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Die Kreutzersonate Gebundene Ausgabe – 20. Januar 2006

4.5 von 5 Sternen 20 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Leo Tolstoi (1828-1910) entstammte einem alten russischen Adelsgeschlecht. Nach ausgedehnten Reisen durch Europa zog er sich auf sein Familiengut zurück und schrieb dort seine großen Werke. Unter dem Eindruck Rousseauscher Ideen verurteilte er Kultur und Zivilisation als das natürlich Menschentum verfälschende Elemente. Werke u.a.: "Krieg und Frieden", "Anna Karenina", "Die Kreuzersonate", "Meine Beichte". -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Messerscharf beobachtet Tolstoi wie eine Beziehung ab dem ersten Tag, an dem sie eingegangen wird, verfällt und wie aus anfänglicher Zuneigung Abneigung bis hin zu Hass wird. Dazu kommt rasende Eifersucht, die - wie man so schön sagt - mit Eifer sucht was Leiden schafft. Ohne je einen Beweis für Untreue bekommen zu haben, zergeht der Protagonist vor Eifersucht aufgrund der Freundschaft und dem gemeinsamen Hobby seiner Frau mit einem anderen Mann. Zum Ende der Beziehung hat der Protagonist den Glauben an die menschliche Verbindung völlig verloren und sieht Mann und Frau nur als zwei sich gegenseitig hemmende Pole, die fälschlicherweise versuchen, in Form von sexuellen Gepflogenheiten, Liebe zu finden. Er vertritt letztendlich die These, daß die sexuelle Verbindung von Mann und Frau nur einen Zweck habe, nämlich Kinder zu zeugen, und daß diese sonst enthaltsam und respektvoll miteinander leben sollten und dadurch viel Unheil abwenden könnten.

Altmodisch? Aber ganz und gar nicht! Tolstoi schreckt in seinem Buch vor keinem Tabu zurück, er beschriebt - ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen - die Beziehung zwischen Mann und Frau als ein von Anfang an zum Scheitern verurteiltes Unterfangen. Sicher ist das Thema in der Kurzgeschicht sehr verdichtet und entspricht dadurch nicht dem täglichen Erleben, aber Hand auf's Herz, wer hat nicht schon einmal erlebt, daß er seinen Partner mit echter Abneigung angeblickt hat? Wer hat sich nicht schon einmal in eitler Eifersucht gesuhlt, die nichts mit der Liebe zum Partner zu tun hat sondern rein aus der verletzten Eitelkeit kommt? Wer hat sich nicht schon einmal gefragt, welchen Sinn die Beziehung, in der er lebt, eigentlich hat?
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Posdnyschew, ein Fahrgast in einem nächtlichen Zug, erzählt, nachdem er einige Passagiere über die Liebe als Fundament für eine glückliche Ehe reden hört, sein eigenes Leben: Er glaubte verliebt zu sein, stürzte sich in eine Ehe, zeugte fünf Kinder, ließ Hass gegenüber seiner Gattin aufkeimen, war rasend eifersüchtig und brachte sie letztendlich darauf um.

Tolstois Werk spricht viele Komponenten an, z.B. dass vorehelicher Geschlechtsverkehr nicht gut ist und ins Verderben führt, dass Freudenhäuser gegen die Moral verstoßen oder, dass - das Hauptthema des Buches - die Frauen an vielerlei Schuld tragen und provozieren durch ihr provokantes Auftreten (Kleidung, Flirten mit anderen Männern etc.), sodass die Männer Gefühle der Eifersucht pflegen und letztendlich in Wut und Raserei verfallen und sich einem Mord liebend gerne hingeben. Tolstoi war als Schriftsteller ein Perfektionist und veröffentlichte kein Werk, bevor er nicht eine noch so kleine Ausbesserung vorgenommen hätte. Darum ist "Die Kreutzersonate" in ihrer Überzeugungskraft dem Leser gegenüber gewaltig und lässt nicht zu wünschen übrig. Man fühlt mit der Hauptfigur mit und bringt sogar Verständnis für seine eigentlich unverzeihliche Tat auf. Diesem Werke steht "Eine Frage der Schuld" von Sofja Tolstaja gegenüber, Tolstois Frau. Sie ist das Kontra-Werk auf die frauenfeindliche Kreutzersonate Tolstois. Ich empfehle beide Werke zu lesen, nur so kann man darüber sinnieren und sich ein Urteil bilden bzw. beide Sichtweisen der Dinge kennenlernen. Die Anaconda-Ausgabe enthält noch ein Nachwort Tolstois, indem er beantwortet weswegen er dieses Werk geschrieben hat und was für eine Intention er damit verfolgte.

Einfach ein kurzes und bündiges Meisterwerk, das man gelesen haben sollte!

~Bücher-Liebhaberin~
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Aufgrund dessen, das sich die Handlung in einem fahrenden Zug abspielt, übertrug sich diese Unruhe zunächst auf mich. Nachdem ich mich auf einzelne Charaktere einließ, konnte ich mich auf die eigentliche Handlung einlassen. Auffallend sind die kraftvollen Beschreibungen der Mitreisenden durch den Autor.

In besonderer Weise empfinde ich die Person Tolstois in diesem Werk wieder. Er schildert durch Posdnyschew, die Hauptperson des Romans die Ansichten über die Religion, das Verhältnis zwischen Mann und Frau, die eigene Verletzbarkeit sehr kraftvoll. Außerdem erkennt der Leser die teilweise problematische Beziehung zwischen Lew Tolstoi selbst und seiner Ehefrau Sofja Tolstaja. Spannung, Tragik, Abneigung und Verständnis wechselten sich während des Lesens ab. So wie der Autor selbst, hatte der Reisende eine genaue Vorstellung von der Ehe und dem daraus resultierenden Zugehörigkeitsgefühl.

Sehr gut gefiel mir die Handlung des Buches; also der Wechsel zwischen der Zugfahrt und des eigentlichen Erlebens durch Posdnyschew. Tolstoi räumte Posdnyschew einen ruhigen Ort zum Erzählen und einen interessierten Zuhörer zu, was der eigentlichen Handlung aus meiner Sicht eine zusätzliche Weite und Wichtigkeit verschafft hat. Charakteristisch für Lew Tolstoi ist die Darstellung der russischen Bevölkerung. Man erfährt immer wieder seine Verbundenheit zu seinem Heimatland.

Mir hat die Tiefe und vielschichtige Aussage des Buches gut gefallen.
Lew Tolstoi ist aus meiner Sicht ein sehr guter Schriftsteller und es bereitet mir Freude, ihn immer wieder in seinen Werken wiederzufinden.
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