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am 13. Januar 2017
Eine packende Story, der Erzähldrive hat mich ein wenig an John Irvings Geschichten erinnert und der Protagonist einem wächst einem so ans Herz wie Irvings Owen Meany. Für mich ist der Vergleich mit der Erzählleidenschaft eines John Irvings das größte Kompliment, was man einem Autor machen kann. In allen Bereichen stellt der Roman nicht zufrieden, als der Protagonist mit seinen Leistungen ins Trudeln gerät wird dem Leser bei der Fehleranalyse wenig geholfen und lässt ihn etwas ratlos zurück. Aber auch im echten Leben gibts nicht für alles eine lückenlose Fallanalyse. Chad Harbachs Buch ist kein Schnellschuss, er hat wohl 10 Jahre an dem Buch geschrieben und es ist ein ganz besonderes Leseerlebnis.
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am 23. Oktober 2015
Ich bin verliebt. Schwer verliebt. So schwer verliebt, dass ich es mir von der Seele schreiben muss. Mein Herz gehört ab sofort ganz und gar Chad Harbach und seinem wundervollen Roman „Die Kunst des Feldspiels“.
Es bedurfte eines glücklichen Zufalls, dass es dazu kam, dass ich Bücher über Baseball recherchierte. Ich begann nämlich kürzlich, mich für diese amerikanischste aller Ballsportarten zu interessieren. Aus heiterem Himmel. Weder eine Wiederholung von „Die Indianer von Cleveland“, noch ein Traum von „Die Bären sind los“ können als Erklärung herhalten. Vielleicht sandte das Universum diesen Impuls, damit mir dieses Buch nicht entgeht. Inständig hoffe ich, meine Begeisterung übersteht die Winterpause der deutschen Baseball-Bundesliga. Dann werde ich alles daran setzen, mich im nächsten Frühjahr sonntags vormittags – verkatert oder nicht - zu den Heimspielen der Bonn Capitals zu schleppen. Bis dahin habe ich bestimmt auch die Regeln verstanden (und wer jetzt denkt, das ist doch wie Brennball, der hat sie auch nicht verstanden).
„Die Kunst des Feldspiels“ handelt aber nur am Rande von Baseball. Streng genommen könnte auch Fußball den Rahmen bilden, auf den Harbach seine Geschichte webt. Eigentlich aber auch nicht, weil Fußball sich anders anfühlt. Zu meinem großen Bedauern, viel kleiner. Henry Skrimshander, ein schmächtiges Landei, verschlägt sein Talent als Shortstop (ja ja, genau wie Brennball) ans kleine Westish College in Wisconsin. Unermüdlicher sportlicher Ehrgeiz und eifriges Training jenseits der Besessenheitsgrenze, befeuert durch seinen älteren Teamkameraden und Protegé Mike Schwartz, rücken Henry schnell in den Blickpunkt der Talentsucher. So verstärkt erspielt sich das bis dato unterirdische College Baseball Team der Harpooners nie geahnte Erfolge. Soweit alles, wenn auch formidabel erzählt, nicht neu. Aber dann kommt es anders und ich wäre ein Schuft, würde ich hier mehr verraten. Nur soviel, es wird dramatisch, aber ohne Drama, mal ehrlich, ist doch alles scheiße.
Die große Stärke dieses Romans sind seine Figuren und ihre feingliedrigen Verwicklungen miteinander. Da ist Guert Affenlight, Präsident des Colleges, ein smarter Literat in den besten Jahren, tief verwurzelt in seiner staubigen Junggesellenbude auf dem Campus und seine Tochter Pella, die es nach Jahren der Abwesenheit zurück an den Herd des Vaters verschlägt. Mike Schwartz, ein Bär von einem Kerl, ein Motivator, der Motor des Teams, dennoch geplagt von Schmerz und Ängsten. Owen Dunne, Henrys homosexueller Mitbewohner, ein charmanter Intellektueller und Filou. Jede Figur ist authentisch, auf ihre Art speziell, ohne auch nur in einer Zeile überzeichnet oder unglaubwürdig zu sein. Das ist die ganz große Erzählkunst. Ich verrate nicht zu viel, wenn ich schreibe, dass „Die Kunst des Feldspiels“ die schönste homosexuelle Liebesgeschichte erzählt, die ich je lesen dürfte.
Unzählige Botschaften habe ich zwischen den Zeilen gefunden. Über die Liebe, das Durchhalten, Freundschaft, Familie. Aber es wären nur Plattitüden, schrieb ich sie hierher, den Eingeweiden der Geschichte entrissen.
Abend für Abend freue mich, wenn die Zeit kommt, ins Bett zu gehen. Die Katze auf dem Bauch, das Buch auf der Brust, auf geht’s zum Westish College. Unbedingt lesen.
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am 10. Juni 2015
Dieser Erstling lässt sich wirklich sehr entspannt lesen. Die Konflikte sind leider etwas vorhersehbar, aber dennoch macht der Stil einiges wieder wett. Man möchte das Buch (besonders wenn man sich für Sport interessiert) gar nicht mehr aus der Hand legen. Es dreht sich nicht nur um Sport. Auch viele andere Drucksituationen werden ausführlich beleuchtet. Zweifel, Ängste, Lösungen, Erfolge, zwischenmenschliche Beziehungen - alles in einem Buch. Ich freue mich schon darauf wieder etwas von Chad Harbach zu lesen.
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am 12. Mai 2014
Erstlingswerk, aber das ist nicht zu spüren: ein reifes, nie langweiliges, spannendes Werk eines großen Autors. Gut aufgebaute Handlungsstränge, interessante Figuren. ... man hat immer ein bißchen Angst vor dem, was kommt ... + es kommt ...
Man muß keine Ahnung vom Baseball haben, um das Buch zu lesen / zu verstehen, aber ich hab mich zumindest dabei mal damit beschäftigt ;-)
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am 25. Februar 2016
Die vielen guten Rezensionen sind berechtigt, ein super Buch. Keine Sorge, dies ist kein Sportroman, es geht um das Leben, Beziehungen, amerikanische Colleges und vieles mehr. Natürlich auch um Baseball, für den ich mich jetzt erstmals richtig interessiere. Im Mittelteil gab es kleinere Längen, der Schluss ist dann aber wieder so genial, dass ich die vollen fünf Sterne vergebe.
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am 30. Mai 2016
Das Buch ist wirklich ein großer Wurf,ich war total begeistert.Für alle Baseballspieler und Fans ein Muss.Wie das Leben so spielt.Ich bin Baseballmutti und habe viel nachempfunden .Man muss diesen Sport und diesen Roman einfach mögen .
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am 14. Oktober 2013
harbach könnte mir alles erzählen und das liegt an seiner beobachtungsgabe und seiner präzisen und kreativen art, menschen zu beschreiben. und so kommt es, dass man sich plötzlich mit baseball beschäftigt, dem vermeintlich langweilgsten ballspiel nach Cricket. eigentlich ist es eine traurig geschichte, die er erzählt, eine geschichte des scheiterns, und trotzdem kann man sich oft das schmunzeln nicht verkneifen. das liegt an der sprache. aber das sagte ich ja bereits.
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am 15. August 2017
Eines meiner Lieblingsbücher. Wunderbar geschrieben, hilfreich sind Kenntnisse über Baseball. Schade dass es von dem Autor noch keine weiteren Bücher gibt
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am 14. Januar 2016
Ein grandioser Roman. Muss man einfach lesen, Punktum. Für Freunde des Baseballsports unerlässlich, aber auch für sportlich desinteressierte Leser der optimale Zeitvertreib.
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am 6. Dezember 2016
Empfehlung aus der Zeitung. Für Leute, die gerne Sportbücher lesen,ist eine ganz nette Lektüre. Besonders für Ballsportliebhaber geeignet und lesenswert
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