tiefen, präziser, die Untiefen des Daseins mehr als gründlich ausgelotet. Und wenn eine Koryphäe wie der berühmte Psychoanalytiker Arno Gruen von einem „bewegenden Buch“ spricht, „voller Kühnheit, Mitgefühl, Kreativität […] und politische[r] Intelligenz“ – dann spürt man ein wenig vom Gewinn, der jedem Scheiternden winkt. Konstantin Wecker hat ein großes kleines Buch vorgelegt!

Achtzehnter Geburtstag im Knast zu Hannover. Eine erste Weichenstellung. Hier konnte nur noch der Mystiker Meister Eckhart und einer seiner Sprüche Trost bieten. Begleitet von seinen Lieblingsdenkern führt Wecker, dem wir einige der zartesten Bilder des deutschen Songwriterkanons verdanken, durch sein an Missbräuchen und haarsträubenden Irrwegen weiß Gott nicht armes Leben. Keine Biografie im handelsüblichen Sinne erwartet den Leser; mehr eine „unvollendete Skizze“ und schmerzliche Innenschau auf die Bruchstellen eines Lebens, die nach qualvollen Jahren zu Erkenntnissen wurden: Man ist kein Puccini, sondern ein schlichter Bänkelsänger, kein Großdichter – aber ein Liedermacher!

Dieter Hildebrandt, der Freund, riet ab vom Buchtitel. Zu sehr würden sich Kritiker eingeladen fühlen, damit zu spielen. Sollen sie doch. Wecker seinerseits weiß mit der Kunst des Scheiterns zu spielen. Fassungslosigkeit allerdings ergreift ihn dann doch angesichts seines damaligen Kokser-Ichs, das 1995 im „protzigen Eispalast“ in München-Grünwald buchstäblich durch die Hölle ging. Im etwas ausufernd geratenen Anhang gibt er uns seine persönliche kraftspendende Literaturliste an die Hand. Erneut stoßen wir auf Arno Gruen und sein erhellendes Buch Der Fremde in uns. Konstantin Wecker hat diesen Fremden in sich entdeckt und in die Schranken verwiesen. Kluge und ernsthafte Variationen über das Thema „Genug ist nicht genug.“ --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Konstantin Wecker, geboren 1947 in München, studierte Musik, Philosophie und Psychologie. 1977 machte die Plattenveröffentlichung »Genug ist nicht genug« mit der Ballade vom »Willy« den Komponisten und Liedermacher bekannt. Ungezählte Tourneen und Konzerte, immer auch in der DDR, Filmrollen, Filmmusiken und Musicals folgten. Er veröffentlichte unter anderem die Bücher »Uferlos«, »Der Klang der ungespielten Töne«. In seiner vielbeachteten Autobiografie »Die Kunst des Scheiterns« schreibt er über seine Suche nach Wahrhaftigkeit und der großen Bedeutung der Poesie für sein Leben. Zuletzt erschien »Stürmische Zeiten, mein Schatz. Die schönsten deutschen Liebesgedichte«. Wecker lebt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in München.


Kundenrezensionen

4.8 von 5 Sternen
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Top-Kundenrezensionen

Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 100 REZENSENT am 12. Juni 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Dem Blick Weckers auf dem Titelbild konnte ich nicht ausweichen. Dem Titel noch weniger. Also las ich mein erstes Wecker-Buch, was natürlich nicht genau stimmt, da mich seine poetischen Liedertexte beinahe so lange begleiten wie die von Bob Dylan. Allerdings verlor ich den Anschluss in den Neunzigerjahren nach einem Konzert, das offenbar in die Phase fiel, in der Konstantin Wecker Kunst und Leben nicht mehr so auf die Reihe brachte. Das ganze Drogentheater interessierte mich dann so wenig, dass ich nicht einmal merkte, dass es irgendwann wieder vorbei war.

Nun wird der Wecker also sechzig und erinnert mich daran, wie lange mein eigener Lebensfaden bereits ist. Doch wenn ich die acht Bilder betrachte, die Weckers biografische Stationen exemplarisch wiedergeben, wirkt er 2006 sehr viel jünger als 1995. Zumindest zufriedener. Scheitern als Notwendigkeit zur Selbstfindung? Herbe Schicksalsschläge führen umherirrende Menschen nicht automatisch ins Paradies der Gelassenheit. Zum Schicksal gehört auch, ob eine Krise genutzt wird. Wie weit wir darauf überhaupt Einfluss haben, weiss ich nicht. Aber die Lektüre von Konstantin Weckers Buch bestätigt zumindest meine eigenen Erfahrungen vom Scheitern. Nichts und niemand waren für meinen Weg wichtiger als meine Tochter. Und dennoch, ein behindertes Kind wünscht man sich ebenso wenig wie den Absturz in die Drogenhölle.

Wenn sich alte Wecker-Fans darüber ärgern, dass ihr Held nicht mehr bei jeder Demo dabei und bei jedem bürgerlichen Anlass draussen ist, haben sie wohl wenig von seinen Texten begriffen. Widerstand hat viele Formen. Auf die Präsentation selbst gebackener Erfolgsrezepte zu verzichten, ist eine davon.
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Format: Gebundene Ausgabe
Über 30 Jahre Erfolg als Liedermacher, Poet, Musical- und Filmmusikkomponist, Schauspieler, Systemkritiker. Und doch: Das Leben ist nichts weiter als eine Reihe von Niederlagen... Was Konstantin Wecker in seinem neuen Buch meint, ist: Die Niederlagen, das Scheitern, die Fehltritte bringen dich im Innern weiter - Erfolge sind rasch eingestrichen und bald schon vergessen. An Krisen reift man. Krisen bewältigt man, und eben weil dieses Bewältigen Arbeit ist, ist man danach, in seinem Dasein, in seinem Leben einen bedeutenden Schritt weitergekommen. Vielleicht gereinigt, vielleicht geläutert, in jedem Fall näher bei sich. Näher an der Frage: Wer bin ich eigentlich? Was will ich? - Keine Angst: Konstantin Wecker hat kein bleischweres Sachbuch geschrieben, wohl aber fast schon altersweise Erkenntnisse versammelt, die mal in lockerer Anekdotenform, mal nachdenklicher und tiefsinniger geschrieben sind. Vor allem aber: Immer stilsicher. Und augenzwinkernd, selbstironisch, gelassener, als ihm das früher möglich gewesen wäre. "Mein Ego ist mir heute nicht mehr ganz so heilig" sagt er im Interview (auf eine Textzeile aus "Genug ist nicht genug" anspielend). Und es stimmt: Jetzt erst - mit 60 und als zweifacher Vater - läßt er ganz neue Töne und Bilder an sich heran, reflektiert vieles mit mehr Abstand. Ohne Anspruch und Biß verloren zu haben. Mit "Die Kunst des Scheiterns" ist Konstantin ein wunderbar lesbares und zugleich geist- und wertvolles Buch gelungen. - Wenn mir dieses Buch nicht beim ersten Anlesen schon so sehr ans Herz gewachsen wäre, ich würd's weiterverschenken, an einen Freund, eine Freundin auf der Suche nach sich selbst. Das Buch trägt Erkenntnisse ein!
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Von Tinki9 VINE-PRODUKTTESTER am 3. September 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Eigentlich finde ich Konstantin Wecker doof. Als ich auf das Ende meiner Pupertät zusteuerte war er irgendein bekannter Revoluzzer aus den Siebzigern, der sich zukokste und zur Münchener Chickeria gehörte. Ich kenne weder seine Lieder noch habe ich sein sonstiges Leben verfolgt. Und dann stand ich in der Stadtbibliothek vor dem Titel "Die Kunst des Scheiterns". Zweimal bin ich daran vorbei gelaufen und dann habe ich das Buch doch eingepackt. Wenn es sich nicht lesen lassen würde, könnte ich es ja einfach wieder zurück bringen, habe ich mir gedacht.

Und dann war ich überrascht. Die Biografie von Konstantin Wecker ist nicht das Aufzählen seiner einzelnen Lebensstationen, sondern eher der Aufbau von philosophischen Einsichten anhand einzelner Anekdoten aus seinem Leben. Zu jeder Geschichte gibt es einen aktuellen Bezug und einen Lerneffekt. Und das ganze ist ungemein gut lesbar und locker verpackt. Man kommt sich vor, als würde man in einem lockeren Gespräch beim Grillen etwas voneinander erzählen - nicht so der Reihe nach, sondern immer so wie das Thema gerade kommt. Gleichzeitig hört sich das Buch ehrlich an. Und das macht doppelt erfreulich zu lesen.

Einige Sprüche aus dem Buch haben einen echten Wert, der sie sicher irgendwann zu Zitaten macht, wie z.B.
<snip>
Altern ist nur dann eine Niederlage, wenn ein unrealistisches Menschenbild hat. Unerlässlich für diesen letzten großen Schritt der Wandlung ist unbedingte Neugier, Hingabe, Mut zum Chaos und zur Verzweiflung, Lust am Verlassen ausgetretener Pfade, Bereitschaft gefährlich zu leben, und vor allem: nicht alte Vergnügen wieder aufzuwärmen.
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