Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos Microsoft Surface Learn More Slop16 Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Die Klavierspielerin 2005

Erika Kohut ist ein Sonderling: Einsam lebt die Piano-Professorin mittleren Alters in einer kleinen Wohnung mit ihrer Mutter. Liebesbeziehungen sind der nach außen völlig gefühlslosen Schubert-Verehrerin völlig fremd.

Darsteller:
Isabelle Huppert, Annie Girardot
Laufzeit:
2 Stunden, 5 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

Sie haben 30 Tage, um ein geliehenes Video zu starten und dann 48 Stunden, um es anzusehen.

Film Ausleihen in SD für 2,99 €
Film Kaufen in SD für 7,99 €

Alle Preise inkl. MwSt.

Verkauft durch Amazon Video. Mit Ihrer Bestellung erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen an.

Details zu diesem Titel

Genre Drama
Regie Michael Haneke
Hauptdarsteller Isabelle Huppert, Annie Girardot
Nebendarsteller Susanne Lothar
Studio Arte
Altersfreigabe Freigegeben ab 16 Jahren
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen Details
Format Amazon Video Streaming

Andere Formate

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
"Die Klavierspielerin" zeigt uns einige Tage im Leben einer seelisch gestörten Frau, die sowohl Opfer als Täter ist. Isabelle Huppert spielt brillant die Rolle der Erika Kohut, einer Klavierlehrerin mittleren Alters an einem Musik-Kolleg in Wien. Annie Giradot ist nicht weniger effektiv in der Darstellung ihrer dominierenden und wachsamen Mutter. Die zwei Frauen misshandeln einander sowohl physisch als auch verbal. Diese Beziehung stagniert schon lange und gerät in ihre Krise mit dem Fortschreiten des Films. Erika ist nicht in der Lage, die unsichtbaren Bindungen zu zerreißen, welche sie an ihre Mutter fesseln. Stattdessen versucht sie wie ein Kind, das nie erwachsen geworden ist, ihrer Mutter weiterhin zu gefallen zu sein, ist aber zunehmend innerlich getrieben, heimlich sexuelle Phantasien auszuleben. Die Mutter zeigt sich nicht in der Lage, die tief sitzenden Verdrängungsprozesse, von denen ihre Tochter aufgefressen wird, wahrzunehmen. Was sie einzig sieht, ist eine von Wut zerfressene, hasserfüllte Person, von der sie häufig angelogen und betrogen wird. Erikas sexuelle Frustrationen nehmen die Form eines physischen und psychologischen Selbsthasses an. Sie besucht Porno-Shops um sich selbst zu erniedrigen und sie nimmt Verstümmelungen an ihrem Körper vor, um sich abzulenken von der intensiv erlebten seelischen Qual, unter der sie beständig leidet. An ihrer Schule schlägt ihre innere chronische Wut nach außen um in Beschimpfung derjenigen Schüler, die nicht in der Lage sind, das von ihr geforderte künstlerische Niveau zu erreichen. Was aussieht wie die angeberisch aufgeblasene Wichtigkeit ihrer eigenen künstlerischen Fähigkeiten maskiert ihre wirkliche Frustration über ihre pianistische Zweitrangigkeit.Lesen Sie weiter... ›
3 Kommentare 57 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: DVD Verifizierter Kauf
Erika Kohut (Isabelle Huppert) ist Professorin und unterrichtet am Konservatorium in Wien Klavier. Die zurückhaltende, wenig attraktiv aufgemachte Frau anfang 40 lebt noch immer zusammen mit ihrer Mutter (Annie Girardot), sie schlafen sogar gemeinsam in einem Doppelbett. Die Mutter ist eine herrische Frau mit schon krankhaftem Kontrollzwang, zumindestens gegenüber ihrer Tochter, muss immer wissen , wo sie ist, wann sie komme, warum so spät.
Für die Verspätungen finden wir bald den Grund: Erika lebt ihre sexuellen Fantasien aus, indem sie Pornokinos besucht, im Autokino sich liebende Pärchen beobachtet und sich dazu selbst stimuliert.
Nach den "Eskapaden" gibt es zuhause Zoff mit der Mutter, Beschimpfungen, Rechtfertigungen Erikas für teure Kleider (weil zeitlos, könne sie die lange tragen), die die Mutter im Kleiderschrank der Tochter findet und eines zerfetzt, Handgreiflichkeiten bis hin zu gegenseitigen Ohrfeigen, wofür sich Erika später entschuldigt.
Erika ist eine strenge Lehrerin, demütigt Schüler, die ihren hohen Ansprüchen nicht genügen, stellt einen bloß, den sie im Sexshop angetroffen hat. Einer schüchterne Schülerin, die seit der Kindheit von der Mutter (Susanne Lothar) zur gefeierten Klavierspielerin getriezt wird, zerstört sie durch eine grausame hinterhältige Tat wahrscheinlich die Karriere.
In ihre geordnete traurige Welt platzt Walter Klemmer, ein junger Mann, der sie erobern will, vielleicht fasziniert von ihrer Persönlichkeit, vielleicht aber auch eher als "sportliche" Herausforderung. Er meldet sich im Konservatorium an, will Klavier bei Erika belegen und schafft entgegen ihrer Stimme die Aufnahmeprüfung.
Lesen Sie weiter... ›
33 Kommentare 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Von Ray TOP 1000 REZENSENT am 10. November 2008
Format: DVD
Die Enddreissigerin Erika Kohut ist Klavierlehrerin am Wiener Konservatorium. Noch immer lebt sie mit ihrer Mutter zusammen in einer Wohnung, teilt sogar das Ehebett. Dabei ist sie einer ständigen Kontrolle, grossem Misstrauen ausgesetzt. Einerseits ist Erika eine unnahbare, aber selbstbewusst auftretende Zynikerin, die vor allem bei ihren Klavierschülern eine extreme Macht ausübt. Sie legt Schwächen im Spiel schonungslos und kränkend bloss.
Ihre Sexualität findet lustbringend ganz im Geheimen statt, Erika sucht Peepshows und Erotikshops auf. Schaut im Autokino nach Paaren Ausschau, die es miteinander treiben....die Lust ist geprägt von voyeuristischen, autoaggressiven und masochistischen Anteilen. Die Handlungen bleiben seltsam theoretisch.
Mit dem Auftauchen des jungen Walter Klemmer ist die einsame Erika überraschend mit dem Thema Nähe konfrontiert, reagiert zunächst abweisend. Obwohl gleich von Anfang an Feuer in der Luft liegt. Dann kommt es doch zum sexuellen Erlebnis - ein Fallenlassen ist Erika aber nicht möglich. Sie versucht den Ablauf zu steuern, um Kontrolle auszuüben und diese Kontrolle auch nie zu verlieren.
Der junge Mann liebt und muss in einem zweiten Anlauf dann auch noch verkraften, dass die geheimen Wünsche Erikas darin liegen, dass sie körperliche Gewalt spüren möchte....und eh wir uns versehen sind wir in der Hölle angelangt.
Ein verstörender Stoff, den Michael Haneke nach der Romanvorlage von Elfriede Jelinek hier verfilmt hat. Fast schon emotionslos, zumindest aber sehr kühl und pragmatisch, lässt er uns an einem neurotischen Treiben der tragischen Heldin teilhaben, ein Blick auf den Seziertisch.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden

Die neuesten Kundenrezensionen